Wordpress Onkel Andys Tagebuch|Filme |Spiele|Fotos
 

Party und Wein zu Halloween

31. Oktober 2009, 27 Mal gelesen.
 

HalloweenhaseAm Freitag hatte ich den ganzen Vormittag Unterricht mit den Informatikern. Wir gingen noch die restlichen Übungen zu Quest3D durch, nachdem die Studs eine Übung auf eigene Faust lösen mussten. Die Erfolgserlebnisse blieben Gott sei Dank nicht aus und so war das glaub ich eine ganz vernünftige Sache. Am Nachmittag ging ich etwas früher heim. Ich holte mir noch von der Post ein Päckchen, das dort hinterlegt wurde und managte ein paar Haushaltsdinge. Über den Inhalt des ominösen Pakets werde ich demnächst noch ausführlich berichten *grins* Abends stand dann die Halloween-Party bei den Wöß-Geschwistern statt. Davor gingen wir noch zu einer Arbeitsfreundin von Riki, wo noch groß Haare toupiert und Gesichter geschminkt wurden. Gegen halb zehn konnten wir dann nach Rankweil mitfahren. Mein Kostüm war schon ziemlich kultig, letztlich aber doch deutlich zu warm. Ich habe mir das rosa Hasenkostüm von Hases Polterabend übergestreift und die Scream-Maske angezogen. Die Kombination war wirklich goldig, aber erst mit der blinkenden Totenkopfkette perfekt ;) Nun, spätestens nach dem Einschenken der Bowle musste dann die Maske weg und ich zögerte auch nicht lange, mir die Ohren vom Kopf zu streichen. Es war einfach extrem heiß und eng in den Räumen. Massenhaft völlig unterschiedlich verkleidete Leute, von denen ich dann sogar eh ein paar kannte. Und so habe ich mich dann letztlich ganz gut amüsiert, obgleich Mike noch kurz davor abgesagt hatte. Dadurch, dass wirklich jeder irgendeine Verkleidung hatte, lief der Schmäh eigentlich recht gut und der Einstieg in ein Gespräch mit Wildfremden fiel ziemlich leicht. Besonders gelungen war auch die Dekoration. Hier ham sich die drei Mädels echt extrem ins Zeug gelegt und alles schwarz ausgekleidet, mit Spinnweben behangen und Accessoires verfeinert. In der blutroten Bowle schwammen Augen rum, an der Wand krabbelten Spinnen und auf den Tischen lagen Totenköpfe und Co. Zu essen und trinken gab es auch in Massen, wobei ich gerade die Getränke doch eher nur in Maßen genießen konnte. Immerhin musste ich am nächsten Tag schon um halb sieben auf und sollte nicht gerade mit einer Fahne rum laufen. Aber es war auch so ganz witzig, ich kam mit verschiedensten Leuten ins Gespräch und traf sogar die eine oder andere alte unbekannte Bekannte *lol* Um 1:00 Uhr ging ich mit einem Pärchen zum Zug, das auch gerade nach Feldkirch musste. Witzigerweise ist sie Architektin und Energieberaterin und so hatten wir angesichts unserer Baupläne einiges zu reden. Ich lief dann vom Bahnhof nach Hause, was wohl ein wenig peinlich war, da ich ja immer noch im rosa Kostüm rum lief, aber so what.

HalloweinHeute musste ich um 7:00 Uhr morgens zum Zug nach Innsbruck. Dass ich endlich wieder mal Nico und Lynn besuche, war eh höchste Zeit. Die Umstände jedoch waren leider denkbar tragisch. Trotz allem verbrachte ich einen netten und interessanten Tag. Wir gingen fein chinesisch essen und ich konnte den sagenumwobenen Philipp aus Graz kennenlernen. Ich habe die paar gemeinsamen Stunden genossen, fuhr dann aber um halb fünf wieder ins Ländle retour. Dort waren wir nämlich bei Jonny und Sabrina zum zweiten Hallo Wein-Event eingeladen. Bereits vor ein paar Jahren machten wir am 31. Oktober eine solide Weinverkostung und heuer gab es also eine Neuauflage. Anstatt sich zu verkleiden sollte man einen selbst geschnitzten Kürbis mitbringen, anstatt eine Flasche Wein als Mitbringsel anzuschleppen, hatte man möglichst viel Wein zu vernichten. Ich traf letztlich zwei Stunden nach offiziellem Start ein, hatte aber Gott sei Dank nur drei Weinproben nachzuholen. Johnboy hat sich diesmal wieder was Besonderes einfallen lassen. Anstatt einer Blindverkostung wurden die Weine sehr wohl beim Namen genannt, dieses Mal musste man sie dann aber den verschiedenen Textbaustein-Beschreibungen zuordnen. Ich hatte natürlich einen entscheidenden Nachteil, weil eine Kostprobe bereits aus getrunken war und somit ein weiterer Unsicherheitsfaktor dazu kam ;) Logischerweise wirkte sich auch der Zeitdruck, unter dem ich die anderen Proben nachzuholen hatte äußerst negativ auf meine Zuordnungen aus. Ja, mir würden auch sonst noch ein paar Gründe einfallen, warum es geradezu logisch ist, dass ich nicht eine einzige Beschreibung richtig zugeordnet habe *AHHHH* Tja, was will man machen, wenn die Winzer einfach keinen Plan von ihren eigenen Weinen haben. Wenn ein Wein nun mal erdig schmeckt, soll das auch so geschrieben werden. Und nicht, dass sich ein Bouquet aus Quitte und Murmelbeere entfaltet, denn, hallooooo, wer hat so was jemals gegessen? (Zugegebenermaßen habe ich die Beere grad selbst erfunden, lustigerweise meckert aber die Rechtschreibprüfung gar nicht *lol*) Trotz dem großen Rückschlag bei der Offenbarung der Zuordnungen war der Abend sehr amüsant und nett. Und ein paar gute Weine waren definitiv auch mit dabei. Besonders gut schmeckte mir der Feeling, den wir in Klaus bereits verköstigt hatten. Nach den acht Weißweinproben wurde versucht, den schönsten mitgebrachten Kürbis mittels Applaus zu bestimmen. Von Hannas Hannibal über die Schnitzkunstwerke der Gastgeber bis zu meinem Schlumpfkürbis war alles dabei und genau diese Vielfalt erschwerte das Voting immens. Nach der erfolglosen Wahl kamen noch vier Rotweine zum Zug. Letzteren suchten wir dann gegen Mitternacht auch auf, um noch halbwegs bequem nach Hause zu kommen.

Vor Jahr und Tag..

 
 

Kommentiere