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Hausbesichtigung und Bankgespräch

29. Oktober 2009, 47 Mal gelesen.
 
Dieser Beitrag ist der 3. von 39 in der Serie Hausbau
 

Dienstag: Volleyballtraining, Mittwoch: Häuslebesichtigung, Donnerstag: Bankgespräch. Es war also jeden Abend was los. Das Volleyballtraining war diesmal besonders anstrengend, da ich der einzige Mittelangreifer und somit am Netz im Dauereinsatz war. Am Mittwoch fuhren wir nach Gisingen, um ein Wolf-Haus anzuschauen. Die Vorgeschichte war ja recht witzig: beim Checken der Referenzliste von Wolf fiel mir ein Name besonders auf und nach kurzer Message via Facebook stellte sich heraus, dass ich die Hausherrin tatsächlich aus alten Rathauszeiten kenne. Sie hat sich dann auch gleich bereit erklärt, uns ihr Heim zu zeigen und so verbrachten wir ein paar Stündchen mit Besichtigung und Erfahrungsaustausch. Scheinbar tut sich in der Baubranche ja echt viel, da sich selbst in den letzten drei Jahren bei Wolf einiges verändert hat. D.h. die Auswahl der Innenausstattung läuft inzwischen wohl über die Zentrale in Oberösterreich, wo ein riesiges Ausstellungsgebäude hingepflanzt wurde. Auch bei den Partnerunternehmen tut sich offensichtlich immer wieder was. So ist es ein bisschen schwer, auf Erfahrungen von anderen aufzubauen. Zumindest scheint es so, dass Wolf doch vermehrt Vorarlberger Unternehmen in Vertrag hat, die dann Elektro- und Sanitärinstallationen übernehmen. Alles in allem schien Claudia aber doch ziemlich zufrieden mit dem Bau gewesen zu sein, auch wenn im Laufe des Abends doch immer wieder ein paar Probleme mehr dazu kamen. Ich schätze aber, dass sich so was ohnehin nie vermeiden lässt. Es war jedenfalls ein netter, aufschlussreicher Abend.

Auch recht aufschlussreich war dann das heutige Bankgespräch mit Märre in der Raiffeisenbank Götzis. Ich hatte ja bereits eine Beratung bei der Sparkasse, was mir auch soweit ordentlich geholfen hat. Allerdings war immer schon klar, dass wir noch andere Angebote einholen müssen und da liegt natürlich nichts näher als sich an einen alten Schulkollegen zu wenden ;) War schon witzig irgendwie. Vor 15 Jahren verwaltete er ein paar Hunderter in der Klassenkasse und jetzt sind’s ein paar Millionen. Whatever. Wir zogen jedenfalls ein klassisches Beratungsgespräch durch, listeten unsere Ein- und Ausgaben und ermittelten somit das Rückzahlungspotenzial sowie die nötige Kreditsumme. Inzwischen rechnen wir ja nicht mehr mit dem Erhalt der Wohnbauförderung, wodurch die Lage doch ein wenig anders aussieht. Das Finanzwesen an sich ist ja schon ziemlich schräg. Ich war schon froh, dass ich bereits ein Finanzierungsgespräch und ein paar Infos aus dem Internet hatte, um doch gezielte Fragen stellen zu können. Ein Thema, das beispielsweise bei der Sparkasse gar nicht erwähnt wurde, ist die Höhe der Kontoführungs- und Bearbeitungsgebühr und natürlich der Aufschlag. Dies beeinflusst auch die Entscheidung, ob man besser einen Eurokredit aufnehmen soll oder sich auf die Bausparkasse einlässt. Unser Gespräch dauerte über drei Stunden und so haben wir jetzt doch noch ein klein wenig mehr Plan von der großen weiten Welt des Geldes.

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