28. Februar 2010, 19 Mal gelesen.
Am Samstag schloss ich mich einer 15köpfigen Studententruppe an und fuhr mit ihnen per Tram zum großen Sliding Event. Kindheitserinnerungsalarm! Ich bin definitiv schon einige Jahr(zehnte) nicht mehr mit einem Müllsack den Hügel runter gerutscht
Dabei muss ich sagen, hat die Sache wirklich Spaß gemacht. Ich bin ja zugegebenermaßen kein großer Rodelfan, aber mal dezent ohne Hilfsutensilien einen kleinen, wenn auch halbwegs steilen Hügel hinunter zu düsen ist ganz witzig. Natürlich ist der Spaß schnell vorbei, da man ohnehin nicht viel öfters als 2, 3 Mal hinauf laufen möchte, und sei der Weg noch so kurz. Ob wir mit unseren Müllsackhosen einen neuen Modetrend ins Leben rufen konnten, wage ich zu bezweifeln, aber für unser eigenes Amusement war das Outfit auf jeden Fall gut genug. Beim Runtersliden muss man halt ein bisschen auf den Rücken aufpassen, da man natürlich jede kleine Unebenheit volle Kanne am ganzen Körper zu spüren bekommt. Nach zwei soliden Downhill-Aktionen kamen wir dann auch schon zum gemütlichen Teil, dem Grillen. Natürlich war ich wieder mal der einzige Vegi in der Runde, aber ich habe schon mit dem Kauf von Marshmallows vorgesorgt gehabt.
Den Sonntag ließ ich ziemlich ruhig angehen. Zuerst hieß es mal Ausschlafen, ach, welch Wohltat. Insbesondere, weil ich in der Nacht davor doch noch länger am Schnitt des kleinen Sliding-Videos gesessen bin. Nach dem ausgedehnten Frühstück riss ich einen ebenso ausgedehnten Spaziergang durch die Stadt an. Ich wollte das perfekte Wetter dazu nutzen, doch nochmals ein paar schöne Videoaufnahmen in den Kasten zu bringen. Zuerst schlenderte ich zum Hauptgebäude der Uni hinauf, danach peilte ich den Fernsehturm.
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26. Februar 2010, 42 Mal gelesen.
Das Intensive Program startete mit einem kurzen Überblick über die kommenden zwei Wochen, diversen Grußworten und einer netten Präsentation zu Trondheim. Der Touristen-Chefe der Stadt klärte uns hauptsächlich über die historischen Belange von der Gegend auf und gab zudem einen kurzen Einblick in die kulturellen Belange. Blöderweise finden natürlich sämtliche relevante Events im Sommer statt, während momentan eher tote Hose herrscht. Ganz witzig war dann noch der Vortrag zum Thema “kulturelle und sprachliche Unterschiede”. Hierbei lernten wir einige lustige Eigenheiten der Norweger kennen (1. Stock = Erdgeschoß, jeder hat einen Zweitwohnsitz in Form einer Hütte in den Bergen, etc.), wir wurden aber auch auf durchaus relevante Spezialitäten der englischen Sprache aufmerksam gemacht (inflammable = flammable). Besonders interessant waren aber auf jeden Fall die Präsentationen der Studentengruppen. Jede Nation hatte hier ganz eigene Ansätze. Während die norwegischen Teams hauptsächlich mit der Coin3D-Software experimentiert hatten, versuchten die Iren gleich ein kleines Bohrinselszenario digital umzusetzen. Unsere Studs hingegen hatten einen theoretischen Ansatz und trugen eher spezielle Spielideen und Grundkonzepte vor. Und die Höllander wiederum bastelten kleine Prototypen auf Papier, so richtig mit Spielkarten usw. So hatten wir ein richtig schönes Sammelsurium aus verschiedensten Ideen und Herangehensweisen, was bereits auf eine interessante Zusammenarbeit schließen ließ.
