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Geburtstag in Kopenhagen

6. März 2010, 23 Mal gelesen.
 

EisbarAm Freitag Mittag stand mein Flug nach Kopenhagen auf dem Plan. Die Buchung war leider nicht sonderlich schlau, da ich so die Präsentationen der Studenten versäumte, aber es war halt nun mal so. Nach einem feinen, etwas verspäteten Frühstück checkte ich gemütlich aus und fuhr mit dem SAS Zubringerbus zum Flughafen. Der Flug verlief ohne Probleme, sodass ich fast pünktlich um 14:15 Uhr Riki in Kopenhagen traf. Gemeinsamen ging’s dann mit dem Zug ins Zentrum der Stadt. Unser Hotel war nicht allzu weit weg, sodass wir problemlos laufen konnten, zumal das Wetter ganz angenehm war. Das heißt, kein Schnee, kein Regen – das heißt aber leider nicht, dass es auch warm war. Obgleich die Stadt ja 90 Flugminuten südlich von Trondheim liegt, biss hier der genau gleich kalte Wind ins Gesicht. Ouch. Um 15:00 Uhr checkten wir in das Clarion Hotel 27 ein.

Heute stand dann mein Geburtstag an. Der konnte natürlich kaum besser starten als mit einem sehr feinen Frühstücksbuffet. Hier hatten wir zwar schon Besseres gesehen, aber die Auswahl war solide und die Qualität definitiv top. Besonderes Gustostückerl war das in kleine Gläschen abgefüllte griechische Joghurt mit Ahornsirup und Nüssen. Yammi. Das Weter ließ uns an diesem Tag auch nicht im Stich. Nicht, dass es etwa Plusgrade hatte, aber wir konnten uns über einen strahlend blauen Himmel freuen ;) Wir machten uns recht rasch auf die Socken und erkundeten die Stadt ein bisschen genauer. Auf dem Weg entdeckten wir eine Bootshaltestelle und beschlossen kurzerhand, eine Kanal- und Hafenrundfahrt mitzumachen. Die 70minütige Fahrt war echt genial, wenn auch gerade hinten draußen etwas kalt, aber no na. Der Reiseleiter war sehr kompetent und sympathisch und erzählte uns einige historische Details. Faszinierend an der Stadt ist meiner Meinung nach dieses Nebeneinander von alt und neu.

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Wochenendprogramm in Trondheim

28. Februar 2010, 29 Mal gelesen.
 

BowlingAm Samstag schloss ich mich einer 15köpfigen Studententruppe an und fuhr mit ihnen per Tram zum großen Sliding Event. Kindheitserinnerungsalarm! Ich bin definitiv schon einige Jahr(zehnte) nicht mehr mit einem Müllsack den Hügel runter gerutscht ;) Dabei muss ich sagen, hat die Sache wirklich Spaß gemacht. Ich bin ja zugegebenermaßen kein großer Rodelfan, aber mal dezent ohne Hilfsutensilien einen kleinen, wenn auch halbwegs steilen Hügel hinunter zu düsen ist ganz witzig. Natürlich ist der Spaß schnell vorbei, da man ohnehin nicht viel öfters als 2, 3 Mal hinauf laufen möchte, und sei der Weg noch so kurz. Ob wir mit unseren Müllsackhosen einen neuen Modetrend ins Leben rufen konnten, wage ich zu bezweifeln, aber für unser eigenes Amusement war das Outfit auf jeden Fall gut genug. Beim Runtersliden muss man halt ein bisschen auf den Rücken aufpassen, da man natürlich jede kleine Unebenheit volle Kanne am ganzen Körper zu spüren bekommt. Nach zwei soliden Downhill-Aktionen kamen wir dann auch schon zum gemütlichen Teil, dem Grillen. Natürlich war ich wieder mal der einzige Vegi in der Runde, aber ich habe schon mit dem Kauf von Marshmallows vorgesorgt gehabt.

Den Sonntag ließ ich ziemlich ruhig angehen. Zuerst hieß es mal Ausschlafen, ach, welch Wohltat. Insbesondere, weil ich in der Nacht davor doch noch länger am Schnitt des kleinen Sliding-Videos gesessen bin. Nach dem ausgedehnten Frühstück riss ich einen ebenso ausgedehnten Spaziergang durch die Stadt an. Ich wollte das perfekte Wetter dazu nutzen, doch nochmals ein paar schöne Videoaufnahmen in den Kasten zu bringen. Zuerst schlenderte ich zum Hauptgebäude der Uni hinauf, danach peilte ich den Fernsehturm.

