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AK-Kurs Fotoshow, 1. Abend

30. Oktober 2006, 59 Mal gelesen.
 

Ging heute nach der Arbeit noch einen Sprung zu Richi, um ihm eine Apple-Tastatur zu bringen. Da hat er noch eine gute Flasche Zweigelt geöffnet, die wir dann zusammen mit Jonathan, einem FH-Studenten, der nun in der Bude wohnt, nippelten. Ganz schräg: Das Teil hat beinhart einen Glas-Korken. Wenn das mal nicht abgefahren ist. Ich mein, Zeit wurde es ja, denn die Korken-Kacke ist ja echt der Hoiler. Zum einen muss man die Flaschen ja ziemlich doof lagern deswegen, zum anderen kann das Zeux ja schnell mal in den Wein bröseln. Okay, mit den Plastikdingern hat sich das eh schon gebessert, aber die Glas-Sache hat ja echt Stil. Bleibt natürlich noch herauszufinden, wie dann der Wein nach nem Jahrzehnt so schmeckt, aber das soll jetzt ja mal nicht mein Problem sein ;-)

Bei der Zugfahrt hab ich mit Klaus noch über den Frust mit unmotivierten Studenten geplaudert ;) Danach fuhr ich direkt zur Arbeiterkammer, weil ich heute schon wieder mal einen Kurs hatte: Fotoshow auf DVD. Hm, lustigerweise hat der Titel schon recht gezogen, immerhin waren 7 Teilnehmer. Das sind so viele wie bei den letzten Video-Kursen zusammen. Naja, irgendwie auch klar. Digitale Fotos macht praktisch jeder, für Film muss man schon noch mehr Geld und Zeit aufwenden. Ist auch nicht jedermanns Sache. Dass Foto-Sachen viel besser laufen, hab ich eh auch aus Erfahrung gewusst. Die Pensionisten-Kurse beim Lernlabor waren mal immer recht voll. Huch, wobei an die möchte ich irgendwie gar nicht mehr denken ;-) Ausführlicher möchte ich hier gar nicht werden *g*, aber ich muss auch allgemein sagen, dass ich damals nicht besonders geschickt war. Okay, es ist nun einfach mal eine unglaubliche Herausforderung, sich als Poweruser in die Lage eines Neulings zu versetzen, der schon alleine mit der Maus nicht umgehen kann. Aber manche Sachen würde ich nun definitiv anders machen. Hab damals ja auch zB überhaupt nicht mitgedacht, als ich die Software auswählte. 3 verschiedene Programme sind allein schon eine Herausforderung, eins davon war zudem nur in Englisch erhältlich. Huch, tja, sowas kann man zwar mit Studenten machen, aber nicht zwingend mit älteren Semestern ;) Zu meiner Verteidigung muss ich sagen, dass die Kurse aber trotzdem sehr gut angenommen wurden – muss diese paar Probleme wohl durch Entgegenkommen, etc. wett gemacht haben. Aber apropos komische Kurse: Die paar Abende im Computerclub Bregenz waren ja auch komisch. Würde irgendwie gerne sagen, das ist schon ewig her, dabei war das ja grad mal vor 2 Jahren. Na gut, seither habe ich glaub ich schon vieles gelernt. Aber naja.. der Fotobearbeitungskurs war ja eigentlich noch recht straight und gut, aber die anderen 2 Abende waren echt bizarr. Beim einen ging’s um MP3 und beim anderen glaub um Foto-Slideshows. Ich hatte sehr viel recherchiert und kam so wenigstens auch auf die Software, die ich heute noch nutze: FastStone Imageviewer und JavaAlbum. Aber nur ein Abend pro Thema, das war komisch, zumal auch nicht ganz klar war, was nun Lernziel sein soll – grad bei der MP3-Sache. Dort hab ich dann viel über Tagging und Medienbibliotheken erzählt. Klar auch über’s Umwandeln, Qualitätseinstellungen, aber naja, so richtig zufrieden war ich da nie. Aber immerhin muss man sagen, dass ein paar vom ersten Abend auch beim anderen Kurs wieder dabei waren, vielleicht war ich hier eh auch nur zu streng mit mir selbst ;-)

