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Onkel Andys Tagebuch
  

Katzeklo und übliches Zeugs

1. September 2008, 2 Mal gelesen.

Notfall-Alarm bereits am Morgen. Minki hat wieder mal zugeschlagen! Manno, manchmal muss man sich echt fragen, was in dem Katzenteil vorgeht. Jetzt hatte sie gestern bereits Rikis Bettdecke mit einer leckeren gelblichen Lacke verschönert, doch das war wohl noch nicht genug. Die Rüge heute am Morgen hat die Katze wohl auch ein wenig missinterpretiert. Jedenfalls glaubte sie, auch mir ihre besondere Zuneigung zeigen zu müssen und pisste gnadenlos auch auf meine Decke. Ganz großes Kino. Seit der Sterilisation war das nun immerhin schon das dritte Mal, dass sie ihr Klo nicht gefunden hat. Dabei wäre das ja eh recht sauber gewesen. Ich habe dann trotzdem eine Komplettreinigung durchgeführt, nicht dass sich der Zwerg noch andere nette Toiletten sucht.

Zu Mittag ging ich mit Bernd und Phil in die Mensa. Wir hatten ein gemeinsames Essen ausgemacht gehabt, weil ich auch noch die Daten vom Camp bekommen sollte. Die Röstini waren auch richtig lecker, nur ein bisserl wenig. Gut, dass ich am Morgen gleich noch ein Pizzabrot für den Nachmittag gekauft hatte ;) Ich machte mich dann bald an die nächste Runde Tutorials. Tragischerweise ging’s heute nicht wirklich schneller als bisher, irgendwas mach ich falsch. Ja, eh - ich hab tatsächlich einige Dinge verkackt, sodass ich dann mit der Aufzeichnung doch nochmals beginnen musste. Sowas bleibt einem aber normalerweise erspart. In Wink kann man nämlich super angenehm einfach eine ganze Reihe an Frames rauslöschen und wird so einfach überflüssiges Material los.

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Sinnloser Sonntag

31. August 2008, 5 Mal gelesen.

Pizza mit JulyManno, sowas sollte so schnell nicht mehr vorkommen. Was für ein verschenkter Sonntag, echt zum Kotzen. Riki hatte heute wieder mal Dienst und so machte ich es mir halt daheim ordentlich gemütlich. Das Wetter wär gar nicht mal schlecht gewesen, doch ich hatte nichts Besseres zu tun, als ein Heads-Up nach dem anderen zu spielen. Und dazu nicht mal sonderlich erfolgreich, sondern es blieb quasi beim ultimativen Nullsummenspiel. Immer wieder mal brüllte ich wie wahnsinnig in den Monitor, weil ich echt ganz üble Showdowns miterleben musste. Am meisten auf den Keks gegangen ist mir dann ein Spieler, der einfach nur hyper-aggressive spielte. Bei solchen Gegner heißt es Ruhe bewahren und auf den richtigen Zeitpunkt zu warten. Und hier war er: er raist vor dem Flop, ich calle mit 3♠-3♦. Der Flop ist der reine Traum: 3♣-K♦-Q♦. Strike.

Am Abend kam dann noch July vorbei. Die Eltern sind derzeit wieder mal unterwegs und so lud ich sie zum Pizzaessen ein. Ich rief mal beim da Mario an und ließ zwei Teile basteln. Zehn Minuten später spazierten wir dann rüber und holten die eh gerade fertig gewordenen Teile ab. Wie in alten Zeiten klappte es mit den Sonderwünschen mal wieder gar nicht, so hat July halt doch eine große Variante bekommen. Irgendwie hat’s Mario nicht so ganz mit Zuhören oder ich weiß auch nicht. Naja, ist ja egal. Ich hab jedenfalls noch so eine Stempelkarte mitbekommen. Die kann man halt nur bei Selbstabholung oder unter der Woche zu Mittag nutzen, aber vielleicht krieg ich ja im Laufe der Zeit meine zehn Stempel hin ;) Wir pflanzten uns dann jedenfalls gemütlich auf die Terrasse und mampften die leckere Ware. Dazu machte ich wieder mal den Ipanema mit Cranberry-Nektar.

