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Archiv für die Serie "Thailand 2007"

Im November/Dezember 2007 fuhr ich mit Jonny und Sabrina für drei Wochen ins Land des ewigen Lächelns. Diese Beitrags-Serie stellt einen ausführlichen Erfahrungsbericht unseres Thailand-Urlaubs dar.

 

Flug nach Thailand!

24. November 2007, 114 Mal gelesen.
 

Der heutige Vormittag verlief recht unspektakulaer. klar gabs noch ein paar Dinge zu erledigen und einzukaufen – immerhin bin ich nun satte 3 Wochen unterwegs. Gegen Mittag holten mich dann Dad und Julz ab und fuhren mich nach Hohenems. Dort wurde ich dann von Jonny und Sabrina aufgelesen und wir fuhren diretissimo nach Muenchen. Verkehrstechnisch lief alles genial, ein einziger kleiner Stau wegen eines Unfalls konnte uns kaum aufhalten. Am Flughafen lief auch alles praechtig und superschnell, sodass wir quasi 3 Stunden nicht wirklich was zu tun hatten. Leider ist der Shoppingbereich ein echter Hoiler, wo wir waren und so sahen wir uns binnen kurzer Zeit die ganze Kollektion an. Wirkliche Angbebote gab’s auch keine und so machte die Sache wenig Spass. Wir wussten uns aber natuerlich zu helfen und vertrieben uns die Zeit mit Jassen, Essen und Bloedreden. Ueblerweise hatte der Flug dann noch 1 1/2 Stunden Verspaetung! Es sah sich auch niemand dafuer verantwortlich, uns das mitzuteilen oder sich zu entschuldigen. Erst der Pilot klaerte uns ann ueber die Probleme auf. Naja, was soll’s, wir waren nun also im Flieger und um halb neun ging’s endlich in die Luefte. Der Flug war dann recht undramatisch. Erst, als ich mal auf’s Klo ging, gab’s die ersten Turbulenzen und ich wurde quasi sofort zum Platz zurueck beordert, grosses Timing +g+ Wirklich turbulent wurde es dann eh nie und so waren die 10 Stunden wirklich gut ertraeglich. Die ersten 4 Stunden vergingen durch Reden, Lesen und Futtern. Hab auch brav eine Vegimenue bekommen, das sich aber vom normalen Zweitmenue kaum zu unterscheiden schien. Whatever, ich blaetterte va. durch das Bluff Magazin, das ich mir am Flughafen noch gekauft hatte, dann versuchte ich mal, ein bisschen zu schlafen. Richtig erholt hat sich wohl niemand von uns dreien, da man doch immer wieder mal wach wird, nicht zuletzt durch die grossartigen Meister des jalousieoeffnens, wodurch extrem grelles Licht durch die ganze Kabine flutete. Irgendwann gab’s dann noch ein ganz passables Fruehstueck und gegen 13:00 Ortszeit landeten wir im heissen Bangkok.

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Erster Tag in Bangkok

25. November 2007, 77 Mal gelesen.
 

Nach 10stuendigem (halbwegs ertraeglichem) Flug und 1,5 Stunden Verspaetung sind wir gestern um ca. 14 Uhr im Hotel in Bangkok angekommen (Hotel ist ganz ok; kein Luxus, aber wir werden hier eh nur zum Schlafen im Zimmer sein). In diesem halben Tag (es ist jetzt knapp vor 9 Uhr am Montag morgen bei uns) haben wir schon so viel erlebt!!! Wir sind zunaechst durch die Kahsan Road gelaufen (hunderte Geschaefte und noch mehr Essensstaende; echt unfassbar…). An einem kleinen Stand haben wir den ersten Thai Food gegessen: gebackene Shrimps; echt lecker. Dann sind wir ploetzlich in einem Tuktuk gelandet (echt krasse Fahrt…) und haben auch schon die ersten zwei Tempel besucht. Am Abend sind wir auf einem Thailaendischem Festival gelandet (wir waren so ziemlich die einzigen Europaeer dort…). Auch was hier los war kann man nicht in Worte fassen (hier habe ich auch die ersten Staende mit gebratenen Insekten gesehen *lecker*). Jetzt machen wir uns auf den Weg zum Koenigspalast und am Nachmittag zu einem der groessten Einkaufszentren. Morgen ist ein Ausflug zu den Schwimmenden Maerkten geplant, bevor wir uebermorgen nach Ayutaya und dann von dort aus am Abend nach Chiang Mai weiterreisen. PS: Die Temperaturen hier sind echt ertraeglich. Es hatte gestern zwar knapp 30 Grad, aber obwohl wir immer unterwegs waren war das gut auszuhalten…

