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Onkel Andys Tagebuch
  

Joy Of Use

7. Juli 2008, 5 Mal gelesen.

Ich musste heute ein klein wenig ausschlafen, ehe ich mich auf den Weg an die FH machte. Ursprünglich hätte ich mir einen Homeoffice-Tag geben wollen, was aber durch einen Termin am Nachmittag vereitelt wurde. Ich musste mich heute explizit auf die “Joy of Use”-Recherche konzentrieren, da nun morgen endgültig die Präsentation dieses Themas ansteht. Ich habe also am Vormittag nochmals sämtliche Internetseiten durchforstet und wurde zumindest geringfügig nochmals neu fündig. Nach zwei Google Ergebnisseiten war dann aber schon vorbei und auch hier waren bereits einige Doppeltreffer und Doppelnullen vorzufinden.

Es wurde dann doch 21:00 bis ich mal richtig zu meiner Aufgabe kam. Ach, ich hasse es - ich brauche immer den ultimativsten Druck, um mal in die Gänge zu kommen. Dann hab ich aber richtig hart die Texte zum Thema Joy of Use durchgeackert und fand einige spannende Ansätze. Ich muss sagen, dass mir das Lesen großteils Spaß gemacht hat. Heftig war nur, dass ich bei zwei Arbeiten drauf gekommen bin, dass hier ganz übler Plagiatismus betrieben wurde. Zwar steht meist ein [vgl ..] dahinter, die Textpassagen sind aber offensichtlich 1:1 aus einem anderen Text entnommen.

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Impacta Abgabe

13. Juni 2008, 7 Mal gelesen.

Impacta finale VersionFrüh morgens übergaben wir wie geplant sämtliche Animationsfilme an die Firma Benninger. Wir haben noch kurz alle Filmchen durchgesehen, ich erklärte die verschiedenen Codecs und nach einer halben Stunde war die Sache gegessen. Hatte gestern Nacht noch ein recht schönes Label fabriziert und daheim auch die Daten auf die hübsche DVD gebrannt. Anschließend traf ich mich mit Megi in ihrem Büro, um die Noten für unsere aktuelle Lehrveranstaltung festzulegen. Finalisieren konnten wir die Noten leider eh noch nicht, weil die Arbeiten erst in zehn Tagen abgegeben werden. Wir haben aber immerhin schon drei von vier Teilen bewertet, was bei fünfzig StudentInnen natürlich seine Zeit in Anspruch nimmt. Wir gingen dann noch ins Cafe Schräg, um auf die getane Arbeit kurz anzustoßen. Hauptthema war die aktuelle Fußball-EM, Megi hat offensichtlich sehr viele Spiele gesehen und konnte so einiges erzählen. Danach verzog ich mich noch ins Labor, ehe ich gegen fünf zum Zug schlenderte.

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Stadtbad und Gate 11

6. Juni 2008, 23 Mal gelesen.

Ich lief nach der Arbeit im Regen zum Stadtbad hinüber, wo ich mit Lerchi und Jonny einen feinen Sauna-Abend angepeilt hatte. Bald beehrte uns dann sogar noch Smi. Heute war wieder mal großer Seniorentag, fauler Willi und die Schnapsdrosseln. Leider waren die Burschen doch schon ne ganze Zeit vor Ort und so waren die Schnappesreserven eher knapp. Wir ham die großen Aufgussaktionen leider irgendwie verpeilt, aber naja. Zumindest einen normalen Aufguss konnten wir miterleben. Ansonsten beschränkte sich die Sache aber aufs automatische Wasserlassen. Leider wollte heute Schwänzle, der Meister des Daueraufgusses, einfach nicht auftauchen.

Nach der Sauna-Session gingen wir ins ehemalige Sloppy Joe, das nun “Gate 11″ heißt, was eher Assoziationen zu einer versifften Rockbeiz aufkommen lässt, aber bitte. Abgesehen vom unpassenden Namen und dem offensichtlich nicht gelernten Kellner war die Sache ganz vernünftig. Unsere Fajitas haben zuerst einen dürfigen Eindruck gemacht, was aber nur daran lag, dass die Teile vierfach zusammengelegt waren. Im Endeffekt wars durchaus genug und auch ganz gut.

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Interview-Abschluss

5. Juni 2008, 10 Mal gelesen.

Heute stand der zweite Teil der Bewerberinterviews auf dem Plan, wobei wir nur sieben Leute zu befragen hatten. Der Vormittag war noch komplett frei, was ich dazu nutzte, die hoffentlich letzten Änderungen an meiner Visualisierung durchzuführen. Teils hat es mich dann richtig genervt, weil ich die gewünschten Look wohl nie herbekommen werde. Es scheint mir kaum möglich, drei verschiedene Schichten an Materialien gleichmäßig zur Geltung kommen zu lassen. Die Wasserströmung soll nun noch dezenter dargestellt werden, damit man den farbigen Stoff darunter sieht.

