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Luschnou statt Madrid

17. April 2010, 22 Mal gelesen.
 

KofferSchon sonderbar, dass Island solch einen großen Einfluss auf Europa haben kann. Dank eines Vulkanausbruchs am Donnerstag wurde doch glatt der komplette Flugverkehr bei uns lahm gelegt. Anfangs waren nur die nördlichen Länder von der Sache betroffen, doch ab Freitag verschlechterte sich auch die Lage bei uns. Mein Flug nach Madrid schien also gefährdet, obgleich die Webseiten der Swiss und des Flughafen Zürich optimistisch blieben. Ab Samstag Morgen können sämtliche Flüge wie geplant durchgeführt werden. Denkste. Als ich um 8 Uhr aufgestanden bin, war der Flugstopp bereits bis zum Nachmittag ausgeweitet und so sollte es dann das ganze Wochenende weiter gehen.

Am Abend fuhren wir dann nach Lustenau, wo ein ordentlicher Spieleabend angesetzt war. Ein Spiel für acht Personen zu finden, ist ja nicht immer ganz einfach. Kurzerhand steckten wir zwei Siedlerspiele zusammen und kreierten ein paar eigene Team-Regeln. So ganz hat die Sache aber leider nicht geklappt. Riki und ich zogen von Anfang davon und insbesondere die andere Insel hatte massive Rohstoffprobleme. So gab es dort zwar eigentlich die besseren Feldkombinationen (6 und 8 direkt nebeneinander), allerdings befinden sich diese Topzahlen nur auf Feldern, die man anfangs nicht braucht.

Unsere Regeln waren jedenfalls wie folgt: zwei unabhängige Inseln. Vier Leute bauen nur auf der einen, vier auf der anderen. Das hat den Vorteil, dass man in den Zwischenrunden schneller bauen kann und trotz der hohen Spielerzahl kaum Wartezeit entsteht. Handeln konnte jeder mit jedem außer mit dem eigenen Teamkollegen.

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Intensives Wochenende in Dornbirn und Innsbruck

11. April 2010, 19 Mal gelesen.
 

FH VorgeschmackGestern stand an der FH der Tag der offenen Tür an. Hätte mich am Morgen Riki nicht vom Dienst aus angerufen, hätte ich mich wohl gnadenlos verspätet. Ich hatte zwar in der Nacht noch den Wecker gestellt, doch diesen am Morgen mal einfach dezent ausgeschaltet. Jedenfalls hatte ich das Teil auf meiner Brust kauern, als mich der Klingelton aus dem Schlaf riss. Tsts, ich sollte mir wohl echt mal einen Wecker mit funktionierender Schnauze-Taste organisieren. Letztlich war ich dann aber doch früh genug an der Fachhochschule, richtig los ging es erst ab 10:00 Uhr und der große Ansturm kam eine Stunde später. Wow, wir hatten unser Labor zu unserer Präsentation wieder zum Bersten voll. Während wir in den letzten Jahren eine recht intensive Session gemacht hatten, konzentrierten wir uns diesmal praktisch nur auf die relevanten Studentenarbeiten, um die Sache möglichst kurz und knackig zu gestalten.

Heute wurde ich um 8:30 Uhr von July abgeholt. Wir fuhren zum Bahnhof und von dort gemeinsam mit dem Zug nach Innsbruck. Zuerst spazierten wir zu ihr ins Studentenheim, sodass ich endlich mal ihr Zimmer sehen konnte. Schöner, großer und hoher Raum mit elend knarrendem Fußboden *g* Der Rest tendenziell grenzwertig, wie man’s halt so als Student kennt. Anschließend liefen wir zur Markthalle, um im Camerlander fein zu speisen. Das Restaurant ist echt sonderbar, bietet es doch von Thai über Japanisch, Spanisch und Italienisch bis hin zum Bürgerlichen ein ordentliches Spektrum an Speisen. Definitive Empfehlung! Gegen halb zwei ging’s dann weiter zu Opa ins Altersheim.

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Passivhausbesuch

6. Februar 2010, 79 Mal gelesen.
 

PassivhausHeute Vormittag fuhren wir nach Hohenweiler, um ein Haus eines Arbeitskollegen anzusehen. Es wurde vor etwa einem Jahr in Massivholzbausweise als zertifiziertes Passivhaus errichtet. Wenn also irgendwo die Idee und Technologie eines solchen Hauses zu sehen ist, dann hier. Herzstück ist dort ein Kompaktgerät von Drexel und Weiß. Die Wohnraumlüftung verfügt über eine passive Wärmerückgewinnung und eine kleine Wärmepumpe, wobei letztere keine Tiefenbohrung benötigt, sondern auf Basis eines Soleschlauchs funktioniert.

