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Onkel Andys Tagebuch
  

Sinnloser Sonntag

31. August 2008, 5 Mal gelesen.

Pizza mit JulyManno, sowas sollte so schnell nicht mehr vorkommen. Was für ein verschenkter Sonntag, echt zum Kotzen. Riki hatte heute wieder mal Dienst und so machte ich es mir halt daheim ordentlich gemütlich. Das Wetter wär gar nicht mal schlecht gewesen, doch ich hatte nichts Besseres zu tun, als ein Heads-Up nach dem anderen zu spielen. Und dazu nicht mal sonderlich erfolgreich, sondern es blieb quasi beim ultimativen Nullsummenspiel. Immer wieder mal brüllte ich wie wahnsinnig in den Monitor, weil ich echt ganz üble Showdowns miterleben musste. Am meisten auf den Keks gegangen ist mir dann ein Spieler, der einfach nur hyper-aggressive spielte. Bei solchen Gegner heißt es Ruhe bewahren und auf den richtigen Zeitpunkt zu warten. Und hier war er: er raist vor dem Flop, ich calle mit 3♠-3♦. Der Flop ist der reine Traum: 3♣-K♦-Q♦. Strike.

Am Abend kam dann noch July vorbei. Die Eltern sind derzeit wieder mal unterwegs und so lud ich sie zum Pizzaessen ein. Ich rief mal beim da Mario an und ließ zwei Teile basteln. Zehn Minuten später spazierten wir dann rüber und holten die eh gerade fertig gewordenen Teile ab. Wie in alten Zeiten klappte es mit den Sonderwünschen mal wieder gar nicht, so hat July halt doch eine große Variante bekommen. Irgendwie hat’s Mario nicht so ganz mit Zuhören oder ich weiß auch nicht. Naja, ist ja egal. Ich hab jedenfalls noch so eine Stempelkarte mitbekommen. Die kann man halt nur bei Selbstabholung oder unter der Woche zu Mittag nutzen, aber vielleicht krieg ich ja im Laufe der Zeit meine zehn Stempel hin ;) Wir pflanzten uns dann jedenfalls gemütlich auf die Terrasse und mampften die leckere Ware. Dazu machte ich wieder mal den Ipanema mit Cranberry-Nektar.

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Batman

27. August 2008, 5 Mal gelesen.

Batman Dark KnightIch werkelte heute weiter an meinen e-Learning Videos. Das Ganze nimmt irgendwie doch erschreckend viel Zeit in Anspruch. Ich hoffe, meine zukünftigen Videos kann ich mit der Zeit ein bisschen schneller erstellen, denn sonst muss die Sache doch hinterfragt werden. Ich muss mir ohnehin noch überlegen, was ich noch alles in diesem Stil umsetzen möchte und sollte. Es wäre möglicherweise geschickter, ein paar Sachen aufzuzeichnen, die man im Unterricht nicht durchgehen kann. Sei es, weil zu viel Zeit drauf ginge, sei es weil die meisten damit überfordert wären. Da wäre es doch ein gutes Angebot, für die wirklich Interessierten ganz konkrete Hilfestellung in Form eines ordentlichen Tutorials zu liefern.

Um acht kamen dann unsere anderen Kino-Kollegas und wir stürmten mal den digitalen Kinosaal. Interessanterweise lief dort gar keine Werbung, sondern es waren bereits die Trailer im Gange. Und auch da wurde nicht besonders lange gefackelt, bis der Hauptfilm loslegte: Batman, the dark Knight. Nun, mit Batman ist es ja so eine Sache. Ich hatte als Kind die Comics richtig geliebt. Superman fand ich immer scheiße, aber Batman war einer dieser Superhelden, der einfach was hatte. Düster, mystisch, cool. Ganz im Gegensatz zur Comicvorlage dann die Serie aus den 60ern: bunt, dumm, zum Totlachen. Keine Frage, Batman rulez the world. Egal, ob als düsterer Comic oder als völlig absurde knallige Fernsehserie, die an Grottigkeit kaum zu überbieten war. Dann die Filme. Mit denen hatte ich ehrlich gesagt so meine Probleme.

