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Motion Capturing in Zürich und München

26. Juli 2010, 12 Mal gelesen.
 

MoCapAuf Grund eines aktuellen Forschungsprojektes wurde das Thema Motion Capturing wieder aktiv aufgegriffen. Unser magnetisches System haben wir zwar im Unterricht durchaus im Einsatz, aber für konkrete Forschungsaufgaben lässt es sich nur schwer einsetzen. Zum einen ist da die extreme Sensibilität gegenüber diversen Störfaktoren, zum anderen das große Probleme der Kabel. Diese behindern einen schon massiv in der Bewegungsfreiheit und limitieren auch das Aufnahmevolumen ein wenig. Zudem bekommt man eigentlich keine durchgängig sauberen Daten – eine teilweise recht aufwändige Nachbearbeitung ist unumgänglich. Optische Trackingsysteme haben die beschriebenen Probleme nicht oder nur bedingt, weshalb wir uns diesbezüglich derzeit intensiv umsehen.

Vergangenen Freitag waren wir auf der ETH zu Besuch. Die Firma Qualisys aus Schweden hat dort an ein Forschungslabor ein System verkauft und den Kontakt hergestellt. Den heutigen Montag verbrachten wir in München. Nach meiner einstündigen Zugfahrt nach Lindau brauchten wir doch noch zweieinhalb Stunden, bis wir einen vernünftigen Parkplatz in der Nähe der Technischen Universität München finden konnten. Also nicht für die Parkplatzsuche alleine natürlich ;) Trotz Navigationsgeräte mussten wir zuerst auch noch ein bisschen herum laufen, um das richtige Gebäude zu finden, ein kleines Mittagessen ging sich aber trotzdem noch aus. Nach dem sehr feinen Thai-Curry ging es dann zu jenem Labor, das das PhoenX Motion Capturing System hat.

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Bowlen, 3D Drucker und PS3-Zocken

2. Juni 2010, 16 Mal gelesen.
 

3D DruckerUnd hier folgt ein kurzer Wochenrückblick… Am Montag war ich mit einer riesigen Horde von FH-Leuten im Bowlingcenter Strike. Das Marketing hat dieses Event als Dankeschön für alle Helfer beim Tag der offenen Tür organisiert. Letztes Jahr waren wir ja gemeinsam im Kino, die Bowlingaktion war aber grad noch cooler. Der Studentenanteil war zwar extrem hoch, aber da kannte ich eh auch ein paar. Schade war irgendwie, dass dann doch nicht alle gekommen sind. So hatten wir unterschiedlich viele Leute in den Teams und konnten nicht Bahn gegen Bahn spielen.

Am heutigen Mittwoch hatten wir an der FH eine 3D-Drucker Präsentation. In der Vorwoche durfte ich ja schon mit diversen Rapid Protoyping Verfahren Bekanntschaft machen, die 3D Printing-Sache bekam ich damals aber eh nicht vorgeführt. Der große Unterschied zu STL und Co: die Geräte sind deutlich billiger, der Aufwand geringer.

Am Abend kam dann Bernd (mit einer dezenten Verspätung von 1 ½ Stunden) zu mir. Ich hatte wieder mal sturmfrei und nutzte den Abend zu einer soliden PS3-Session. Nach einer kleinen Laber- und Schlaberphase ging es dann recht bald ans Eingemachte. Ich hatte vor einiger Zeit ja Tom Clancy’s Ghost Recon: Future Warrior 2 gekauft und auch schon angespielt.

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Theater, Unterricht und Sauna

7. Mai 2010, 21 Mal gelesen.
 

Verliebt, verlobt, verschwunden (Foto: vovo.at)Vergangenen Montag waren wir wieder mal im Rahmen des VoVo-Abos in Götzis. Diesmal wurden wir von Gabi Fleisch unterhalten, die das von Stefan Vögel geschriebene Kabarett-Solo-Stück “Verliebt, verlobt, verschwunden” zum Besten gab. Solostücke sind ja so eine Sache. Nicht nur, dass sie vom Darbietenden viel verlangen, sie können auch für das Publikum zur Herausforderung werden. Dass hin und wieder ein Song eingestreut wurde, mutete etwas sonderbar an, lockerte den Abend letztlich aber ganz solide auf. Alles in allem war das Stück jetzt nicht der große Hammer.