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Interfaces und Beachen

26. August 2008, 3 Mal gelesen.

Irgendwie kam heute bei der Arbeit immer wieder mal was dazwischen. Ganz hatte ich die aktuellen Infos noch nicht durchgearbeitet, so stieß ich heute auf eine neue interessante Entwicklung: Emotiv. Ein neues Eingabegerät, das die Gesichtszüge erkennen und angeblich sogar Gedanken lesen kann. Damit wären dann zukünftig insbesondere Spiele zu steuern, aber natürlich würde das Ding völlig neue Welten in allen HCI-Bereichen eröffnen. Der lächerliche Preis von 300 Dollar klingt mal nicht besonders vertrauenswürdig. Laut Walter ist das Produkt ohnehin schon seit Jahren angekündigt, aber naja, jetzt bei der Gamesconvention in Leipzig wurden offensichtlich schon einige fortgeschrittene Applikationen vorgeführt.

Nach der Arbeit fuhr ich dann direkt nach Tosters, wo auch grad Opa zu Besuch ist. Sein Hörgerät war aber leider nicht sonderlich hilfreich, sodass die Kommunikation eher eingeschränkt blieb. Aber July hat ja ohnehin alles übertönt, wie man es so gewohnt ist *grins* Nach dem Essen haben wir noch ne ganze Zeit lang geplaudert, ehe ich dann zum Beachplatz weiterfuhr. Zwei Mixed-Teams waren bereits fleißig am Spielen, als ich dazu stieß. Steffen tauchte auch noch mit seiner Freundin auf und so war ich grad froh, dass René nicht lange auf sich warten ließ und wir schließlich 8 Leute waren. Das war natürlich genial und wir haben gleich beide Plätze belagert.

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Windows Neuinstallation

9. August 2008, 2 Mal gelesen.

Gegen 9:00 Uhr kam Riki vom Nachtdienst retour, weshalb ich dann auch bald mal aufstand. Es dauerte dann ne Weile, bis wir uns ein Auto organisierten, um damit nach Frastanz zu fahren. Zuerst machten wir einen Abstecher in den Lidl, der aber nicht sonderlich ergiebig war. Der Käse, den ich einpackte, erwies sich hinterher ohnehin als nicht gerade besonders gut. Kann man sich also getrost schenken, das Zeug. Mal sehen, wie sich dann so der Vegi-Burger macht, den ich auch noch einsteckte. Danach ging’s schräg gegenüber zum eigentlichen Ziel der Reise, nämlich zum Lutz. Ich brauchte dringend einen neuen Bürostuhl, nachdem mein alter ja vor kurzem in sich zusammen gebrochen ist und mich rücklings auf den Boden plumpsen ließ. Wir streiften zuerst mal ein bisschen planlos in der Gegend rum und sahen uns sonst so ein paar Möbel an.

Riki verkrümelte sich dann recht bald mal ins Bett, während ich mich an meinen PC hockte, der mir so langsam ziemlich auf den Keks ging. Ich hatte mir hier ja mal einen ziemlich gehässigen Virus eingefangen, den ich eigentlich nie wirklich los geworden bin. Mit Hilfe vieler verschiedener Tools konnte ich ihn zumindest so eindämmen, dass man großteils normal arbeiten konnte. Aber die Windows Updates funktionierten genauso wenig wie diverse Programme. Gestern ist mir der Sack dann sogar beim simplen Kopieren vom USB-Stick einfach krepiert. Daraufhin habe ich mich dazu entschlossen, das Scheißerchen endgültig neu aufzusetzen.

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Schrottrock

26. Juli 2008, 11 Mal gelesen.

Rock im SchilfWir fuhren gegen Mittag in den Baumaxx und luden unseren Wagen bis zum Bersten voll. Besonders überraschend waren die echt billigen Zimmerpflanzen, von denen wir auch gleich zwei Stück einpackten. Dazu gesellten sich noch diverse Kräuter und dann eben die Töpfe. Für die zei Blütentiger auf unserer Terrasse wurden es recht hübsche Tontöpfe. Zwar nicht ganz so cool wie die Heimat unserer Palme, die hatte aber auch dezent das fünffache gekostet. So galt es dann noch ein Gehäuse für den Strauch zu finden.

