3. Juli 2010, 34 Mal gelesen.
Ich habe heuer eigentlich nur recht wenige Matches angesehen, aber die Deutschlandspiele gingen sich irgendwie immer aus. Und da muss man halt schon sagen: die junge Truppe spielt ein brillantes Turnier. 4:0 gegen Australien, 4:1 gegen England… und jetzt ein 4:0 gegen Argentinien! Wow! Vorbei ist es mit dem unattraktiven Defensivfußball und das macht schon Spaß. Die Daumen halte ich aber den Niederländern, die immerhin Brasilien mit 2:1 aus dem Turnier geschossen haben. Alle Achtung! Nach dem Match machten wir uns dann so langsam auf den Weg zur Tostner Burg. Die Fahrt mit dem Fahrrad erwies sich noch als etwas komplexer als erwartet, irgendwann waren Riki und ich dann aber doch beim Lehenweg, von wo aus wir zur Burg hinauf liefen.
Ziel war das heurige Blume Festival. Wir waren dort ja noch nie und wunderten uns zuerst mal über das sehr bunte Publikum. Als wir gegen halb neun eingetroffen sind, legte gerade die Combo Irgendwas Sparr los. Mit Bläsern, Bass und Co heizte die Truppe ordentlich ein und regte definitiv zum Tanzen an. Die Stimmung war nicht zuletzt auf Grund des genialen Wetters ausgelassen.
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18. Juni 2010, 32 Mal gelesen.
Um 8:00 Uhr morgens fuhr ich mit Mike, seinem Bruder und einer Horde Bregenzerwälder im Reisebus ins Schweizerische Jonschwil. Am intensiven Bierkonsum während der Busfahrt beteiligte ich mich nicht zuletzt auf Grund meiner Abgneigung gegenüber diesem Gebräu rein gar nicht und so war auch schon früh klar, dass der Sonisphere Festivaltag komplett nüchtern durchgezogen wird. Die Fahrt dauerte ohnehin nur eine Stunde, die auf der Webseite angekündigten Verkehrsprobleme gab es Gott sei Dank nicht wirklich. So kurz die Fahrt in dieses Kaff auch war, so lange dauerte es, mit der Truppe den etwa 2-3 Kilometer langen Weg zum Festivalgelände zu beschreiten. Die erste Pause wurde bereits nach 20 Metern eingelegt und es ging in einem ähnlichen Tempo weiter. Sage und schreibe zwei Stunden später waren wir dann beim Eingang. Meine Stimmung war also tendenziell getrübt und besserte sich nicht wirklich, als ich das Chaos im Eingangsbereich zu sehen bekam.
Alles in allem war es ein ziemlich anstrengender Tag. Auf Grund des beschissenen Wetters und der schlechten Organisation (Schlamm, überteuertes Futter, doofe Bühnenanordnung, bekackte Bandreihenfolge, matschiger Sound) war es leider nicht ganz das erhoffte Mega-Event. Genau genommen könnte man sich sogar ziemlich über das Ganze aufregen, aber nichts desto trotz hatten wir unseren Spaß und viele Stunden sehr geile Musik. Und wir waren alle froh, dass wir nicht dort zelten mussten *grins*
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30. August 2008, 91 Mal gelesen.
Jonny und Sabrina erwarteten uns beim Freakwave-Festival direkt beim Eingang, da dort Jonny als einer der Hauptsponsoren sein Reflect-Zelt aufgebaut hatte. Inzwischen war es schon recht leer, aber als Getränkelager taugte die Medienbox auch ordentlich was
Wir stießen dann gleich mal mit Sekt an, was auch glatt von der lokalen Berichterstattungskamera eingefangen wurde *g* Wir pflanzten uns dann gleich mal nach vor an den See, um das herrliche Wetter zu genießen. Die einen gingen auch mal kurz ins Wasser, doch ich hatte auf Grund des spontanen Aufbruchs von daheim keine passende Hose dabei
Egal, Tobster und ich sahen währenddessen den Wakeboard-Ridern zu und lauschten ganz gespannt den Entscheidungen der Judges *lach* Ne, also mal ernsthaft. Es war ja eine super feine Chilling-Session dort, aber die eigentliche Hauptattraktion, nämlich der Sport, war eine reine Farce.
