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Onkel Andys Tagebuch
  

Freakwave Festival

30. August 2008, 8 Mal gelesen.

Freakwave Chillen.Jonny und Sabrina erwarteten uns beim Freakwave-Festival direkt beim Eingang, da dort Jonny als einer der Hauptsponsoren sein Reflect-Zelt aufgebaut hatte. Inzwischen war es schon recht leer, aber als Getränkelager taugte die Medienbox auch ordentlich was ;) Wir stießen dann gleich mal mit Sekt an, was auch glatt von der lokalen Berichterstattungskamera eingefangen wurde *g* Wir pflanzten uns dann gleich mal nach vor an den See, um das herrliche Wetter zu genießen. Die einen gingen auch mal kurz ins Wasser, doch ich hatte auf Grund des spontanen Aufbruchs von daheim keine passende Hose dabei :( Egal, Tobster und ich sahen währenddessen den Wakeboard-Ridern zu und lauschten ganz gespannt den Entscheidungen der Judges *lach* Ne, also mal ernsthaft. Es war ja eine super feine Chilling-Session dort, aber die eigentliche Hauptattraktion, nämlich der Sport, war eine reine Farce.

Bernd und Phil liefen uns auch noch über den Weg und ich hab mal einige Zeit mit ihnen geplaudert. Irgendwann trieb mich dann der Hunger ganz massiv Richtung Futtertrog. Ich schnappte mir gleich beim erstbesten Stand eine Portion Potato Wedges, die eh ganz passabel waren. Mit dem Caipi hat es dann leider nicht so geklappt wie erhofft. Die Bardame versuchte bei den drei gästen vor mir bereits, jedes letzte Tröpfchen aus den Limetten zu stößeln, das hab ich noch nie gesehen.

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Workshop und intensives Abendprogramm

18. August 2008, 5 Mal gelesen.

FeuershowHeute wurde wieder intensiv an den kleinen Filmen weiter gebastelt. Eine Zweiergruppe konnte ihr Projekt sogar schon komplett fertig stellen. Zwar wäre hier definitiv noch einiges an Verbesserungspotenzial gegeben, aber die Jungs haben leider keine Motivation mehr für den Feinschliff. Dafür ist zumindest Jannik motivierter denn je, obwohl es ja eine Szene komplett erneut erstellen musste. Leider konnte hier auch der Softwaresupport beim Öffnen der alten Datei nicht mehr helfen. Sein Teamkollege ließ ihn eher im Regen stehen, er zog es vor, den Großteil der Zeit mit irgendwelchen sinnlosen Spielchen zu verschwenden. Naja.

Nach dem Abendessen im Cafe Schräg, das diesmal von der Mensa zubereitet wurde, fuhren wir gemeinsam zum Zanzenberg hinauf, wo ein ordentliches Abendprogramm auf uns wartete. Zuerst musste ich mit Jonny eine provisorische Leinwand aufbauen, wobei ich hier praktisch mein Leben riskieren musste für die schwindlige Montage ;) Dort wurden dann die bisherigen Fotos der Doku-Truppe präsentiert, wobei mir die Show doch ein bisschen zu lange ging. Zu kurz hingegen war dann die Feuershow um 22:00 Uhr. Das Ehepaar zauberte wunderbare Feuerspuren in den fantastisch klaren Abendhimmel und begeisterte die Anwesenden vollends. Hinter uns der Vollmond, vor uns das Spiel mit dem Feuer - sehr beeindruckend. Damit aber noch nicht genug. Als Abschluss des Abendprogramms tauchte noch Edi mit Bruder und Gitarre auf und gab einige Songs am Lagerfeuer zum Besten. Zwar nervte der Rauch teilweise massiv, irgendwie war es aber eine ganz nette Atmosphäre.

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Filmbrunch

10. August 2008, 5 Mal gelesen.

Alpinale FilmbrunchRiki musste heute wieder früh raus zum arbeiten, wobei mich mein Wecker auch schon um 9:00 weckte, was für einen Sonntag ja durchaus als früh zu bezeichnen ist. Ich fuhr dann nach dem Frischmachen mit dem Rad in die Stadt runter, wo mich dann Tobster aufsammelte. Wir trafen uns um 10:00 Uhr mit Jonny bei der Alpinale zum Filmbrunch. Aus irgendeinem Grund hatte ich noch gehofft, dass die Filme draußen gezeigt werden, weil das Wetter so herrlich ist. Da aber die Sonne der natürliche Feind eines Filmprojektors ist, mussten wir halt doch in den übertrieben kalten Saal hinein.