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Tempel, Massage und Shopping

26. November 2007, 106 Mal gelesen.
 

Montag Der zweite Tag. Er fing bereits sehr frueh an, da wir puenktlich um sieben Uhr durch einen Telefonanruf geweckt wurden. Zwei Tourguides standen in der Lobby und wollten unbedingt mit uns zur Floating Market Tour aufbrechen (die wir erst fuer Dienstag gebucht hatten). Noch ziemlich verschlafen nach dem ersten Tag in Bangkok waren wir uns nicht mehr sicher. Haben wir einen Tag durchgeschlafen oder stimmte das Buchungsdatum vielleicht doch nicht…? Kurz erzaehlt: Das Datum stimmte, die Thais waren einfach um einen Tag zu puenktlich. Nach einem abwechslungsreichen und etwas gewoehnungsbeduerftigen Fruehstuecksbuffet (zwischen gewoehnlichem Toast, Marmelade, Eiern gab es auch Kartoffeln, Suppe, Huehnchenfleisch, Reis und solche Sachen zur Auswahl) haben wir unsere grosse Tempeltour fortgesetzt. Erste Station war der Wat {Tempel} Phra Kaeo, einer grossen Tempelanlage mit vielen Gebaeuden mit verschiedenne Baustilen. Ein Tempel beinhaltet den heiligsten Buddha Thailands – den Smaragdbuddha. 60 cm gross, der Kleine. Aber Altar darum herum dafuer das Zehnfache. Bevor wir den allerdings zu Gesicht bekommen haben, wurden wir vor dem Eingang erst einmal von einigen Fremden angesprochen. So nach dem Motto “Du kommscht da net rein” mit deinem Outfit bzw. der Tempel ist gar nicht geoeffnet, weil grad der Prime Minister dort ist… Aber die “freundlichen” Burschen hatten gleich Alternativtempel (und entsprechende Shoppingangebote) zur Hand und gleich war auch schon ein Tuk-Tuk zur Stelle.

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Schwimmende Maerkte und Chinatown

27. November 2007, 74 Mal gelesen.
 

Weckruf um 6:00, heute wenigstens wie geplant. Also mal muehsam aus dem Bett schaelen, uner die Dusche und ab zum Fruehstueck. Besonders viel Zeit hatten wir ja nicht, aber ein bisschen was an Reis, Omelette und Fruechten ging sich auf jeden Fall aus. Auf die Minute kreuzt dann wieder der Touri-Driver auf, um uns zu den schwimmenden Maerkten abzuholen. Nach einer ziemlich langen Warterei vor einem anderen Hotel begruess uns dann unser heutige Guide. Ich verstehe wieder mal die Haelfte nicht, verdammt, die Thais sollen endlich mal Englisch lernen (oder ich..). Schnappe was von flying markets auf und freue mich auf ein spaciges Zukunftsszenario an jenem Zielort, der irgendwas mit Daemonen zu tun hat, zumindest vom Namen her. Nach insgesamt 2 Stunden ziemlich rumpliger Fahrt sind wir dann auch bei unserem Long Boat angelangt, wo wir schnell schnell zusteigen muessen. Huch, nichts ist mit ewigem Laecheln und thailaendischer Gelassenheit. Vollgas gibt dann auch unser Bootsmann, was aber durchaus hohen Spassfaktor bringt. Wie die Wilden duesen wir durch die kleinen Kanaele und muessen jedes Mall um unser Leben bzw. zumindest Equipment bangen, sobald uns eine herannahende Welle umzukippen droht. Besonders stabil sind diese Boote bei Gott nicht. Nach ca. 10 Minuten sind wir dann am eigentlichen Markt angelangt und er flog dann doch nicht, sondern schwamm ganz gewoehnlich auf dem Wasser.

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Ayuttayaaa und wilde Fahrten

