26. Februar 2010, 42 Mal gelesen.
Das Intensive Program startete mit einem kurzen Überblick über die kommenden zwei Wochen, diversen Grußworten und einer netten Präsentation zu Trondheim. Der Touristen-Chefe der Stadt klärte uns hauptsächlich über die historischen Belange von der Gegend auf und gab zudem einen kurzen Einblick in die kulturellen Belange. Blöderweise finden natürlich sämtliche relevante Events im Sommer statt, während momentan eher tote Hose herrscht. Ganz witzig war dann noch der Vortrag zum Thema “kulturelle und sprachliche Unterschiede”. Hierbei lernten wir einige lustige Eigenheiten der Norweger kennen (1. Stock = Erdgeschoß, jeder hat einen Zweitwohnsitz in Form einer Hütte in den Bergen, etc.), wir wurden aber auch auf durchaus relevante Spezialitäten der englischen Sprache aufmerksam gemacht (inflammable = flammable). Besonders interessant waren aber auf jeden Fall die Präsentationen der Studentengruppen. Jede Nation hatte hier ganz eigene Ansätze. Während die norwegischen Teams hauptsächlich mit der Coin3D-Software experimentiert hatten, versuchten die Iren gleich ein kleines Bohrinselszenario digital umzusetzen. Unsere Studs hingegen hatten einen theoretischen Ansatz und trugen eher spezielle Spielideen und Grundkonzepte vor. Und die Höllander wiederum bastelten kleine Prototypen auf Papier, so richtig mit Spielkarten usw. So hatten wir ein richtig schönes Sammelsurium aus verschiedensten Ideen und Herangehensweisen, was bereits auf eine interessante Zusammenarbeit schließen ließ.
[Weiterlesen]
mehr Infos zum Beitrag
- Kategorie: Arbeit, 3D, Arbeit, Unterrichten, Ausgang, Unterwegs, Erholung, Urlaub
- Stichworte: Essen, Sightseeing, Trinken, Trondheim, Vortrag
- Wortanzahl: 1720 Wörter
19. Februar 2010, 54 Mal gelesen.
Die vergangene Woche stand ganz im Zeichen der Vorbereitung für das Intensive Program in Norwegen, wo ich heute hingeflogen bin. Worum geht es da genau? Das IP ist ein EU-Programm, bei dem aber offensichtlich auch Nicht-EU-Mitglieder mitmachen dürfen *g*, das interkulturelle und interdisziplinäre Studentenprojekte fördert. So in etwa zumindest
Die Uni in Trondheim hat weitere Hochschulen aus Irland, Holland und eben Österreich zu sich eingeladen, um sich zwei Wochen lang vor Ort mit dem Thema Serious Gaming auseinander zu setzen bzw. ein konkrete Produkt zu erstellen. Insgesamt sind 60 Studierende vor Ort, die in kleineren Teams an einem Lernspiel für das Unternehmen Statoil arbeiten werden. Als Programmierbasis fungiert hier der Open Inventor-Klon Coin3D, der es ermöglicht, interaktive 3D-Welten in C++ zu generieren. Ja, ich der große Meister des Programmierens. Das war noch eine ziemliche Herausforderung, mich in das Ganze einzuarbeiten. Ich habe ja noch nicht mal mit Visual Studio gearbeitet, was beim Projekt als Entwicklungsumgebung genutzt wird. Geschweige denn einen großen Plan, was diese ganzen Bibliotheken wie Coin, Bullet, QT, etc. können. So habe ich vergangene Woche noch brav Bücher und Folien gewälzt, am Wochenende die Beispielprojekte durchgearbeitet und an den Faschingsabenden das nun spärlich vorhandene Wissen gefestigt.
