17. August 2010, 6 Mal gelesen.
Im Zuge der Planfinalisierung habe ich mich auch mal ein wenig um das Thema Raumakustik gekümmert. Gerade im großen Wohn- und Essbereich wird es durchaus Probleme mit Nachhall geben. Mit Ausnahme der Sofa- und Küchenecke gibt es ja auf Grund der vielen Fenster keinen Platz für Möbel. Gerade das Bücherregal soll akustisch ja sehr viel bringen, aber das war’s dann auch schon. Die Entkoppelung der Decke wird praktisch überall empfohlen. Ursprünglich sollten die an Federschienen montierten Gipsplatten nur dafür sorgen, dass weniger Schall ins obere Geschoß gelangt. Scheinbar ist solch eine Konstruktion aber auch für die akustische Optimierung des Raums sinnvoll. Ich muss ja gestehen, dass ich hier einfach Null Plan habe und auch gar nicht groß versuche, die physikalischen Gesetze von Schallwellen zu verstehen. Aber ich möchte zumindest vorsorgen, damit wir zwei der klassischen Probleme nicht haben: a) Nachhall, selbst wenn man sich einfach nur unterhaltet. Ich kenne Räume, in denen ein sonderbares Echo zu vernehmen ist, wenn man miteinander spricht. Und das darf nicht sein. b) Verschlechterung der Tonqualität bei der Soundanlage durch stehende Basswellen, Resonanzen, Verschlucken bestimmter Frequenzen, etc.
Daher werde ich gerade die Deckenbeplankung nochmals genauer unter die Lupe nehmen. Offenbar hat beispielsweise eine gelochte Gipsplatte mit darüber liegender Akustikmatte viel bessere akustische Eigenschaften als eine Platte ohne Loch. Natürlich möchten wir keine Löcher in der Decke haben. Aber hier gibt es vielleicht ja noch irgendwelche Lösungen. Wenn dann noch die Decke komplett von den umliegenden Wänden entkoppelt wird, ist die Sache in Bezug auf Schallverbreitung noch effektiver. Eine Schattenfuge empfinde ich allerdings optisch schon ziemlich grenzwertig. Deutlich attraktiver wäre hier dann die Abdichtung mittels Silikon oder so. Mal sehen, hier muss ich jedenfalls noch ein bisschen recherchieren. Wäre natürlich schön, wenn das Ganze auch über die Monteure von Schwörer laufen könnte.
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10. August 2010, 15 Mal gelesen.
Gestern Abend lud ich ein paar Gäste zum Pokern ein. Tobster ist für eine Weile im Ländle und so bot es sich an, einen kleinen gemeinschaftlichen Abend zu veranstalten. Das Wetter war dermaßen top, dass wir gemütlich auf der Terrasse zocken konnten, ohne dass es sonderlich kalt geworden wäre. Wir haben zu sechste zwei Turniere gespielt, die beide nicht sonderlich ertragreich für mich waren. Ich weiß auch nicht, vermutlich hätte ich gerade in den niedrigen Blindlevels etwas aggressiver spielen sollen. Obgleich wir die Blindlevels auf zehn Minuten gesetzt haben, wurden kaum mehr als drei, vier Runden pro Level gespielt. Nicht, dass es zu dermaßen viel Action und spannenden Begenungen gekommen wäre. Aber man plaudert halt doch immer wieder mal und da kann es schon ein, zwei Minuten dauern, bis mal was passiert
Heute begab ich mich wieder mal in die Poolbar. Ich hatte heuer ja wirklich einige Konzerte in meinen Kalender eingetragen, hatte dann aber keine Lust, alleine hin zu gehen. Heute war der Fall klar, da Tobster, der für zwei Wochen im Lande ist Karten für Sabrina, Riki und mich besorgt hatte. Wir genossen zuerst knapp zwei Stunden lang die feine Abendluft und ein, zwei Getränke, ehe wir uns in die heiße miefige Halle machten. Die Vorband hatte bereits das Feld geräumt und der Raum war schon verdammt voll. Nach vorne vor die Bühne zu kommen erschien aussichtslos und so gaben wir uns mit einem Platz in der Nähe des Ausgangs zufrieden. Der große Vorteil dort war der Ventilator über uns, der die miese Luft zumindest erträglich machte. Ich verstehe ohnehin nicht, warum dort oben dermaßen riesige Lüftungsrohre sind, die einfach brach liegen. Kurz vor halb war es dann jedenfalls soweit und Wir sind Helden traten auf die Bühne.
