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Die Hosen am Bodensee

28. August 2010, 6 Mal gelesen.
 

Rock am SeeHeute fuhren Riki und ich gegen Mittag nach Dornbirn, wo wir von Jonny und Sabrina abgeholt und nach Konstanz chauffiert wurden. Auf dem Weg organisierten wir uns noch regenfeste Spezialkleidung. In Feldkirch hat es nämlich stundenlang geschüttet und ich hatte ähnliche Bilder wie beim Jonschwil Festival im Kopf: knöcheltiefer Matsch und Dauerregen. Beim Gummi Kühne kauften wir uns daher solide Regenhosen und putzige Gummistiefel. Letztere ließ ich dann am Parkplatz in Konstanz aber doch zurück. Denn offenbar war hier das Wetter deutlich besser, Schlamm schien grad überhaupt kein Thema zu sein. Gegen 15:00 Uhr waren wir nach der top organisierten Shuttlebusfahrt beim Gelände.

Dann musste das Programm kurzfristig umgestellt werden. Das scheint bei Rock am See ja irgendwie Tradition zu sein. Ich erinnere mich an den Ausfall der Razorlights vor ein paar Jahren (Beitrag: Rock am See 2007). Damals konnte noch Knall Fall die echt geile lokale Band Madsen engagiert werden, heute war die Notlösung auch nicht so schlecht. Der Gitarrist von The Kooks hat sich angeblich den Finger gebrochen und so konnte die Band nicht auftreten.

Von ca. 21:00 Uhr bis 23:30 Uhr gaben Campino und Co ordentlich Gas. Nach einigen neueren Songs wurden dann fast nur noch alte Klassiker ausgegraben, was natürlich umso mehr Spaß machte. Schade nur, dass wir eben sehr weit von der Bühne entfernt waren und so auch der Sound nur bedingt rockte. Immerhin gab es heuer Leinwände neben der Bühne, die auch bitter nötig waren. Die Stimmung war allgemein nicht ganz so großartig, aber zumindest um uns herum versammelte sich ein kleiner Pulk von Sing- und Springwütigen.

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Ausflug nach Konstanz und Friedrichshafen

19. September 2009, 54 Mal gelesen.
 

KonstanzAm heutigen Samstag fuhr ich mit Riki und meiner Leinwand nach Konstanz. Wieder mal. Kurzer Rückblick: im Februar habe ich meine Leinwand von Deluxx bekommen. Da das Ding nur über den deutschen Versand bezahlbar zu haben ist und der nur innerhalb des eigenen Landes versendet, wich ich auf ein Postfachservice aus. Leider konnte ich trotz langer Recherche in der näheren Umgebung kein entsprechendes Service finden, das genauso billig und flexibel gewesen wäre. Irgendwie hatte ich vor der Abfahrt trotzdem ein wenig Bauchweh. Gestern schrieb der Inhaber des Postfachservices, dass ein zweites Paket bei ihm lag, das aber vor kurzem abgeholt wurde. Das machte mich schon mal ziemlich stutzig, aber na gut. Schräg war dann auch die Überfahrt beim Zoll. Musste ich die letzten Male noch Depot zahlen, das ich mir dann recht kompliziert in Kreuzlingen wieder zurück holen musste, ließ mich diesmal der Zöllner einfach passieren. Beschwingt griff ich dann eine Stunde später in Konstanz bei mailboxes etc. zur Türklinke und öffnete die Türe.. naja, ich versuchte es. Und guckte ziemlich blöd drein, dass das Teil nicht aufgehen wollte. Ein Blick auf die Öffnungszeiten verriet mir auch, warum das Teil so hartnäckig verschlossen blieb: Montag bis Freitag 9-19 Uhr. Das war’s. Fertig, nix Samstag.