Kurz nach Mittag ging’s dann eben mit den Interviews los - und das ziemlich gut. Gleich die ersten paar Leute schienen durchaus fähige Leute zu sein, wobei wir natürlich auch im Mittelfeld ein paar Kandidaten hatten. Dabei tendierten wir ein bisschen zu sehr in die positive Richtung, möglicherweise hätten wir hier die Punkte nochmals anhand unserer Reihung anpassen müssen. Keine Ahnung. Froh waren wir jedenfalls, dass es doch auch noch die eine oder andere Niete gab, wobei uns hier auch die Argumentationsaufgabe tatkräftig zu Hilfe kam. Sonst hätten wir unsere eh schon maue Normalverteilung erst recht nicht hinbekommen. Es hat auch heute durchaus wieder Spaß gemacht und ich hab einiges über die Arbeiten von Claudio erfahren, der offensichtlich schon ziemliche Mörderaufträge bearbeitet hatte.

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Kleine Präsi und sonst nicht viel

2. Juni 2008, 5 Mal gelesen.

Heute ging’s also wieder mit der Arbeit los. Besonders motiviert war ich ja nicht, da mir einfach die Erholung vom Wochenende fehlte. Nichts desto trotz arbeitete ich brav an den Änderungen für die Textilmaschinen-Visualisierung. Ich habe vormittags recht lange mit dem Auftraggeber geredet und doch so einige Wünsche mitnotieren müssen. Hm, so richtig glücklich schien er mit meiner Arbeit nicht gewesen zu sein, ich weiß nicht. Lustigerweise wollte er unbedingt mehr von den Totalaufnahmen sehen, während ich mich lieber auf die Details gestürzt hätte. Denn eigentlich hätte ich mir an bestimmten Stellen schon die Mühe gemacht, sie gut aussehen zu lassen.

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Vorabgabe Impacta

29. Mai 2008, 11 Mal gelesen.

Impacta VorabversionDie Vorabgabe für die Benninger-Visualisierung war auf morgen, Freitag festgelegt. Da ich mir den morgigen Tag aber für die Vorbereitung von Leisis Hochzeit reserviert habe, galt es die Sache schon heute zu finalisieren. Die Renderings über Nacht haben eigentlich durchgehend hingehauen. Es war definitiv eine gute Idee, den Occlusionpass komplett ohne Partikel im Scene-File zu speichern, denn so waren die Probleme vom letzten Mal eliminiert. Nun, die Logfiles ließen mich ein wenig bangen, da Maya überall mit irgendeinem Error abgebrochen hat, aber scheinbar erst nach dem letzten Frame ;) Jedenfalls war alles da und ich kopierte mal fast ne Stunde lang die kompletten Daten rüber. Im Übrigen hat Maya das mit dem Partikelcache nicht ganz kapiert. So ganz leuchtet mir da die Handhabung noch nicht ein. Aber abgesehen davon, dass für jedes File noch die ersten 200 Frames im Minusbereich vorberechnet werden müssen, gibt es ohne Cache keine Performance-Einbußen. Ich habe dann im Laufe des Mittags das kleine Filmchen zusammen geschnitten. Klar entdeckte ich hier doch noch den einen oder anderen kleinen Fehler.

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Begegnung im zweiten Leben…

28. Mai 2008, 33 Mal gelesen.

Heute Vormittag wären wieder die Coachings für Multimodale Systeme angestanden. Nachdem sich aber keiner für einen Termin eingetragen hatte, konnte ich die Zeit nutzen, selbst wieder mal in Second Life herumzuschweifen. Ich sah mir natürlich insbesondere die Entwicklungen der KTM Ideation Quest an und durfte wieder ein paar Neuerungen bestaunen. Allzu viel hab ich aber nicht erkundschaftet, da ich bei einem sehr interessanten Gespräch hängenblieb. Stand doch glatt so ein Typ vor mir, und das auf der Innsbrucker Uni-Insel, wo eigentlich nie was los ist ;) Also hab ich ihn angeredet, was ihn hierher verschlagen hat und wo er herkommt. Erst nach dieser Frage hab ich dann gecheckt, dass man ja eigentlich deutsch chatten könnte, weil er aus Berlin kam *g*

Nachmittags legte ich mich dann wieder mit der Visualisierung ins Zeug, weil ich die auf jeden Fall heute Abend noch an den Cluster schicken musste. Morgen möchte ich nämlich die Vorabversion fertigstellen, damit wir von den Benninger-Leuten noch ein letztes Feedback einholen können. Ich kam heute ganz gut voran und optimierte den Look ganz massiv. Inzwischen sieht das fließende Wasser auch nicht mehr so beschissen aus wie gestern. Wunderbar. Ich hatte dann gehofft, dass ich wirklich noch alles erledigen kann, letztlich musste ich aber doch die Szene auf den Stick kopieren, um daheim noch weiter zu machen.

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