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Unterricht am Samstag und Essengehen

27. September 2008, 44 Mal gelesen.
 

Strahlend blauer Himmel und Sonnenschein, aber am Morgen immer noch höllisch kalt. Mit dem Sommer war’s das also ohne jeden Zweifel und selbst der Herbst verspricht bei diesen Temperaturen nicht sonderlich gülden zu werden. Na, lassen wir uns überraschen. Ich musste mich heute jedenfalls halbwegs zeitig auf den Weg an die FH machen, wo unser letzter Tag der Modulbibliothek anstand. Tja, ziemlich ungünstige Sache am Samstag, zumal es sich super geeignet hätte, vor Rikis Geburtstag noch wo hin zu fahren. Aber was soll’s. Immerhin adaptierten wir ja unseren Zeitplan so, dass wir zu Mittag fertig waren. Nachdem die Studs noch Zeit hatten, ihre Papiere und Präsentation fertig zu erstellen, hatten sie dann pro Gruppe eine Viertelstunde Zeit, ihre Idee vorzustellen, die dann hinterher auch noch diskutiert wurde. Bei der ersten Gruppe war ich noch ein wenig zu zurückhaltend was das Stoppen des Redeflusses anlangt, aber dann haben wir die Zeiten immer ganz vernünftig eingehalten. Zum Abschluss stand noch eine kurze Evaluationsrunde auf dem Programm, wie bei den letzten Malen ließen wir die Studs einfach + und – auf einen Zettel schreiben und abgeben. Ich werde heuer in 3D definitiv auch versuchen, die Evaluation während der Stunde noch zu machen. Ansonsten ist die Rücklaufquote immer sehr schwach und man erhält ohnehin nur die Meinung von denen, die entweder völlig begeistert oder total enttäuscht waren. Mal sehen wie das dieses Jahr möglich ist, denn wir haben ja vor, bis Ende Oktober die Grundlagen komplett durch zu drücken und danach spontane Live-Inhalte zu bieten, wobei diese evtl. nicht für alle relevant sind. Nun, für die Modulbibliothek erhielten wir wieder durchgehend positive Wertungen. Der kleine Maya-Kurs kam offensichtlich doch wieder gut an und natürlich wurde der kompakte Block-Charakter sowie die unkomplizierte Art der Bewertung als sehr positiv empfunden. Auf der Negativseite fand sich insbesondere wieder mal mangelnde Zeit für die Konzeptausarbeitung. Dem Problem können wir aber leider nicht entgegen wirken, da ja andere Blockveranstaltungen eine flexiblere Zeiteinteilung blockieren. Gewünscht wurde auch noch, dass die allgemeine Definition von VR mit mehr Praxis- oder Bildbeispielen untermauert und ein genauerer Einblick in die Technik der Geräte gegeben wird.

Mit Ludi konnte ich dann heim fahren und ursprünglich hätte ich noch zum Lutz fahren wollen, um bei den Abverkaufsangeboten ein wenig zuzuschlagen. Ich wünsche mir ja schon länger mal ein vernünftiges Bett und auch eine neue Couch hätten wir zumindest in der Theorie im Auge gehabt. Rikis Migräne verhinderte dieses Vorhaben allerdings und so kümmerte ich mich halt ein wenig um den Haushalt, ging einkaufen und so weiter. Danach nutzte ich die Sonne ein wenig, in dem ich mich auf die Terrasse pflanzte. Allzu gemütlich war es allerdings nicht, da der kalte Wind die inzwischen durchaus warmen Sonnenstrahlen zunichte machte. Am Abend trafen wir uns dann zum Essen, um Rikis Geburtstag schon ein wenig vorzufeiern. Tobster war gewohnt pünktlich, der Rest gewohnt unpünktlich, aber letztlich war’s ne ganz nette Sache im Thai Asien Haus. Ursprünglich hatte ich im Dogana reserviert, wo aber schon alles ausgebucht war. Pfui! Zumindest konnte ich noch spontan im Thai einen schönen runden Tisch reservieren. Es waren eh einige von uns noch nie dort und das Essen vermochte es definitiv zu überzeugen. Jonny und Sabrina gönnten sich klassischerweise ein Curry, das ich eigentlich auch gern mal probiert hätte – allerdings gibt es das in keiner vegetarischen Variante. Ehrlich gesagt fehlt mir bei den Vegi-Gerichten schon ein bisschen der Pepp. Es ist zwar alles ganz lecker und frisch, aber einfach zu unspektakulär und zu wenig Thai meiner Meinung nach. Extreme Thai war dann dafür der Sticky Rice, den ich mir dann mit Bernd teiltte. War zwar auch ein bisschen anders zubereitet als bei uns damals in Chiang Mai, aber auf jeden Fall sehr lecker.

Anstoßen im DoganaGegen halb zehn moveten wir dann doch noch ins Dogana rüber, weil zumindest das Reservieren eines Tisches im Lounge-Bereich funktioniert hat. Und das war definitiv ein vernünftiger Schachzug, denn sonst war wieder mal ziemlich die Hölle los! Wir hatten einen feinen Sechsertisch und nutzten diesen auch ordentlich lange. Ich hab wieder so ziemlich alles durchprobiert. Startete mit einem Aperol Red Bull, was schon mal ne ziemlich leckere Sache ist. Definitiv feiner als der Wodka-Energy Aperitif, den ich vorhin beim Thai bestellt hatte. Der wurde nämlich mit original Thai Gesöff gemixt und ich hatte zwei Dinge komplett vergessen: die Teile werden in Flaschen und nicht in Dosen angeboten (ich hätte gerne die Dose gesammelt..) und noch viel übler: die Kacke dort hat ja praktisch keine Kohlensäure. Also Finger weg von Thai-Getränken ;) Da lob ich mir doch das heimische Red Bull. Nun, der Caipi war wie immer wunderbar und auch das Bananenfrappée hatte ordentlich stil. Wir laberten viel über Gott und die Welt, tauschten aktuelle Film- und Kinoerfahrungen aus und diskutierten kurz und bündig die morgen anstehenden Wahlen. Nach vier Stunden hatten wir dann aber doch mal genug und zogen nach Hause. Bernd führte uns netterweise noch nach Tisis und so waren wir gegen zwei im Bett. Pietje hat uns schon enthusiastisch empfangen und kuschelte sich gleich mit ins Bett. Gott sei Dank zieht er es regelmäßg vor, sich auf Rikis Decke breit zu machen ;)

Vor Jahr und Tag..

 
 

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