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Onkel Andys Tagebuch
  

The Cure-Konzert in Berlin

16. Februar 2008, 838 Mal gelesen.

The CureThe Cure hätte ursprünglich in einer kleineren Halle gespielt. Da diese aber wohl sehr schnell ausverkauft war, gab’s eine neue Location mit einem Fassungsvermögen von 12.000 Besuchern, nämlich das Velodrom. Wir brauchten schon ein bisschen, um das Gebäude und va. den Eingang zu finden, waren aber mehr als nur rechtzeitig über eine Stunde vor Beginn dort. Die Architektur der Kuppel ist echt beeindruckend, die Fahrradbahn trennt die Tribünenränge aber ziemlich ab. Naja, soll uns ja egal sein, denn wir stehen sowieso ganz vorne direkt bei der Bühne, das muss sein. Um halb acht begrüßte uns ein Offizieller des Veranstaltungsorts über die Boxen und gibt ein paar Hinweise zur Sicherheit. Weiters wird gebeten, das Rauchen einzustellen, was dann aber nur teilweise funktioniert. Um 19:45 gehen dann plötzlich die Lichter aus und die Vorband steht auf der Bühne. Ein bisschen überraschend, aber musikalisch gesehen eine durchaus positive Überraschung: 65 Days of Static nennen sich die vier Jungs, die für eine halbe Stunde ein ziemliches Instrumental-Brett hinlegen. Geplaudert wird nicht viel, gesungen gar nichts - dafür ordentlich in die Klampen gehauen. Das Schlagzeug ist echt brilliant und viel mehr als nur ein Rhythmusgeber. Da donnern teilweise Beats herüber, dass man echt nur noch staunen kann. Teils erinnert es schön an den Headliner, nur ist das Ganze hier noch deutlich härter und direkter. Für zuhause vermutlich ein bisschen fad, live aber eine willkommene Abwechslung, wobei das Geschramme natürlich auch mühsam werden kann. Insofern war die halbe Stunde gerade perfekt, in voller Konzertlänge bräuchte ich den Sound dann auch nicht. Um 20:15 gingen also vorübergehend die Lichter wieder an und es gab nochmals eine kleine Umbauphase. Die Bühne wurde doch deutlich tiefer und sah jetzt nicht mehr ganz so erbärmlich wie zu Beginn aus. Nicht mal ne halbe Stunde später war es dann soweit…

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Rückflug nach München

14. Dezember 2007, 29 Mal gelesen.

Tja, heute war es dann soweit: nach einem super genialem Frühstück am Fluss mussten wir unsere Sachen packen und zum Flughafen fahren. Der Taxler wollte uns zu Beginn schon wieder mal linken und einen überhöhten Pauschalpreis verlangen, was wir ihm jedoch vereitelten. Dann war aber alles wunderbar: innerhalb von knapp über 30 Minuten waren wir schon am Flughafen. Und auch dort warteten wir nicht lange rum, bis wir einchecken konnten. Ein bisschen Panik hatten wir noch vor der Übergepäckaufpreis-Kacke. Ich hatte auch mit 19.6kg eine ziemliche Punktlandung hingelegt, Sabrina und Jonny waren aber klar unter der 20kg-Grenze. Nun gut, wir hatten also genug Zeit zum Shoppen. Der Duty Free-Bereich war echt genial, gerade im Gegensatz zur extrem lausigen Münchenaktion. Wir langten letztlich noch bei den Spirituosen zu. Besonderes Schnäppchen machte ich beim Bombay Gin, der echt nicht mal die Hälfte des österreichischen Preises kostet. Wir machten uns dann mal zur Wartehalle, wo wir die zwei Münchner von der Trekking Tour wieder trafen. Ich plauderte mit Thomas noch ne Weile, ehe wir halbwegs pünktlich ins Flugzeug durften. Ich hatte wieder das Glück, einen freien Sitzplatz neben mir zu haben. Sonst wär’s echt die Hölle gewesen. Der 11 1/2 stündige Flug war ja so schon eine ziemliche Tortur. Teilweise ging die Zeit schon recht gut vorüber, teilweise auch gar nicht. Wir bekamen immerhin 3 Mal was zu futtern, wobei ich versehentlich als Veganer eingestuft wurde und so nicht besonders nahrhaftes Futter serviert bekam. Immerhin die Hauptspeise war richtig lecker Thai-Style. Zwischendurch gab’s dann auch 2 Filme: “Fantastic Four” und “The Waitress”. Der erste Streifen war ziemlich sinnloses Actionkino, der zweite hatte durchaus Stil und Charme.

