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Archiv für die Serie "Kalifornien 2009"

Vom 18.7. bis zum 3.8. bin ich zuerst auf einer Konferenz in San Diego, danach geht’s mit Riki auf eine kurze Rundtour durch Kalifornien.

 

USA Pläne

16. Juli 2009, 82 Mal gelesen.
 

KalifornienWie es sich so gehört, gibt es jetzt noch vor meinem USA-Aufenthalt eine kleine Vorschau auf den Reiseplan. Ich werde ja den kompletten Samstag in der Luft verbringen. 8.5 Stunden nach New York, weitere sechs Stunden an die Westküste und zwischendurch ein solider Aufenthalt am Flughafen, wo wir wohl mit Armen und Beinen beweisen müssen, dass wir keine Terroristen sind. Auf den Jetlag bin ich dann ja schon mal gespannt. Jedenfalls startet dann die Konferenz und drei Tage später wird Riki nachkommen. Wir verbringen dann noch zwei Tage gemeinsam in San Diego, ehe wir eine Woche lang mit dem Auto herum gondeln werden. Retour geht es dann am 3. August, wobei sich hier eine ganz besonders lustige Situation ergeben hat: Riki fliegt eine halbe Stunde nach mir retour und kommt auch eine halbe Stunde später in Zürich an. In der Luft können wir uns dann vermutlich mach zuwinken, bevor sie in Philadelphia zwischenlandet und ich in New York umsteigen muss. Tja, blöd gelaufen. In diesem Artikel nun unsere Route im Detail.

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24stündige Reise nach San Diego

18. Juli 2009, 44 Mal gelesen.
 

USA FlugUm 4:30 in der Früh ging es zusammen mit Walter mit der Zugfahrt nach Zürich los. Die Fahrt zum Flughafen war wie immer unkompliziert und auch recht schnell vorbei. Beim Check-In waren wir dann definitiv mehr als früh genug. Leider hatte es keinen optimierteren Zug gegeben, aber was soll’s. Wir konnten so jedenfalls stressfrei unseren Schalter suchen, das tolle Security Gespräch vor dem Check-In führen und dann das Gepäck aufgeben. Anschließend schlenderten wir ein bisschen durch das Gelände, nahmen ein kleines Frühstück zu uns und warteten geduldig auf das Boarding. Dann stand der achteinhalbstündige Flug nach New York an.

Die Verpflegung am New Yorker Flughafen war leider ordentlich teuer, aber ich nahm halt doch eine Portion Wokzeugs, welches jetzt aber auch kein Brüller war. Die Wartezeit zum Transit verging dann auch recht schnell und wir stiegen pünklich in den Flieger. Allerdings mussten wir auf satte 20 andere Flieger warten, weshalb sich der Abflug ordentlich nach hinten schob. Richtig mau war das Service auf dem Inlandsflug nach San Diego.

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San Diego zu Fuß

19. Juli 2009, 75 Mal gelesen.
 

San DiegoWir haben einen anstrengenden, aber sehr eindrücklichen ersten Tag im südländischen San Diego hinter uns. Begonnen hat alles recht gemütlich. Nach einem kurzen Blick in die noch geschlossene Fashion Mall direkt bei unserem Hotel ging es mit der Lokalbahn nach Old Town (Foto: Western-Style). Der dortige Historic Park ist zwar recht touristengerecht aufgebaut, hat aber echt einen ganz besonderen Charme.

Nach dem Besuch in Little Italy schlenderten wir dann zur Küste hinunter und flanierten dort am Wasser entlang (Foto: Segelschiff). Weiter südlich erstrecken sich einige kleine Parks und die Seaportvillage mit vielen netten Souvenirläden und massenhaft Futterstätten. Der Großteil war leider irgendwie auf Fastfood ausgerichtet, letztlich konnten wir aber doch noch die perfekte Location für unser Mittagessen finden.

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Bay- und Baseballwatch

20. Juli 2009, 40 Mal gelesen.
 

BaseballNachdem wir heute Vormittag noch die wichtigsten Dinge bei der konferenz erledigt hatten, machten wir uns auf den Weg zu den Stränden von San Diego. Zuerst ging es mit dem Bus zum nördlich gelegenen Pacific bzw. Mission Beach. Der erste Eindruck war doch recht ernüchternd muss ich gestehen. War in der Stadt selbst noch strahlend blauer Himmel, war hier am Meer alles total diesig. Doch nicht nur das schlechtere Wetter vermochte die Motivation zu einem Badegang zu vermiesen, besonders die total abartigen Pflanzenteile hier am Strand hielten uns davor ab, ins Wasser zu gehen.