Am Abend waren wir zum alljährlichen Schrottrock-Fest eingeladen. Ich blieb ja letztes Jahr bis in die frühen Morgenstunden, obwohl damals Luc, der grad im Lande war, ziemlich ekelhaft abgememmt hatte. Heuer startete die Party recht gemütlich im Wohnzimmer, da zu Beginn noch nicht so viele Leute da waren und va. das Wetter nicht besonders freundlich wirkte. So konnten wir uns also mal gemütlich ein wenig aufwärmen und den einen oder anderen Martini genießen. Mir wurde er ganz unverfroren mit Soda aufgespritzt, was aber gar nicht mal so schlecht schmeckte. Wir plauderten hauptsächlich mit Hanna, Bernd und Kai, weil wir sonst die meisten Gäste nicht wirklich kannten. Irgendwann begaben wir uns dann mal in den Schuppen draußen, der sich eh langsam füllte. Jonny und Sabrina tauchten auch noch auf und gesellten sich gleich zu uns an die Bar.

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Ein weiteres Stück meiner Weisheit..

24. Juli 2008, 8 Mal gelesen.

WeisheitszahnVor vier Jahren hat es begonnen: der massive Rückgang meiner nicht vorhandenen Weisheit. Damals war’s die Hölle. Der Zahnarzt hatte mich deutlich über eine Stunde lang malträtiert, sein Knie auf meine Brust gestemmt, den verschissenen Zahn in alle seine Einzelteile zermürbt und meinen Unterkiefer ausgerenkt. Schweißgebadet musste ich dem Knacken in meinem Zahnfleisch und den Flüchen von Arzt und Gehilfin lauschen, bis mein erster unterer Weisheitszahn endlich heraußen war. Mit welch freudiger Erwartung und Freude ich heute also zum Mann im weißen Kittel ging, kann man vermutlich erahnen. Nun saß ich also im Wartezimmer und wartete auf den Ruf meines Namens, ehe ich mich auf den Weg zum Schafott machen konnte. Nachdem ich mich mal hingelegt hatte, meinte die Gehilfin: “Ah, der Zahn ist eh so weit heraußen, das dürfte ähnlich schnell gehen wie letztes Mal”. Haha, selten so gelacht.

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Rückkehr der Seefahrer und PC-Nachhilfe

21. Juli 2008, 12 Mal gelesen.

Pizzaessen mit den HeimkehrernUrsprünglich hätte ich mir einen Home-Office-Tag vorgestellt gehabt, weil ich ohnehin bereits vor 16:00 wieder in der Wohnung sein sollte. Diese Idee wurde aber gleich mit einer morgenlichen Mail zunichte gemacht: Leute vom CEMIT statteten uns und den Technikern einen Besuch ab und so galt es das VR-Labor zu präsentieren. Gott sei Dank hatte ich das Auto der Eltern, die ja noch auf Kreuzfahrt sind, zur Verfügung. Das Fahren ätzte mich zwar ziemlich an, aber zumindest schien so die Sache halbwegs vernünftig bewältigbar.

Kurz nach sechs fuhr ich dann zum ehemaligen Gasthof Engel. Meister Mario, der ursprünglich beim Schweizerblick arbeitete und dann eine eigene Bude in Tosters aufmachte, zu der wir letztens gehen wollten, ist nun in unsere direkte Nachbarschaft gezogen. Das war mir gar nicht so bewusst, dass wir eine brauchbare Pizzeria so nah haben, eigentlich ne coole Sache! Heute hatte der Bursche allerdings beinhart Ruhetag. Ich erwischte meine Family grad noch, wie sie abfuhr. Jup, meine Eltern samt July sind wieder zurück von ihrer Urlaubsreise und so wollten wir eben gemeinsam mit Angy und Luca was essen gehen. Ich hätte ja als Alternative den Thai am Schubertplatz vorgeschlagen, aber da zickten unsere zwei Jüngsten in der Gegend rum. Also landeten wir in der Pizzeria Rossanno, die eh immer sehr leckere Speisen bereit hält. Meine Pizza mit Gemüse war eh auch wieder hervorragend, insbesondere mit den leckeren Ölen drauf ;) Um acht kam dann Mama Stoff zu mir, um ein paar Videoschnitt-Fragen zu klären.

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