5. November 2008, 89 Mal gelesen.
Dass auch in einer harmlos wirkenden, kleinen, süßen Wohnungskatze ein fieses, garstiges Raubtier steckt, stellte heute unser Piet unter Beweis. Okay, mit Fliegen und anderem fliegenden Mini-Getier a la Nachtfalter hatte er sich schon öfters vergnügt. Aber ehrlich gesagt habe nicht mal ich als Vegetarier und alter Tierschützer vor diesen Insekten Respekt. Es sei dem Kleinen also verziehen. Heute am Morgen wagte er sich aber tatsächlich eine Klasse höher. Jetzt möchte man sich fragen, was man schon groß erlegen kann, wenn man eh nur in der Wohnung rum lümmelt und ab und zu einen Ausflug auf die Terrasse macht. Nun, offensichtlich gibt es doch den einen oder anderen Vogel, der doof genug ist, sich unserer räumlich so eingeschränkten Katze zu präsentieren. Nach dem Aufstehen gehe ich also in die Küche und sehe gerade, wie ein Vogel von der Terrassentüre aus ins Freie flattert. Ich dachte mir noch, wie der auch nur auf die Idee kommt, bei uns in die Küche fliegen zu wollen. Vermutlich wollte er seinen Kollegen retten, den unsere Katze inzwischen schon ins Wohnzimmer geschleppt hatte. Ich traute meinen Augen nicht, als der schwarze Mörder mit dem kleinen, süßen Piepmatz im Maul gemütlich auf dem Parkettboden herum stolzierte.
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1. November 2008, 65 Mal gelesen.
Wie der Titel schon sagt, blieb ich heute mal ziemlich lange im Bett. Super fit huschte ich dann am späten Vormittag von den Rechner und beschäftigte mich ziemlich intensiv mit meinem aktuellen Auftrag. Ich hatte vor einiger Zeit mal einen Dummy-Vorschlag für eine Webseite erstellt, der Gott sei Dank auch gut ankam. Ich hatte damals ein Rendering eines Tropfens, der im Wasser landet aus dem Netz hergenommen, den es jetzt eben seit längerem nachzubauen galt. Die Sache ist dabei leider nicht ganz so trivial, zumal der Look der Seite ziemlich offen ist. Wir hatten uns zwar auf eine Richtung festgelegt, aber so ganz sicher war ich mir da nie. So tüftelte ich also auch heute noch sehr intensiv am Aussehen des Tropfens, va. in Bezug auf Beleuchtung und Material. Die Icons rundherum sollten sich ja auch irgendwie nahtlos einfügen, aber doch auch was Besonderes sein.
Am Abend musste ich zur Entspannung zwischendurch mal was Kleines essen und so nutzte ich die Pause, um die erste Folge von Party of Five anzusehen. Geliebäugelt hatte ich mit der Box der ersten Staffel ja schon ne Zeit lang, nun ist der Preis aber auch wirklich vernünftig geworden, weshalb ich zugeschlagen hatte. Inzwischen hat er sich auch gnadenlos wieder verdoppelt, weshalb ich doch verdammt froh über mein kleines Schnäppchen bin.
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2. September 2008, 27 Mal gelesen.
Vom heutigen Arbeitstag brauche ich prinzipiell eh nichts mehr zu schreiben. Es lief genau so wie die letzten Tage (Lehrevorbereitung), wobei ich zwischendurch einfach immer wieder diverse Kleinigkeiten zu tun hatte. So kündigte sich für den Nachmittag ein Laborbesuch an und ich testete schnell mal alle Applikationen durch. Stolz war ich, dass ich die doofen WTK-Beispiele doch wieder zum Laufen brachte. Genervt hat dann allerdings das ATI Control Center. Was für ein Rotz. Ich hatte ja schon öfters Probleme damit, aber jetzt tut irgendwie gar nichts mehr. Es startet zwar mit dem Auswahldialog, ob man den Basic oder Advanced Mode starten möchte, doch dieser verschwindet nach zwei Sekunden wieder. Freundlicherweise taucht er zehn Sekunden später nochmals kurz auf, aber wieder nur um ganz höhnisch wieder abzuhauen, ohne dass man irgendwas anklicken könnte. Das Problem an der Geschichte ist, dass offensichtlich die 3D-Unterstützung nicht aktiviert ist.
Abend: Am Beachplatz schnallte ich also den unteren Teil meiner Hosen ab und warf mich gleich ins Geschehen. Ein Platz war massiv von irgendwelchen Götznern belagert, was aber ohnehin vorerst egal war, weil wir zu viert unterwegs waren: Hannes, Andi, Steffen und ich. Mit Steffen kassierte ich gleich eine megamäßige Klatsche, was natürlich nicht gerade der goldige Start in den Abend war
Es tauchten dann noch weitere SpielerInnen auf und nachdem ich nochmals mit Steffen gegen Karin und einen neuen Spieler gewonnen hatte, verscheuchte Sonja in altbekannter Manier die anderen Spieler auf dem zweiten Platz.
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31. August 2008, 22 Mal gelesen.
Manno, sowas sollte so schnell nicht mehr vorkommen. Was für ein verschenkter Sonntag, echt zum Kotzen. Riki hatte heute wieder mal Dienst und so machte ich es mir halt daheim ordentlich gemütlich. Das Wetter wär gar nicht mal schlecht gewesen, doch ich hatte nichts Besseres zu tun, als ein Heads-Up nach dem anderen zu spielen. Und dazu nicht mal sonderlich erfolgreich, sondern es blieb quasi beim ultimativen Nullsummenspiel. Immer wieder mal brüllte ich wie wahnsinnig in den Monitor, weil ich echt ganz üble Showdowns miterleben musste. Am meisten auf den Keks gegangen ist mir dann ein Spieler, der einfach nur hyper-aggressive spielte. Bei solchen Gegner heißt es Ruhe bewahren und auf den richtigen Zeitpunkt zu warten. Und hier war er: er raist vor dem Flop, ich calle mit 3♠-3♦. Der Flop ist der reine Traum: 3♣-K♦-Q♦. Strike.
