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Onkel Andys Tagebuch
  

Workshop und intensives Abendprogramm

18. August 2008, 5 Mal gelesen.

FeuershowHeute wurde wieder intensiv an den kleinen Filmen weiter gebastelt. Eine Zweiergruppe konnte ihr Projekt sogar schon komplett fertig stellen. Zwar wäre hier definitiv noch einiges an Verbesserungspotenzial gegeben, aber die Jungs haben leider keine Motivation mehr für den Feinschliff. Dafür ist zumindest Jannik motivierter denn je, obwohl es ja eine Szene komplett erneut erstellen musste. Leider konnte hier auch der Softwaresupport beim Öffnen der alten Datei nicht mehr helfen. Sein Teamkollege ließ ihn eher im Regen stehen, er zog es vor, den Großteil der Zeit mit irgendwelchen sinnlosen Spielchen zu verschwenden. Naja.

Nach dem Abendessen im Cafe Schräg, das diesmal von der Mensa zubereitet wurde, fuhren wir gemeinsam zum Zanzenberg hinauf, wo ein ordentliches Abendprogramm auf uns wartete. Zuerst musste ich mit Jonny eine provisorische Leinwand aufbauen, wobei ich hier praktisch mein Leben riskieren musste für die schwindlige Montage ;) Dort wurden dann die bisherigen Fotos der Doku-Truppe präsentiert, wobei mir die Show doch ein bisschen zu lange ging. Zu kurz hingegen war dann die Feuershow um 22:00 Uhr. Das Ehepaar zauberte wunderbare Feuerspuren in den fantastisch klaren Abendhimmel und begeisterte die Anwesenden vollends. Hinter uns der Vollmond, vor uns das Spiel mit dem Feuer - sehr beeindruckend. Damit aber noch nicht genug. Als Abschluss des Abendprogramms tauchte noch Edi mit Bruder und Gitarre auf und gab einige Songs am Lagerfeuer zum Besten. Zwar nervte der Rauch teilweise massiv, irgendwie war es aber eine ganz nette Atmosphäre.

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Halbtagsjob

17. August 2008, 15 Mal gelesen.

Pizza da MarioWie gestern ging es heute um 9:00 mit den Workshops los. Die meisten Teilnehmer waren auch gleich voll bei der Arbeit. Im Großen und Ganzen lief alles ganz gut. Die Szenen sind so zur Hälfte fertig, es liegen also alle recht gut in der Zeit. Faszinierend weiterhin, dass manche Teilnehmer weiterhin keine große Ambition haben, einen wirklich guten Film zu kreieren. Viel eher werkelt man einfach für sich ein bisschen herum. Ob andere Zuseher dann die Story kapieren oder interessant finden, ist egal. Aber zumindest ist überall visuell einiges entstanden und ich denke, dass man aus allem was Brauchbares machen kann. Möglicherweise muss ich am Ende noch ein bisschen tweaken und insbesondere die Kameraeinstellungen optimieren - mal sehen. Leider gab es dann doch ein paar technische Probleme.

Gegen fünf war ich dann schließlich zu Hause. Wir gingen schließlich zur neuen Pizzeria nebenan was Feines essen. Der Chef dort war ja mal beim Schweizerblick und hatte sein eigenes Restaurant dann in Tosters. Dort wollten wir vor kurzem ja mal hin, standen aber vor verschlossenen Türen. Kein Wunder, wenn er nun umgezogen ist ;) Da Mario ist aber auf alle Fälle empfehlenswert - nicht nur die überbackenen Pilze waren sehr lecker, sondern auch die Pizza wusste absolut zu überzeugen. Wir saßen im feinen Garten draußen, wobei es dann doch ziemlich frisch wurde. Meiner Meinung nach müssten sie einfach mal eine Postwurfsendung an die Nachbarn rauslassen, da hier wohl kaum jemand mitbekommen hat, dass der gammlige Chinese samt Casionbunker einem seriösen Italiener gewichen ist.

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Camp: Storytelling extreme

16. August 2008, 3 Mal gelesen.

3D-Workshop im VR-LabMusste heute durchaus früh aus den Federn und dann mit Bus und Bahn nach Dornbirn. Das Wetter hatte sich so langsam gebessert und versprach heute durchaus trocken zu bleiben. Die eigentlich auf heute verschobene Spielegeschichte wurde aber auf morgen verschoben, womit heute also der ganze Tag im Zeichen der Workshops stand. Es war klar, dass ich heute ein bisschen mehr Konzept in die Sache hinein bringen muss. So konnten die Teilnehmer zwar immer noch viel experimentieren, aber deutlich gezielter. Es ging konkret drum, sowohl Gegenstände, als auch Charaktere und Tätigkeiten konkret kennenzulernen. Dadurch sollte es nachher einfacher sein, eine Geschichte auszudenken. Tja, weit gefehlt. Die Findung einer Story war dann wirklich extrem mühsam.

Der Nachmittag startete also mit dem Überarbeiten der bisherigen Ideen. Bernd hat es glatt geschafft, zwei Jungs zum Schreiben eines kleinen Drehbuchs zu animieren. Mit vereinten Kräften konnten wir dann auch den Rest der Truppe zum halbwegs sinnvollen Arbeiten bewegen. Dabei wollten wir eh vom ursprünglich vorgeschlagenen Thema Alkohol abkommen, da es offensichtlich ein bisschen überforderte. Unsere anderen Vorschläge hätten aber offensichtlich uns selbst mehr Spaß gemacht als den Teilnehmern und so beließen wir das Ganze doch beim Ursprung ohne zu große Ansprüche in der Hoffnung, dass während der Arbeit was draus entsteht. Wir haben nun drei Zweiergruppen. Eine Gruppe arbeitet jetzt ihr kleines Drehbuch ab, in dem sich der Hauptdarsteller aus Frust in den Tod bzw. meiner Meinung nach wohl besser ins Koma säuft.

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Noten, Konferenz und Babysitten

1. Juli 2008, 22 Mal gelesen.

Butterfly EffectIch traf mich heute morgen gleich mal mit Megi, um die Noten für Multimodale Systeme festzulegen. Wir hatten uns das Lesen der Arbeiten aufgeteilt, ich hab aber sowieso alle durchgelesen und nicht nur ein Mal. Jetzt kamen wir im Laufe des Durchcheckens drauf, dass es doch einige wacklige Kandidaten gibt. Am Nachmittag stand die Lehrbeauftragtenkonferenz am Programm, die mit zweieinhalb Stunden Dauer auch nicht übermäßig zackig vorbei war. Es wurden wie üblich mal sämtliche Semester durchgegangen, wobei in bestimmten Jahrgängen wieder mal der große Aufschrei bezüglich zu hohem Workload aufkam.

Am Abend holte ich July ab und wir fuhren schließlich zu Angy heim, da sie heute zu ner Geburtstagsfeier düste und Luca natürlich entsprechende Betreuung erforderte. Das Knilchle war zwar ein bisschen kränklich unterwegs, aber völlig unkompliziert. Anfangs durchforsteten wir mal sein Fußball-Sammelheft, danach spielten wir zwei verschiedene Spiele mit ihm. Nach ner Stunde schickten wir das Bürschle ins Zimmer zum Legospielen, damit wir zwei uns den Film “Butterfly Effect” ansehen konnten. Mittendrin kam er natürlich wieder mal vorbei, um uns seine tolle Schule zu zeigen und anschließend machten wir uns mal bettklar. Ich las ihm noch zwei Geschichten vor, nachdem July ihm mühevoll wichtige Nationalflaggen beigebracht hatte. Er schlief dann eigentlich anstandslos ein und meldete sich nur ein Mal kurz, pennte aber gleich weiter. Brav, brav und so konnten wir ungestört den Rest den Films ansehen. Gegen halb zwölf tauchte dann Angy wieder auf und wir fuhren heimwärts. Im Folgenden möchte ich noch kurz ein paar Worte zum eigentlich recht coolen Film verlieren.

