24. Juli 2009, 71 Mal gelesen.
Die letzten drei Tage standen von morgens bis abends Vorträge zu unterschiedlichsten Themengebieten auf dem Programm. Ich hätte mich durchaus auch die ganzen drei Konferenztage in die VR-Sessions setzen können, wollte mir aber gezielt einen Überblick über die verschiedenen Bearbeitungsgebiete verschaffen. Einige Sessions versprachen auch recht interessant zu sein: multimodale Interfaces, Neue Gebiete des Digital Human Modeling, Usability im Gaming Bereich, etc.
An den Abenden war immer ein bisschen was los. Heftig war mein Ausflug am Mittwoch in das House of Blues. Bereits Monate im voraus hatte ich online Tickets für das Richard Cheese-Konzert gekauft. Pünktlich um halb sieben war ich dann dort, holte mein Ticket ab und setzte mich an die Bar, wo ich einen Mojito orderte. Es dauerte nicht lange und der Typ neben mir laberte mich an.
Gestern fuhr ich nach der Konferenz mit Riki in den Balboa Park. Riki war zwar nachmittags schon dort und wurde vom Fotografiemuseum ordentlich enttäuscht. Alles andere als enttäuschend war dann aber das Gratiskonzert beim Orgelpavillon (Foto: Freiluftkonzert). Heute Abend gingen wir zuerst in den Zoo und danach in den Gaslamp District.
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- Kategorie: Erholung, Urlaub, USA
- Stichworte: Essen, Kalifornien, Konferenz, Konzert, Musik, Präsentation, San Diego, Tiere, Trinken, Zoo
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- Wortanzahl: 1086 Wörter
20. Juni 2009, 91 Mal gelesen.
Gestern Donnerstag stand dann abends ein wenig Kultur auf dem Programm. Ich fuhr mit Bernd zum Spielboden in Dornbirn zur Lesebühne. Davor sah ich mir aber noch die kleinen Kätzchen in Götzis an. Von den etlichen geschossenen Fotos sind leider nur wenige was geworden, aber der Knilch auf dem Foto rechts kommt schon ganz süß rüber, oder? Gibt ja echt nichts Putzigeres als Katzenbabys, unpackbar. Um Viertel nach acht waren wir schließlich beim Spielboden. Überrascht waren wir eigentlich von der geringen Besucherzahl, denn die Ankündigung versprach doch ein hochwertiges Event im Stile des Poetry Slams.
Heute Abend ging’s gleich kulturell weiter. Zum Geburtstag hatte ich quasi auf Wunsch Karten für den Chanson Abend beim Feldkirch Festival geschenkt bekommen. Bisher waren wir im Rahmen dieses Kunst- und Kulturfestivals eigentlich nur beim Musikfrühstück. Das war zwar auch immer ganz gut, aber so ein richtiger Konzertabend ist doch was anderes. Maria Bill enterte zusammen mit einem Akkordeonspieler und Pianisten gegen Viertel vor acht als Edith Piaf die Bühne. Sie war der berühmten Chanson-Sängerin aus Frankreich wie aus dem Gesicht geschnitten.
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2. April 2009, 155 Mal gelesen.
Es ist noch nicht mal 7:00 Uhr, schon tönt es aus der Küche. Unsere Katze Piet will offensichtlich mit uns kommunizieren, dermaßen penetrant ist ihr Gemaunze. Vermutlich wollte sie mich dezent darauf aufmerksam machen, dass ich endlich aus den Federn zu hüpfen habe, weil eigentlich um acht Uhr Unterricht anstünde. Das hätte unser schwarzer Engel aber auch ein wenig deutlicher ausdrücken können. Ich habe die Zeichen jedenfalls nicht richtig gedeutet und daher schlichtweg ignoriert. Weiterdösen war angesagt. Was gar nicht mal so leicht war, angesichts der Tatsache, dass aus der Küche hartnäckiges Gejammere wahrzunehmen war. Irgendwann gab ich auf. Immer noch nicht die wahren Weckintentionen der Katze erkennend (oder doch?), öffnete ich einfach mal die Terrassentür, damit das Viech draußen seiner aktuellen Lieblingsbeschäftigung nachgehen und damit vielleicht auch die Nachbarschaft beglücken kann. Es war Ruhe – herrlich.
