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Netbooks, Spiele und fröhliche Füße

28. Dezember 2008, 58 Mal gelesen.
 

Am heutigen Sonntag hab ich doch glatt noch ein bisschen gearbeitet. Mit meinem Urlaub sieht es ja Dank Systembug ziemlich mau aus und am Dienstag werde ich mir definitiv den Großteil des Tages frei nehmen müssen. Ich werde dann nämlich mit July auf Suche nach einem Notebook und vielleicht noch ein Netbook gehen und nachmittags mit Angy, Martin und Luca auf der Wii zocken. Ich habe mir nun eigentlich fix eingebildet ein Mini-Notebook für mich zu kaufen. Keine Ahnung, was ich gerade für einen Kaufrausch habe, aber egal. Okay, also warum ein Netbook (das sind die kleinen Teile mit 10″ Display) für mich? Eigentlich wäre auch ein richtig sattes Notebook keine schlechte Sache, da mein aktuelles Teil von der FH einfach eine Frechheit ist. Nachdem ich nun aber eh einen neuen Arbeitsvertrag habe, werde ich mal sehen ob ich da ein neues Notebook bekomme. Immerhin ist meines schon über fünf Jahre alt und echt eine elende Schnecke. Andererseits könnte ich vielleicht auch ohne Notebook unterrichten, da die Dozentenrechner in den Seminarräumen eh nicht mal so unbrauchbar sind. Angenehmer wäre ein eigener Rechner natürlich trotzdem, alleine schon wegen den Daten, Codecs, etc. Wie auch immer – einen Laptop mit ordentlichen 3D-Fähigkeiten sollte ich wenn dann vom Arbeitsgeber zur verfügung gestellt bekommen und sonst halt nicht. Persönlich brauche ich eigentlich viel eher eine schöne kleine, leichte, mobile Lösung zum Bloggen und zukünftig auch für die Doktorarbeit. Auch zum Lesen von pdf eignen sich die kleinen Teile gar nicht so schlecht und auf Reisen kann man durchaus auch mal einen Film abspielen lassen. Leider haben die Dinger keine optischen Laufwerke, aber dann muss man die DVDs halt im Vorfeld rippen und via externe Festplatte drauf spielen. Inspiriert zu meinem Kaufvorhaben hat mich eigentlich Jonny, der auf seiner nun auch zu Ende gehenden Reise so ein kleines Ding mitgenommen hat, um eben bei längeren Busfahrten und so seinen Blogeintrag zu schreiben. Einen normalen Laptop würde ich nie mitnehmen, aber so ein kleines Teil macht sich auf unserer Malaysia-Reise sicher ganz nützlich ;) Außerdem schleppe ich derzeit den Laptop jeden Tag auf dem Weg zur Arbeit mit, weil ich im Zug ein bisschen blogge und zukünftig hoffentlich öfters was für die Dissertation tippseln werde. Wenn ich mein Riesenteil aber durch ein Mini-Notebook ersetzen könnte wäre das schon eine ganz feine Sache.

Lange Rede, kurzer Sinn: ich werde mir noch vor dem Urlaub Ende Jänner ein Netbook kaufen und mich noch heuer im Cosmos entsprechend umsehen. Daher habe ich heute gleich mal ordentlich recherchiert und diverse Testberichte durchgelesen. Leider scheint es nur sehr wenige richtig zufrieden stellende Geräte zu geben. Die ersten Generationen kann man mal getrost in die Tonne treten, da sie durchgehend nur 8 GB Festspeicher anbieten und so ohnehin nur auf Linux limitiert sind. Linux wäre zwar sicher auch eine nette Sache, aber ganz auf Windows möchte ich auf keinen Fall verzichten. Die zweite Generation hat dieses Problem zu großen Teilen behoben, verfügt aber nur über maue interne Qualitäten. So ist der Grafikchip oft ziemlich eingeschränkt, sodass nicht mal HD-Videos abgespielt werden können. Okay, damit könnte ich problemlos leben, aber bei manchen Geräten fehlt dann auch Bluetooth oder ein anderes doch ganz nettes Feature. Den Testberichten zufolge haben die aktuellen Geräte einen massiven Sprung nach vor gemacht und va. bezüglich Performance ordentlich zugelegt. Die Wahl scheint an und für sich recht einfach zu sein: Asus eeePC 1000H ist der absolute Spitzenreiter. Das einzige Problem ist sein doch eher hohes Gewicht von 1,5kg, was mich persönlich extrem stört. Viel lieber hätte ich ein deutlich leichteres Gerät, das vielleicht nicht ganz so performant ist, aber unbedingt auch ein gutes Display haben muss. Das ist wohl leider ein weiterer Schwachpunkt vieler Exemplare: sobald mal die Sonne rein scheint, sieht man nichts mehr und das darf natürlich nicht sein. Ich liebäugle also auch noch mit einem Samsung-Gerät oder möglicherweise wirklich auch mit einem älteren Modell, das zumindest schön leicht und klein ist. Die Recherche geht also noch weiter..