Am Abend kam dann noch July vorbei. Die Eltern sind derzeit wieder mal unterwegs und so lud ich sie zum Pizzaessen ein. Ich rief mal beim da Mario an und ließ zwei Teile basteln. Zehn Minuten später spazierten wir dann rüber und holten die eh gerade fertig gewordenen Teile ab. Wie in alten Zeiten klappte es mit den Sonderwünschen mal wieder gar nicht, so hat July halt doch eine große Variante bekommen. Irgendwie hat’s Mario nicht so ganz mit Zuhören oder ich weiß auch nicht. Naja, ist ja egal. Ich hab jedenfalls noch so eine Stempelkarte mitbekommen. Die kann man halt nur bei Selbstabholung oder unter der Woche zu Mittag nutzen, aber vielleicht krieg ich ja im Laufe der Zeit meine zehn Stempel hin
Wir pflanzten uns dann jedenfalls gemütlich auf die Terrasse und mampften die leckere Ware. Dazu machte ich wieder mal den Ipanema mit Cranberry-Nektar.
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17. August 2008, 38 Mal gelesen.
Wie gestern ging es heute um 9:00 mit den Workshops los. Die meisten Teilnehmer waren auch gleich voll bei der Arbeit. Im Großen und Ganzen lief alles ganz gut. Die Szenen sind so zur Hälfte fertig, es liegen also alle recht gut in der Zeit. Faszinierend weiterhin, dass manche Teilnehmer weiterhin keine große Ambition haben, einen wirklich guten Film zu kreieren. Viel eher werkelt man einfach für sich ein bisschen herum. Ob andere Zuseher dann die Story kapieren oder interessant finden, ist egal. Aber zumindest ist überall visuell einiges entstanden und ich denke, dass man aus allem was Brauchbares machen kann. Möglicherweise muss ich am Ende noch ein bisschen tweaken und insbesondere die Kameraeinstellungen optimieren – mal sehen. Leider gab es dann doch ein paar technische Probleme.
Gegen fünf war ich dann schließlich zu Hause. Wir gingen schließlich zur neuen Pizzeria nebenan was Feines essen. Der Chef dort war ja mal beim Schweizerblick und hatte sein eigenes Restaurant dann in Tosters. Dort wollten wir vor kurzem ja mal hin, standen aber vor verschlossenen Türen. Kein Wunder, wenn er nun umgezogen ist
Da Mario ist aber auf alle Fälle empfehlenswert – nicht nur die überbackenen Pilze waren sehr lecker, sondern auch die Pizza wusste absolut zu überzeugen. Wir saßen im feinen Garten draußen, wobei es dann doch ziemlich frisch wurde. Meiner Meinung nach müssten sie einfach mal eine Postwurfsendung an die Nachbarn rauslassen, da hier wohl kaum jemand mitbekommen hat, dass der gammlige Chinese samt Casionbunker einem seriösen Italiener gewichen ist.
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1. Mai 2008, 69 Mal gelesen.
Ich wagte mich am heutigen Mai-Feiertag glatt wieder mal an eine gröbere Pokersession. Riki war von ihrer gestrigen Party noch K.O. und das Wetter war sowieso mau, also hat sich das regelrecht aufgedrängt. Nach ein, zwei Heads-Ups wagte ich mich dann mal an ein Cashgame für 200$, also mit 2$ Bigblind. Ich spielte sehr geduldig und hatte es va. auf einen ziemlich loosen Spieler abgesehen, der einen Platz vor mir saß. Mit K♦-K♥ sah ich die Gunst der Stunde. Er callt vor dem Flop, ich raise, er callt erneut. Der Flop kommt mit reinstem Müll daher, umso mehr wundert es mich, dass es bettet. Ich insta-raise ihn, er callt nochmals. Okay, hat er vermutlich Top-Pair getroffen, kann ja sein. Der J♠ am Turn macht mir auch nicht viel Angst, auch wenn er nochmals setzt. Inzwischen gab’s auch schon den einen oder anderen Draw, daher pushte ich sofort All-In.
Am Abend ging ich dann mit Riki in den Tisner Löwen, um was zu futtern. Ich hätte ja lieber mal den Ägypter in der Nähe angetestet, aber ein bisschen regionale Spezialität kann auch nie schaden. Schon gar nicht, wenn grad Spargel- und Bärlauchzeit ist.
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25. August 2006, 42 Mal gelesen.
Die letzten zwei Tage standen ganz im Zeichen des Home Office. Und da gab’s recht nahtlose Übergänge von der normalen Tagesarbeit zur Nachtarbeit
Klar war ich untertags nicht durchgehend dran, umso mehr musste ich dann am Abend investieren.
Gestern Morgen war noch Christian Purtscher von der Uniqa-Versicherung da. Wir haben jetzt endlich die Haushalts- und Haftpflichtversicherung abgeschlossen. Sofern man einen Versicherungsfall pro Jahr hat, kommt man ohne Selbstbehalt billiger davon, daher haben wir nun mal diese Variante genommen. Ich glaub, das hab ich eh schon mal vermerkt.
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