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Foo(rcht)bar

28. Juli 2008, 123 Mal gelesen.
 
Dieser Beitrag ist der 4. von 8 in der Serie Medienplayer
 

Foobar ELPlaylistFurchtbar ist die Tatsache, dass ich mich heute erst recht spät in der Nacht von meinem neuen Tweakingwahn in Foobar 2000 trennen konnte. Gestern hatte ich noch große Probleme mit dem Erstellen der Playlisten, bevor unsere Gäste kamen. Weniger auf Grund des schwierigen Musikgeschmacks von Sofl, als viel mehr wegen der technischen Probleme. Eigentlich dachte ich, man könne gemütlich per Drag&Drop eigene Playlisten zusammen stellen. So funktioniert das zwar aus dem Explorer heraus, aber nicht zwischen einzelnen Abspiellisten. Der Plan war, bestimmte Band und Genres zu filtern und davon dann ein paar Lieder in eine temporäre Liste rüber zu kopieren. Das Filtern und Suchen hat ja super funktioniert – ich erhielt eine neue Playlist mit den Ergebnissen, die aber nicht mehr manipulierbar war. Tja, erst heute bin ich drauf gekommen, dass das Single Column Plugin die Ursache für das Problem war. Ich habe ja mehrere Plugins am Laufen, wie meine Medienbibliothek angezeigt werden soll: eine grafische Listung der Coverbilder, eine nach Spalten sortierbare Liste und das eigentlich ganz hübsche, wenn auch nicht sonderlich übersichtliche Einspaltenfeature. Mit der standardmäßigen Ansicht funktioniert das Hin- und Herschieben von Liedern zwischen verschiedenen Abspiellisten absolut problemlos. Das heißt, es muss eine Alternative zum zwar hübschen, aber nicht sonderlich komfortablen Plugin her. Ich ersetzte es schließlich nach einer kleinen Recherche mit der ELPlaylist. Dummerweise hat die das gleiche Problem mit Drag&Drop, dafür wird das Plugin intensiv weiter entwickelt und bietet eine Reihe genialer Features. Die Anpassungsfähigkeit ist natürlich wieder mal Dank Programm eigenem Scripting fast grenzenlos. Dabei musste ich mich nochmals intensiver mit den Funktionen und Variablen auseinander setzen, um zumindest mal einen ähnlichen Look wie gehabt erzielen zu können.

Tatsächlich ist es mir dann auch bald gelungen, mein derzeit so beliebtes Grau/Orange-Farbschema stilvoll zu implementieren. Die wichtigsten Tag-Infos konnte ich ebenfalls nach und nach einbinden, sodass ich im Laufe des langen Abends zu einem durchaus brauchbaren Ergebnis kam. Ein bisschen hadere ich aber doch noch mit gewissen Funktionen. So bietet das Plugin seit kurzem die geniale Möglichkeit, Untergruppen zu erstellen. Das bedeutet, man kann ähnlich wie in der Albumlist Hierarchien erstellen, muss dabei aber nicht auf den tollen Look samt Coverbildern, etc. verzichten. Zudem ist eine Playlist natürlich was anderes als die Albumlist – letztere ermöglicht nur das Navigieren innerhalb der Medienbibliothek und das entsprechende Filtern. Ich bin also leider nicht ganz dahinter gekommen, wie ich alles so konfigurieren kann, wie ich es haben möchte. Aber immerhin habe ich schon mal drei verschiedene Ansichten generiert: die Sortierung nach Album und Genre sieht ähnlich aus. Bei beiden soll das Hauptargument als Übergruppe existieren, die einzelnen Alben dann darunter geparantet werden. Das erhöht die Übersicht natürlich ganz massiv. Auch eine Optimierung für die History konnte ich bereits skripten: hier werden nicht nur die zuletzt gespielten Tracks angezeigt, sondern auch Infos zur letzten Abspielzeit gegeben. Sehr feine Sache ;) Nun, blöderweise hat das Plugin ein Japaner geschrieben, der auch nur in seiner Muttersprache die Hilfe verfasst hat. Man muss also ziemlich lange in Foren herumsuchen, um mal brauchbare Infos und Tipps zu erhalten. Wie ich mich kenne, hample ich jetzt wieder ein paar Tage mit dem Zeugs herum, um ja möglichst alles sauber zu optimieren. Na, soweit sieht’s doch schon mal ganz gut aus, würde ich behaupten. Klar suckt das ColumnUI-Interface standardmäßig – schöne Buttons statt grauer Tabs wären definitiv wünschenswert. Dazu müsste man sich aber wieder mit weiteren Plugins wie Panel Stack Splitter herumschlagen, um die ich mich wohl erst in ferner Zukunft kümmern werde ;)

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