Bernd und Phil liefen uns auch noch über den Weg und ich hab mal einige Zeit mit ihnen geplaudert. Irgendwann trieb mich dann der Hunger ganz massiv Richtung Futtertrog. Ich schnappte mir gleich beim erstbesten Stand eine Portion Potato Wedges, die eh ganz passabel waren. Mit dem Caipi hat es dann leider nicht so geklappt wie erhofft. Die Bardame versuchte bei den drei gästen vor mir bereits, jedes letzte Tröpfchen aus den Limetten zu stößeln, das hab ich noch nie gesehen.
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10. August 2008, 51 Mal gelesen.
Riki musste heute wieder früh raus zum arbeiten, wobei mich mein Wecker auch schon um 9:00 weckte, was für einen Sonntag ja durchaus als früh zu bezeichnen ist. Ich fuhr dann nach dem Frischmachen mit dem Rad in die Stadt runter, wo mich dann Tobster aufsammelte. Wir trafen uns um 10:00 Uhr mit Jonny bei der Alpinale zum Filmbrunch. Aus irgendeinem Grund hatte ich noch gehofft, dass die Filme draußen gezeigt werden, weil das Wetter so herrlich ist. Da aber die Sonne der natürliche Feind eines Filmprojektors ist, mussten wir halt doch in den übertrieben kalten Saal hinein.
Wir erwarteten uns nach den Filmen irgendwie ein feines spanisches Buffet mit ein paar Tapas und so, doch Nulle. Das mit dem Brunch war wohl rein aufs Filmschauen bezogen. Tja. Nun war es eh schon Mittag und wir fanden draußen beim Dorfcafe keinerlei Platz, weil sich schon viele Nicht-Aplinaler breit gemacht hatten. Hm, das war irgendwie anders geplant. Okay, wir setzten uns dann zu anderen dazu, die wir eh recht bald vertrieben hatten und bekamen dann auch die Speisekarte. De facto war hier also ganz normaler Betrieb mit dem einzigen Unterschied, dass es eine kleine spanische Karte zusätzlich gab. Für mich als Veggi beschränkte sich die Auswahl auf einen Zwiebeltortilla. Hmpfl.
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7. August 2008, 53 Mal gelesen.
Eigentlich dachte ich ja, zwei Mal Alpinale muss genügen. Nachdem ich ja vorgestern schon war und am Sonntag auch einen Besuch dort im Plan habe, wär’s das eigentlich gewesen. Doch am ersten Tag wurde ja nur ein normaler Spielfilm gezeigt und am Sonntag sind exklusiv spanische Shorts dran, die es nicht ins eigentliche Wettbewerbprogramm geschafft haben. Also bot sich ein Besuch heute bei einem klassischen Kurzfilmabend doch an, zumal’s ja noch ein Jonny-Sponsoring in petto gab.
Der erste Film aus der Schweiz legte bereits die Richtung fest. Der 7-Minüter behandelte das Asylgesetz der Schweiz auf durchaus eindrückliche Art, aber letztlich doch zu wenig intensiv und letztlich einfach viel zu knapp. Noch ne Stufe schlechter empfand ich den spanischen Film danach, in dem sich ein Mid-Zwanziger um seinen behinderten Bruder kümmerte. Das Ganze war eigentlich ganz vielversprechend, ermangelte aber irgendwie doch eines gewissen Peps (ob das jetzt korrektes Deutsch ist, sei mal dahin gestellt, aber es klingt mal wichtig..). Danach wurde es aber immer besser.
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5. August 2008, 53 Mal gelesen.