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25. Juli 2010, 9 Mal gelesen.
Für den Freitag hatten wir uns Karten für die Festspielaufführung von Aida organisiert. Dank Betriebsrat der FH konnten wir uns immerhin so 5 Euro pro Karte sparen, legten aber dennoch solide 110 Euro auf den Tisch. Diese sahen wir dann heute ein wenig auf’s Spiel gesetzt. Also eigentlich wäre für uns ja klar gewesen, dass die Aufführung eh nicht statt findet. Immerhin hat es den kompletten Tag übel durchgeregnet und es schien auch kein Ende in Sicht. Im Gegenteil, der Wetterbericht sagte die größten Niederschlagsmengen in Bregenz ab 21:00 Uhr voraus. Gott sei Dank war der Regen aber nicht ganz so schlimm und wir waren natürlich entsprechend ausgerüstet. Ab der Hälfte der Aufführung hörte es dann auch tatsächlich auf, sodass wir unsere ollen Kapuzen runter nehmen konnten und der Gesang der Protagonisten nicht mehr vom Regen fort gespült wurde. Die Akustik war nämlich gerade anfangs schon ziemlich grenzwertig.
Gestern Abend stand unser 15jähriges Maturajubiläum an. Ja, es ist tatsächlich schon soweit. Als Warm-Up hatte ich eine Minigolf-Partie auf der Schattenburg eingeplant, die dann aber leider ins Wasser gefallen ist. Stattdessen trafen Riki und ich uns mit Hase und Doris und ihrem zwei Monate alten Sprössling Emma. Kathi stieß auch noch für eine Weile zu uns, ehe wir dann zum Schützenhaus hinauf liefen. Kaum zu glauben, dass alle, die sich angemeldet hatten, schon dort waren! Ich erinnere mich an das eine oder andere weihnachtliche Klassentreffen, wo wir stundenweise nur zu zweit oder dritt herum saßen, bis mal jemand gekommen ist. Wir waren dann doch immerhin zu zehnt und später noch zu zwölft. Zwar nur eine 50% Ausbeute, aber das tat der guten Stimmung gar keinen Abbruch.
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- Kategorie: Ausgang, Event, Ausgang, Unterwegs
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- Wortanzahl: 1086 Wörter
3. Juli 2010, 34 Mal gelesen.
Ich habe heuer eigentlich nur recht wenige Matches angesehen, aber die Deutschlandspiele gingen sich irgendwie immer aus. Und da muss man halt schon sagen: die junge Truppe spielt ein brillantes Turnier. 4:0 gegen Australien, 4:1 gegen England… und jetzt ein 4:0 gegen Argentinien! Wow! Vorbei ist es mit dem unattraktiven Defensivfußball und das macht schon Spaß. Die Daumen halte ich aber den Niederländern, die immerhin Brasilien mit 2:1 aus dem Turnier geschossen haben. Alle Achtung! Nach dem Match machten wir uns dann so langsam auf den Weg zur Tostner Burg. Die Fahrt mit dem Fahrrad erwies sich noch als etwas komplexer als erwartet, irgendwann waren Riki und ich dann aber doch beim Lehenweg, von wo aus wir zur Burg hinauf liefen.
Ziel war das heurige Blume Festival. Wir waren dort ja noch nie und wunderten uns zuerst mal über das sehr bunte Publikum. Als wir gegen halb neun eingetroffen sind, legte gerade die Combo Irgendwas Sparr los. Mit Bläsern, Bass und Co heizte die Truppe ordentlich ein und regte definitiv zum Tanzen an. Die Stimmung war nicht zuletzt auf Grund des genialen Wetters ausgelassen.
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18. Juni 2010, 32 Mal gelesen.