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Easy Day mit Brunch, Sonne und Film

24. August 2008, 6 Mal gelesen.

Chillen in BregenzHeute Morgen fuhren wir mit dem Auto nach Bregenz, wo wir Jonny und Sabrina zum Brunchen trafen. Eigentlich hätten auch Tobster und Claudia kommen sollen, was dann aber leider doch nicht ganz geklappt hat. Das Wirtshaus am See war zum Bersten voll und wir wurden einem ziemlich mauen Tisch zugewiesen. Leider waren wir so fernab der Musik und va. total im kalten Schatten. Dabei hätte es heute richtig gemütlich sein können. Tja. Schade war auch, dass die Brunchleute auch nicht alles im Griff hatten. So gab’s zu Beginn zwar noch leckere süße Teile wie kleine Nussgipfel und so, dafür keine Eier. Als dann die Rühreizufuhr wieder geklappt hat, gab es dafür nichts Süßes mehr, also ziemlich doof. Immerhin war sonst so viel aufgetischt, dass man eigentlich nirgends wirklich anstehen musste. Ich langte halt beim Käse und bei den Antipasti umso mehr zu und kam definitiv nicht zu kurz ;)

Daheim pflanzten wir uns dann mal ganz gemütlich auf die Terrasse. Die Sonne knallte weiterhin genial herunter, nervig war lediglich der Wind. Ich machte mir gleich mal einen Drink und war dort ziemlich wagemutig. Auf der Webseite von Licor 43 gibt es einige sehr abgefahrene Cocktailrezepte. Ich entschied mich für den “Frozen Bounty” mit eben diesem fruchtigen Likör, Wodka, Kokossirup und Milch. Eigentlich nicht schlecht, doch irgendwie ging das Ding völlig in die Hose. Man muss alle Zutaten mit Eis durch den Mixer jagen, wodurch der Cocktail eine sämigere Konsistenz erlangt. Das ist aber in Verbindung mit Milch echt elend.

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Beachturnier und Essengehen

23. August 2008, 4 Mal gelesen.

BeachturnierAm Nachmittag fand heute ein Beachvolleyballturnier in Nofels statt. René hat wie letztes Jahr ein Mixed-Turnier anberaumt, es wurden aber rein männliche Teams auf Grund eines akuten Frauenmangels auch geduldet. Ich spielte mit Steffen zusammen, der letztes Jahr schon ab und zu mit uns trainierte und uns heuer verstärken wird. Ich war vermutlich nicht der Einzige, der ihm darauf hinwies, dass er für die Hobbymannschaft doch klar zu gut ist ;) Wir starteten heute genauso wie René+Mathias und Gunzi+Daniel außer Konkurrenz, spielten aber trotzdem gegen alle sieben anderen Teams. Nachdem ich noch kurz beim Abziehen des Platzes geholfen hatte, traten wir gleich mal gegen Hannes und Sonja an - mit Sicherheit das stärkste Mixed-Team des Vereins. So ganz kamen die beiden aber nicht in Schwung und so konnten wir gleich schon mal den ersten zufrieden stellenden Sieg einfahren.

Nach unserem Turniersieg musste ich meinem armen Körperchen was Gutes tun und so ließ ich ihn in einer Wanne voll heißem Wasser entspannen. In die Badewanne lege ich mich ja nur äußerst selten, heute schien aber absolut der richtige Moment für solch eine Wohltat zu sein. Unser Piet war ganz wild auf den Schaum und hatte es sowieso ganz wichtig mit Zugucken und so *g* Nachdem dann Riki vom Stationsdienst heimgekommen war, wurden wir eh bald von Hase und Doris abgeholt. Die beiden waren übers Wochenende grad im Ländle und so machten wir aus gemeinsam essen zu gehen. Ganz dekadent liefen wir dann um 21:00 im Dogana auf, wo gerade unser Tisch gerichtet wurde.

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Halbtagsjob

17. August 2008, 16 Mal gelesen.

Pizza da MarioWie gestern ging es heute um 9:00 mit den Workshops los. Die meisten Teilnehmer waren auch gleich voll bei der Arbeit. Im Großen und Ganzen lief alles ganz gut. Die Szenen sind so zur Hälfte fertig, es liegen also alle recht gut in der Zeit. Faszinierend weiterhin, dass manche Teilnehmer weiterhin keine große Ambition haben, einen wirklich guten Film zu kreieren. Viel eher werkelt man einfach für sich ein bisschen herum. Ob andere Zuseher dann die Story kapieren oder interessant finden, ist egal. Aber zumindest ist überall visuell einiges entstanden und ich denke, dass man aus allem was Brauchbares machen kann. Möglicherweise muss ich am Ende noch ein bisschen tweaken und insbesondere die Kameraeinstellungen optimieren - mal sehen. Leider gab es dann doch ein paar technische Probleme.

