Beamer und Finanzgespräche
Heute wurde mein Beamer abgeholt. Ja, einen Tag bevor ich wieder die Leinwand zurück bekomme – nicht sonderlich schlau. Aber ich erhielt ja ein solides Ersatzgerät. Alle Achtung, das Service von Epson kann sich echt sehen lassen. Zumindest bei seinen zwei Topmodellen bietet das Unternehmen einen sehr soliden Service hier in Österreich. Lustigerweise läuft die Abwicklung über einen entsprechenden Geschäftszweig der Raiffeisenbank. Wusste gar nicht, dass die auch solche Dinge machen. Vor einer Woche habe ich jedenfalls die Abholung angefordert und nun kam ein Servicemann vorbei nach Hause, um die Sache vor Ort abzuwickeln. Wir montierten gemeinsam meinen Beamer ab und schraubten dann das Ersatzgerät in kurzer Zeit hinauf. Nun hab ich einen weißen EH-TW3800 daheim. Im Prinzip ein schlechteres Gerät als meines, aber gerade eine gute Möglichkeit, die Modelle miteinander zu vergleichen. Mein Gerät wird nun vermutlich ein paar Wochen beim Epsonservice liegen, um die neueste Firmware aufgespielt zu bekommen. Ich hatte hier eh schon mal erwähnt, dass insbesondere die Frame Interpolation nur sehr schlecht funktioniert, obwohl sie eigentlich ein großes Highlight der Serie darstellen sollte. Und das möchte ich mir natürlich nicht nehmen lassen. So wird meine Firmware von 1.05 auf vermutlich 1.11 upgedatet. Laut diversen Forenbeiträgen im Internet ist die Verbesserung wirklich erstaunlich. Gespannt.
Am Abend hatte ich dann übrigens einen Termin bei der Sparkasse. Ich wollte mich mal bezüglich der Finanzierung unseres Hausbauplans informieren. Insbesondere abchecken, ob unser Wunsch, auf maximal 1000 Euro im Monat zu kommen, auch irgendwie umsetzbar ist. Das Gespräch hat mir jedenfalls einige Einblicke in die Sache gegeben. Knapp zwei Stunden wurde ich über das Wohndarlehen der Sparkasse informiert. Wir haben uns verschiedene Szenarien durchgerechnet und mögliche Varianten gecheckt. Jetzt muss ich sicher noch im Nachfeld die Berechnungen nochmals durchgehen. Auf jeden Fall scheint mein Bausparvertrag hier mal Sinn zu machen. Allerdings war das jetzt erst der Beginn. Ich werde mir definitiv noch bei etlichen anderen Banken entsprechende Angebote einholen. So gibt es ja auch solche, die beispielsweise spezielle Öko- und Wohnkredite anbieten. Da gibt es also definitiv noch eine ganze Reihe an Optionen, wie man sich den Spaß finanzieren lassen könnte. Was ich so auf die Schnelle recherchiert habe, ist übrigens das heute von der Sparkasse erstellte Angebot recht fair, allerdings alles andere als der große Hammer. Bei den Wohnbaudarlehen läuft das nämlich bei allen Banken exakt gleich: man bekommt für 18 oder 40 Monate einen fixen Zinssatz zwischen 3 und 4 Prozent und anschließend richtet sich der Zinssatz variabel nach dem Euribor, übersteigt aber nie 6%. Und genau das ist mir irgendwie unsympathisch: die Rückzahlungen können so um die 300 Euro rauf schießen, wenn der Zinssatz drauf Lust hat und das ist natürlich scheiße. Die so genannten Stammkundenkonditionen erhält man über einen entsprechenden Bausparvertrag, allerdings kann man sich selber ausrechnen, dass ein fixer Zinssatz über gerade mal ein Zwanzigstel der gesamt Laufzeit ein ziemlich mieser Scherz und nichts als ein Lockangebot ist. Das wirklich Harte daran ist nämlich, dass die Berechnung der Monatsrate auf diesem Anfangszinssatz beruhen, die dann aber ohnehin steigen wie wahnsinnig. Ziemlich unseriös meiner Meinung nach. Aber wie gesagt ist das bei allen Banken gleich und zumindest eine ziemlich unproblematische und sichere Art an Geld zu kommen. Interessant sind sicher auch noch die ganzen Förderungen von Stadt und Land für Wohnbau und Energiesparmaßnahmen. Insbesondere eine Raumlüftung mit Wärmerückgewinnung wird schon ordentlich gefördert.
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- Kategorie: Hausbau, Medien, Offlinemedien
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