Der Rest der Woche war dann nicht sonderlich spektakulär. Donnerstags fuhren wir nach Ravensburg zu einem weiteren Beratungsgespräch mit Schwörer. Dazu habe ich aber einen eigenen Beitrag erstellt. Am heutigen Freitag war ich mit Megi praktisch den ganzen Tag mit der Modulbibliothek “User Centered Design” beschäftigt. Diese Lehrveranstaltung führen wir das erste und vermutlich auch letzte Mal durch, weil mit dem kommenden Semester das ganze System umgestellt wird. Toll.

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VR-Überblick und Wii Head Tracking

24. März 2010, 41 Mal gelesen.
 

WiiSo, da haben wir wieder mal eine ordentliche Modulbibliothek hinter uns. Die letzten drei Tage waren wieder mal ziemlich prall gefüllt, insbesondere der Montag. In alter Manier verbrachten wir den ganzen Tag damit, den Studierenden einen Einblick in die Virtuellen Welten zu geben. Inzwischen sind wir ja davon abgekommen, die VR-Lab Präsentation im klassischen Stil durchzuziehen. Stattdessen streuen wir jetzt gleich schon Diskussionen und Theorie-Slides mit hinein, um die Sache etwas aufzulockern. Trotz allem ist es auch so gerade am späteren Nachmittag schwierig, die Leute an der Stange zu halten, aber im Großen und Ganzen hat das schon geklappt. Ein paar Inputs wie zB das Zeigen des Wii Head Trackings haben wir uns kurzerhand gespart. Apropos, ich habe ja noch gar nicht davon berichtet. Ein Informatikstudent hat im vergangenen Semester bei mir eine Bachelorarbeit zum Head Tracking gemacht.

Am zweiten Tag der Modulbibliothek sollten nach einer kleinen Zusammenfassung via Moderationskarten und Pinnwand die einzelnen Teams ihre Konzeptideen vorstellen und im Plenum besprechen. Manche Gruppen taten sich da noch recht schwer, aber irgendwie hat das dann im Laufe des Vormittags doch noch mit der Ideenfindung geklappt.

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Zweite Woche des Intensive Programs

4. März 2010, 66 Mal gelesen.
 

KirchenführungIn der zweiten Woche in Norwegen waren hauptsächlich die Studenten an der Reihe. Wir Dozenten waren abwechselnd als Helpdesk eingeteilt, so hat es schon mal halbe Tage gegeben, an denen man ein wenig an anderen Dingen arbeiten konnte. Meine Maya-Kenntnisse waren dann noch des öfteren gefragt, da doch vier unserer Studs das 3D-Modeling in Angriff nahmen. Die richtigen 3D-Designer haben leider völlig gefehlt, sodass rein visuell natürlich nicht allzu viel machbar war. Immerhin hatte ich unseren Informatikern gerade mal einen Tage lang 3D Computergrafik mit Hilfe von Maya näher gebracht und nicht vermutet, dass sie das Tool wirklich in den zwei Wochen brauchen würden. Ich war dann eh positiv überrascht, wie gut die Jungs damit zurecht gekommen sind. Da sind schon ein paar ganz nette, wenn auch simple Modelle entstanden, alle Achtung.

Zwei kleine Abendprogramme gab es in dieser Woche auch noch: am Montag Abend ging ich nochmals mit Karl-Heinz ins Hallenbad. Wir haben dort wieder etwa 90 feine Minuten mit Schwimmen, Chillen und Wellenbeckenspaß verbracht. Auf dem Rückweg gönnten wir uns dann noch yammi Fastfood beim Burger King, oops ;) Die Zwiebelringe waren aber mal eine willkommene Abwechslung zu den Pizzastücken, wobei ich nach den ersten paar Tagen meinen Pizzaverzehr ohnehin konstant nach unten geschraubt habe. Ein Social Event war dann noch am Mittwoch angesagt. Leider wurden wir Dozenten wieder von den Studs eher abgeschirmt, was diesmal aber wohl nicht anders machbar gewesen wäre. Wir erhielten nämlich eine Führung durch die Kathedrale, definitiv das beeindruckendste Gebäude der Stadt.