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- Kategorie: Arbeit, 3D, Arbeit, Unterrichten, Ausgang, Unterwegs, Erholung, Urlaub
- Stichworte: Essen, Sightseeing, Trinken, Trondheim, Vortrag
- Wortanzahl: 1720 Wörter
21. Februar 2010, 41 Mal gelesen.
Am Freitag ging es direkt nach den letzten Vorbereitungen mit den Studs per Bus nach Zürich. Nach einer 90-minütigen Fahrt waren wir um 18:30 Uhr beim Flughafen. Bei den Swiss-Schaltern wurden beinhart sämtliche Kunden an die Self Check-In Automaten weiter verwiesen. Als Gruppe erhielten wir aber eine Sonderbehandlung und durften an einen entsprechenden Gruppenschalter. So richtig schnell ging das Prozedere dort zwar auch nicht von statten, aber wir waren ja auch in der Schweiz
Nachdem nun jeder seinen Ausweis abgegeben hatte, die Pickerl auf den Koffern geklebt waren und jeder sein Ticket hatte, konnten wir uns noch eine halbe Stunde auf dem Flughafen vergnügen. Um 1:00 Uhr stieg ich dann mit Karl-Heinz in Trondheim in den Flybussen, während die Studs von einem Taxi abgeholt wurden. Nach einer halben Stunde waren wir dann in unserem Augustin Hotel mitten in der Stadt.
Am gestrigen Samstag starteten Karl-Heinz und ich den Tag mit einem ziemlich ausgiebigen und leckeren Frühstück. Wir haben innerhalb einer Stunde das halbe Buffet leer gefegt, na, zumindest ich
Im Zimmer erhielt ich dann einen Anruf von Jan, einem der Organisatoren hier vor Ort. Er bot uns an, eine kleine Rundfahrt durch die Stadt zu machen und anschließend noch was Kleines zu essen. Dieses nette Angebot nahmen wir natürlich gerne wahr. Zu Mittag wurden wir dann abgeholt und mit dem Auto zu den verschiedenen Stadtvierteln geführt. Die großen Sehenswürdigkeiten gibt es hier ja nicht, die Stadt punktet viel mehr durch ihre Landschaft und die schön eingebetteten Holzhäuser.
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8. Dezember 2009, 32 Mal gelesen.
Am heutigen Feiertag fuhr ich mit Riki nach Innsbruck. Nach einer ganz angenehmen Zugfahrt liefen wir gleich mal in die Innenstadt und sahen uns dort die Weihnachtsmärkte an. Richtig groß ist Innsbruck ja auch nicht, aber die Stände sind letztlich überall verstreut, sodass man dem Weihnachtskram gar nicht auskommt. Den Italienern übrigens auch nicht *g* Wir gingen dann mal in ein ordentliches Buchgeschäft, wo ich auch gleich für Lynn ein ganz putziges Geschenk einheimste.
Insgesamt zwei Stunden und ein wunderbares Essen später traf ich mich noch mit Nico und Lynn, die ohnehin schon sehnsüchtig auf mich warteten. Wir stiefelten durch die Märchengasse zur Markthalle, wo gerade eine große Kasperltheatervorstellung startete. Lynn wollte sich das unbedingt ansehen und so pflanzte sie sich in die Mitte einer wahnsinnig gewordenen Kinderhorde. Mit Nico sah ich mir dann die verschiedenen Stände an und natürlich durfte das Testen von verschiedenen Heißgetränken auch nicht fehlen.
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- Kategorie: Erholung, Ausflug, Ausgang, Unterwegs
- Stichworte: Besuch, Einkauf, Essen, Innsbruck, Markt, Trinken, Weihnachten, Wein
- Wortanzahl: 347 Wörter
19. Oktober 2009, 41 Mal gelesen.
Vergangenen Samstag fuhr ich morgens mit Riki nach Brixen in Südtirol. Traurigerweie sammelte unser Zug bereits bis Innsbruck 20 Minuten Verspätung, weshalb wir unseren Anschluss verpassten. Ich düste dann gleich zum Schalter und ließ meine Karte umschreiben. Die Italiener tun nämlich immer sehr kompliziert und verlangen eine Platzreservierung. Wir nahmen dann den Regionalzug, der nicht viel länger als der geplante EC brauchte und waren dann halt mit einer Stunde Verspätung am Zielort. Vom Bahnhof liefen wir zum Hotel Goldene Krone, wo wir gleich eincheckten. Schlauerweise hatte ich vergessen, die Reservierung auszudrucken und mitzubringen.
Der Sonntag startete mit einem feinen ausgedehnten Frühstück.. Im Prinzip wurde alles angeboten, was man so braucht, um sich den Bauch vollzuschlagen. Rührei, Käse, Wurst und Co, Müslis, frische Joghurts, Obstsalat, ein paar Süßigketen und ein paar andere Dinge. Nach etwa einer Stunde zogen wir dann zum Acquarena. Vom Hotel erhielten wir einen Gutschein für den Schwimmbereich, wir mussten dann nur noch 7 Euro drauf zahlen, um auch den Wellnessbereich zu nutzen. Und das hat sich auf jeden Fall rentiert!
