10. August 2010, 15 Mal gelesen.
Gestern Abend lud ich ein paar Gäste zum Pokern ein. Tobster ist für eine Weile im Ländle und so bot es sich an, einen kleinen gemeinschaftlichen Abend zu veranstalten. Das Wetter war dermaßen top, dass wir gemütlich auf der Terrasse zocken konnten, ohne dass es sonderlich kalt geworden wäre. Wir haben zu sechste zwei Turniere gespielt, die beide nicht sonderlich ertragreich für mich waren. Ich weiß auch nicht, vermutlich hätte ich gerade in den niedrigen Blindlevels etwas aggressiver spielen sollen. Obgleich wir die Blindlevels auf zehn Minuten gesetzt haben, wurden kaum mehr als drei, vier Runden pro Level gespielt. Nicht, dass es zu dermaßen viel Action und spannenden Begenungen gekommen wäre. Aber man plaudert halt doch immer wieder mal und da kann es schon ein, zwei Minuten dauern, bis mal was passiert
Heute begab ich mich wieder mal in die Poolbar. Ich hatte heuer ja wirklich einige Konzerte in meinen Kalender eingetragen, hatte dann aber keine Lust, alleine hin zu gehen. Heute war der Fall klar, da Tobster, der für zwei Wochen im Lande ist Karten für Sabrina, Riki und mich besorgt hatte. Wir genossen zuerst knapp zwei Stunden lang die feine Abendluft und ein, zwei Getränke, ehe wir uns in die heiße miefige Halle machten. Die Vorband hatte bereits das Feld geräumt und der Raum war schon verdammt voll. Nach vorne vor die Bühne zu kommen erschien aussichtslos und so gaben wir uns mit einem Platz in der Nähe des Ausgangs zufrieden. Der große Vorteil dort war der Ventilator über uns, der die miese Luft zumindest erträglich machte. Ich verstehe ohnehin nicht, warum dort oben dermaßen riesige Lüftungsrohre sind, die einfach brach liegen. Kurz vor halb war es dann jedenfalls soweit und Wir sind Helden traten auf die Bühne.
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25. Juli 2010, 9 Mal gelesen.
Für den Freitag hatten wir uns Karten für die Festspielaufführung von Aida organisiert. Dank Betriebsrat der FH konnten wir uns immerhin so 5 Euro pro Karte sparen, legten aber dennoch solide 110 Euro auf den Tisch. Diese sahen wir dann heute ein wenig auf’s Spiel gesetzt. Also eigentlich wäre für uns ja klar gewesen, dass die Aufführung eh nicht statt findet. Immerhin hat es den kompletten Tag übel durchgeregnet und es schien auch kein Ende in Sicht. Im Gegenteil, der Wetterbericht sagte die größten Niederschlagsmengen in Bregenz ab 21:00 Uhr voraus. Gott sei Dank war der Regen aber nicht ganz so schlimm und wir waren natürlich entsprechend ausgerüstet. Ab der Hälfte der Aufführung hörte es dann auch tatsächlich auf, sodass wir unsere ollen Kapuzen runter nehmen konnten und der Gesang der Protagonisten nicht mehr vom Regen fort gespült wurde. Die Akustik war nämlich gerade anfangs schon ziemlich grenzwertig.
Gestern Abend stand unser 15jähriges Maturajubiläum an. Ja, es ist tatsächlich schon soweit. Als Warm-Up hatte ich eine Minigolf-Partie auf der Schattenburg eingeplant, die dann aber leider ins Wasser gefallen ist. Stattdessen trafen Riki und ich uns mit Hase und Doris und ihrem zwei Monate alten Sprössling Emma. Kathi stieß auch noch für eine Weile zu uns, ehe wir dann zum Schützenhaus hinauf liefen. Kaum zu glauben, dass alle, die sich angemeldet hatten, schon dort waren! Ich erinnere mich an das eine oder andere weihnachtliche Klassentreffen, wo wir stundenweise nur zu zweit oder dritt herum saßen, bis mal jemand gekommen ist. Wir waren dann doch immerhin zu zehnt und später noch zu zwölft. Zwar nur eine 50% Ausbeute, aber das tat der guten Stimmung gar keinen Abbruch.