Um 8:00 Uhr morgens fuhr ich mit Mike, seinem Bruder und einer Horde Bregenzerwälder im Reisebus ins Schweizerische Jonschwil. Am intensiven Bierkonsum während der Busfahrt beteiligte ich mich nicht zuletzt auf Grund meiner Abgneigung gegenüber diesem Gebräu rein gar nicht und so war auch schon früh klar, dass der Sonisphere Festivaltag komplett nüchtern durchgezogen wird. Die Fahrt dauerte ohnehin nur eine Stunde, die auf der Webseite angekündigten Verkehrsprobleme gab es Gott sei Dank nicht wirklich. So kurz die Fahrt in dieses Kaff auch war, so lange dauerte es, mit der Truppe den etwa 2-3 Kilometer langen Weg zum Festivalgelände zu beschreiten. Die erste Pause wurde bereits nach 20 Metern eingelegt und es ging in einem ähnlichen Tempo weiter. Sage und schreibe zwei Stunden später waren wir dann beim Eingang. Meine Stimmung war also tendenziell getrübt und besserte sich nicht wirklich, als ich das Chaos im Eingangsbereich zu sehen bekam.
Alles in allem war es ein ziemlich anstrengender Tag. Auf Grund des beschissenen Wetters und der schlechten Organisation (Schlamm, überteuertes Futter, doofe Bühnenanordnung, bekackte Bandreihenfolge, matschiger Sound) war es leider nicht ganz das erhoffte Mega-Event. Genau genommen könnte man sich sogar ziemlich über das Ganze aufregen, aber nichts desto trotz hatten wir unseren Spaß und viele Stunden sehr geile Musik. Und wir waren alle froh, dass wir nicht dort zelten mussten *grins*
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9. Mai 2010, 19 Mal gelesen.
Gestern Abend lud uns Martin zu seinem 40er ein. Riki und ich konnten mit HP nach Fußach fahren, wo wir pünktlich zum Essen um 19:00 eintrafen. Wir nahmen das Essen noch bei herrlichem Sonnenschein im Garten ein, ehe wir dann gegen halb neun auf Grund der aufkommenden Kälte doch ins Wohnzimmer wechselten. Zu diesem Zeitpunkt sind auch die anderen eingeladenen Volleyballer Hannes und Andi samt Anhang eingetroffen. Es entwickelte sich ein netter Abend mit einigen Gläsern Wein, feinem Essen und genialem Kuchenbuffet.
Gestern kamen wir um halb drei ins Bett, heute mussten wir bereits um halb neun aus den Federn. Wir fuhren nämlich mit Rikis Eltern nach Bregenz, wo wir uns im Wirtshaus am See mit meiner Family getroffen haben. Unseren Brunch verlegten wir auf Grund des mauen Wetters ins Innere. War irgendwie schade, allerdings hatten wir es dort auch fein gemütlich und der Weg zum Buffet war ja nicht wirklich weit.
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- Kategorie: Ausgang, Unterwegs, Ausgang, Privat-Event, bei Freunden
- Stichworte: Bregenz, Brunch, Essen, Familie, Fußach, Geburtstag, Musik, Muttertag, Playstation, See, Spazieren, Spiel, Trinken
- Wortanzahl: 423 Wörter
24. April 2010, 9 Mal gelesen.
Bereits um 9:00 Uhr morgens standen Riki und ich zahnfrisch auf der Matte. Eine halbe Stunde später saßen wir bereits im Zug nach Zürich. Zu Weihnachten hatte ich Eintrittskarten für die Show der Blue Man Group erhalten, die wir heute einlösten. Das Wetter war wirklich bombastisch und so hatten wir ein paar feine sonnige Stunden in der Stadt und am See. Besonders fein war das libanesische Mittagsessen mit musikalischer Untermalung.
Gegen halb vier pflanzten wir uns dann in eine Straßenbahn, um zum Theater 11 in Oerlikon zu kommen. Der doch recht große Saal füllte sich nur langsam und blieb insbesondere am Rand doch eher leer. Dafür waren die ersten fünf Reihen komplett befüllt und das Spaßige dabei war, dass man dort einen Regenanzug bekommen hat. Wir hatten uns natürlich einen ordentlichen Regenguss für diese Hoschis gewünscht, letztlich waren die Plastiküberzüge aber wohl nur für den Notfall gedacht, falls mal ein bisschen Farbe spritzt. Diese wurde nämlich gerade zu Beginn und am Ende massiv eingesetzt und wirkte echt bombastisch. Leuchtende Farbe auf den Trommeln, die wie wild herum spritzte, als die drei blauen Männer ihre Knüppel auspackten. Sowohl visuell als auch akustisch definitiv ein Leckerbissen (Paint Drumming).
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