Ein großes Problem bei Passivhäusern sind ja die geringen Oberflächentemperaturen. Fliesen im Bad, WC und Vorraum sind gnadenlos eiskalt. Bei einem entsprechend behandelten Parkettboden wäre es vermutlich nicht viel besser, weshalb ich eben immer mehr zur ursprüngliche Fußbodenheizungsidee zurück kehre. In Armins Haus ist praktisch überall ein Riemenboden ohne Estrich verlegt, was für eine deutlich angenehmere Bodentemperatur sorgt. Das Problem dabei ist, dass solch ein Boden wohl kaum zahlbar ist bzw. eine FBH mit normalem Parkett kaum teurer käme. Der Wohnraum war übrigens mit einer soliden Lehmwand abgetrennt, die für das nötige Raumklima bzw. die optimale Luftfeuchtigkeit sorgt. Definitiv eine tolle Sache, die ich ja auch schon angedacht hatte.

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Spiele und Käsefondue

10. Januar 2010, 58 Mal gelesen.
 

SiedlerAm Wochenende war ich gleich mal an der FH im Einsatz. Am ersten Termin im neuen Jahr sollten die Studierenden eigentlich schon ihr abgabefähiges Ergebnis präsentieren. Die gezeigten Projekte waren großteils richtig gut, teils tut ihnen unser Zeitpuffer im Jänner aber auch nicht schlecht. Um 15:00 Uhr war ich jedenfalls daheim, wo ich mich mit einer feinen Suppe aus Rikis Kochtopf stärken konnte. Am Abend waren wir dann spontan bei Sabrina und Jonny zum Spieleabend eingeladen. Auf dem Weg packten wir noch Lerchi ein und so tauchten wir gegen 19:00 Uhr zu dritt in Lustenau auf. Wir haben noch recht lange geplaudert und feine Bruschetta gegessen und erst nach etwa zwei Stunden mit dem Spielen begonnen. Den Anfang machte ein eher neues Spiel namens Dominion.

Am heutigen Sonntag war erst Mal Ausschlafen angesagt. Immerhin kamen wir gestern erst um 3:00 Uhr heim. Danach fummelte ich wieder mal mit meinen Podcasts herum, wobei ich hier leider immer noch keine besonders elegante Lösung gefunden habe *sniff* Weiters setzte ich meinen neuen Drucker gleich auf den Prüfstand. Ja, richtig gelesen, ich hab mir ein neues Gerät gekauft und werde wohl im Laufe der nächsten Tage mal einen ausführlicheren Testbericht schreiben. Am Nachmittag waren wir dann noch bei meinen Eltern zum Käsefondue eingeladen. Juhuu, das habe ich echt schon lange nicht mehr gehabt, war wieder sehr fein und lecker.

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Neujahrspoker

4. Januar 2010, 35 Mal gelesen.
 

Am heutigen Montag Abend lud ich zu einem kleinen Neujahrspokerabend ein. Mit Sabrina, Jonny, Batl, Kalle, Bernd und Smikis waren wir eine nette Runde mit acht SpielerInnen. Im ersten Turnier lief es mir eigentlich ordentlich gut. In der zweiten Blindphase hatte ich bereits ein Top-Blatt, mit dem ich aber nur die Blinds und ein paar Limps einsacken konnte. Mein Verderben waren dann meine K♠-K♦. Es befindet sich schon fein Kohle im Pott und ich raise am Big Blind etwa Potsize. Dass ich gleich drei Calls bekomme, gefällt mir nicht wirklich, aber was will man machen.

Nicht ganz so prächtig lief es dann im zweiten Anlauf. Hier musste ich mich auch nochmals einkaufen, obwohl ich gar nicht mal so mies gespielt habe. Etwas unglücklich war der eigentlich entscheidende Spielzug in der fünften Blindrunde bei 30/60. Smi erhöht in recht früher Position auf 120, Tsuki callt, der Rest foldet zu meinem Bigblind, wo ich A♥-10♥ vorfinde. Ich habe noch exakt 500 Chips und die anderen beiden sogar noch etwas weniger. Auch auf die Gefahr hin, dass ich hier mit einem Monster in die Falle gelockt wurde, schiebe ich All-In.