Am Abend fuhr ich dann mit dem extra für Events eingerichteten Trolley zum Petco Park, wo das lokale Baseballteam Padres ein Team aus Florida empfing (Foto: ich im Baseballstadion). Die Burschen spielen in der zweithöchsten amerikanischen Liga und sind dort leider nicht besonders gut unterwegs – da bin ich aber erst nach dem Ticketkauf drauf gekommen. Naja, ansehen wollte ich mir solch ein Event ohnehin mal. Letztlich war es auch tatsächlich exakt so wie ich es mir vorgestellt hatte.

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Museum und Gala Dinner

21. Juli 2009, 28 Mal gelesen.
 

GaladinnerWir hatten heute noch ein kleines bisschen Zeit, um uns die Stadt ein wenig genauer unter die Lupe zu nehmen. Walter organisierte in Little Italy noch eine Unterkunft für die nächsten Tage, danach sahen wir uns das Flugzeugträgermuseum USS Midway an (Foto: Museum).

Am Nachmittag ging es dann mit der HCII Konferenz weiter, effektiv ging es da erst so richtig los. Nach einer ganz netten Einführung der verschiedenen Macher der Konferenz gab es eine ordentliche Keynote des Chefs der riesigen Firma SAP. Ich hielt von Anfang an nicht allzu viel von dem Burschen, da ich mit diesem doofen Unternehmenstool an der FH nur Scherereien hatte ;) Seine Rede war dann aber natürlich sehr professionell und gelungen, auch wenn das Thema “Sustainability” ziemlich schräg für den Einstieg in das Thema Human-Computer-Interaction war. Andererseits fand ich das schon ganz gut, alle Teilnehmer auf die Wichtigkeit von Energiesparen und Co aufmerksam zu machen. Eine halbe Stunde später startete dann das Galadinner. Das komplette Hotelgelände wurde mit Tischen und Stühlen bepflastert, man konnte eh kaum glauben, dass da draußen 2000 Menschen Platz fanden.

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Konferenz, Konzerte, Zoo und Co

24. Juli 2009, 48 Mal gelesen.
 

HCIIDie letzten drei Tage standen von morgens bis abends Vorträge zu unterschiedlichsten Themengebieten auf dem Programm. Ich hätte mich durchaus auch die ganzen drei Konferenztage in die VR-Sessions setzen können, wollte mir aber gezielt einen Überblick über die verschiedenen Bearbeitungsgebiete verschaffen. Einige Sessions versprachen auch recht interessant zu sein: multimodale Interfaces, Neue Gebiete des Digital Human Modeling, Usability im Gaming Bereich, etc.

An den Abenden war immer ein bisschen was los. Heftig war mein Ausflug am Mittwoch in das House of Blues. Bereits Monate im voraus hatte ich online Tickets für das Richard Cheese-Konzert gekauft. Pünktlich um halb sieben war ich dann dort, holte mein Ticket ab und setzte mich an die Bar, wo ich einen Mojito orderte. Es dauerte nicht lange und der Typ neben mir laberte mich an.

Gestern fuhr ich nach der Konferenz mit Riki in den Balboa Park. Riki war zwar nachmittags schon dort und wurde vom Fotografiemuseum ordentlich enttäuscht. Alles andere als enttäuschend war dann aber das Gratiskonzert beim Orgelpavillon (Foto: Freiluftkonzert). Heute Abend gingen wir zuerst in den Zoo und danach in den Gaslamp District.

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Fahrt nach Los Angeles

25. Juli 2009, 90 Mal gelesen.
 

Fahrt nach L.A.Gegen neun fuhren wir mit dem Trolley mit einer Horde von Comicanbetern zum Autoverleih Alamo. Ausgecheckt hatte ich bereits gestern, die Quick Check-Outs scheinen hier in Amerika ziemlich in zu sein. Bei der Entgegennahme des Autos hat mehr oder weniger alles geklappt. Ich hatte über HolidayAutos bereits einen Quick Check-In durchgeführt, wodurch ich der Warteschlange entgehen konnte.

Theoretisch wäre man ja in etwas mehr als zwei Stunden in der Stadt der Engel. Ich hatte allerdings die großartige Idee, irgendwann mal von der Interstate auf die angeblich malerische Küstenstraße mit der verlockenden Zahl 1 abzubiegen. Und hier wurde uns dann leider bewusst, wie riesig L.A. ist und wie viele Menschen hier Platz haben.. und va. wie viele Menschen an einem Samstag wie diesem an den Strand wollen *grins* Insbesondere Huntington Beach ging uns extrem auf den Sack, immerhin brauchten wir für die kurze Strecke durch den Ort fast eine ganze Stunde, na zumindest kam’s uns so vor.

In Santa Monica mussten wir natürlich noch schnell den Pier unter die Lupe nehmen, ehe wir uns auf die Suche nach unserem Hotel machten. Da alle drei Karten, die wir hatten einen anderen Standort angaben, fuhren wir – inzwischen im Dunkeln – etwa fünf Mal um den gleichen Block, ehe wir das Avalon endlich entdeckten.

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