Wir erwarteten uns nach den Filmen irgendwie ein feines spanisches Buffet mit ein paar Tapas und so, doch Nulle. Das mit dem Brunch war wohl rein aufs Filmschauen bezogen. Tja. Nun war es eh schon Mittag und wir fanden draußen beim Dorfcafe keinerlei Platz, weil sich schon viele Nicht-Aplinaler breit gemacht hatten. Hm, das war irgendwie anders geplant. Okay, wir setzten uns dann zu anderen dazu, die wir eh recht bald vertrieben hatten und bekamen dann auch die Speisekarte. De facto war hier also ganz normaler Betrieb mit dem einzigen Unterschied, dass es eine kleine spanische Karte zusätzlich gab. Für mich als Veggi beschränkte sich die Auswahl auf einen Zwiebeltortilla. Hmpfl.

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Kurzfilme auf der Alpinale

7. August 2008, 3 Mal gelesen.

Eigentlich dachte ich ja, zwei Mal Alpinale muss genügen. Nachdem ich ja vorgestern schon war und am Sonntag auch einen Besuch dort im Plan habe, wär’s das eigentlich gewesen. Doch am ersten Tag wurde ja nur ein normaler Spielfilm gezeigt und am Sonntag sind exklusiv spanische Shorts dran, die es nicht ins eigentliche Wettbewerbprogramm geschafft haben. Also bot sich ein Besuch heute bei einem klassischen Kurzfilmabend doch an, zumal’s ja noch ein Jonny-Sponsoring in petto gab.

Der erste Film aus der Schweiz legte bereits die Richtung fest. Der 7-Minüter behandelte das Asylgesetz der Schweiz auf durchaus eindrückliche Art, aber letztlich doch zu wenig intensiv und letztlich einfach viel zu knapp. Noch ne Stufe schlechter empfand ich den spanischen Film danach, in dem sich ein Mid-Zwanziger um seinen behinderten Bruder kümmerte. Das Ganze war eigentlich ganz vielversprechend, ermangelte aber irgendwie doch eines gewissen Peps (ob das jetzt korrektes Deutsch ist, sei mal dahin gestellt, aber es klingt mal wichtig..). Danach wurde es aber immer besser.

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Poolbar mit Sofl

6. August 2008, 3 Mal gelesen.

Poolbar mit SoflBei der Arbeit passierte heute soweit nicht viel Spannendes. Ich habe heute meinen Teil der Auswertung der Tennisstudie abgeschlossen und zur weiteren Verarbeitung bereit gestellt. Es interessiert mich schon noch, wie man nun mit all diesen Daten umgeht und was man dann auch wirklich nutzt, um die finalen Aussagen zu treffen. Immerhin haben wir an die 40 Stunden Videomaterial, was ein bisschen mühsam zum Durchsehen wäre. Vermutlich genügt es aber auch nur bei besonders suspekten Physiologiedaten an der entsprechenden Stelle die Videoaufzeichnung zu checken. Ich denke mal, dass ich nächste Woche noch einen genaueren Einblick erhalten werde. Wir hatten heute übrigens Besuch im Forschungszentrum und ich zeigte im VR-Labor spontan noch ein paar Dinge.

Am Abend ging ich dann mit Sofl in die Poolbar. Ich hatte ja schon an der Aktion gezweifelt, als es bereits halb zehn war und wir eigentlich schon vor ner halben Stunde die Abfahrt angepeilt hatten. Aber letztlich waren wir doch so gegen zehn vor Ort. Echt unglaublich, wie viele Leute sich insbesondere draußen herum tummelten. Das Wetter war noch ganz okay, wenn auch ein bisschen frisch. Aber auch wir pflanzten uns mal gemütlich in Liegestuhl und Co. Von der ersten Hauptband des Abends bekamen wir leider nur noch den letzten Song mit, der eigentlich ziemlich vielversprechend war. Tolle Stimme, cooler Sound, alle Achtung. Im Pool war da aber noch nicht viel los, da eben die meisten noch die frische Luft genießen wollten. So gegen halb elf kam dann bereits der nächste Act: Any Major Dude. Wow, ich sag nur wow.