28. November 2007, 70 Mal gelesen.
 

Ganz grosses Kino war der heutige Vormittag. Nach nicht mal 5 Stunden Schlaf gab’s wieder mal den Weckruf von der Rezeption, woraufhin wir uns nicht besonders motiviert aus den Federn hieften. Die Duscherei und Packerei ging eher langsam vor sich, wodurch wir satte 10 Minuten fuer unser Fruehstueck hatten. Na gut, eigentlich hatten wir ne ganze Stunde Zeit, aber das wussten wir zu dem Zeitpunkt noch nicht. Denn eigentlich haette uns um 7:00 wieder die Tuktuk-Mafia abholen sollen. Nachdem das ja die letzten 2 Tage (am ersten Tag ja Fehlalarm-maessig) so puenktlich geklappt hat, machten wir uns gegen 7:15 doch schon ziemliche Sorgen. Jonny rief die Weltfrieden-Leute mal an, was los waere. Jaja, sie waeren schon auf dem Weg, wir sollen einfach draussen beim Hotel warten. Huch, nachdem 20 Minuten spaeter immer noch niemand hier war, begannen wir die Aussage am Telefon mal genauer zu analysieren und kamen zu dem Schluss, dass die ganze Truppe wohl eher auf dem Weg in die Karibik sind, um sich mit unserer Kohle einen schoenen Urlaub zu machen, anstatt dass wirklich ein Fahrer mit Kleinbus zu uns fahren wuerde. Shit, da mussten wir doch nochmals genau nachfragen, wie das nun gemeint war. Just in dem Moment, als wir nochmals anrufen wollten, kam dann aber glatt unser Fahrer. Unglaublich, Jubel. Geparkt hat er natuerlich nicht

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Sleeping and Booking Day

29. November 2007, 66 Mal gelesen.
 

Kurz vor acht Uhr morgens landeten wir bei einem Sproessling der Tuktuk-Mafia, naemlich bei einem T.A.T.-Buero. Entgegen der allgemeinen Annahme, dass diese Abkuerzung fuer Tourist Authority Thailand steht, bin ich mir sicher, dass das erste T fuer Tuktuk steht. Wobei uns die Gefaehrte selber zumindest vorerst mal erspart blieben. Aber he, in welchem Land wird man sonst nach einer naechtlichen Fahrt direkt zu einem Reisefuzzi geschickt, der einem gleich saemtliche Touren aufschwatzen moechte und so zufaellig auch noch Zimmer anzubieten hat :) Wir liessen uns also mal ein bisschen informieren, was man so alles tun kann. Aufgrund der ziemlich lausigen Unterkeunfte bei zweitaegigen Trekkingtouren entschieden wir uns aber, mal abzuwarten, das Ganze nochmals zu besprechen und weitere Infos einzuholen. Vermutlich schreckte uns auch die TAT-Zertifizierung ab. Nach dieser Meldung an unseren Tourifuzzi war’s dann auch vorbei mit der Freundlichkeit. Eben noch Tee bekommen und schon hat er den Ruecken von uns abgewandt und ignoriert. Tja, die Freundlichkeit hier scheint leider echt nur Fassade zur Geldmacherei zu sein. Mit einem Taxi wurden wir dann zu unserem Hotel gekarrt. Yes, was fuer ein Luxus, so muss es sein: Gepaecktraeger, Tueroeffner und eine ansprechende Lobby mit massig Thais hinterm Tresen, die einen mit klassischer Verbeugungsgeste begruessen. Unser Zimmer war noch nicht ganz fertig und da wir eh Hunger hatten, checkten wir gleich mal

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Ein Tag mit Rambo

30. November 2007, 77 Mal gelesen.
 

Heute stand die eintaegige Trekkingtour in einen der Nationalparks in der Naehe von Chiang Mai auf dem Programm. Wir haben das Programm von zwei Trekkingtagen auf einen Tag komprimiert. Das wusste auch unser Guide mit dem klingenden Namen Rambo. Er war fast eine halbe Stunde vor offiziellem Abholtermin bereits im Hotel. Mit einem Schild *Mr. Johannes* durchsuchte er den Fruehstuecksraum nach uns drei waghalsigen Trekkingspezialisten. Mit einer Waffel im Mund gings dann halt schnell ins Hotelzimmer zum Umziehen. Da wir in ein extrem gefaehrliches Malariagebiet (in Wirklichkeit gabs so gut wie keine Muecken, weniger als im Sommer bei uns in Vorarlberg) haben wir vorsorglich uns und unsere Kleider mit Antimueckenspray impraegniert… im Mittel von NoBite scheint ein Extrakt der Stinkfrucht Durian – in Thailand einer der Kultfruechte, die wir aber noch nicht gegessen haben bzw. deren Aufenthalt im Hotel sogar verboten ist – gewesen zu sein, dem Geruch zumindest.Neben uns drei waren noch vier andere Deutschsprachige (Thomas, Tanja, Doro, Brigitte) und der Daene Jan mit dabei. Mit unserem Pritschenwagen, das nach allen Seiten bis aufs Dach offen war, ging die Fahrt los. Unser Guide Rambo stellte sich kurz vor und erwaehnte so nebenher, dass er diese Tour zum ersten Mal macht. Guter Start fuer einen soliden Vertrauensaufbau. Irgendwas erwaehnte er noch von “since 3 years”, den Rest konnten wir leider

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