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Erste IP-Woche

26. Februar 2010, 49 Mal gelesen.
 

StadtführungDas Intensive Program startete mit einem kurzen Überblick über die kommenden zwei Wochen, diversen Grußworten und einer netten Präsentation zu Trondheim. Der Touristen-Chefe der Stadt klärte uns hauptsächlich über die historischen Belange von der Gegend auf und gab zudem einen kurzen Einblick in die kulturellen Belange. Blöderweise finden natürlich sämtliche relevante Events im Sommer statt, während momentan eher tote Hose herrscht. Ganz witzig war dann noch der Vortrag zum Thema “kulturelle und sprachliche Unterschiede”. Hierbei lernten wir einige lustige Eigenheiten der Norweger kennen (1. Stock = Erdgeschoß, jeder hat einen Zweitwohnsitz in Form einer Hütte in den Bergen, etc.), wir wurden aber auch auf durchaus relevante Spezialitäten der englischen Sprache aufmerksam gemacht (inflammable = flammable). Besonders interessant waren aber auf jeden Fall die Präsentationen der Studentengruppen. Jede Nation hatte hier ganz eigene Ansätze. Während die norwegischen Teams hauptsächlich mit der Coin3D-Software experimentiert hatten, versuchten die Iren gleich ein kleines Bohrinselszenario digital umzusetzen. Unsere Studs hingegen hatten einen theoretischen Ansatz und trugen eher spezielle Spielideen und Grundkonzepte vor. Und die Höllander wiederum bastelten kleine Prototypen auf Papier, so richtig mit Spielkarten usw. So hatten wir ein richtig schönes Sammelsurium aus verschiedensten Ideen und Herangehensweisen, was bereits auf eine interessante Zusammenarbeit schließen ließ.

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Passivhausbesuch

6. Februar 2010, 50 Mal gelesen.
 

PassivhausHeute Vormittag fuhren wir nach Hohenweiler, um ein Haus eines Arbeitskollegen anzusehen. Es wurde vor etwa einem Jahr in Massivholzbausweise als zertifiziertes Passivhaus errichtet. Wenn also irgendwo die Idee und Technologie eines solchen Hauses zu sehen ist, dann hier. Herzstück ist dort ein Kompaktgerät von Drexel und Weiß. Die Wohnraumlüftung verfügt über eine passive Wärmerückgewinnung und eine kleine Wärmepumpe, wobei letztere keine Tiefenbohrung benötigt, sondern auf Basis eines Soleschlauchs funktioniert.

Ein großes Problem bei Passivhäusern sind ja die geringen Oberflächentemperaturen. Fliesen im Bad, WC und Vorraum sind gnadenlos eiskalt. Bei einem entsprechend behandelten Parkettboden wäre es vermutlich nicht viel besser, weshalb ich eben immer mehr zur ursprüngliche Fußbodenheizungsidee zurück kehre. In Armins Haus ist praktisch überall ein Riemenboden ohne Estrich verlegt, was für eine deutlich angenehmere Bodentemperatur sorgt. Das Problem dabei ist, dass solch ein Boden wohl kaum zahlbar ist bzw. eine FBH mit normalem Parkett kaum teurer käme. Der Wohnraum war übrigens mit einer soliden Lehmwand abgetrennt, die für das nötige Raumklima bzw. die optimale Luftfeuchtigkeit sorgt. Definitiv eine tolle Sache, die ich ja auch schon angedacht hatte.

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Cars und Avatar

3. Februar 2010, 53 Mal gelesen.
 

AvatarIch warf am Montag Abend mal recht unmotiviert eine meiner jüngsten Bluray-Erwerbungen in den Player, prinzipiell um ein bisschen in die Menüs und Extras zu schnuppern. Irgendwie entschied ich mich dann spontan dazu, die erste Disk dann doch gleich laufen zu lassen und so sah ich mir kurzerhand den Pixarfilm Cars an. Ich muss gestehen, dass ich mit den Animationsfilmen in den letzten Jahren sehr lieblos umgegangen bin.

