Freakwave Festival
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Ich wagte mich heute doch glatt wieder mal ans Wii Balance Board, um ein paar satte Übungen zu machen. Ich war dann so unheimlich clever und drückte am Ende vom Rhythmusboxen auf eine Taste und brach 2 Sekunden vor Ende der Übung ab. Dabei hätte ich grad nicht nur 15 Minuten wertvolle Fitnesszeit gutgeschrieben bekommen, sondern mich auch auf wii-records als Meister eintragen können. So eine Kacke. Ich warf mich dann mal unter die Dusche und danach vor den Rechner, um für Jonny noch einen Gutschein zu machen. Er lud uns nämlich zum Freakwave Festival als Vorgeburtstagsfest ein. Also checkte ich mal die Seite der Therme Erding und packte ein paar Fotos zusammen zu einem Gutschein für einen Eintritt. Wir hätten irgendwie ja einen Besuch Ende November in Kombination mit dem Weihnachtsmarkt in München in Plan – jaja, ist ja schon bald
Jetzt war nur noch nicht klar, wie ich nach Lochau komme. Letztlich ging’s Riki deutlich zu schlecht um mitzukommen und so beschloss ich innerhalb einer Minute, mit dem nächsten Zug zu fahren und düste gleich in Windeseile los. Theresa sollte uns dann ab Dornbirn mitnehmen. Das stellte sich dann leider etwas umständlich für alle Beteiligten heraus, aber für Umplanen war’s da leider schon zu spät. Tobster und ich holten uns halt mal ein Eis dazwischen und warteten dann auf unseren Transport. So kurz vor vier waren wir dann eh bereits bei der Kaserne in Lochau, wo das Freakwave-Festival stattfindet.
Jonny und Sabrina erwarteten uns bereits direkt beim Eingang, da dort Jonny als einer der Hauptsponsoren sein Reflect-Zelt aufgebaut hatte. Inzwischen war es schon recht leer, aber als Getränkelager taugte die Medienbox auch ordentlich was
Wir stießen dann gleich mal mit Sekt an, was auch glatt von der lokalen Berichterstattungskamera eingefangen wurde *g* Wir pflanzten uns dann gleich mal nach vor an den See, um das herrliche Wetter zu genießen. Die einen gingen auch mal kurz ins Wasser, doch ich hatte auf Grund des spontanen Aufbruchs von daheim keine passende Hose dabei
Egal, Tobster und ich sahen währenddessen den Wakeboard-Ridern zu und lauschten ganz gespannt den Entscheidungen der Judges *lach* Ne, also mal ernsthaft. Es war ja eine super feine Chilling-Session dort, aber die eigentliche Hauptattraktion, nämlich der Sport, war eine reine Farce. Da düsten irgendwelche schwindligen Burschen in einem Schneckentempo über eine Mini-Schanze und das war’s dann schon. Null Action, nichts. Die erst paar Typen, denen wir zugesehen haben, verschwanden ohnehin direkt nach dem Sprung in den Tiefen des Bodensees
Das Finale hatte ich dann überhaupt nicht mehr mitgeschnitten. Das lag auch nicht mal so sehr an der nächsten Ladung Prosecco, sondern am Konzept der ganzen Show. Naja, egal, wir hatten jedenfalls unseren Spaß. Gegen halb sieben gesellte sich noch Claudia mit Schwester zu uns auf das Handtuch und wir konnten bald schon den wunderbaren Sonnenuntergang am Horizont beobachten.
Bernd und Phil liefen uns auch noch über den Weg und ich hab mal einige Zeit mit ihnen geplaudert. Irgendwann trieb mich dann der Hunger ganz massiv Richtung Futtertrog. Ich schnappte mir gleich beim erstbesten Stand eine Portion Potato Wedges, die eh ganz passabel waren. Mit dem Caipi hat es dann leider nicht so geklappt wie erhofft. Die Bardame versuchte bei den drei gästen vor mir bereits, jedes letzte Tröpfchen aus den Limetten zu stößeln, das hab ich noch nie gesehen. Naja, gab ich mich dann halt mit nem Weiß-Sauer zufrieden, was soll’s. Ich laberte dann nochmals intensiver mit Phil, ehe gegen halb elf das Feuerwerk startete. Also es gab eh kein eigenes, aber das vom Bregenzer Stadtfest war super sichtbar. Den Klang bekamen wir halt nicht ganz passend von einem DJ, aber was soll’s. Die beiden bisher aufgetauchten Bands waren ja eh ganz okay und auch die Mediengruppe, die dann daher kam, wäre nicht so schlecht gewesen. Aber ein bisschen schräg halt doch und so richtig zum Abrocken war eh niemand aufgelegt. Zudem kam schon bald unser letzte Zug. Davor organisierten wir uns aber noch ein feines Crepe zur Stärkung. Um halb zwölf verließen wir schließlich das Gelände. Ne Stunde später war ich dann daheim. Ich machte mir noch einen feinen Ipanema und beobachtete den brillanten Sternenhimmel. Dazu lauschte ich noch ein wenig dem neuen Album von The Offspring, das mir immer besser gefällt. Ehe ich dann gegen halb drei ins Bett huschte, sah ich mir noch eine Folge Beverly Hills 90210 an *g*
Vor Jahr und Tag..
- Zu viel Arbeit - 2007