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Vorbereitung für Trondheim

19. Februar 2010, 102 Mal gelesen.
 

Serious GamesDie vergangene Woche stand ganz im Zeichen der Vorbereitung für das Intensive Program in Norwegen, wo ich heute hingeflogen bin. Worum geht es da genau? Das IP ist ein EU-Programm, bei dem aber offensichtlich auch Nicht-EU-Mitglieder mitmachen dürfen *g*, das interkulturelle und interdisziplinäre Studentenprojekte fördert. So in etwa zumindest ;) Die Uni in Trondheim hat weitere Hochschulen aus Irland, Holland und eben Österreich zu sich eingeladen, um sich zwei Wochen lang vor Ort mit dem Thema Serious Gaming auseinander zu setzen bzw. ein konkrete Produkt zu erstellen. Insgesamt sind 60 Studierende vor Ort, die in kleineren Teams an einem Lernspiel für das Unternehmen Statoil arbeiten werden. Als Programmierbasis fungiert hier der Open Inventor-Klon Coin3D, der es ermöglicht, interaktive 3D-Welten in C++ zu generieren. Ja, ich der große Meister des Programmierens. Das war noch eine ziemliche Herausforderung, mich in das Ganze einzuarbeiten. Ich habe ja noch nicht mal mit Visual Studio gearbeitet, was beim Projekt als Entwicklungsumgebung genutzt wird. Geschweige denn einen großen Plan, was diese ganzen Bibliotheken wie Coin, Bullet, QT, etc. können. So habe ich vergangene Woche noch brav Bücher und Folien gewälzt, am Wochenende die Beispielprojekte durchgearbeitet und an den Faschingsabenden das nun spärlich vorhandene Wissen gefestigt.

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Sonnenstandsimulation

10. Februar 2010, 170 Mal gelesen.
 

SonneGoogle Earth ist schon eine nette Sache. Dort kann man nämlich neben all den bekannten leckeren Dingen wie 3D-Gebäude, Wolken, Fotos, etc. auch den Sonnenstand anzeigen lassen. Da ja die Berge und Hügel ziemlich genau in 3D implementiert sind, ist somit eine recht realistische Analyse des Sonnenstands zu sämtlichen Jahres- und Tageszeiten möglich. Prinzipiell wäre es ja auch möglich, eigene Gebäude in das Tool zu stecken. Allerdings ist für solch kleine Objekte und Bäume die Schattenberechnung dann doch zu grob. Der sinnvollere Ansatz scheint hier dann doch ein professionelles 3D-Tool zu sein. Maya hat mich soweit ja noch nie enttäuscht und erweist sich auch hier wieder als geeignetes Mittel, zumindest mit Hilfe eines MEL-Skripts. Während Cinema4D und 3ds Max scheinbar schon per se einen korrekten Sonnenstand implementiert haben, ist eine Simulation in Maya nur Dank eines Users möglich. Das Skript GeoSun, das auf creativecrash, ehemals Highend3D zu finden ist, scheint hier aber jedenfalls einen sehr professionellen Ansatz zu verfolgen.

Unser Haus habe ich übrigens von SweetHome3D als OBJ exportiert und in Maya importiert. Ich habe inzwischen ein paar andere Tools getestet, das Freeware-Tool ist aber meiner Meinung nach klar das komfortabelste. Das Dach habe ich mir noch schnell über ein anderes Tool generiert und über das 3ds-Format ebenfalls in Maya rein geladen. Der Datenaustausch hat hier eigentlich ganz gut funktioniert. Zwar zickt SweetHome3D, wenn man einen kompletten Grundriss samt Inneneinrichtung exportieren will, vorerst spielt aber das Innenleben eh noch keine Rolle.

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