24. März 2010, 41 Mal gelesen.
So, da haben wir wieder mal eine ordentliche Modulbibliothek hinter uns. Die letzten drei Tage waren wieder mal ziemlich prall gefüllt, insbesondere der Montag. In alter Manier verbrachten wir den ganzen Tag damit, den Studierenden einen Einblick in die Virtuellen Welten zu geben. Inzwischen sind wir ja davon abgekommen, die VR-Lab Präsentation im klassischen Stil durchzuziehen. Stattdessen streuen wir jetzt gleich schon Diskussionen und Theorie-Slides mit hinein, um die Sache etwas aufzulockern. Trotz allem ist es auch so gerade am späteren Nachmittag schwierig, die Leute an der Stange zu halten, aber im Großen und Ganzen hat das schon geklappt. Ein paar Inputs wie zB das Zeigen des Wii Head Trackings haben wir uns kurzerhand gespart. Apropos, ich habe ja noch gar nicht davon berichtet. Ein Informatikstudent hat im vergangenen Semester bei mir eine Bachelorarbeit zum Head Tracking gemacht.
Am zweiten Tag der Modulbibliothek sollten nach einer kleinen Zusammenfassung via Moderationskarten und Pinnwand die einzelnen Teams ihre Konzeptideen vorstellen und im Plenum besprechen. Manche Gruppen taten sich da noch recht schwer, aber irgendwie hat das dann im Laufe des Vormittags doch noch mit der Ideenfindung geklappt.
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4. März 2010, 65 Mal gelesen.
In der zweiten Woche in Norwegen waren hauptsächlich die Studenten an der Reihe. Wir Dozenten waren abwechselnd als Helpdesk eingeteilt, so hat es schon mal halbe Tage gegeben, an denen man ein wenig an anderen Dingen arbeiten konnte. Meine Maya-Kenntnisse waren dann noch des öfteren gefragt, da doch vier unserer Studs das 3D-Modeling in Angriff nahmen. Die richtigen 3D-Designer haben leider völlig gefehlt, sodass rein visuell natürlich nicht allzu viel machbar war. Immerhin hatte ich unseren Informatikern gerade mal einen Tage lang 3D Computergrafik mit Hilfe von Maya näher gebracht und nicht vermutet, dass sie das Tool wirklich in den zwei Wochen brauchen würden. Ich war dann eh positiv überrascht, wie gut die Jungs damit zurecht gekommen sind. Da sind schon ein paar ganz nette, wenn auch simple Modelle entstanden, alle Achtung.
Zwei kleine Abendprogramme gab es in dieser Woche auch noch: am Montag Abend ging ich nochmals mit Karl-Heinz ins Hallenbad. Wir haben dort wieder etwa 90 feine Minuten mit Schwimmen, Chillen und Wellenbeckenspaß verbracht. Auf dem Rückweg gönnten wir uns dann noch yammi Fastfood beim Burger King, oops
Die Zwiebelringe waren aber mal eine willkommene Abwechslung zu den Pizzastücken, wobei ich nach den ersten paar Tagen meinen Pizzaverzehr ohnehin konstant nach unten geschraubt habe. Ein Social Event war dann noch am Mittwoch angesagt. Leider wurden wir Dozenten wieder von den Studs eher abgeschirmt, was diesmal aber wohl nicht anders machbar gewesen wäre. Wir erhielten nämlich eine Führung durch die Kathedrale, definitiv das beeindruckendste Gebäude der Stadt.
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26. Februar 2010, 83 Mal gelesen.
Das Intensive Program startete mit einem kurzen Überblick über die kommenden zwei Wochen, diversen Grußworten und einer netten Präsentation zu Trondheim. Der Touristen-Chefe der Stadt klärte uns hauptsächlich über die historischen Belange von der Gegend auf und gab zudem einen kurzen Einblick in die kulturellen Belange. Blöderweise finden natürlich sämtliche relevante Events im Sommer statt, während momentan eher tote Hose herrscht. Ganz witzig war dann noch der Vortrag zum Thema “kulturelle und sprachliche Unterschiede”. Hierbei lernten wir einige lustige Eigenheiten der Norweger kennen (1. Stock = Erdgeschoß, jeder hat einen Zweitwohnsitz in Form einer Hütte in den Bergen, etc.), wir wurden aber auch auf durchaus relevante Spezialitäten der englischen Sprache aufmerksam gemacht (inflammable = flammable). Besonders interessant waren aber auf jeden Fall die Präsentationen der Studentengruppen. Jede Nation hatte hier ganz eigene Ansätze. Während die norwegischen Teams hauptsächlich mit der Coin3D-Software experimentiert hatten, versuchten die Iren gleich ein kleines Bohrinselszenario digital umzusetzen. Unsere Studs hingegen hatten einen theoretischen Ansatz und trugen eher spezielle Spielideen und Grundkonzepte vor. Und die Höllander wiederum bastelten kleine Prototypen auf Papier, so richtig mit Spielkarten usw. So hatten wir ein richtig schönes Sammelsurium aus verschiedensten Ideen und Herangehensweisen, was bereits auf eine interessante Zusammenarbeit schließen ließ.