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- Kategorie: Ausgang, Event, Ausgang, Unterwegs
- Stichworte: Bregenz, Essen, Feldkirch, Konzert, Matura, Musik, See, Trinken
- Wortanzahl: 1086 Wörter
3. Juli 2010, 34 Mal gelesen.
Ich habe heuer eigentlich nur recht wenige Matches angesehen, aber die Deutschlandspiele gingen sich irgendwie immer aus. Und da muss man halt schon sagen: die junge Truppe spielt ein brillantes Turnier. 4:0 gegen Australien, 4:1 gegen England… und jetzt ein 4:0 gegen Argentinien! Wow! Vorbei ist es mit dem unattraktiven Defensivfußball und das macht schon Spaß. Die Daumen halte ich aber den Niederländern, die immerhin Brasilien mit 2:1 aus dem Turnier geschossen haben. Alle Achtung! Nach dem Match machten wir uns dann so langsam auf den Weg zur Tostner Burg. Die Fahrt mit dem Fahrrad erwies sich noch als etwas komplexer als erwartet, irgendwann waren Riki und ich dann aber doch beim Lehenweg, von wo aus wir zur Burg hinauf liefen.
Ziel war das heurige Blume Festival. Wir waren dort ja noch nie und wunderten uns zuerst mal über das sehr bunte Publikum. Als wir gegen halb neun eingetroffen sind, legte gerade die Combo Irgendwas Sparr los. Mit Bläsern, Bass und Co heizte die Truppe ordentlich ein und regte definitiv zum Tanzen an. Die Stimmung war nicht zuletzt auf Grund des genialen Wetters ausgelassen.
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18. Juni 2010, 32 Mal gelesen.
Um 8:00 Uhr morgens fuhr ich mit Mike, seinem Bruder und einer Horde Bregenzerwälder im Reisebus ins Schweizerische Jonschwil. Am intensiven Bierkonsum während der Busfahrt beteiligte ich mich nicht zuletzt auf Grund meiner Abgneigung gegenüber diesem Gebräu rein gar nicht und so war auch schon früh klar, dass der Sonisphere Festivaltag komplett nüchtern durchgezogen wird. Die Fahrt dauerte ohnehin nur eine Stunde, die auf der Webseite angekündigten Verkehrsprobleme gab es Gott sei Dank nicht wirklich. So kurz die Fahrt in dieses Kaff auch war, so lange dauerte es, mit der Truppe den etwa 2-3 Kilometer langen Weg zum Festivalgelände zu beschreiten. Die erste Pause wurde bereits nach 20 Metern eingelegt und es ging in einem ähnlichen Tempo weiter. Sage und schreibe zwei Stunden später waren wir dann beim Eingang. Meine Stimmung war also tendenziell getrübt und besserte sich nicht wirklich, als ich das Chaos im Eingangsbereich zu sehen bekam.
Alles in allem war es ein ziemlich anstrengender Tag. Auf Grund des beschissenen Wetters und der schlechten Organisation (Schlamm, überteuertes Futter, doofe Bühnenanordnung, bekackte Bandreihenfolge, matschiger Sound) war es leider nicht ganz das erhoffte Mega-Event. Genau genommen könnte man sich sogar ziemlich über das Ganze aufregen, aber nichts desto trotz hatten wir unseren Spaß und viele Stunden sehr geile Musik. Und wir waren alle froh, dass wir nicht dort zelten mussten *grins*
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24. April 2010, 9 Mal gelesen.
Bereits um 9:00 Uhr morgens standen Riki und ich zahnfrisch auf der Matte. Eine halbe Stunde später saßen wir bereits im Zug nach Zürich. Zu Weihnachten hatte ich Eintrittskarten für die Show der Blue Man Group erhalten, die wir heute einlösten. Das Wetter war wirklich bombastisch und so hatten wir ein paar feine sonnige Stunden in der Stadt und am See. Besonders fein war das libanesische Mittagsessen mit musikalischer Untermalung.