Heute fuhr ich dann direkt nach der Arbeit ins Cineplexx, wo ich mich mit Filipe traf. Wir gingen zuerst beim Chinesen was futtern. Die Running Sushi zieht sehr viele Leute an, aber wir nahmen ohnehin mit der normalen Speisekarte vorlieb. Ein bisschen blöd hat die Dame geguckt, als ich das gelbe Thaicurry mit Tofu statt Hühnerfleisch wollte. Ich wäre der erste, der so was wolle, aber okay. Der große Hammer war es dann eh nicht, aber Dank Kokosmilch und feinem Gemüse doch ganz lecker. Wir sputeten uns dann um halb neun zum Saal 1, wo wir aber erst Mal ne ganze Zeit lang anstehen mussten. Faszinierend, wie selbst nach einem Monat mitten unter der Woche der komplette Saal voll ist. Offensichtlich ist James Camerons Avatar – Aufbruch nach Pandora wirklich der große Publikumsmagnet.

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Wochenendliches Hüslebasteln

31. Januar 2010, 81 Mal gelesen.
 

HausDas Wochenende war ziemlich ruhig. Eigentlich wollte ich für Samstag einen Beratungstermin bei Hanlo vereinbaren, allerdings habe ich hier keinerlei Antwort erhalten. Werde es demnächst vielleicht noch telefonisch versuchen. Über den Wandaufbau weiß ich eigentlich so gut wir gar nichts. Die Grundrisse sind ganz brauchbar, wobei die Häuser generell im Erdgeschoß ein Gästezimmer haben. Aber ich gehe mal davon aus, dass man auch eigene Entwürfe bauen lassen kann. Wie auch immer. Ich nutzte das Wochenende hauptsächlich dazu, die jüngsten Grundrissideen genauer auszuarbeiten. Die Erkenntnis, dass so eine Außenansicht doch auch eine große Rolle spielt brachte mich dazu, ein anderes Planungstool zu verwenden. SweetHome3D war soweit klar mein Favorit. Andere ähnliche Tools wie Google Sketchup und diverse Online-Planer haben zwar auch Potenzial, aber letztlich hat mich das Freeware-Tool von unabhängigen Entwicklern klar am meisten überzeugt. Es fehlen halt leider einige wichtige Planungsfeatures. So gibt es keine Treppenplanung, keine Berechnungen zu Wandflächen und vor allem keine Stockwerke. Für Wohnungen also optimal, für Häuser nur bedingt. Aus diesem Grund habe ich mal den bvh 3D Wunschhaus Architekt getestet.

Im Übrigen habe ich nun am Samstag Abend Uncharted 2 fertig gespielt. Ich habe zu dem Spiel eh schon einen recht ausführlichen Beitrag samt Kritik geschrieben, daher gehe ich hier nicht besonders drauf ein.

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Squash, Volleyball und Alpinaletreffen

27. Januar 2010, 64 Mal gelesen.
 

Soda, da gibt’s wieder mal eine dieser belanglosen Wochenrückblicke… Am Montag war ausnahmsweise unser Squash-Abend angesagt. Normalerweise treffe ich mich ja jeden dritten Freitag mit Martin, Hannes und Andi. Auf Grund von Terminproblemen mussten wir das aber entsprechend umorganisieren. Ich habe mich an der FH noch brav um den uDay gekümmert, der momentan extrem viel Zeit in Anspruch nimmt. Um 19:00 Uhr war ich dann beim Squashcenter, wo wir zuerst noch zu dritt den kleinen schwarzen Ball an die Wand knallten.

estern stand dann gleich nochmals eine ordentliche Portion Sport auf dem Programm. Ich war ja auch schon länger nicht auf dem Training, da wir dienstags immer ein Match hatten und ein Volleyballtermin genug für mich ist. Bei Reini, dem zweiten Mittelblocker sieht die Sache gleich aus. Die Rechnung bekamen wir dann eben diesen Dienstag präsentiert. Mittelblocker-Training extreme.

Heute Abend fuhr ich mit Riki nach Nenzing in die Pizzeria, wo wieder mal eine Alpinalebesprechung stattfand. Wir haben uns gleich mal was Feines zu essen bestellt. Von den recht leckeren Pizzas konnte ich mich ja schon letztes Mal überzeugen, dieses Mal lachten mich die Penne mit Mango-Chili und Schafskäse an.

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