Auf den Schweizer Zoll hatte ich irgendwie ohnehin keinen Bock und das schöne Wetter lud regelrecht zu einer kleinen Bootsfahrt ein. Also gönnten wir uns halt die fucking 12 Euro für die doofe Fähre und schipperten nach Meersburg rüber, von wo aus wir eigentlich in knapp einer Viertelstunde bereits in Friedrichshafen waren. Nachdem wir im erstbesten Parkhaus das Auto deponiert hatten, spazierten wir durch den großen Flohmarkt am Seeufer. Hier am See war echt die Hölle los und wir fanden auch bald heraus warum. Dieses Wochenende startete nämlich die internationale Bootmesse Interboot. Schräge Sache meiner Meinung nach, den vorbei flitzenden Motorbooten zuzusehen, aber bitte. Wir ließen die Sache tendenziell links liegen und sahen uns in der Altstadt ein bisschen herum. Nicht halb so attraktiv wie in Konstanz, aber ein paar brauchbare Geschäfte hat es doch gegeben.

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Therme Konstanz und Billard

4. April 2009, 125 Mal gelesen.
 

Tobster mit OmaUrsprünglich hätten wir heute nach dem Leinwandaustausch in Konstanz noch einen Sprung in die Stadt gehen wollen, allerdings waren wir dafür doch zu spät dran. Ich wollte mir nämlich jetzt wo wir schon da sind unbedingt mal die neue Therme hier in Konstanz ansehen. Wir lösten eine 3 1/1-Stundenkarte um 15 Euro und zogen uns gleich in der separaten Saunaumkleide um. Von Beginn an auffallend war die geringe Besucherzahl. Trotz Samstag war selbst nach der Mittagszeit sehr wenig los, was natürlich herrlich war. Der erste Eindruck der Anlage hingegen war dann doch etwas enttäuschend. Allzu viel schien hier nicht angeboten zu werden. Keine Außensauna, keine Spezialaufgüsse, keine Liegewiese. Im Vergleich zu Meersburg stinkt die Anlage hier wirklich ganz ordentlich ab. Für sich betrachtet hat sie dann aber doch einige positive Aspekte.

Kurz nach sieben stiefelte ich dann zum Bus, mit dem es zum Gewerbepark in Rankweil ging. Dort traf ich mich mit Tobster und Andrea sowie Lerchi. Nach einer feinen Pizza in der Costa Smeralda zogen wir einen Stock höher ins Patrick’s. Dort gibt es grad ein paar neue Cocktailkreationen, die ich natürlich gleich ausprobieren musste. Durchaus lecker, muss ich sagen. Auf den Billardtisch mussten wir nicht lange warten und schon legten wir vier los.

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Fahrt um den Bodensee, Abfahrt

6. September 2006, 47 Mal gelesen.
 

PauseHeute trat ich mit Riki die schon länger geplante Bodensee-Rundfahrt an. Obwohl wir’s eben schon länger im Auge haben, hat sich die Abfahrt doch ne Weile verzögert: Zugverbindung nach Bregenz checken, Hotels in Konstanz raussuchen, Plan ausdrucken, etc. Als Knüller musste Riki sogar noch ihr Rad aufpumpen. So schafften wir erst den 11:30 Regionalzug, was mich schon ziemlich anging. Aber zumindest hatten wir auch noch eine kleine Jause eingekauft ;-) In Bregenz ging’s dann gleich volle Kanne los: 10 Minuten unterwegs, schon verlangt Riki eine Pause.

Der Weg führte am See entlang und war ziemlich viel versprechend. Doch zu früh gefreut. Die Strecke am See war doch recht kurz, bald wurde man wieder neben die Bahntrasse gepflanzt. Anfangs war’s dennoch recht interessant, da man in der Gegend von Uttwil an herrlichen Häusern vorbei fuhren. Da wohnt die Creme de la Creme. Auf der anderen Seite dann die bizarren Camping-Dörfer, die offensichtlich der Ganzjahresbehausung dienen. Schräg. Vor der nächsten Pause kam dann der große Schwächeanfall von Riki: Muskelriss-Alarm! Nach nem km Ziehenlassen ging aber alles wieder bestens.

Beinahe wie erwartet trafen wir um 19:30 in Konstanz ein. Machten noch eine Extrarunde, da ich die Wegweiser nicht kapierte. Das als erstes anvisierte Hotel “Gretel” hatte dann auch glatt keine Zimmer mehr, doch die Suche war Gott sei Dank nicht lange: Das Centro hatte noch ein Plätzchen für uns. Duschten uns erst Mal und spazierten dann in die Stadt, unweigerlich zu einem Restaurant, das uns vorher schon positiv auffiel.

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