Okay, nun aber zu heute: So allgemein denke ich, dass der Abend ziemlich erfolgreich war. Für den einen oder anderen war’s zwar wohl zu schnell, aber das darf ja auch rein vom Konzept her so sein. Bis auf eine Ausnahme ist es auch eine ziemlich homogene Truppe, finde ich. Eine Person war auch schon vor nem Jahr in meinem Videoschnitt-Kurs. Erwartete sich auch ein bisschen andere Inhalte, glaub ich, wobei der Kurs halt schon sehr ähnlich zum Video-Pendant aufgebaut ist. Na, wie auch immer – jemand anderer wiederum hat sich irgendwie eingebildet, wir beschäftigen uns auch noch mit Powerpoint, weil er die Kursbeschreibung falsch gelesen hat ;) Aber whatever, am Ende hatte ich das Gefühl, dass die Inhalte für alle okay sind. Ich hab jedenfalls nach einer kurzen Vorstellungsrunde wie immer den ersten Abend damit verbracht, ein komplettes Projekt von Anfang bis Ende durchzuziehen. Ich denke, das ist immer ein ziemlich guter, wenn auch riskanter Einstieg. Die Leute sollen neugierig auf die weiteren Abende gemacht werden und es soll einfach ein gesamter Überblick über die anstehenden Arbeitsschritte gegeben werden. In der Pause kam noch von einem die Anregung, ich solle doch zu Beginn auch mal ein fertiges Produkt zeigen. Hmm, ich weiß jetzt nicht, ob ich sowas überhaupt schon mal gemacht habe oder mir auch nur gedacht hab, dass es gut wäre. Wir ham auch in einem Fortbildungsmodul kurz drüber diskutiert, keine Ahnung, warum ich dann jetzt irgendwie davon abgekommen bin. Ich mein, zum einen denke ich, sieht man schon durch das gemeinsame Durcharbeiten eines Projekts, was alles möglich ist. Zum anderen kann man sich dennoch schwer vorstellen, wie das fertige Produkt aussieht bzw. aussehen kann, wenn man ein bisschen Zeit und Herz in die Sache steckt. Hm, aber ich sollte diese Idee wirklich wieder aufgreifen. Vielleicht nehm ich beim nächsten Mal eine kurze Sequenz aus dem Maturajubiläumsfilm, in dem ich auch eine kleine Fotogalerie eingeschleust habe. Hm, wenn ich mir das aber mal ansehe, ist es nicht wirklich so prickelnd. Schaß, die Finnland-DVD ist ja auch nix Besonderes, da ich einfach keine Zeit hatte, einen schönen Film zu machen. Somit hab ich eigentlich kein richtig gutes Vorzeigestück :-(

Nun, wie lief das heute ab? Also nach der Vorstellung hab ich mal angekündigt, was uns so bevorsteht. Nach dem Start von Adobe Premiere Elements 2 machte ich die Teilnehmer dann mit dem Userinterface vertraut. Ich denke, das ist immer ein recht lockerer, spielerischer Einstieg in das Ganze: Ich zeig kurz vor, was man machen kann und lass dann kurz experimentieren. Ist shcon wichtig, dass man sich mit dem Tool gleich wohl fühlt, bevor man richtig zur Arbeit schreitet. So können sie also Fenstergrößen verändern, Tabs herumschieben und minimieren, etc. Wozu das nun Sinn macht wird eh noch am selben Abend gezeigt. Von dem her kann ich auch immer wieder auf diese Übung Bezug nehmen, was glaub ne gute Verknüpfung schafft. Danach importierten wir ein paar beliebige Fotos von Finnland, Korsika und ein paar Grafiken in das Projekt. Hier gilt natürlich immer zu erklären, dass alles nur Verknüpfungen sind, und so weiter. Das Medienfenster nimmt jedenfalls immer ordentlich Zeit in Anspruch, obwohl ich’s echt nur kurz angefasst hab. Auf das Vorschaufenster muss man eigentlich nur bei Videomaterial eingehen, daher konnte ich mir das großteils sparen. Wir haben dennoch die Fotos größer angesehen und dann eben manche rausgelöscht und so. Das war’s dann eigentlich auch schon, und tada war’s 20:10.