Dank Jonnys Freikarten stand der Besuch des heutigen Alpinaleabends nie wirklich in Frage -zumindest nicht für mich
Sofl hatte sich schließlich auch dazu entschieden, uns zu begleiten und nahm auch noch seine Mutter mit. Kurz vor acht packten sie mich ein und ne Viertelstunde später waren wir bereits beim Ramschweigplatz in Nenzing bei der Alpinale. Das Wetter spielte Gott sei Dank super mit, sodass die Veranstaltung draußen abgehalten werden konnte, so wie es sein soll. Die Fladenbrot-Kombo verwöhnte uns mit durchaus brauchbaren Jazz-Melodien, während wir beim Sektbuffet nicht besonders zimperlich zulangten. So lässt man sich das ja durchaus gefallen. So langsam hielt dann auch die Dunkelheit Einzug und gegen halb zehn startete die offizielle Veranstaltung.
Eine halbe Stunde später startete dann der Hauptfilm. Dabei handelte es sich um einen Spielfilm in voller Länge, was mich ein wenig verwunderte – immerhin war das hier ja ein Kurzfilmfestival. Aber wie sagte Thomas so schön “Besser ein Mal nicht mitkommen als zehn Mal” *lach* Ich ließ mich es also mal auf mich zukommen und wurde durchaus positiv überrascht. Der Film Absurdistan stammt von einem deutschen Regisseur, der schon mehrere Mal bei der Alpinale durch einen Filmbeitrag glänzte. Er und sein Team aus über sechzehn Ländern vermochten der eigentlich simplen Story ordentlich Leben einzuhauchen. In einem völlig abgelegenen Dorf gibt es plötzlich kein Wasser mehr. Die Männer haben auch keinen Bock, sich um die möglichen Lecks der vor Jahren erbauten Pipeline zu kümmern und so versinkt das Dorf langsam im eigenen Dreck.
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2. August 2008, 90 Mal gelesen.
Nachdem’s uns gestern ja die Auftritte von In Flames und Apocalyptica so mies verregnet hatte, dass ich dann doch lieber nicht nach Lustenau fuhr, wollte ich mir das Festival zumindest heute nicht entgehen lassen. Das Gratiskarten-Angebot von Jonny war ja auch schlichtweg ZU verlockend
Nachdem der Vormittag für Schlafen und andere nutzlose Dinge drauf gegangen war, machte ich mich um zwei auf den Weg nach Hohenems. Von dort aus ging’s dann mit dem super funktionierenden Shuttlebus nach einer kleinen Ausfahrt über die Grenze zum Szene Open Air. Jonny wartete bereits beim Eingang, während ich noch bei der Haltestelle auf ihn wartete – großes Kino soweit. Irgendwann ging ich dann aber doch mal runter und wir konnten das Gelände besichtigen. Seit letztem Jahr hat sich doch einiges getan: so war beinahe das ganze Gelände spiegelverkehrt. Die Talente-Bühne war also ebenso auf der anderen Seite wie der Eingang. Nur die Besucher versteckten sich offensichtlich noch in ihren Löchern, denn vor der Bühne war einfach gar nix los.
Gegen halb zwölf war es dann Zeit für die heutigen Headliner: Wir sind Helden. Die Band hatte immerhin auch schon mal bei Rock im Park als Mainact fungiert, was ich damals aber schon als ziemliche Frechheit empfand. Aber für so ein kleineres Event wie in Lustenau war sie auf jeden Fall passend. Nun, eigentlich hielt ich die Debutsingle damals für einen ziemlich schlechten Scherz. “Neuer deutscher Synthizier, Alfred dreh die Scheiße leiser”, um es in den genialen Worten der onkelz auszudrücken
Ihr genialer Auftritt mit Max Raabe mit dem Flecken-Song ließ mich dann aber doch wieder aufhorchen. Und tatsächlich brachten mich die neueren Hits dazu, mich auch mit dem alten Material großteils anzufreunden. Keine Frage, die Band hat Potenzial.
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