[Weiterlesen]
1. April 2009, 30 Mal gelesen.
Die letzten drei Tage standen ganz im Zeichen der Lehre. Mit zehn Studierenden hielten Megi und ich die Modulbibliothek „VR Überblick“ als Blockveranstaltung ab. Darin haben wir ja inzwischen schon ordentlich Übung, allerdings haben wir diesmal das Programm doch ein wenig umgestellt. Die vorigen Durchläufe liefen zwar alle sehr gute, allerdings schien doch insbesondere der erste Tag immer zu intensiv und anstrengend zu sein. Viel Spielraum haben wir zwar ohnehin nicht, aber zumindest wollten wir unseren Input nicht so massiv strukturiert frontal vortragen wie bisher. Aus diesem Grund mischten bereits verschiedene theoretische Ansätze in unsere Präsentation ein, sodass wir den ganzen Vormittag für die erste Hälfte der klassischen Vorführung brauchten, die normalerweise etwa eine halbe Stunde dauert. Nachmittags wurde es dann noch eine Spur lockerer, weil die Studs hier unsere Gerätschaften wie Motion Capture, Haptik oder Shutterbrille selbst anfassen und erleben konnten. Folien zeigten wir nur, wenn sich’s grad gut ergab oder die Studierenden eine konkrete Frage zur Technik hatten.
Am zweiten Tag ließen wir die Studs dann ihre Projektideen nicht in der Gesamtgruppe vorstellen, stattdessen diskutierten nur Megi und ich die Vor- und Nachteile der Ideen. Eigentlich ergab sich das so auf Grund eines kleinen Missverständnisses, aber diese Kleingruppendiskussionen werden wir bestimmt auf diese Wiese beibehalten. Nachdem die Themen festgeklopft waren, hatten nun die Studs ein wenig Zeit, ihr Konzept auszuarbeiten. Sie sollten sich eine Anwendung ausdenken, die VR-Geräte mit einbezieht. Es konnten komplett neue Ideen entstehen oder einfach bestehende Abläufe mittels VR optimiert werden. Am Nachmittag stand dann eine zweistündige Einführung in die 3D-Computeranimation an.
[Weiterlesen]
18. Februar 2009, 572 Mal gelesen.
Tja, da war es dann wohl wieder soweit.. ab an die FH bei Schnee und Kälte. Wie ekelhaft. An meinem ersten Arbeitstag kam aber noch Handwerker in unsere Wohnung, um den Eisbereiter meines Kühlschranks zu checken. Dieser zickt nämlich schon eine ganze Weile in der Gegend rum und jetzt muss ich hoffen, dass nur der billigere Lichtschranken-Teil defekt ist und nicht die Elektronik. An der FH ist diese Woche großer Master-Unterricht auf dem Programm.
Montag Abend fuhr ich mit dem Bus direkt nach Götzis, wo an der Kulturbühne die erste Aufführung unseres VoVo-Abos stattfand: die Mausefalle. Trotz des Kultstatus dieses Krimistücks hatte ich ehrlich gesagt keinen blassen Schimmer von der Story. Diese wurde aber ohnehin etwas adaptiert und schließlich auch in Mundart aufgeführt. Die erste Hälfte überraschte eigentlich schon mal mit recht viel Humor und absolut solidem Schauspiel. Obwohl ich so langsam wieder müde wurde (Jetlag lässt grüßen), kam ich eigentlich nie auf die Idee ne Runde zu schlafen
Für gestern Mittwoch hatte ich vor einiger Zeit Karten für ein großes Event im Festspielhaus zu einem zugegebenermaßen höllisch hohen Preis organisiert: Max Raabe-Konzert. Zusammen mit meinen Eltern machten wir uns um sieben auf den Weg nach Bregenz, wo wir mal sehr vorsichtig über die krassen Eisplatten auf den Parkplätzen schlittern mussten. Wir kamen dann praktisch pünktlich zum Einlass, wobei sich der Programmstart um etwa eine Viertelstunde verzögert hat. Vorhang auf und da legte schon das Palastorchester ganz in Weiß ordentlich los. Der Sänger Max Raabe gesellte sich schließlich auch dazu und beschallte den Saal mit seiner prägnanten Stimme.
