Mediensynergie, 3D-VL und Videoschnittkurs
Die große Unterricht-Seuche.. von 9:00 bis 22:00 war ich heute unterwegs, natürlich mit ein paar kleinen Unterbrechungen
Am Morgen ging’s mit der Mediensynergie los. Irgendwie ist dort der Start ziemlich schleppend. Wenn ich dran denke, dass wir ursprünglich die Abgabe im November geplant hatten, muss ich grad ein bisschen schmunzeln. Andererseits wären die Studs dann vielleicht mit mehr Elan unterwegs, keine Ahnung. Na, so schlimm war’s ja eh nicht. Das Konzept heute war, dass die Studierenden drei Stunden lang direkt am Rechner in Maya oder Cinema arbeiten und Meig und ich rum laufen und Fragen beantworten. Dabei waren die Anforderungen extrem unterschiedlich. Während ich bei der einen Gruppe primär Input zur Story und Arbeitsaufteilung gab, müllte ich andere mit massiv viel Maya-Stuff zu. Irgendwie happig, innerhalb einer Stunde die Themen UV-Mapping, schönes Modeling und Skinning so zu vermitteln, dass man die Dinge auch direkt umsetzen kann. Leider fehlte mir die Zeit, wirklich mit allen Gruppen zu reden, aber deshalb waren wir ja auch zu zweit. So im Großen und Ganzen konnten wir die Leute schon in die richtige Richtung bringen, hoffe ich. Die Dokumentierfreudigkeit im Wiki lässt halt noch zu wünschen übrig.
Über Mittag ging ich dann mit Megi den Plan für die abendliche Vorlesung im ersten Semester durch. Dabei stellten wir doch ein paar Sachen um und kamen va. drauf, dass sich das zeitlich alles nie ausgehen wird. Also haben wir Blöcke gestrichen oder als weniger wichtig deklariert. So mussten natürlich auch die geplanten Überleitungen umgestellt werden, weil’s jetzt nicht mehr so zusammen passte. Anschließend ging ich nochmals die zwei Sachen in Maya durch, die ich dann zeigen wollte. Um halb fünf war es dann soweit. Wir starteten also gnadenlos gleich mit einem kleinen 3D-Filmchen, ohne davor ein Wort zu sagen. Das “Musikvideo” kam eigentlich schon gleich gut an, ist ja auch wirklich ein geniales Teil. Dann stellten wir uns kurz vor, ehe Megi einen recht langen Ausblick auf die kommenden 3D-Veranstaltungen gab. Das hatte ich im Drehbuch deutlich kürzer vorgesehen gehabt, aber na gut. Die Zeit schien uns ohnehin fort zu rennen, aber den Großteil unseres Programms konnten wir gut durchziehen. Ich habe dann zu den meisten Beispielen einiges erzählt und ein paar Fragen dazu gestellt, um die Leute wach zu halten. Die Uhrzeit war doch schon fortgeschritten und man merkte, dass alle schon recht erschöpft waren. Tools haben wir dann gar keine vorgezeigt, weil es technische und zeitliche Probleme gab. Aber sonst zeigten wir fast alle relevanten Videos, wie ich es vorgestern in meinem Konzept zusammen gestellt hatte. Besonders gut war dann, die Studentenarbeiten und die Benninger-Visualisierung zu zeigen, damit man sich ein Bild machen konnte, wie weit man als Student realistisch kommen wird. Im Anschluss kamen dann auch glatt ein paar Studenten auf uns zu und wollten wissen, ob es keine Möglichkeit gibt, sich doch schon vor dem dritten Semester mit der Materie zu beschäftigen. Ziel erreicht
Ich fuhr dann wieder mal direkt zum Bildungscenter, wobei ich mir auf dem Weg noch einen ordentlich leckeren Döner organisierte. Die Kursteilnehmer trudelten dann eh bald nach und nach ein, wobei wir auch noch das Capturen von einer neuen Sony Kamera testen mussten. Schockierend war dann, dass sich selbst mit diesem neuen Modell Premiere so schwer getan hat, dass ein Capturing de facto nicht möglich war. Verdammt nochmal, das gibt’s ja eigentlich gar nicht. Der Movie Maker hatte dabei überhaupt keine Probleme und nahm das Material anstandslos auf. Mann, ich hoffe, dass das nur am komischen Rechner hier an der AK liegt
Nach einer kurzen Wiederholung legten wir dann mit dem Animieren von Fotos los. Wir starteten mit einem hochformatigen Bild von Luca, das wir vertikal scrollen wollten. Zur Übung machten wir dann das Gleiche nochmals und danach ging’s ans Zoomen. Bis zur ersten Pause hatten wir das Thema mehr oder weniger erledigt, wobei ich schon enthusiastischere Reaktionen auf das Feature erlebt hatte *g* Danach beschäftigten wir uns intensiv mit Titeln und schließlich mit DVD-Menüs und Export-Einstellungen. Ich denke weiterhin, dass die Integration des DVD-Authorings ein riesiges Plus für Premiere Elements ist, zumal hier auch ziemlich viel veränderbar ist. Das ist einfach spitze. Nun gut, das war’s dann auch schon mit dem Abschlussabend. Schließlich musste ich noch die Evaluationsbögen herum reichen und meine E-Mail für Support-Fragen rausrücken. Etwas verspätet teilte ich dann die Bestätigungen aus und verabschiedete mich einzeln von den TeilnehmerInnen.
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- Datum: 29. Oktober 2008
- Kategorie: Arbeit, Kurse, Arbeit, Unterrichten
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