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Alpinale Festivalstart

5. August 2008, 4 Mal gelesen.

Alpinale StartDank Jonnys Freikarten stand der Besuch des heutigen Alpinaleabends nie wirklich in Frage -zumindest nicht für mich ;) Sofl hatte sich schließlich auch dazu entschieden, uns zu begleiten und nahm auch noch seine Mutter mit. Kurz vor acht packten sie mich ein und ne Viertelstunde später waren wir bereits beim Ramschweigplatz in Nenzing bei der Alpinale. Das Wetter spielte Gott sei Dank super mit, sodass die Veranstaltung draußen abgehalten werden konnte, so wie es sein soll. Die Fladenbrot-Kombo verwöhnte uns mit durchaus brauchbaren Jazz-Melodien, während wir beim Sektbuffet nicht besonders zimperlich zulangten. So lässt man sich das ja durchaus gefallen. So langsam hielt dann auch die Dunkelheit Einzug und gegen halb zehn startete die offizielle Veranstaltung.

Eine halbe Stunde später startete dann der Hauptfilm. Dabei handelte es sich um einen Spielfilm in voller Länge, was mich ein wenig verwunderte - immerhin war das hier ja ein Kurzfilmfestival. Aber wie sagte Thomas so schön “Besser ein Mal nicht mitkommen als zehn Mal” *lach* Ich ließ mich es also mal auf mich zukommen und wurde durchaus positiv überrascht. Der Film Absurdistan stammt von einem deutschen Regisseur, der schon mehrere Mal bei der Alpinale durch einen Filmbeitrag glänzte. Er und sein Team aus über sechzehn Ländern vermochten der eigentlich simplen Story ordentlich Leben einzuhauchen. In einem völlig abgelegenen Dorf gibt es plötzlich kein Wasser mehr. Die Männer haben auch keinen Bock, sich um die möglichen Lecks der vor Jahren erbauten Pipeline zu kümmern und so versinkt das Dorf langsam im eigenen Dreck.

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Helden in Lustenau

2. August 2008, 10 Mal gelesen.

Ich am Szene 08Nachdem’s uns gestern ja die Auftritte von In Flames und Apocalyptica so mies verregnet hatte, dass ich dann doch lieber nicht nach Lustenau fuhr, wollte ich mir das Festival zumindest heute nicht entgehen lassen. Das Gratiskarten-Angebot von Jonny war ja auch schlichtweg ZU verlockend ;) Nachdem der Vormittag für Schlafen und andere nutzlose Dinge drauf gegangen war, machte ich mich um zwei auf den Weg nach Hohenems. Von dort aus ging’s dann mit dem super funktionierenden Shuttlebus nach einer kleinen Ausfahrt über die Grenze zum Szene Open Air. Jonny wartete bereits beim Eingang, während ich noch bei der Haltestelle auf ihn wartete - großes Kino soweit. Irgendwann ging ich dann aber doch mal runter und wir konnten das Gelände besichtigen. Seit letztem Jahr hat sich doch einiges getan: so war beinahe das ganze Gelände spiegelverkehrt. Die Talente-Bühne war also ebenso auf der anderen Seite wie der Eingang. Nur die Besucher versteckten sich offensichtlich noch in ihren Löchern, denn vor der Bühne war einfach gar nix los.

Gegen halb zwölf war es dann Zeit für die heutigen Headliner: Wir sind Helden. Die Band hatte immerhin auch schon mal bei Rock im Park als Mainact fungiert, was ich damals aber schon als ziemliche Frechheit empfand. Aber für so ein kleineres Event wie in Lustenau war sie auf jeden Fall passend. Nun, eigentlich hielt ich die Debutsingle damals für einen ziemlich schlechten Scherz. “Neuer deutscher Synthizier, Alfred dreh die Scheiße leiser”, um es in den genialen Worten der onkelz auszudrücken ;) Ihr genialer Auftritt mit Max Raabe mit dem Flecken-Song ließ mich dann aber doch wieder aufhorchen. Und tatsächlich brachten mich die neueren Hits dazu, mich auch mit dem alten Material großteils anzufreunden. Keine Frage, die Band hat Potenzial.

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