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Pokerturnier und PS3-Marathon

29. Dezember 2009, 47 Mal gelesen.
 

Gestern Abend wurde in Götzis spontan eine Pokerrunde zusammen getrommelt. Bernds Brüder waren gerade da und es sollte gezockt werden. Jonny holte mich vom Bahnhof ab und entführte mich noch kurz zu einem Dönerladen, ehe wir dann bei Bernd auftauchten. Dort wurden wir ordentlich überrascht. Ich erwartete eigentlich eine kleine 6er-Runde wie üblich, doch das Wohnzimmer war bereits voll. Letztlich waren wir satte dreizehn Spieler, weshalb wir sogar ein richtiges Turnier mit zwei Tischen und Final Table spielen konnten. An und für sich wäre es perfekt gewesen: Short Handed und doch eine große Konkurrenz und somit ein nettes Preisgeld für die besten drei. Dahin sollte ich aber leider nicht kommen. Nein, es war leider recht dramatisch heute, denn ich musste bereits sehr früh das Turnier verlassen. Im Prinzip passierte nicht allzu viel. Ich hatte mit Ausnahme der Asse, aus denen ich auch keinen Profit schlagen konnte, kein wirklich gutes Blatt und fühlte mich ab der dritten Blindrunde dazu gezwungen, aggressiver und looser zu spielen. Und das wurde schließlich auch zu meinem Verderben. Konnte ich anfangs noch ein, zwei Pots solide einstreichen, kam es dann bald zu meiner letzten Hand…

Heute Abend kam dann noch Mike zu mir. Wir haben ebenfalls recht spontan eine dezente Playstation-Session anberaumt. Riki war zwar zuhause, aber wir hielten uns lärmmäßig entsprechend zurück ;) Sinn und Zweck unserer heutigen Zusammrottung war das Finalisieren der Army of Two-Missionen. Dieses Ziel hatten wir dann gegen halb vier in der Nacht erreicht. Als Ausklang gab es dann noch ein paar Worms-Partien, sodass ich halt auch erst um 5 ins Bett kam. Mann, echt wie in Studentenzeiten irgendwie. Damals in Wien haben wir auch nächtelang NHL, Warcraft oder Quake gezockt. Ich hätte mir ehrlich gesagt nicht gedacht, dass ich diesbezüglich nochmals so fanatisch werde. Alleine rühre ich die PS3 weiterhin nur sehr sehr selten an, aber zu zweit machen gewisse Spiele einfach einen Höllenspaß. Ja, unser Top-Game haben wir heute also fertig gezockt.

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Rainbow Six und Klassentreffen

27. Dezember 2009, 56 Mal gelesen.
 

Vegas 2Wie in meinem vorigen Posting erwähnt, hatte ich gestern Abend sturmfrei und so kam Tobster zu einer ausgedehnten Session zu mir. Wir legten mit einer Bluray los: Hot Fuzz. Obwohl ich mir ja tendenziell ein Bluraykaufverbot auferlegt habe wegen des Hausbauplans, habe ich in den letzten Monaten doch 3, 4 Filme kaufen müssen. Ich muss sagen, dass gerade der Dezember extrem hart war.

Nach diesem Filmerlebnis warf ich dann die Playstation an. Nach einer Partie Worms legte ich Tom Clancy’s Rainbow Six Vegas 2 ins Laufwerk. Ich war ja zugegebenermaßen am PC nie ein großer Freund dieser Elite-Einheit-Taktikshooter. Irgendwie fuhr ich doch mehr auf die sinnlose Ballerei im Stile von Unreal und Quake ab. Nichts desto trotz hatte ich mir das Spiel auf Grund des sehr fairen Preises und der Aussicht auf Splitscreen-Action zugelegt.

Heute Abend war dann noch ein kleines Klassentreffen angesagt. Seit über zehn Jahren treffen wir uns eigentlich regelmäßig in der Weihnachtszeit in einem Lokal, um über die gute alte Gymizeit zu sinnieren und Neuigkeiten auszutauschen. Es gab schon Jahre, in denen sich eigentlich nur die üblichen Verdächtigen getroffen hatten, aber auch schon mal eine Megasession mit fast zwanzig Leuten. Heuer sah die Sache aber leider richtig mau aus. Ich hatte bereits vor ein paar Wochen eine Doodle-Umfrage eingerichtet. Bis zum heutigen Tag hat sich dort aber nur etwa die Hälfte der Klasse eingetragen, wobei auch einige absagen mussten.

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