Bis zu dem Zeitpunkt, als plötzlich ein Fluggerät in unser Schlafzimmer flatterte. „Kommt ein Vöglein geflogen“.. wir trauten unseren Augen nicht. Da sticht doch glatt ein kleiner Spatz durch den engen Spalt unserer Schlafzimmertür, dreht eine Runde und verschwindet innerhalb weniger Sekunden wie da, wo er hergekommen ist. Absurdes Teil. Wir kapieren jedenfalls recht schnell, dass das arme Ding nicht zum Spaß in unsere Wohnung gekommen ist. Als wir diverse Dinge im Badezimmer auf den Boden fallen hören, ist klar, dass das Flatterteil in guter Gesellschaft ist.
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29. Januar 2009, 123 Mal gelesen.
Wir waren gestern Abend noch so wahnsinnig und wagten uns zu nahe an ein Tour Office in der Lobby heran. Die freundliche Dame zog uns gleich in den Laden rein und laberte uns einfach nur voll. Es scheint typisch für asiatische Touristenfänger zu sein, dass am liebsten gleich der komplette Urlaub durchgebucht und mit diversen Touren vollgestopft wird – das kannte ich ja schon von Thailand. Die Dame war also richtig penetrant, die Leistungen sprachen aber für sich: die Tour zur Nachtsafari kostete pro Person etwa 6 Euro mehr als der alleinige Eintrittspreis, wobei die halbstündige Hin- und Rückfahrt diesen Preis durchaus rechtfertigte. Dazu kam eine völlig kostenlose City Tour dazu, die wir natürlich auch nicht abschlugen. Und so wurden wir heute bereits um 9:00 Uhr vor dem Hotel von einem Bus abgeholt. Gerade gut, dass wir kein Frühstück zum Zimmer mitgebucht hatten
Kurz vor sechs ging es los zur Nacht-Safari. Wie bereits erwähnt hat sich hier der geringe Aufpreis für den perfekten Transport vom und zum Hotel absolut rentiert. Unser Begleiter war auch wieder ein sehr amüsanter Knilch. Diesmal vielleicht gerade mal zwanzig Jahre alt und umso spritziger mit einigen schrägen Scherzchen. Mal von seinem Einführungsgelaber abgesehen ließ er uns dann aber eh so ziemlich alleine durch die Safari ziehen.
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14. Dezember 2008, 59 Mal gelesen.
Nach einer kleinen feinen Ausschlafsession und dezenten Rumnuppelei am PC fuhr ich mit Riki zu Angy und Luca, wo wir zum Raclette-Essen eingeladen waren. Jaja, Adventszeit ist Raclettezeit
Zu Weihnachten wird’s das gleiche geben und ich bin mir sicher, dass ich mir auf diversen Weihnachtsmärkten noch das eine oder andere Raclettebrot in die Figur schieben werde. Aber es gibt ohnehin nichts Genialeres also von dem her passt das eh wunderbar. Wir wurden noch mit allerlei Köstlichkeiten vom Markt verwöhnt und genossen so ein feines ausgedehntes Mittagessen. Einzig Luca konnte die Qualität des Essens nicht ganz schätzen und zickte brav in der Gegend rum, wie es sich für einen sechsjährigen Knilch halt so gehört.
