Squash, Volleyball und Alpinaletreffen
Soda, da gibt’s wieder mal eine dieser belanglosen Wochenrückblicke… Am Montag war ausnahmsweise unser Squash-Abend angesagt. Normalerweise treffe ich mich ja jeden dritten Freitag mit Martin, Hannes und Andi. Auf Grund von Terminproblemen mussten wir das aber entsprechend umorganisieren. Ich habe mich an der FH noch brav um den uDay gekümmert, der momentan extrem viel Zeit in Anspruch nimmt. Um 19:00 Uhr war ich dann beim Squashcenter, wo wir zuerst noch zu dritt den kleinen schwarzen Ball an die Wand knallten. Etwas unangenehm war ein nicht allzu kontrollierter Schuss von mir, der doch glatt aus recht kurzer Distanz voll auf Martins Ohr landete. Gut, dass meine Technik nicht so der Hit ist, sonst wäre der Schlag wohl noch härter ausgefallen. Ich habe diesmal versucht, einen anderen Aufschlag zu machen. Während ich bisher die Murmel eigentlich immer nur eingeworfen habe, knallte ich heute im Tennis-Stil voll drauf. Das führte dazu, dass ich leider recht viele Bälle zu kurz ansetzte und somit direkt den Fehler verursachte. Aber zu großen Teilen kamen die Bälle gar nicht mal so schlecht, sodass man das Ganze durchaus als Fortschritt bezeichnen könnte. Der Erfolg gab mir dann Recht. Immerhin konnte ich gegen Martin zwei Mal und sogar gegen Andi ein Mal gewinnen. Meine verlorenen Partien waren dann allerdings teilweise ziemlich klar, gerade gegen Hannes bin ich extrem eingefahren. Hauptproblem war mein Return. Kein Plan, ob ich den Ball volley nehmen soll oder nicht und wohin die schwarze Kugel am besten hin platziert werden soll ist mir auch in den wenigsten Fällen klar. Aber wird schon. Im Anschluss an die 90minütige Session gönnten wir uns noch zwei Saunagänge und eine kleine Mahlzeit beim Italiener.
Gestern stand dann gleich nochmals eine ordentliche Portion Sport auf dem Programm. Ich war ja auch schon länger nicht auf dem Training, da wir dienstags immer ein Match hatten und ein Volleyballtermin genug für mich ist. Bei Reini, dem zweiten Mittelblocker sieht die Sache gleich aus. Die Rechnung bekamen wir dann eben diesen Dienstag präsentiert. Mittelblocker-Training extreme. Von Beginn an wurden wir ordentlich gefordert. Zuerst im Block, dann im Angriff. Der lief anfangs wieder mal nicht besonders gut, verbesserte sich dann aber doch noch. Fakt ist, dass ich nur bei perfektem Timing und Absprung den Ball auch richtig voll treffe. Alles andere sind so halbherzige Murmeln ohne Punch. Am Ende des Trainings spielten wir dann noch einen ausgedehnten Satz. Im Prinzip tat mir eh schon vom Squashen alles weh, das Volleyballtraining gab mir aber grad noch den Rest. Meine Schulter fiel mir halb ab
Daheim musste ich dann noch ein Level Uncharted 2 spielen. Eigentlich wäre ich ja schon ziemlich K.O. gewesen, aber ich hatte keine Lust, direkt ins Bett zu schlüpfen.
Inzwischen bin ich bei Uncharted schon im Level 24. Es sind also nur noch 3 Levels zu spielen. Die letzten Levels waren teilweise wieder ganz schön heftig, sodass ich für einige Abschnitte mehrere Anläufe brauchte. Besonders knifflig war die Episode mit dem Panzer. Wow, hier brauchte ich echt ziemlich lange, um den richtigen Weg zu finden und an die drei Panzerfäuste zu kommen, die ich zur Zerstörung des lästigen Dings benötigte. Hier habe ich mir wirklich die Zähne ausgebissen, allerdings schienen mir die meisten anderen Levels etwas zu simpel zu sein. Okay, ich spielte im einfachen Modus, aber vermutlich sind die Rätselpassagen auch in den anderen Schwierigkeitsstufen nicht viel schwieriger. Soll jetzt nicht heißen, dass ich nie in die tiefen Schluchten gefallen bin oder lange nach einer Kletterwand Ausschau halten musste. Aber gerade die Rätsel, die mit Hilfe des Tagebuchs zu lösen sind, sind wirklich nicht besonders schwierig. Spaß macht das Ganze dennoch ganz massiv und so musste ich mich dann doch zwingen, den Controller zur Seite zu legen, um nicht zu spät ins Bett zu kommen.
Am heutigen Mittwoch hatten wir eine kleine Besprechung bezüglich Modulbibliotheken im Master. Es ist an der FH ja so, dass die Studierenden zusätzlich zu ihrer Vertiefung noch einige für alle Studiengänge angebotenen Fächer wählen müssen. In diesem Zusammenhang boten Megi und ich die letzten Semester einen VR-Überblick an, was auch immer ganz gut geklappt hat. Das Konzept an und für sich hat aber noch ein paar offensichtliche Mängel, die nun durch eine Revision behoben werden sollen. So wird es zukünftig spezielle Themenpfade geben, die sich über drei Semester erstrecken, wobei man hier immer mit den gleichen Studierenden arbeiten kann. Das ist natürlich eine ziemlich interessante Geschichte, weshalb Megi und ich bereits Anfang Woche sehr intensiv ein Konzept ausgearbeitet haben. Heute wurde das Ganze dann innerhalb des UCT besprochen. Insbesondere geht es jetzt mal darum, einen passenden und va. knackigen Titel zu finden.
Am Abend fuhr ich mit Riki nach Nenzing in die Pizzeria, wo wieder mal eine Alpinalebesprechung stattfand. Wir haben uns gleich mal was Feines zu essen bestellt. Von den recht leckeren Pizzas konnte ich mich ja schon letztes Mal überzeugen, dieses Mal lachten mich die Penne mit Mango-Chili und Schafskäse an. Wow, wie cool ist das denn? Eigentlich ne ziemlich simple Sache. Mangostreifen zusammen mit Chili in einer minimalistischen Sauce und ein bisschen Käse drüber. Schmeckte hervorragend und war definitiv mal was Neues. In der Besprechung ging es im Übrigen um die Vorjury der Kurzfilmeinreichungen. