Dartturnier, Videosymposium und Turnierleitung
Am Mittwoch stand wieder mal ein Social Event des DCS statt. Wir wurden beim Fußlar Dartclub auf ein kleines Dartturnier eingeladen. Nachdem wir an der Bar noch Kraft getankt hatten, ging es gegen halb acht im Doppel-K.O. Modus los. Ich habe dann leider gleich in meiner ersten Begegnung versagt. Bereits beim ersten Match hätte ich fertig machen können, hätte ich den scheiß 5er getroffen. Aber wie das halt so ist – diese Zahl trifft man nur, wenn man auf den Zwanziger zielt. Und leider hat mein werter UCT-Kollege den Sack zugemacht, bevor ich mein Ziel neu einstellen hätte können. Im zweiten Spiel ging es dann ähnlich knapp her. An und für sich lief es also gar nicht so schlecht. Den dreifachen 19er habe ich doch ab und an getroffen und natürlich verhalf mir auch der eine oder andere Glückstreffer zu ordentlichen Punkten. Es war also bis zum Schluss wieder alles offen und ich hatte auch meine Chance zum Ausgleich, die ich jedoch nicht nutzte. Nun gut, somit war ich halt in der Verliererrunde. Und so langsam wurde das Turnier auf Grund einer Sidebet richtig spannend. Mit Klaus und Ludi hab ich um eine Pizza gewettet: derjenige mit der schlechtesten Platzierung zahlt dem Besten eine Pizza. Nun trafen doch glatt die anderen beiden aufeinander, wobei der Verlierer schließlich gegen mich anzutreten hatte. Zuvor hatte ich aber noch ein weiteres Spiel zu bestreiten, das ich ganz katastrophal startete, aber souverän beenden konnte. Nun ging es also gegen Ludi quasi um die Wurst bzw. Pizza. Der Verlierer musste fix zahlen, der Sieger hatte sogar noch eine Chance auf den ersten Rang. Die Sache war dann leider richtig erbärmlich. Nachdem ich das erste Match verloren geben musste, konnte ich das zweite doch noch gewinnen. Im Entscheidungsmatch wäre ich meilenweit vorne gewesen, doch ich schaffte es trotz vier Anläufe nicht, den Sack zu zu machen. Tja, selbst schuld. Im Endeffekt darf ich nun Klaus einladen, der aber immerhin das Turnier für sich entscheiden konnte. Respekt.
Freitags stand an der FH eine Veranstaltung des Departments für Gestaltung statt. Eigentlich wusste ich nicht wirklich, was mich beim Symposium zum Thema Videojournalismus erwarten wird. Ich wollte aber auf jeden Fall die Veranstaltung zumindest durch einen Besuch unterstützen und mich natürlich auch im Videobereich informieren. Nach kurzen offiziellen Grußworten wurde die Tagung mit einer hervorragenden Keynote eröffnet. Die angebliche VJ Queen (und nein, VJ heißt hier nicht Video Jockey) brachte dem Publikum behutsam und unterhaltsam das Handwerk eines Videojournalisten näher. Dabei wurde insbesondere auf den Unterschied zum klassischen Kamerateam eingegangen. Nach einer kurzen Kaffeepause ließ uns ein recht junger VJ in seine bisherigen Arbeiten einblicken. Hier waren durchaus einige witzige Beiträge dabei, die von einem Dreimannteam vermutlich wirklich nicht auf diese Weise festgehalten werden könnten. Nach einer ausgedehnten Mittagspause in der Mensa ging es dann nachmittags mit gedrängtem Programm weiter. Die Sache war an und für sich recht abwechslungsreich, teilweise aber doch etwas zu seicht oder zu freakig. Gerade die Präsentationen der anwesenden Kamerahersteller waren für die Standardbesucher zu krass und auch für mich nicht sonderlich interessant. Umso genialer war dann der letzte Beitrag eines ehemaligen FH Studenten. Dieser stellte und führte seine Diplomarbeit vor, an der er eineinhalb Jahre werkelte. Er drehte einen Film über die Vorarlberg Blueslegende Batruel. Ehrlich gestanden hatte ich von dem Burschen noch nie was gehört, allerdings schien er wirklich einiges für eine Biografie herzugeben: die wilden 70er als erfolgreiche Band, eine One-Man-Band-Maschine, eine Freizeitbehausung am Rhein. Die einstündige Dokumentation war somit informativ und unterhaltsam zugleich. Danach gab es noch feines Essen im bzw. vor dam Cafe Schräg. Das Wetter spielte noch super mit und so wurde doch noch was aus der Grillaktion. Ich plauderte noch bis halb elf mit Jonny und Mylchen über die Alpinale und anderes Zeugs.
