Im Jänner/Februar 2009 ging’s mit Riki für drei Wochen nach Malaysia. Was wir in diesen Tages alles erlebt und gesehen haben, ist in dieser Serie nachzulesen.
12. Januar 2009, 118 Mal gelesen.
Es wird ernst – in zwei Wochen sind Riki und ich bereits in wärmeren Gefilden im wohl verdienten Urlaub. Naja, okay, bei mir ist es zugegebenermaßen bereits seit dem Advent ruhiger, aber zumindest Riki hat sich’s längst verdient
Wie auch immer, nach dem letztjährigen Thailandabenteuer bin ich auf den südlichen Nachbarn grad noch mehr gespannt. So nah und doch so anders, wird sicher eine coole Erfahrung. Die ursprüngliche Idee, ein paar Dinge doch spontan zu checken und regeln ist nun aus diversen Gründen einem minutiös durchgebuchten Pauschalurlaub gewichen – fast zumindest. Chinese New Year, limitierte Busplätze, etc. führten nun also so nach und nach zur kompletten Durchbuchung der drei Wochen und vermutlich ist das gar nicht mal so schlecht. Das Tourisystem soll ja nicht so krass ausgebaut sein wie in Thailand und so ist es gewiss entspannender, wenn man sich vor Ort um nichts mehr kümmern muss. Und so sieht unser Plan aus…
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24. Januar 2009, 144 Mal gelesen.
Malaysia, wir kommen! Los ging es heute, Samstag um 11:00 morgens: Zugfahrt von Feldkirch nach München. Irgendwie scheint es ja überhaupt keine schnelle Direktverbindung zu geben, also griffen wir auf den Alex-Zug, in dem auch das Bayernticket gültig ist zurück. Nicht besonders schnell eben, aber zumindest billig. Gegen halb vier waren wir dann also wie geplant am Münchner Flughafen – Reisezeit bisher: 4.5 Stunden. Die Warterei am Münchner Flughafen war dann wieder mal etwas mühsamer. Theoretisch hätten wir nicht wirklich 2 Stunden vor Abflug dort sein müssen, aber irgendwie muss man halt doch immer einen Sicherheitspuffer mit einplanen. Jedenfalls war der Duty Free-Bereich nach der Gepäckaufgabe wieder mal ekelhaft klein. Na, zumindest entdeckte ich ein bluray-Magazin, das mich dann auch für den Rest der Reise begleiten soll. Dann ging es doch mal zum Boarding und schließlich in den Flieger. Sehr positiv überrascht waren wir eigentlich von der prächtigen Beinfreiheit im kleinen KLM-Flieger.
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25. Januar 2009, 175 Mal gelesen.
Da ich bei unserem nächtlichen Flug doch ein paar Stunden Schlaf abbekommen habe, war ich ebenso wie Riki bei der Ankunft in Kuala Lumpur um 9:40 morgens bzw eben 15:40 ortszeit recht fit – trotz bisheriger Reisezeit von 22 Stunden. Zu unserem Hotel Istana fanden wir mit dem KLIA, der uns einnerhalb einer halben Stunde durch Palmenhaine ins entrum bracht, und der Monorail, mit der es dann über die Dächer der Häuser ging, eigentlich prächtig. Beim Check-In waren wir dann schließlich nach knapp 24 Stunden Gesamtreisezeit. Frischmachen und schließlich ab in die Julan Alor – eine richtige Fressmeile mit Futter jeder Art. Wir trafen dort Kerstin und ihre Familie und tauschten bei einem feinen Abendessen aktuelle Neuigkeiten aus. Mein Gemüsecurry war echt spitze, aber mit 6 Euro auf grindigen Plastiktischen schon ziemlich teuer – das hatte ich mir anders erhofft. Naja, vielleicht wird’s ja preislich noch besser.
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26. Januar 2009, 177 Mal gelesen.
Der heutige Tag ging schon richtig asiatisch los. Das Frühstücksbuffet wartete gleich mit einigen schrägen Gerichten auf – vom indischen Gemüsetopf über britische Würstchen bis hin zur asiatischen Nudelsuppe gab es so ziemlich alles, was man sich eben zu einem zünftigen Frühstück wünscht
Frisch zubereitete Omeletttes sowie ein Salatbuffet waren eher auf der langweiligen Seite des Spektrums, aber nicht weniger lecker. Ich konnte jedenfalls wieder mal nicht “Nein” sagen und nahm innerhalb etwa 70 Minuten an die vier Kilo zu. Hätte ich mit den chinesischen Löwen, die uns im Anschluss besuchten, mitgetanzt, hätte ich vielleicht noch ein paar Kalorien verbrannt – ich begnügte mich aber doch mit dem faulen Bestaunen der Show. Am heutigen ersten chinesischen Neujahrstag scheint es Tradition zu sein, dass spezielle Jugendgruppen diverse Hotels mit den typischen Löwentänzen zu beehren.