Apropos Recherche: ich habe mich heute noch intensiv um Playstation-Spiele gekümmert. Ja, ich werde die PS3 zwar primär als blu-Ray-Player im Einsatz haben, aber wenn man schon eine vollwertige Next Gen-Konsole im Haus hat, sollte man das doch ausnutzen. Außerdem ist es ohnehin interessant, wie sich die Spielelandschaft bei den Konsolen so unterscheidet. Vielleicht kann ich auch hier und da was für meine Doktorarbeit rauspicken *grins* Ne, also bei der Wii definitiv, denn die Hardware dort ist prädestiniert für mein Vorhaben, alternative Interfaces in Lernumgebungen einzubinden. Auf der Playstation gibt es soweit nur das Eye Toy, das auf der PS2 schon ein paar ganz nette Spielchen hervorgebracht hat. Auf der PS3 gibt es nun zwar auch solch eine Kamera, allerdings bisweilen nur ein einziges Spiel, das diese unterstützt. Dabei wird auch nicht die Bewegung des Spielers aufgenommen, sondern man filmt Karten auf einem Spielfeld ab. Auch ne lustige Sache, die mich reizen würde, aber ich warte hier mal ab und schaue zu, was sich da so entwickelt. Ähnliches Warten ist übrigens bei Singstar angesagt. Hier sind nun endlich mal richtig konkret drahtlose Mikros angekündigt, die ich mir dann natürlich sofort krallen werde. Bei meiner Recherche bin ich dann jedenfalls auf zwei recht coole Schnäppchen-Seiten gestoßen, die immer wieder auf besondere Angebote im Elektronik-Bereich hinweisen. Dabei habe ich dann ein paar nette Spiele-Angebote entdeckt und auf game.co.uk gnadenlos zugeschlagen. Zuerst mal ein paar aktuelle Bestenlisten gecheckt und die echten Pflichttitel gleich mal in den Warenkorb gesteckt. Zwischendurch immer wieder mal mit Amazon UK verglichen und mit einem satten Grinser die großteils noch billigeren Spiele auf game UK eingepackt. Besonders überzeugt hat mich va. das Angebot an gebrauchten Artikeln. Anders als bei Amazon weren diese nämlich vom Versand nochmals kontrolliert und gecheckt, sodass die Qualität sicher gestellt sein sollte. Als Zuckerl haben mich dann auch die geringen Versandkosten von gerade mal 3 Euro pro Sendung erfreut. Letztlich landeten dann folgende Spiele im Warenkorb: Burnout Paradise (15€), Metal Gear Solid (15€), Fifa 09 (23€), Assassins Creed (10€) und Mortal Kombat vs DC Universe (20€) und The Darkness (8€). Mit den bei Amazon super billig oder teils geschenkten Titeln Little Big Planet (0€), Motorstorm Pacific Rift (0€), Prince of Persia (10€) und Grand Theft Auto (20€) habe ich so eh schon einen ganz netten Grundstock an Spielen zum echten Spottpreis erstanden. Ein Eishockeyspiel hätte ich auch noch gerne mitbestellt, allerdings schnitt das recht günstige 2kSports-Spiel in diversen Tests extrem schlecht ab und das EA Sports NHL 09 ist mir mit 40€ doch noch zu teuer.