[Weiterlesen]
20. November 2008, 34 Mal gelesen.
Unser Plan bezüglich des 3D-Seminars ist teilweise aufgegangen.. aber irgendwie eigentlich nicht richtig. Die Idee war, die besonders Interessierten an uns zu binden und besonders zu unterstützen. Sie sollten im Vorfeld bereits ihre Fragen positionieren und einen Screenshot oder das Szenenfile dazu ins Forum posten. Dazu habe ich extra noch einen anonymen Account eingerichtet, damit sich keiner mit der Registrierung in Moodle herum schlagen muss. Doch irgendwie nützt scheinbar alles nichts. Jetzt waren heute zwar schon einige dabei, die mit Fur, Hair, PaintFX und Partikeln herum probiert haben, einige meiner Meinung nach wirklich gute und interessierte Leute gingen mir aber doch ab. Ich habe also zuerst mal kurz Highend3d vorgestellt, weil es doch ziemlich offensichtlich ist, dass sich keiner die im LMS geposteten Links angesehen hat.
Abends sahen wir uns zu viert den Film Der Mann, der niemals lebte an. Im Original heißt der Streifen “Body of Lies” – diese verdammten Schnapsnasen, die sich die deutschen Titel ausdenken, sollten echt mal auf Entzug gehen. Was denen immer wieder für sinnloser Scheiß einfällt, ist wirklich erschreckend. Neben der doofen Titelübersetzung hätte ich eigentlich nur noch die Überlänge zu kritisieren. Meiner Meinung nach sollte ein Film zwischen 80 und 100 Minuten dauern – aus. Ich kenne keinen Mega-Streifen, der kürzer nicht mindestens so gut wäre. Die Director’s Cut-Szenen von Herr der Ringe möchte ich zwar nicht missen, dafür könnte man problemlos die eine oder andere Schlacht deutlich kürzen. Aber gut, das ist wieder ein anderes Thema. Der heutige Polit-Thriller wusste sonst durchaus zu überzeugen.
[Weiterlesen]
16. November 2008, 37 Mal gelesen.
Eigentlich wären wir heute ja noch in München, wenn wir unseren ursprünglichen Plan verfolgt hätten. Dass wir so aber noch einen Tag frei zur Verfügung haben, war auch ganz goldig. Ich habe mal ordentlich lange ausgeschlafen und mich dann irgendwann mal vor den Rechner gesetzt. Neben ein paar kleinen Pokerrunden und einigen Dingen für die FH kümmerte ich mich insbesondere um die Clownfish-Webseite. Am Nachmittag ging aber alles nur ziemlich schleppend voran, muss ich sagen. Gegen acht kochte ich uns dann feine Nudeln, die wir gemütlich auf der Couch zu uns nahmen.
Danach legte ich dann mit der Webseite so richtig los. Schon faszinierend, wie viel Zeit ich inzwischen in diese eine kleine Startseite gesteckt habe. Ein Grund für den großen Zeitaufwand war schon der technische Aufwand für den Wasserspritzer, ein anderer aber vermutlich die komplette gestalterische Freiheit. Außer dem Logo hat noch nichts existiert außer ein paar Ideen, die es dann eben mal auszuprobieren galt. Aber das ist halt immer allgemein das Problem.
[Weiterlesen]
10. November 2008, 29 Mal gelesen.
An der FH musste ich mich dann ganz intensiv mit Quest3D beschäftigen, da ich morgen die Informatiker in dieses Tool einweisen sollte. Das letzte Mal als ich die Software anrührte war vor einem Jahr, nämlich ebenfalls für den Informatikunterricht. Dass meine Kenntnisse also massiv eingerostet sind, versteht sich von selbst. Ich musste also wirklich wieder kleinlich von vorne beginnen und die eigenen Unterlagen exakt durcharbeiten. So ganz wohl fühle ich mich ehrlich gesagt eh nicht. Ich meine, Maya ist ja unheimlich komplex und die Studs kreieren immer wieder für mich neue Probleme, aber im Endeffekt fällt mir doch fast immer eine Lösung ein.
Nachmittags hab ich mich dann noch mit Wolfi und Patrick getroffen, um meinen aktuellsten Webseiten-Vorschlag zu besprechen. So generell hat es ihnen eh ganz gut gefallen, allerdings gab es dann doch ein paar Kleinigkeiten zu regeln. Störend war auch die Tatsache, dass die Icons so aussehen als wären sie gezeichnet, das Logo aber eben komplett “flach” einfärbig gefüllt ist. Der Clownfish stellte also durchaus ein gewisses Störelement dar, weil es vom Look her einfach nicht zum Rest passte. Oder umgekehrt
[Weiterlesen]