Vorabgabe Impacta
Die Vorabgabe für die Benninger-Visualisierung war auf morgen, Freitag festgelegt. Da ich mir den morgigen Tag aber für die Vorbereitung von Leisis Hochzeit reserviert habe, galt es die Sache schon heute zu finalisieren. Die Renderings über Nacht haben eigentlich durchgehend hingehauen. Es war definitiv eine gute Idee, den Occlusionpass komplett ohne Partikel im Scene-File zu speichern, denn so waren die Probleme vom letzten Mal eliminiert. Nun, die Logfiles ließen mich ein wenig bangen, da Maya überall mit irgendeinem Error abgebrochen hat, aber scheinbar erst nach dem letzten Frame
Jedenfalls war alles da und ich kopierte mal fast ne Stunde lang die kompletten Daten rüber. Im Übrigen hat Maya das mit dem Partikelcache nicht ganz kapiert. So ganz leuchtet mir da die Handhabung noch nicht ein. Aber abgesehen davon, dass für jedes File noch die ersten 200 Frames im Minusbereich vorberechnet werden müssen, gibt es ohne Cache keine Performance-Einbußen. Ich habe dann im Laufe des Mittags das kleine Filmchen zusammen geschnitten. Klar entdeckte ich hier doch noch den einen oder anderen kleinen Fehler. So haben die Partikel durch den Kollisionskörper geguckt, da ich den Radius erhöht hatte. Vorsicht also vor solchen Aktionen – offensichtlich werden die Kollisionen am Mittelpunkt der Partikel errechnet und der Durchmesser wird schlichtweg ignoriert. Ich hab dann nicht nur diesen einen Fehler bereinigt, sondern auch noch andere Dinge verschönert und neu auf den Cluster zum Rendern hoch geladen. Ging sich zeitlich aber nicht mehr aus und so machte ich ganz simple Fehlerbehebung am lokalen Rechner. Aus After Effects spielte ich diesmal nur MPEG-4 Dateien. H264 ist ja seit kurzem bei uns Tabu
Es ging sich grad super aus – kurz bevor ich zum Bus musste, konnte ich noch mit dem CD-Brennen starten. Juhu, Arbeit vorerst erfolgreich erledigt. Jetzt hoffe ich, dass Anfang nächste Woche nicht zu viele Änderungen anstehen, denn sonst wird es wieder stressig.
So war ich heute also endlich mal richtig pünktlich und früh zu Hause. Riki hatte hingegen noch viel zu arbeiten und kam deutlich später. Ich nutzte die Zeit dazu, die Wohnung zu saugen und die Wäsche zusammen zu legen. Braver Hausmann
Schließlich hab ich uns auch noch einen Gemüsereis gekocht. Natürlich kam das Grünzeug direkt aus dem Tiefkühlfach, aber immerhin *g* Auf ein gemütliches Essen auf der Terrasse mussten wir leider verzichten, da es dort draußen leider immer noch ziemlich unwohnlich ist. Ich hoffe, dass nun bald wieder die Platten liegen, sodass wir alles wieder raus stellen und nutzen können. Grad unser Brombeerstrauch scheint im Gang zu wenig Sonne zu bekommen. Die alten Äste sind schon alle eingetrocknet, Gott sei Dank kommen aber frische grüne nach. Mal sehen, ob die schon aufgetauchten Ribisel auch schön reif werden. Nach dem Essen erledigte ich noch ein paar kleine Dinge und machte mich dann endlich mal an den Beitrag für Leisis Hochzeit. Im Laufe des Abends kam dann doch auch ab und zu ein wenig Panik auf, ob ich das schon noch alles schaffen werde. Prinzipiell hätte ich mir nicht gedacht, dass ich so viel Zeit benötige, aber es war doch recht zeitintensiv, alles zusammen zu schneiden und so. Bis Mitternacht konnte ich aber zügig in Premiere Elements die einzelnen Szenen aus den alten Filmen zerschnippeln. Der Feinschliff fehlte natürlich noch, aber das Grobe war bis um zwei erledigt. Zu der Zeit ging ich dann ziemlich erschöpft ins Bett, zumal mein PC wieder zu zicken begonnen hat.
Vor Jahr und Tag..
- Fluch der Karibik 3 - 2007
- Interviews - 2006
- Datum: 29. Mai 2008
- Kategorie: Arbeit, 3D, Medien, Offlinemedien
- Wortanzahl: 564 Wörter