Zu Mittag zogen wir dann mal in die Stadt. Dem Plan zufolge sollte eigentlich alles recht einfach zu Fuß erreichbar sein und tatsächlich waren wir recht schnell im Zentrum. Das einzige Problem bei unserer Latscherei war die ziemlich unterschätzte Sonne, die uns im Laufe des Tages ihren roten Stempel auf Gesicht und Hals drückte. Hauptsache SonnencremeFaktor 50 dabei und nicht eingeschmiert – doofe Touris. Von dieser kleinen klimatischen Gehässigkeit abgesehen zeigte sich Kuala Lumpur von seiner schönen Seite.
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27. Januar 2009, 132 Mal gelesen.
Wir liefen, heute schon durchaus angepasster mit sunblocker 50+ versehen, zum KLCC und bestaunten erstmal von außen das wunderschöne Wahrzeichen der Stadt, die Petronas Twin Towers, ehe wir uns ins Nobelkaufhaus schlechthin hineinwagten. Im ground lebel reiht sich da gleich eine Nobelmarke neben die andere – von Prada über Gucci und wie sie alle heißen hat hier jeder der etwas auf sich hält ein Geschäft. Hinten raus aus dem Suria KLCC erstreckt sich die schönangelegte Parkanlage mit kleinem Pool, in dem alle Kinder hauptsächlich im Gewand planschten. Bei mir nur die Füße. Wir genossen im Schatten den Anblick der Grünanlage die von lauter Hochhäusern eingerahmt wird und einen überwätigenden Anblick bietet.
Nach einer kurzen Erfrischung in einem Restaurant spazierten wir weiter zum nächsten Einkaufszentrum, wo wir dann auch den inkludierten Vergnügungspark mit Achterbahn durch das halbe Kaufhaus sahen. Generell ist die Einkaufskultur in KL etwas befremdend. Die Gebäude sind riesig angelegt (verlaufen haben wir uns nicht nur einmal), mindestens 5 Stockwerke hoch und sehr zahlreich.
Am Abend ging´s dann Richtung Hotel, wo wir zuerst noch einen – mittlerweile traditionellen – Zwischenstopp beim Jalan Alor einlegten und ich mein 0,6 Liter Tiger Beer (Foto: Bier) und Andy einen frischen Fruchtsaft genoss.
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28. Januar 2009, 131 Mal gelesen.
Ein letztes Mal konnten wir heute das geniale Frühstücksbuffet im Istana Hotel genießen. Da wir diesmal eine Stunde früher dran waren, ergatterten wir uns sogar einen feinen Platz im Freien. Nachdem wir uns die Bäuche voll geschlagen (okay.. ich zumindest..) und alles gepackt hatten, warteten wir mehr oder weniger geduldig auf den Bus vor dem Hoteleingang. Die Info, dass man eine halbe Stunde vor Abfahrt dort sein sollte, war dann wohl doch ein kleiner Scherz, da der Busfahrer mit diesem Plan einfach nicht mitspielen wollte. Na, egal, um elf ging es dann mit den Luxury Tours ab in den Süden.
Wir wurden dann in der Haupteinkaufsstraße von Singapur abgeladen und dann mit dem Taxi zum Hotel Golden Landmark geliefert. Im Vergleich zum Istana hat natürlich sowohl Lobby als auch Zimmer ziemlich abgestunken, aber generell war auch hier alles wunderbar in Ordnung. Nach dem Check-In um fünf zogen wir schon bald auf unsere erste Entdeckungstour auf der Insel, die im Übrigen ziemlich gleich groß wie unser Ländle ist. Da unser Hotel eher nördlich situiert ist, bot sich ein Besuch in Little India an. Nach Großstadt sah es dort gar nicht aus, stattdessen reihten sich viele kleine, ältere und nicht immer bewohnbar wirkende Häuser aneinander. Die Singapur oft nachgesagte Sterilität konnten wir hier jedenfalls nicht entdecken.
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29. Januar 2009, 123 Mal gelesen.
Wir waren gestern Abend noch so wahnsinnig und wagten uns zu nahe an ein Tour Office in der Lobby heran. Die freundliche Dame zog uns gleich in den Laden rein und laberte uns einfach nur voll. Es scheint typisch für asiatische Touristenfänger zu sein, dass am liebsten gleich der komplette Urlaub durchgebucht und mit diversen Touren vollgestopft wird – das kannte ich ja schon von Thailand. Die Dame war also richtig penetrant, die Leistungen sprachen aber für sich: die Tour zur Nachtsafari kostete pro Person etwa 6 Euro mehr als der alleinige Eintrittspreis, wobei die halbstündige Hin- und Rückfahrt diesen Preis durchaus rechtfertigte. Dazu kam eine völlig kostenlose City Tour dazu, die wir natürlich auch nicht abschlugen. Und so wurden wir heute bereits um 9:00 Uhr vor dem Hotel von einem Bus abgeholt. Gerade gut, dass wir kein Frühstück zum Zimmer mitgebucht hatten
Kurz vor sechs ging es los zur Nacht-Safari. Wie bereits erwähnt hat sich hier der geringe Aufpreis für den perfekten Transport vom und zum Hotel absolut rentiert. Unser Begleiter war auch wieder ein sehr amüsanter Knilch. Diesmal vielleicht gerade mal zwanzig Jahre alt und umso spritziger mit einigen schrägen Scherzchen. Mal von seinem Einführungsgelaber abgesehen ließ er uns dann aber eh so ziemlich alleine durch die Safari ziehen.
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