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- Kategorie: Arbeit, 3D, Arbeit, Unterrichten, Ausgang, Unterwegs, Erholung, Urlaub
- Stichworte: Essen, Sightseeing, Trinken, Trondheim, Vortrag
- Wortanzahl: 1729 Wörter
19. Februar 2010, 102 Mal gelesen.
Die vergangene Woche stand ganz im Zeichen der Vorbereitung für das Intensive Program in Norwegen, wo ich heute hingeflogen bin. Worum geht es da genau? Das IP ist ein EU-Programm, bei dem aber offensichtlich auch Nicht-EU-Mitglieder mitmachen dürfen *g*, das interkulturelle und interdisziplinäre Studentenprojekte fördert. So in etwa zumindest
Die Uni in Trondheim hat weitere Hochschulen aus Irland, Holland und eben Österreich zu sich eingeladen, um sich zwei Wochen lang vor Ort mit dem Thema Serious Gaming auseinander zu setzen bzw. ein konkrete Produkt zu erstellen. Insgesamt sind 60 Studierende vor Ort, die in kleineren Teams an einem Lernspiel für das Unternehmen Statoil arbeiten werden. Als Programmierbasis fungiert hier der Open Inventor-Klon Coin3D, der es ermöglicht, interaktive 3D-Welten in C++ zu generieren. Ja, ich der große Meister des Programmierens. Das war noch eine ziemliche Herausforderung, mich in das Ganze einzuarbeiten. Ich habe ja noch nicht mal mit Visual Studio gearbeitet, was beim Projekt als Entwicklungsumgebung genutzt wird. Geschweige denn einen großen Plan, was diese ganzen Bibliotheken wie Coin, Bullet, QT, etc. können. So habe ich vergangene Woche noch brav Bücher und Folien gewälzt, am Wochenende die Beispielprojekte durchgearbeitet und an den Faschingsabenden das nun spärlich vorhandene Wissen gefestigt.
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1. April 2009, 67 Mal gelesen.
Die letzten drei Tage standen ganz im Zeichen der Lehre. Mit zehn Studierenden hielten Megi und ich die Modulbibliothek „VR Überblick“ als Blockveranstaltung ab. Darin haben wir ja inzwischen schon ordentlich Übung, allerdings haben wir diesmal das Programm doch ein wenig umgestellt. Die vorigen Durchläufe liefen zwar alle sehr gute, allerdings schien doch insbesondere der erste Tag immer zu intensiv und anstrengend zu sein. Viel Spielraum haben wir zwar ohnehin nicht, aber zumindest wollten wir unseren Input nicht so massiv strukturiert frontal vortragen wie bisher. Aus diesem Grund mischten bereits verschiedene theoretische Ansätze in unsere Präsentation ein, sodass wir den ganzen Vormittag für die erste Hälfte der klassischen Vorführung brauchten, die normalerweise etwa eine halbe Stunde dauert. Nachmittags wurde es dann noch eine Spur lockerer, weil die Studs hier unsere Gerätschaften wie Motion Capture, Haptik oder Shutterbrille selbst anfassen und erleben konnten. Folien zeigten wir nur, wenn sich’s grad gut ergab oder die Studierenden eine konkrete Frage zur Technik hatten.
Am zweiten Tag ließen wir die Studs dann ihre Projektideen nicht in der Gesamtgruppe vorstellen, stattdessen diskutierten nur Megi und ich die Vor- und Nachteile der Ideen. Eigentlich ergab sich das so auf Grund eines kleinen Missverständnisses, aber diese Kleingruppendiskussionen werden wir bestimmt auf diese Wiese beibehalten. Nachdem die Themen festgeklopft waren, hatten nun die Studs ein wenig Zeit, ihr Konzept auszuarbeiten. Sie sollten sich eine Anwendung ausdenken, die VR-Geräte mit einbezieht. Es konnten komplett neue Ideen entstehen oder einfach bestehende Abläufe mittels VR optimiert werden. Am Nachmittag stand dann eine zweistündige Einführung in die 3D-Computeranimation an.
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18. Februar 2009, 596 Mal gelesen.
Tja, da war es dann wohl wieder soweit.. ab an die FH bei Schnee und Kälte. Wie ekelhaft. An meinem ersten Arbeitstag kam aber noch Handwerker in unsere Wohnung, um den Eisbereiter meines Kühlschranks zu checken. Dieser zickt nämlich schon eine ganze Weile in der Gegend rum und jetzt muss ich hoffen, dass nur der billigere Lichtschranken-Teil defekt ist und nicht die Elektronik. An der FH ist diese Woche großer Master-Unterricht auf dem Programm.
Montag Abend fuhr ich mit dem Bus direkt nach Götzis, wo an der Kulturbühne die erste Aufführung unseres VoVo-Abos stattfand: die Mausefalle. Trotz des Kultstatus dieses Krimistücks hatte ich ehrlich gesagt keinen blassen Schimmer von der Story. Diese wurde aber ohnehin etwas adaptiert und schließlich auch in Mundart aufgeführt. Die erste Hälfte überraschte eigentlich schon mal mit recht viel Humor und absolut solidem Schauspiel. Obwohl ich so langsam wieder müde wurde (Jetlag lässt grüßen), kam ich eigentlich nie auf die Idee ne Runde zu schlafen
Für gestern Mittwoch hatte ich vor einiger Zeit Karten für ein großes Event im Festspielhaus zu einem zugegebenermaßen höllisch hohen Preis organisiert: Max Raabe-Konzert. Zusammen mit meinen Eltern machten wir uns um sieben auf den Weg nach Bregenz, wo wir mal sehr vorsichtig über die krassen Eisplatten auf den Parkplätzen schlittern mussten. Wir kamen dann praktisch pünktlich zum Einlass, wobei sich der Programmstart um etwa eine Viertelstunde verzögert hat. Vorhang auf und da legte schon das Palastorchester ganz in Weiß ordentlich los. Der Sänger Max Raabe gesellte sich schließlich auch dazu und beschallte den Saal mit seiner prägnanten Stimme.
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20. November 2008, 57 Mal gelesen.
Unser Plan bezüglich des 3D-Seminars ist teilweise aufgegangen.. aber irgendwie eigentlich nicht richtig. Die Idee war, die besonders Interessierten an uns zu binden und besonders zu unterstützen. Sie sollten im Vorfeld bereits ihre Fragen positionieren und einen Screenshot oder das Szenenfile dazu ins Forum posten. Dazu habe ich extra noch einen anonymen Account eingerichtet, damit sich keiner mit der Registrierung in Moodle herum schlagen muss. Doch irgendwie nützt scheinbar alles nichts. Jetzt waren heute zwar schon einige dabei, die mit Fur, Hair, PaintFX und Partikeln herum probiert haben, einige meiner Meinung nach wirklich gute und interessierte Leute gingen mir aber doch ab. Ich habe also zuerst mal kurz Highend3d vorgestellt, weil es doch ziemlich offensichtlich ist, dass sich keiner die im LMS geposteten Links angesehen hat.
Abends sahen wir uns zu viert den Film Der Mann, der niemals lebte an. Im Original heißt der Streifen “Body of Lies” – diese verdammten Schnapsnasen, die sich die deutschen Titel ausdenken, sollten echt mal auf Entzug gehen. Was denen immer wieder für sinnloser Scheiß einfällt, ist wirklich erschreckend. Neben der doofen Titelübersetzung hätte ich eigentlich nur noch die Überlänge zu kritisieren. Meiner Meinung nach sollte ein Film zwischen 80 und 100 Minuten dauern – aus. Ich kenne keinen Mega-Streifen, der kürzer nicht mindestens so gut wäre. Die Director’s Cut-Szenen von Herr der Ringe möchte ich zwar nicht missen, dafür könnte man problemlos die eine oder andere Schlacht deutlich kürzen. Aber gut, das ist wieder ein anderes Thema. Der heutige Polit-Thriller wusste sonst durchaus zu überzeugen.
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