Nach dem Essen, Ratten- und Freundebuchgucken sowie einer kurzen Chillout-Phase schoben wir dann noch die von Angy ausgeliehene DVD Keinohrhasen in den Player. Jaja, immer noch normale DVD und das wird wohl auch noch ein paar Monate so bleiben. Ich wollte mir zwar zu Weihnachten das Beamergeschenk machen, aber das haut nun auf Grund diverser Lieferprobleme nicht hin. Stattdessen visiere ich das Ganze nun als Geburtstagsgeschenk an *grins* Also, ich warte einfach den ersten größeren Preissprung ab, der normalerweise so vier Monate nach Release stattfinden sollte.
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5. November 2008, 107 Mal gelesen.
Dass auch in einer harmlos wirkenden, kleinen, süßen Wohnungskatze ein fieses, garstiges Raubtier steckt, stellte heute unser Piet unter Beweis. Okay, mit Fliegen und anderem fliegenden Mini-Getier a la Nachtfalter hatte er sich schon öfters vergnügt. Aber ehrlich gesagt habe nicht mal ich als Vegetarier und alter Tierschützer vor diesen Insekten Respekt. Es sei dem Kleinen also verziehen. Heute am Morgen wagte er sich aber tatsächlich eine Klasse höher. Jetzt möchte man sich fragen, was man schon groß erlegen kann, wenn man eh nur in der Wohnung rum lümmelt und ab und zu einen Ausflug auf die Terrasse macht. Nun, offensichtlich gibt es doch den einen oder anderen Vogel, der doof genug ist, sich unserer räumlich so eingeschränkten Katze zu präsentieren. Nach dem Aufstehen gehe ich also in die Küche und sehe gerade, wie ein Vogel von der Terrassentüre aus ins Freie flattert. Ich dachte mir noch, wie der auch nur auf die Idee kommt, bei uns in die Küche fliegen zu wollen. Vermutlich wollte er seinen Kollegen retten, den unsere Katze inzwischen schon ins Wohnzimmer geschleppt hatte. Ich traute meinen Augen nicht, als der schwarze Mörder mit dem kleinen, süßen Piepmatz im Maul gemütlich auf dem Parkettboden herum stolzierte.
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19. Oktober 2008, 70 Mal gelesen.
Am Abend waren wir bei Bernd und Hanna eingeladen. Die beiden haben derzeit ja eine Großfamilie daheim und ihre jüngsten Ziehkinder wollten wir unbedingt sehen. Ihre Katze Febi hatte vor 5 Wochen 5 Zwerge geworfen, die momentan im Haus herum fetzen. Oh mein Gott, was für Teile. Dass Katzen so klein und süß sein können habe ich eigentlich schon wieder vergessen. Echt unpackbar, wie süß die sind. Man hat halt nur jederzeit ein bisschen Angst, auf eins drauf zu steigen, eins zu erdrücken oder dumm fallen zu lassen. Wie unser Piet damals auch noch versuchten die Zwergles ganz fanatisch am Hosenbein rauf zu klettern, was ihnen dann teilweise auch gelungen ist. Während des Essens (Kürbiscremesuppe und Bruschette) krümelten sich die Kleinen immer wieder mal zu uns, was richtig putzig war.
Nach dem Essen pflanzten wir uns dann eine Runde vor die Playstation. Bernd hatte sich ein Pop-Quizspiel mit vier Buzzer-Controllern ausgeliehen, das wir nun also mal anspielten. Das Spiel ist ganz gut aufgebaut. Ein virtueller Moderator führt einen immer in die verschiedenen Quiz-Modi ein, die auch recht abwechslungsreich sind. Bei manchen Runden geht es zB nicht nur darum, richtig zu tippen, sondern auch noch schnell zu sein. Bei anderen Runden wiederum muss man die Frage so schnell beantworten, dass die tickende Bombe nicht bei einem explodiert. Beantwortet man die Frage richtig, wird die Bombe zu einem anderen Spieler weiter geworfen. Nach einer gewissen Zeit geht sie dann in die Luft und zieht dem Opfer einige Punkte ab. Eine weitere witzige Sache ist die Tortenschlacht.
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