10. Februar 2010, 96 Mal gelesen.
Google Earth ist schon eine nette Sache. Dort kann man nämlich neben all den bekannten leckeren Dingen wie 3D-Gebäude, Wolken, Fotos, etc. auch den Sonnenstand anzeigen lassen. Da ja die Berge und Hügel ziemlich genau in 3D implementiert sind, ist somit eine recht realistische Analyse des Sonnenstands zu sämtlichen Jahres- und Tageszeiten möglich. Prinzipiell wäre es ja auch möglich, eigene Gebäude in das Tool zu stecken. Allerdings ist für solch kleine Objekte und Bäume die Schattenberechnung dann doch zu grob. Der sinnvollere Ansatz scheint hier dann doch ein professionelles 3D-Tool zu sein. Maya hat mich soweit ja noch nie enttäuscht und erweist sich auch hier wieder als geeignetes Mittel, zumindest mit Hilfe eines MEL-Skripts. Während Cinema4D und 3ds Max scheinbar schon per se einen korrekten Sonnenstand implementiert haben, ist eine Simulation in Maya nur Dank eines Users möglich. Das Skript GeoSun, das auf creativecrash, ehemals Highend3D zu finden ist, scheint hier aber jedenfalls einen sehr professionellen Ansatz zu verfolgen.
Unser Haus habe ich übrigens von SweetHome3D als OBJ exportiert und in Maya importiert. Ich habe inzwischen ein paar andere Tools getestet, das Freeware-Tool ist aber meiner Meinung nach klar das komfortabelste. Das Dach habe ich mir noch schnell über ein anderes Tool generiert und über das 3ds-Format ebenfalls in Maya rein geladen. Der Datenaustausch hat hier eigentlich ganz gut funktioniert. Zwar zickt SweetHome3D, wenn man einen kompletten Grundriss samt Inneneinrichtung exportieren will, vorerst spielt aber das Innenleben eh noch keine Rolle.
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9. Februar 2010, 58 Mal gelesen.
Heute Nachmittag nahm ich mir kurzerhand frei, da Riki einen arbeitsfreien Tag hatte. Wir nutzten das herrliche Wetter aber nicht wie so manch Vorarlberger zum spontanen Schifahren, sondern – in Vorarlberg sicher auch ganz legitim – um das Grundstück für den Häuslebau genauer unter die Lupe zu nehmen. Es schien uns sinnvoll, gerade jetzt im Winter mal den Sonnenstand zur Mittagszeit und die Nachbargebäude zu checken. So spazierten wir mal gemütlich in die Stadt hinunter, durch die Illschlucht und schließlich durch ein paar kleine unbekannte Straßen in Gisingen.
Der Schnee war uns eine feine Planungshilfe. So konnte ich den Grundriss Pi mal Daumen in den Schnee trippeln, wodurch sich die Abstände zum Grundstücksrand gut einschätzen ließen. So wurde auch klar, dass 23 Meter gar nicht mal so viel sind wie wir uns erhofft hatten. Eine Positionierung des Carports in den Norden ist jedenfalls absolut unmöglich, da wir dann im Süden direkt vor den Müllsäcken der Nachbarn sitzen.
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- Kategorie: Hausbau
- Stichworte: Haus
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6. Februar 2010, 43 Mal gelesen.
Heute Vormittag fuhren wir nach Hohenweiler, um ein Haus eines Arbeitskollegen anzusehen. Es wurde vor etwa einem Jahr in Massivholzbausweise als zertifiziertes Passivhaus errichtet. Wenn also irgendwo die Idee und Technologie eines solchen Hauses zu sehen ist, dann hier. Herzstück ist dort ein Kompaktgerät von Drexel und Weiß. Die Wohnraumlüftung verfügt über eine passive Wärmerückgewinnung und eine kleine Wärmepumpe, wobei letztere keine Tiefenbohrung benötigt, sondern auf Basis eines Soleschlauchs funktioniert.
Ein großes Problem bei Passivhäusern sind ja die geringen Oberflächentemperaturen. Fliesen im Bad, WC und Vorraum sind gnadenlos eiskalt. Bei einem entsprechend behandelten Parkettboden wäre es vermutlich nicht viel besser, weshalb ich eben immer mehr zur ursprüngliche Fußbodenheizungsidee zurück kehre. In Armins Haus ist praktisch überall ein Riemenboden ohne Estrich verlegt, was für eine deutlich angenehmere Bodentemperatur sorgt. Das Problem dabei ist, dass solch ein Boden wohl kaum zahlbar ist bzw. eine FBH mit normalem Parkett kaum teurer käme. Der Wohnraum war übrigens mit einer soliden Lehmwand abgetrennt, die für das nötige Raumklima bzw. die optimale Luftfeuchtigkeit sorgt. Definitiv eine tolle Sache, die ich ja auch schon angedacht hatte.
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31. Januar 2010, 75 Mal gelesen.