Gegen fünf war ich dann schließlich zu Hause. Wir gingen schließlich zur neuen Pizzeria nebenan was Feines essen. Der Chef dort war ja mal beim Schweizerblick und hatte sein eigenes Restaurant dann in Tosters. Dort wollten wir vor kurzem ja mal hin, standen aber vor verschlossenen Türen. Kein Wunder, wenn er nun umgezogen ist ;) Da Mario ist aber auf alle Fälle empfehlenswert - nicht nur die überbackenen Pilze waren sehr lecker, sondern auch die Pizza wusste absolut zu überzeugen. Wir saßen im feinen Garten draußen, wobei es dann doch ziemlich frisch wurde. Meiner Meinung nach müssten sie einfach mal eine Postwurfsendung an die Nachbarn rauslassen, da hier wohl kaum jemand mitbekommen hat, dass der gammlige Chinese samt Casionbunker einem seriösen Italiener gewichen ist.

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Familienessen und verspäteter Campeinsatz

15. August 2008, 13 Mal gelesen.

Familienessen 2008Heute war beim Camp ursprünglich ein Spieletag ohne jegliche Workshops geplant. Gestern wurde aber noch kurzfristig auf Grund der schlechten Wettervorhersagen beschlossen, am Nachmittag doch die Workshops zu starten. Das passte nicht besonders gut mit meinem Plan zusammen. Denn am heutigen 15. August fand wie jedes Jahr das große Essen im Familienkreis mit Opa statt. Na gut, dann musste ich halt mal schauen, dass ich da bald mal weg komme und nach Dornbirn düse. Der Vormittag verlief dann noch recht unspektakulär - nachdem die Nacht ziemlich durchwachsen war, musste ich am Morgen noch ordentlich Schlaf nachholen. Die Zeit verging dann recht schnell, ehe wir abgeholt wurden. Heute ging’s nicht wie die letzten Jahre auf den Eichenberg, sondern in den Mohren in Rankweil.

Kurz nach drei war ich dann an der FH, wo ich schon sehnsüchtig erwartet wurde. Was ich nicht wusste: die Workshops liefen bereits schon ab 10:00 Uhr! Ja, scheiße, das Programm musste auf Grund übler Witterungsprobleme doch nochmals umgeschmissen werden. So mussten sich meine Workshop-Teilnehmer die Stunden um die Ohren schlagen, ohne wirklich groß produktiv zu sein. Zwar sprangen Gott sei Dank andere Leiter und Jonny ein bisschen ein, damit die sechs Typen nicht völlig untätig herumstanden, aber richtig zum 3D-Kreieren kamen sie halt auch nicht. Echt übel gelaufen, aber gut, jetzt war es halt so und wir hatten dann zumindest noch zwei Stunden zur Verfügung.

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Filmbrunch

10. August 2008, 5 Mal gelesen.

Alpinale FilmbrunchRiki musste heute wieder früh raus zum arbeiten, wobei mich mein Wecker auch schon um 9:00 weckte, was für einen Sonntag ja durchaus als früh zu bezeichnen ist. Ich fuhr dann nach dem Frischmachen mit dem Rad in die Stadt runter, wo mich dann Tobster aufsammelte. Wir trafen uns um 10:00 Uhr mit Jonny bei der Alpinale zum Filmbrunch. Aus irgendeinem Grund hatte ich noch gehofft, dass die Filme draußen gezeigt werden, weil das Wetter so herrlich ist. Da aber die Sonne der natürliche Feind eines Filmprojektors ist, mussten wir halt doch in den übertrieben kalten Saal hinein.

Wir erwarteten uns nach den Filmen irgendwie ein feines spanisches Buffet mit ein paar Tapas und so, doch Nulle. Das mit dem Brunch war wohl rein aufs Filmschauen bezogen. Tja. Nun war es eh schon Mittag und wir fanden draußen beim Dorfcafe keinerlei Platz, weil sich schon viele Nicht-Aplinaler breit gemacht hatten. Hm, das war irgendwie anders geplant. Okay, wir setzten uns dann zu anderen dazu, die wir eh recht bald vertrieben hatten und bekamen dann auch die Speisekarte. De facto war hier also ganz normaler Betrieb mit dem einzigen Unterschied, dass es eine kleine spanische Karte zusätzlich gab. Für mich als Veggi beschränkte sich die Auswahl auf einen Zwiebeltortilla. Hmpfl.

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