DCS-Workshop
28. Oktober 2008, 2 Mal gelesen.
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Da das Wetter heute richtig gruselig war fuhr ich nicht wie geplant mit dem Rad, sondern mit dem Bus zum Bahnhof, von wo aus ich mit Karl-Heinz, Alfred und Klaus nach Schloss Hofen fuhr, wo heute der ganztägige DCS-Workshop stattfinden wird. Witzigerweise gab es ein paar Unklarheiten wegen der Startzeit - einige Department Mitglieder waren bereits hier und warteten schon ne ganze Weile. Andere wiederum schienen wohl eher knapp aufzutauchen, weshalb wir noch ein kleines heißes Getränk zur Einstimmung zu uns nahmen. Kurz nach neun ging’s dann mal los. Es standen so in etwa zehn verschiedene Themen zur Auswahl, die wir dann durch die Punkte-Methode zu priorisieren hatten. Davor gab es aber noch ein kleines Aufwärmspiel. Zu siebt hatten wir einen Meterstab aus Hüfthöhe auf den Boden zu legen, wobei der Stab jederzeit bei jedem auf den Fingern aufliegen musste. Die Zuhilfenahme vom Daumen war zudem untersagt. Man möchte meinen, es ist dennoch eine einfache Aufgabe, aber die Sache erwies sich als doch recht schwierig. Sehr witzig fand ich, wie die Mitte des Stabes, wo ich meine Flossen hatte, richtiggehend in die Höhe ragte, obwohl ich den Stab gar zu dem Zeitpunkt (ja, wider den Regeln *ts*) gar nicht berührt habe. Ein interessantes soziales Experiment also. Nachdem die Themen dann auch mal festgelegt waren, teilten wir uns in zwei Gruppen und versuchten, die Themen Lehre und Außenwirkung zu jeweils sieben Personen auszudiskutieren. Bei uns stand va. das bevorstehende zehnjährige Jubiläum im Vordergrund. Wer nun Gedanken hegt, dass dies ja eigentlich Arbeit des Marketings sein müsste, hat vermutlich Recht…
Pünktlich gingen wir dann zu Mittag essen. Das vegetarische Wurzelgemüse war überraschend lecker, wow. Da durfte man nicht schimpfen. Nach dem Futtern plauderte ich noch kurz mit einem Teilnehmer des “Therapeutisch Zaubern”-Kurses. Der Kurs war im Haus angeschrieben und machte mich doch ziemlich neugierig. Anschließend ging ich mit ein paaren trotz lausigem Wetter eine Runde spazieren, ehe es dann eh mit der Arbeit weiter ging. Zuerst präsentierten beide Teams ihre Ergebnisse, danach wurden nochmals Themen gewählt und diesmal in drei Gruppen kurz bearbeitet. Wir erstellten dabei wieder ein Mal eine Liste mit Wünschen und Ideen im IT-Bereich an der FH. Irgendwie kommt das eh immer wieder und irgendwie tut sich leider absolut nie etwas, aber was soll’s. Um halb sieben konnten wir die Sache dann als erfolgreich beendet ansehen und fuhren gemeinsam zur Alten Fähre in Lochau. Ziemlich kultiges Restaurant, das eigentlich schon Winterpause hätte, für uns aber extra einen Abend eingeschoben hat. Wir wurden mit echt genialen Käsknöpfle verwöhnt, von denen man auch glatt mehr als nur einen Teller haben konnte
Nach knapp zwei Stunden ham sie dann aber dezent mal die Heizung abgedreht, weshalb es doch ziemlich ungemütlich wurde. Schließlich brachen wir also kurz vor neun auf und traten den Heimweg an. KW brachte mich liebenswerterweise noch vor die Haustüre. Daheim schlüpfte ich rasch ins Bett, weil ich ziemlich miese Kopfschmerzen hatte, die ich so schnell wie möglich los werden wollte. Bin dann eh recht bald eingeschlafen.
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