Das Wochenende war ziemlich ruhig. Eigentlich wollte ich für Samstag einen Beratungstermin bei Hanlo vereinbaren, allerdings habe ich hier keinerlei Antwort erhalten. Werde es demnächst vielleicht noch telefonisch versuchen. Über den Wandaufbau weiß ich eigentlich so gut wir gar nichts. Die Grundrisse sind ganz brauchbar, wobei die Häuser generell im Erdgeschoß ein Gästezimmer haben. Aber ich gehe mal davon aus, dass man auch eigene Entwürfe bauen lassen kann. Wie auch immer. Ich nutzte das Wochenende hauptsächlich dazu, die jüngsten Grundrissideen genauer auszuarbeiten. Die Erkenntnis, dass so eine Außenansicht doch auch eine große Rolle spielt brachte mich dazu, ein anderes Planungstool zu verwenden. SweetHome3D war soweit klar mein Favorit. Andere ähnliche Tools wie Google Sketchup und diverse Online-Planer haben zwar auch Potenzial, aber letztlich hat mich das Freeware-Tool von unabhängigen Entwicklern klar am meisten überzeugt. Es fehlen halt leider einige wichtige Planungsfeatures. So gibt es keine Treppenplanung, keine Berechnungen zu Wandflächen und vor allem keine Stockwerke. Für Wohnungen also optimal, für Häuser nur bedingt. Aus diesem Grund habe ich mal den bvh 3D Wunschhaus Architekt getestet.
Im Übrigen habe ich nun am Samstag Abend Uncharted 2 fertig gespielt. Ich habe zu dem Spiel eh schon einen recht ausführlichen Beitrag samt Kritik geschrieben, daher gehe ich hier nicht besonders drauf ein.
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29. Januar 2010, 93 Mal gelesen.
Heute ging es direkt nach der Arbeit zum Musterhaus von Zenker. Vor etwas mehr als zwei Wochen hatten wir ja das ziemlich ausgedehnte Beratungsgespräch, heute wurde uns schließlich das Angebot unterbreitet. Immerhin zwei Stunden saßen wir über den Angeboten, wobei natürlich weiterhin noch einige Fragen offen sind
Im Großen und Ganzen war das Angebot durchaus beeindruckend. Wir haben nämlich nicht nur eine Auflistung sämtlicher Positionen erhalten, sondern gleich auch professionell ausgearbeitete Pläne. Ursprünglich hatten wir die Befürchtung, dass wir für die Planung was zahlen müssen, allerdings scheint das einfach zum Service zu gehören. Nicht schlecht. Im Prinzip handelte es sich dabei um eine etwas detailliertere Ausarbeitung meiner Pläne von einem Ingenieur, wobei hier auch der bisher immer stiefmütterlich behandelte Keller mit geplant war und vor allem auch Ansichten von Außen geboten wurden.
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22. Januar 2010, 34 Mal gelesen.
Mal abgesehen davon, dass wir uns noch nicht für einen Fertigteilhaus-Anbieter entschieden haben und auch der Grundriss noch lange nicht fixiert ist, bereitet die Entscheidung für ein Heizsystem doch die größten Probleme. Vorerst ließ ich mich mal direkt bei der VEG beraten. Leider war ich nach fast drei Stunden immer noch nicht wirklich schlauer
Anfangs wurde ich mir mal der Gaskamin im Foyer live vorgeführt. Leider haben sie dort auch nur einen uralten offenen Kamin, der de facto nicht wirklich zum Heizen geeignet ist und mit unseren Vorstellungen nicht allzu viel zu tun hat. Offene Gasfeuer haben wir ja bereits gesehen und da waren wir absolut begeistert. Auch heute konnte ich mich wieder vom schönen Flammenbild überzeugen. Allerdings kamen wir dadurch auf die breiteren Kamine zu sprechen, bei denen in den Prospekten die Flammen deutlich kleiner und künstlicher wirken.
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18. Januar 2010, 45 Mal gelesen.
Wie letztens erwähnt waren wir vergangenen Samstag wieder in Dornbirn um uns ein Musterhaus anzusehen. Der Plan wäre, noch im Jänner die restlichen zwei für uns in Frage kommenden Anbieter zu besuchen, damit wir eine wirklich solide Vergleichsbasis haben. Außerdem lernt man ja bei jedem Beratungsgespräch dazu. Beim Haas Haus war das aber leider nicht allzu viel. Laut Berater wird kein Fertigteilhaus vom Land Vorarlberg als Passivhaus akzeptiert. Es wären zwar schon gute Dämmwerte möglich, aber die volle Förderung könne man hier gar nicht erreichen. Und bezüglich Heizung stellte er unsere jüngst geborene Idee doch auch in Frage.
Preislich müsste das Ganze aber ein echter Hit sein, dass wir der Sache noch eine zweite Chance geben. Der Besuch des Musterhauses war übrigens auch nicht besonders sinnvoll. Die oberen Zimmer haben allesamt einen Kniestock von gerade mal einem Meter, was die Zimmer extrem klein erscheinen lässt. Der Wohnbereich hingegen war schon ganz attraktiv finde ich, aber wie bei anderen Musterhäusern auch nicht wirklich praxistauglich. Einen richtigen Vorteil hatte unser Besuch trotzdem: ich hatte in der Nacht davor natürlich noch versucht, einen angepassten Grundrissplan zu erstellen.
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