Gestern gab es bei uns daheim noch ein ausgedehntes Käsknöpfle-Essen zu Ehren unserer Maturantin, ansonsten passierte nicht wirklich viel. Dafür war ich heute den ganzen Tag in Nofels im Einsatz. Für das Volleyball Freiluftturnier wurde ich von Daniel als Turnierleiter eingeteilt. Ich hatte mich eh bereits ein paar Tage davor mit Martin zum Mittagessen getroffen, um das mal zu besprechen. Und so lief die Sache heute eigentlich mehr oder weniger glatt. Den Druckertreiber lud ich kurzerhand mittels Telekommodem aus dem Internet runter. Danach mussten wir vorerst nur die Ergebnisse eintragen. Spannender wurde es dann nach der Vorrunde, weil dann die Tabelle und Gruppeneinteilung berechnet werden musste. Probleme ergaben sich dann dadurch, dass wir spontan den Spielmodus ändern mussten. War dann schon ein wenig stressig, insbesondere auch weil mein Laptop plötzlich zu spinnen begonnen hat. Er zieht es seit wenigen Tagen vor, nicht mehr zu starten. Erst nachdem es etwa hundert Mal probiert hat, wagt er das Hochfahren. Man könnte meinen, das wäre kein Problem, sofern das Teil zumindest ein Mal hochgefahren ist. Allerdings entschied sich das Ding dazu, spaßhalber immer wieder mal abzustürzen. Und spätestens hier wurde es richtig mühsam. Irgendwann ließ sich das Fujitsu Siemens-Geschwür dann auch nach dem hundertsten Drücken der Powertaste nicht mehr neu starten. Panik. Gerade jetzt, wo wir die Endberechnung machen sollten! In voller Panik organisierte ich mir dann kurzerhand einen Ersatzlaptop. Gott sei Dank ließ sich dann auch irgendwann das alte Teil hochfahren, sodass ich die Daten auf das neue Gerät übertragen konnte. Tief durchatmen. Druckertreiber installieren und raus mit den Zwischenständen. Huch, das ging dann ja doch noch alles gut. Reklamationen gab es Gott sei Dank keine, also konnte man davon ausgehen, dass wir alles richtig gemacht haben. Gegen fünf war die Sache dann erledigt. Ich half noch bei der Preisverleihung und anschließend beim Abbau der Felder. Gegen sieben war ich dann daheim, wo ich dann mit Riki das herrliche Wetter auf der Terrasse bei einem feinen Salat genoss. Später kam ich dann auf die tolle Idee, noch ein bisschen pokern zu müssen. Auf PKR lief es letztens gar nicht so schlecht, heute wollte dann aber rein gar nichts mehr klappen. Idiotische Gegner trafen ihre Gutshots, mein Damenpaar wurde gebustet, etc., etc. Phasenweise spielte ich auch echt einen ordenlichen Rotz zusammen. Ich denke, gerade für Head-Up wäre mal ein privates Coaching von einem Pro was richtig Cooles. Aber wir wollen es ja nicht übertreiben
Vor Jahr und Tag..
- Einkaufen, Baden, 95er Fest - 2008
- Fahrt durch Mazedonien - 2007
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- Datum: 28. Juni 2009
- Kategorie: Arbeit, Ausgang, Unterwegs, Sportliches, Volleyball
- Wortanzahl: 1025 Wörter