Heute sahen wir uns nach dem Frühstück noch die Altstadt an. Im Prinzip hatten wir an den vorigen Abenden schon alles gesehen, aber halt tendenziell im Dunkeln. Am heutigen Montag war auch deutlich mehr los in den Straßen und der strahlend blaue Himmel ließ die Stadt in ihrem mittelalterlichen Glanz erstrahlen.
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1. Oktober 2009, 13 Mal gelesen.
Heute war ich den ganzen Tag mit dem dritten Semester Intermedia beschäftigt. Wir haben heuer ja unser Konzept nochmals komplett umgestellt und sind schon gespannt, ob wir uns damit selbst ein Ei gelegt haben oder auf dem richtigen Weg sind. Die Idee ist zum einen, den Fokus auf die verschiedenen Anwendungsgebiete wie Interface Design, Produktvisualisierung, Charaktere und Motion Graphics zu legen. Zum anderen wollen wir ein ausgewogenes Verhältnis von stressigem Durcharbeiten der Inhalte und individuellem Arbeiten mit Coaching.
Direkt nach dem Unterricht flitzte ich nach Hause, sodass wir rechtzeitig gen Konstanz aufbrechen konnten. Nachdem wir die Leinwand wunderbar im Auto untergebracht hatten, düsten wir völlig problemlos über die Grenze. Da wir uns also wieder die Depot-Kacke sparen konnten, waren wir in 70 Minuten an unserem Ziel. Wie schon die letzten beiden Male hatten wir es mit dem Chefe von Mailboxes etc. recht nett, während wir die neue Leinwand aus- und die alte einpackten. In Meersburg besuchten wir nach Plan die Therme. Um nur den Happy Hour-Preis ab 19:30 Uhr zahlen zu müssen, stillten wir unseren Hunger gleich schon beim kleinen Bistro im Eingangsbereich.
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19. September 2009, 27 Mal gelesen.
Am heutigen Samstag fuhr ich mit Riki und meiner Leinwand nach Konstanz. Wieder mal. Kurzer Rückblick: im Februar habe ich meine Leinwand von Deluxx bekommen. Da das Ding nur über den deutschen Versand bezahlbar zu haben ist und der nur innerhalb des eigenen Landes versendet, wich ich auf ein Postfachservice aus. Leider konnte ich trotz langer Recherche in der näheren Umgebung kein entsprechendes Service finden, das genauso billig und flexibel gewesen wäre. Irgendwie hatte ich vor der Abfahrt trotzdem ein wenig Bauchweh. Gestern schrieb der Inhaber des Postfachservices, dass ein zweites Paket bei ihm lag, das aber vor kurzem abgeholt wurde. Das machte mich schon mal ziemlich stutzig, aber na gut. Schräg war dann auch die Überfahrt beim Zoll. Musste ich die letzten Male noch Depot zahlen, das ich mir dann recht kompliziert in Kreuzlingen wieder zurück holen musste, ließ mich diesmal der Zöllner einfach passieren. Beschwingt griff ich dann eine Stunde später in Konstanz bei mailboxes etc. zur Türklinke und öffnete die Türe.. naja, ich versuchte es. Und guckte ziemlich blöd drein, dass das Teil nicht aufgehen wollte. Ein Blick auf die Öffnungszeiten verriet mir auch, warum das Teil so hartnäckig verschlossen blieb: Montag bis Freitag 9-19 Uhr. Das war’s. Fertig, nix Samstag.
Auf den Schweizer Zoll hatte ich irgendwie ohnehin keinen Bock und das schöne Wetter lud regelrecht zu einer kleinen Bootsfahrt ein. Also gönnten wir uns halt die fucking 12 Euro für die doofe Fähre und schipperten nach Meersburg rüber, von wo aus wir eigentlich in knapp einer Viertelstunde bereits in Friedrichshafen waren. Nachdem wir im erstbesten Parkhaus das Auto deponiert hatten, spazierten wir durch den großen Flohmarkt am Seeufer. Hier am See war echt die Hölle los und wir fanden auch bald heraus warum. Dieses Wochenende startete nämlich die internationale Bootmesse Interboot. Schräge Sache meiner Meinung nach, den vorbei flitzenden Motorbooten zuzusehen, aber bitte. Wir ließen die Sache tendenziell links liegen und sahen uns in der Altstadt ein bisschen herum. Nicht halb so attraktiv wie in Konstanz, aber ein paar brauchbare Geschäfte hat es doch gegeben.
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