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Erstes EM Halbfinale im Rauch

25. Juni 2008, 10 Mal gelesen.

Deutschland - Türkei im RauchHeute schlossen wir bereits unseren Lehrblock im Master ab. Ist ein ziemlich blöder Zeitplan so drei Tage volle Kanne. Ich hoffe, beim nächsten Mal können wir die gleiche Stundenzahl auf vier Tage verteilen, mal sehen. Am Vormittag trafen wir uns noch mit den einzelnen Projektgruppen, um den letzten Feinschliff zu verabschieden. Für jede Gruppe hatten wir eine halbe Stunde gerechnet, teilweise dauerten die Gespräche aber doch länger. Insbesondere mit unserer Problemgruppe, die wir dann aber doch noch auf den richtigen Weg brachten. Am Nachmittag musste jede Gruppe ihre Anwendung vorstellen. Manche hatten extra Präsentationen dafür vorbereitet, andere nutzten ihr pdf als Basis. Didaktisch natürlich nicht besonders wertvoll, in dem knappen zeitlichen Rahmen aber durchaus ein zu akzeptierendes Manko.

Ziemlich verspätet kam ich dann nach Hause. Ich hatte eigentlich zu nichts mehr Zeit, weil wir gleich mal mit dem Bus in die Stadt runter fuhren. Heute stand das erste Halbfinale auf dem Programm: Deutschland gegen Türkei. Alleine vom Konzept her eine hochbrisante Partie, auf dem Rasen dann zumindest von der Spannung her auch. Vor dem Spiel bestellten wir aber im Rauch noch was zum Essen. Die Gemüse-Curry-Suppe war ein Gedicht und auch die Hauptspeisen konnten wie immer völlig überzeugen. Blöderweise hat es dann begonnen zu schütten. Wir wechselten zuerst zum Tisch unter den Schirmen, wo es aber auch bald ungemütlich wurde, also rutschten wir noch ein bisschen weiter vom Rand weg.

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Modulbibliothek die zweite

24. Juni 2008, 6 Mal gelesen.

Heute gings weiter mit der Modulbibliothek. Am Vormittag diskutierten wir die einzelnen Projekte in Gesamtgruppen. Gestern hatten die Studenten schon ein Thema definieren müssen und heute ging es also um das Fixieren der Arbeit. Die eine Gruppe hat unsere Prototyping-Anwendung aufgegriffen und diese entsprechend ausgearbeitet. Die kreativere Abteilung dachte sich eine ganz coole Augmented Reality-Anwendung auf, die zwar ein wenig abgehoben schien, aber durchaus Potenzial hat. Bei einem weiteren Dreierteam hatten wir dann so unsere Probleme: ihre “intelligent Wohnen”-Idee warf einige ethische Diskussionspunkte auf und ging auch irgendwie am Thema vorbei. Das machten wir aber vermutlich zu wenig klar, denn die Gruppe arbeitete daraufhin trotzdem auf dieser Schiene weiter. Die übrigen beiden konzipierten einen Kite-Simulator und versuchten speziell, auf sämtliche Immersionseffekte einzugehen.

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VR Extreme

23. Juni 2008, 5 Mal gelesen.

Um 9:00 legte Megi im Masterfach “VR Überblick” los. Es waren 10 Studenten aus den Master-Fächern anwesend, wobei der Großteil Mediengestaltung studiert, aber doch auch die eine oder andere Studienrichtung vertreten war. In den ersten knapp zwei Stunden ging es um generellen Input zum Thema VR. Es wurden viele Begrifflichkeiten diskutiert und erklärt. Ab zehn brachte ich mich dann vermehrt ein. Wir zogen unsere klassische Laborpräsentation durch, garnierten diese aber noch mit vielen Hintergrundinfos.

Ich kam dann eher später heim und knallte mich recht bald mal ins Bett, da ich echt verdammt müde war. Gegen zehn bin ich dann halt wieder aufgewacht und ich pflanzte mich mal an den Rechner. Noch im kleinen Wii-Fieber habe ich mal einige Recherchen zu dieser Konsole gemacht. Was für Spiele gibt es, wie sieht’s mit Sicherungskopien aus, Zusatzhardware? Also im Endeffekt muss man sagen, dass man massiv viel Kohle liegen lassen kann für das Teil, echt hart. Die Wii-Konsole samt Controllern kostet mal 250€, eine zusätzliche Wii Remote nochmals 40€ mehr.

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