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Fruehstueck, Shopping und Dinner

13. Dezember 2007, 29 Mal gelesen.

Also, das Frühstücksbuffet heute vermochte beinahe die große Enttäuschung wegen des lausigen Zimmers zu kompensieren. Wow, was für ein Buffet und was für ein angenehmes Ambiente draußen direkt am Fluss. Wir stopfen uns mal gemütlich und ausgiebig mit allerhand Leckereien voll. Einzig lausig ist der Refill-Service, da sind wir vom Empress Besseres gewohnt ;) Aber das hindert uns nicht daran, den einen oder anderen Liter frisch gepressten Orangensaft zu trinken. Zudem hat es auch frische Smoothies am Buffet gegeben, lecker. Natürlic gab’s auch wieder frische Omelettes und Waffeln, das ganze Arsenal an Thai-Food, Lachs und endlich auch mal ein feines Käsesortiment zum echt guten Brotangebot. Alles herrlich also. Jonny und ich zogen übrigens vor dem Frühstück noch mit der Hotelfähre über den Fluss, um unsere Wäsche in einen Laundry Service zu bringen. Ein ziemlich schwindliger T-Shirtladen nahm unseren Auftrag gerne entgegen und stellte vermutlich gleich unsere Sachen auf die Verkaufstheke ;) Gegen 10:30 zogen wir dann zum Shopping los. Wir wollten uns ein Tuktuk nehmen, um nochmals so eine krasse 70 km/h-Fahrt zu filmen. Dieses Vorhaben erwies sich jedoch als schwierig. Der erste Fahrer schmetterte uns gleich ab und sogar der Taxifahrer muckte in der Gegend rum. Von wegen, zum Einkaufszentrum wär’s zu weit und zu viel Stau, wir sollen doch mit dem Skytrain fahren, er bringe uns dorthin. Ja, wahrscheinlich - echt unglaublich, diese faulen Säcke. Dann kamen wir zu nem anderen Tuktuk, der zuerst für die Ministrecke 200 Baht wollte, also 4 Euro. Freak. Handelten dann wild in der Gegend rum und waren letztlich beim halben Preis, aber nur mit Zwischenstopp in einem Juwelierladen. Irgendwie hätt ich’s eh noch lustig zum Filmen gefunden, aber Jonny wollte sich die Zeit sparen, also liefen wir weiter. Letztlich war er dann natürlich auch “no stop” einverstanden und los ging’s. Die Strecke war lächerlich und der Sucker brachte uns eh nur ins MBK, wo wir schon mal waren und nicht ins Central, das ich mir gerne angesehen hätte.

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Schwerer Abschied aus Phi Phi und Reise nach Bangkok