Happy FeetZwischendrin schob ich übrigens mit Riki mal ne DVD ein. Es wären zwar noch ein paar Weihnachtsfilme offen, die wir heuer sträflich vernachlässigt hatten, aber irgendwie wollten wir doch einen noch unbekannten Film anschauen. Zur Jahreszeit passend und auf jeden Fall putzig schien hier der Streifen Happy Feet – ein 3D-Film aus dem Hause Warner Brothers. Tja, mit 3D-Filmen ist das ja so eine Sache. Ich muss sagen, ich war von Beginn an von dieser Art Filme absolut begeistert. Waren Toy Story 1 und 2 schon ganz nett und faszinierend, konnten die darauf folgenden Streifen von Pixar noch deutlich mehr rein knallen. Dass die geniale Disney-Schmiede dann auch mal von Dreamworks und Co Konkurrenz bekommen hat, tat dem Markt sicher auch ganz gut, aber meiner Meinung nach wurde es dann einfach ein bisschen zu viel. Die Shrek-Trilogie war zwar schon auch ein ganz großes Stück Kino (der erste Teil nicht zuletzt wegen des genialen Soundtracks) und auch Produktionen wie Robots oder Ice Age von Fox konnten an und für sich voll überzeugen. Aber irgendwie war der Reiz für mich mit der Zeit verloren gegangen – zu sehr wurde der Markt in den letzten Jahren überflutet. Kam früher noch maximal ein Film pro Jahr heraus waren es im Jahr 2008 alleine schon an die sechs Filme und im vorigen Jahr dem Gefühl nach sogar noch mehr. Ja, 3D ist im Vormarsch, aber zeitgleich auch nicht mehr die Besonderheit, die es mal war. Irgendwie finde ich das schade und irgendwie führte das bei mir in letzter Zeit zu einer kleinen Zickerei. Das führte sogar so weit, dass ich die letzten Filme von Pixar gar nicht mehr gesehen habe, was eigentlich eine riesengroße Schande ist. Na, immerhin habe ich Cars und Ratatouille auf meiner DVD-Wunschliste bzw. in ein paar Monaten definitiv dann als blu-Ray in meiner Sammlung. Happy Feet ist jedenfalls doch ne Spur anders als die richtig berühmten CG-Filme. Es ist vielmehr Step-Dance / Musical in einer dramatischen Action-Komödie eingebettet. Der Film hat bei mir ehrlich gesagt recht lange gebraucht, um mich wirklich für sich zu gewinnen. Der Anfang ist meiner Meinung nach deutlich zu langatmig und entwickelt erst mit der Zeit sein wahres Potenzial. Die musikalischen Szenen sind vielleicht nicht jedermanns Geschmacksache, aber zumindest die Step-Szenen rocken schon ganz ordentlich. Für mich hat der Streifen eigentlich erst mit der Begegnung mit den spanischen Mini-Pinguinen begonnen. Ab hier wurde es nicht nur richtig witzig, sondern auch schön abenteuerlich. Zudem regte der Film nun regelrecht zum Nachdenken an. Hier werden doch einige interessante Themen wie Umweltschutz, Verstoß von “Leuten”, die anders sind, die absolute Relativität vieler Dinge wie eben persönlicher Eigenschaften. Das Ende mag dann zwar ordentlich übertrieben sein, aber im Großen und Ganzen konnte der Film dann bis auf den Anfang durchgehend durch viel Abwechslung, Herz und Intelligenz überzeugen. Die Original-Synchronstimmen waren übrigens durchaus eine kleine Herausforderung. Es war nicht wirklich einfach, alle Scherze zu kapieren und der Story zu folgen. Vielleicht wäre das Zuschalten von Untertiteln oder Umschalten auf deutsch gar kein schwerer Fehler…

Vor Jahr und Tag..

 
 

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