Die Pause machte ich dann ne Viertelstunde. Eigentlich schön diszipliniert, wobei ich nächstes Mal doch schon ein bisschen früher pausieren sollte. Hab mich jedenfalls irgendwie zufällig zu den Teilnehmern gesellt und eh ein bisschen gefachsimpelt. Nach der Pause ging’s dann ans Eingemachte: Schnittfenster! Dabei bin ich wirklich auf sehr viele Dinge eingegangen: Vergrößern, Drehen, Verschieben von Fotos und dann auch der Schnitt: also Abfolge, Rauslöschen und Länge ändern. War eigentlich recht gut aufgebaut. Wir zogen zuerst einfach ein paar Fotos, teils auch blockweise, ins Schnittfenster. Dann fiel mir auf, dass manche Fotos schwarze Balken hatten. Also haben wir das kaschiert, indem wir ein bisschen reinzoomten. Auf diese Idee sind eh irgendwie alle gekommen ;-) Jedenfalls konnte ich dann nach dem Manipulieren der Clips wieder auf die Änderung von Skalierung und Position zurück verweisen, als es um Keyframes ging. Das hat eigentlich eh noch halbwegs gut funktioniert, wenn auch natürlich grad zu Beginn nicht logisch erscheint, warum man am Anfang die Stoppuhr anklicken muss und dann nicht mehr. Aber damit beschäftigen wir uns ja noch intensiver. Ich hab jedenfalls noch ne 5 Minuten-Pause eingeschoben.

Danach gab ich noch ne halbe Stunde Gas. Womöglich ein bisschen zu viel, aber naja, vielleicht kann ich’s beim nächsten Mal ein bisschen besser einteilen. Wir sind also noch das Thema Übergänge inklusive Ein- und Ausblenden an den Filmenden durchgegangen, haben noch einen Titel erstellt, schnell (wirklich sehr schnell) ein Musikstück drunter gelegt und dieses auch ausgeblendet. Den dann in Videospur 2 gezogen, was anfangs schon ein bisschen für Verwirrung sorgte ;-) Ganz am Ende ging sich dann grad noch das Brennen auf DVD aus. Da gibt’s ja nicht viel zu sagen, außer dass ein simples Menü zu Beginn immer ganz fein ist. Und sei’s nur, um nach dem Einlegen der DVD nicht wie ein Irrer zur Couch rennen zu müssen. Okay, ein bisschen viel für eine halbe Stunde, aber naja, ich bin nun einfach drüber gefahren, ohne viel durch die Reihen zu laufen oder auf Details einzugehen. Ganz am Ende gab ich noch einen Rückblick über die erledigten Arbeitsschritte und eine Vorschau auf’s nächste Mal. Ich hab mich heute auch wirklich bemüht, noch mehr (doofe) Fragen zu stellen, um das Mitdenken ein bisschen anzuregen. Also: was ist auf der Tastatur die Play-Taste, wo legte sich der Titel, den wir zu Beginn versehntlich erstellten, ab, wie könnte man dieses oder jenes Problem womöglich lösen, etc. Einzig mit falschen Antworten muss ich noch umgehen lernen ;-) Ich glaub, ich werde hier schnell mal ziemlich negativ, obwohl ich’s so ja gar nicht meine. Hab schon immer wieder mal das Gefühl, es ist jetzt blöd, diese Idee als falsch hinzustellen. Denn falsche Dinge will ja irgendwie niemand sagen. Aber naja, ein paar 100%-Treffer (Headshots quasi..) hab ich schon auch eingestreut. Um 22:05 war ich jedenfalls fertig und im Großen und Ganzen sehr zufrieden. So glatt lief’s eh länger nicht mehr ab und ich hatte sogar noch ein bisschen zeit, durch die Reihen zu gehen.

Vor Jahr und Tag..

 
 

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