12. Dezember 2007, 34 Mal gelesen.

Koh Phi Phi zeigte sich heute nochmals von seiner schönsten Seite. Wunderbarer Sonnenschein - so soll es sein! Nach einem sehr ausgiebigen Frühstück nutzten wir also noch das herrliche Wetter am Pool und im Meer. Nach einer ausgiebigen Plantschaktion sahen wir uns noch den Rest der Bungalowanlage an. Wunderschön schlängeln sich Holzbrücken den Berg hinauf, wo eine sehr schön gelegene Bar einen herrlichen Blick auf den Sonnuntergang geboten hätte, wäre das Wetter die letzten zwei Abende schöner gewesen. So bleibt nur die Imagination ;) Wir liefen dann wieder zum Strand, zogen uns noch um und waren eh schon recht knapp für die Abfahrt mit dem Boot. Mit der Fähre ging’s dann zurück nach Phuket, wo wir ganz planmäßig um 16:15 landeten. Dort erwartete uns auch gleich schon ein privater Taxifahrer, der uns mit dem Minivan sofort zum Flughafen brachte. Die Fahrt verlief bestens und so waren wir auch rechtzeitig am Schalter. Dort war allerdings die Hölle los und wir mussten sehr lange bis zum Check-In anstehen. Ging sich aber alles bestens aus und der Flug nach Bangkok war auch problemlos. Weniger problemlos war dann jedoch der Transfer zu unserem Hotel, muahaha. Jonny bildete sich ein, wir müssen diesmal die Taxis in der obersten Etage ausprobieren, da man in der zweiten 1 Euro Provision zahlen muss. Also fahren wir mal rauf und werden schon vom ersten Taximeister herbeigerufen. Wir fragen, ob er uns zum Hilton führt - ja, natürlich, kein Problem. Er möchte bitte den Taximeter einschalten - ja, kein Problem. Und los geht’s. Die erste Frage ist natürlich, wo wir hinmöchten. Super Aktion, Bursche. Ins Hilton, bitte.

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Letzter Tag am Meer

11. Dezember 2007, 35 Mal gelesen.

Ja, heute ist tatsaechlich ein recht dramatischer Tag, naemlich der letzte Erholungstag unseres dreiwoechigen Thailandurlaubs. Und aus diesem Grunde wollten wir natuerlich keinerlei Zeit verschwenden und liessen uns gnadenlos schon vor 6:00 von meinem Handy wecken. Die urspruengliche Idee war, einen bombastischen Sonnenaufgang zu erleben und medial festzuhalten. Dieses Vorhaben wurde aber leider durch die vielen Wolken am Horizont vereitelt. Naja, die Stimmung war dennoch ganz gut und immerhin waren wir so recht frueh am Fruehstuecksbuffet. Und das hat sich auf jeden Fall rentiert. Wow, was fuer ein Schlaraffenland! Allergroesstes Buffetkino wird hier geboten: Frische Omelettes, Waffeln und suesse Palatschinken kannten wir ja schon vom Empress und die vielen verschiedenen Thaigerichte waren uns auch nicht neu. Aber die Vielfalt beeindruckte dann doch, insbesondere das Fruechte- und Dessertangebot war ein Hit, genauso die Mueslivarianten und so. Es gab sogar hausgemacht Mangomarmelade, frisch von der Oma des Kuechenchefs. Aeusserst lecker waren auch die verschiedenen Saefte, die teils sogar frisch gepresst waren. Also richtig geniale Dinge, an denen wir uns fast 1 1/2 Stunden labten. Danach huschten wir gleich mal an den Strand. Mit den Liegestühlen ham sie’s hier halt leider nicht so - nicht nur, dass sie unbequem sind, es gibt auch kaum welche. Und so pflanzte ich mich dann in eine Hängematte. Die hatte im Prinzip ordentlich Stil, weil sie direkt am Wasser war, allerdings fand ich auch bald heraus, warum diese Pole Position-Liege noch frei war: die meisten Spannseile waren gerissen. So musste man sich jede Sekunde fürchten, gleich furchtbar böse am Arsch zu landen. Die Angst war von meiner Seite her aber nicht so groß, da die doofe Matte sowieso ohne Ende durchhing, dass ich eh schon fast im Sand lag. Ein klein bisschen bequem war’s aber trotzdem, auch wenn man’s kaum vermuten möchte. Bin dann auch mal ins Wasser gehüpft und Jonny und Sabrina machten’s mir nach, als sie vom Pool herkamen.