Gegen halb vier pflanzten wir uns dann in eine Straßenbahn, um zum Theater 11 in Oerlikon zu kommen. Der doch recht große Saal füllte sich nur langsam und blieb insbesondere am Rand doch eher leer. Dafür waren die ersten fünf Reihen komplett befüllt und das Spaßige dabei war, dass man dort einen Regenanzug bekommen hat. Wir hatten uns natürlich einen ordentlichen Regenguss für diese Hoschis gewünscht, letztlich waren die Plastiküberzüge aber wohl nur für den Notfall gedacht, falls mal ein bisschen Farbe spritzt. Diese wurde nämlich gerade zu Beginn und am Ende massiv eingesetzt und wirkte echt bombastisch. Leuchtende Farbe auf den Trommeln, die wie wild herum spritzte, als die drei blauen Männer ihre Knüppel auspackten. Sowohl visuell als auch akustisch definitiv ein Leckerbissen (Paint Drumming).
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21. März 2010, 72 Mal gelesen.
Nachdem wir daheim noch das feine Safranrisotto vernichtet haben, das ich am Vortag gekocht hatte, fuhr ich nach Lustenau und Jonny und Sabrina. Ich wurde dort noch mit einer feinen Pizza verwöhnt, ehe wir in die Cult Factory düsten. Dass die meisten Leute dort etwa halb so alt wie wir waren, war ja eh zu erwarten. Immerhin handelt es sich hierbei um einen Jugendraum. Aber was tut man nicht alles, um seine Rock-Idole live auf der Bühne mitzuerleben. Ja, Bernd hatte mit seinen Swimming in a medium Shirt-Kollegen seinen ersten richtigen Gig und das durften wir uns natürlich nicht entgehen lassen. Die vier haben dann auch ordentlich gerockt, alle Achtung. Kein Vergleich zu den tendenziell bescheidenen Auftritten beim privaten Schrottrock (sorry, Bernd
).
Am heutigen Sonntag musste ich erst Mal ne Runde ausschlafen und mich dann um meinen PC kümmern. Ich habe es leider geschafft, meine blöde Stromwandlerkarte für die Wasserkühlung zu demolieren, weshalb ich spontan meinen HTPC in eine Arbeitsmaschine umwandeln musste. Ich hoffe, dass ich den Scheiß nächste Woche mit einem Lötkolben retten kann, sonst muss ich mir ein Ersatzteil um fast 20 Euro kaufen. Die ganze Wasserkühlungssache ist ohnehin so ein Ding. Es hat zwar schon Spaß gemacht, sich ein bisschen in die Materie einzuarbeiten und ich übertakte meine CPU auch richtig ordentlich. Aber so richtig rentiert hat sich die doch recht hohe Investition nicht. In Zukunft werde ich wohl doch wieder auf normale Luftkühlung bauen. Zu Mittag war ich dann bei der Family zu Käsknöpfle eingeladen.
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11. Dezember 2009, 78 Mal gelesen.
Heute Abend fuhr ich mit meinen Eltern nach Nüziders, wo im Sonnenbergsaal das Ukulele Orchestra of Great Britain zu Gast war. Riki wollte ursprünglich auch mitkommen, bekam dann aber doch noch einen Dienst aufgedrückt. Dafür waren Hase und Doris mit von der Partie. Wir waren pünktlich zum Saaleinlass vor Ort und waren doch ziemlich überrascht von den Menschenmengen. Wir konnten uns dennoch recht gute Plätze im Saal sichern. Das Konzert war komplett ausverkauft, ich denke zwischen 600 und 700 Leute waren hier, um die fünf Briten und zwei Britinnen mitzuerleben. Nach einer recht netten Ankündigung durch das Kult.Pur-Team ging es dann los. Bis zur Pause gab es etwa eine Stunde lang volle Ukulele-Dröhnung.
Als Zugabe gab es ein sensationelles Medley mit Auszügen aus verschiedensten Musikrichtungen. Das Ganze fand seinen Höhepunkt im ultimativen Mash-Up. Alle sieben sangen gleichzeitig ihre eigenen Songs gleichzeitig, wodurch sich ein sensationelles musikalisches Gemisch ergab. In der ersten Hälfte gab es schon ein großartiges Mashup mit Life on Mars und My Way, aber das hier toppte das Ganze noch. Ganz großes Kino, das schließlich Standing Ovations erntete.
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