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Fahrt nach Phi Phi

10. Dezember 2007, 28 Mal gelesen.

Fruehaufsteher-Alarm! Und Verzicht auf das 100 Baht-Fruehstueck bei unserem Freund Rainer. Naja, man kann nicht alles haben. Puenktlich um 7:15 wurden wir jedenfalls abgeholt und zum Hafen nach Phuket City gebracht. Wieder mal funktionierte alles ueberperfekt: eigenes Empfangsservice mit Gepaeckschlepper, die uns zum richtigen Boot begleiteten. Und auch dort passte dann alles, auch wenn wir nochmals nachfragen mussten, wann wir nun vom Boot muessen, weil wir die Durchsagen des Kapitaens jedes Mal anders verstanden. Die Thais und Englisch halt.. Die Ueberfahrt nach Phi Phi war schoen ruhig und recht angenehm. Wir umkurvten auch noch die kleinere Insel und shen so noch beim Maya Beach vorbei. Auch die Sightseeingtour rund um die grosse Insel kam uns ganz gelegen. Wir rechneten ja eher mit einer wilden Longboatfahrt durch meterhohe Wellen. Der Umstieg auf die kleinen Walnuesse wurde aber erst direkt vor dem Steg des Holiday Inn Resorts notwendig. Von dort tuckerten wir dann noch mit einem Jeep am Strand entlang zu unseren Bungalows. Nach dem Welcome Drink bezogen wir unseren herrlichen Beachviewbungalow direkt am Meer. Echter Luxus hier, wow! Wir checkten natuerlich gleich mal den Strand und sprangen hurtig ins tuerkise Meer. Trocknen auf den Liegestuehlen, wobei diese leider nicht besonders gemuetlich sind. Also brachen wir wieder auf und sahen uns mal die Anlage an. Hier wird wirklich sehr viel geboten, wobei wir in der kurzen Zeit natuerlich kaum was in Anspruch nehmen werden, sondern lieber Sonne und Strand geniessen. Der Pool reizte uns dann aber doch zu sehr, zumal dort auch herrlich angenehme Liegen vorzufinden sind.

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Noch ein Strand..

9. Dezember 2007, 23 Mal gelesen.

Den letzten Badetag in Phuket verbrachten wir am “Insider”-Badestrand Laem Singh, der wohl in jedem Reisefuehrer als Geheimtipp beschrieben wurde. Jedenfalls waren wir nur am fruehen Morgen nur fuer einen Moment lang unter uns und einigen Thais, die uns Liegestuehle anboten. Der Strand unterschied sich bis auf einige groessere Steine mitten im Weg zum Strand auch nicht besonders vom Kamala Beach. Der Weg zum Strand war etwas abenteuerlich, da nu rein Trampelpfad von der Strasse runter zum Strand fuehrte. Aber dies hielt nicht viele Leute davon ab, sich auf einen der dutzenden Liegestuehle zu liegen. Die Zeit ging rasant vorbei - vor allem durch viel Wasserball-Action, Wellenjumping und natuerlich diverse Spiele wie das von Andy inzwischen verhasste Mensch-Aergere-dich-nicht! - und als Ausgleich auch etwas Pokern. Gegen 15 Uhr verdunkelte sich der Himmel und es kuendigte sich Regen an. Es war einer dieser tropischen Regen, der nach ca. 10 Minuten auch wieder weg sind. Aber weg war auch unsere Lust weiter am Strand zu bleiben, deshalb waehlten wir den Heimweg. Auf der Strasse angekommen, teilten wir uns mit zwei anderen Touristen ein Taxi und fuhren zum Planet Phuket zurueck und sind dann noch bei wiederaufkommenden Regentropfen einige Laengen im Pool geschwommen. Vor dem Essen im Lieblingslokal von Sabrina (Pond) war wieder Spielen angesagt (San Juan, Pokern), danach ging es wieder in die “City” von Kamala zum Nachtisch essen und Snacks&Getraenke einkaufen. Den letzten Abend liessen wir dann noch gemuetlich auf der Bungalow-Veranda mit ein, zwei Alkopops, einer Runde San Juan und Pokern ausklingen.

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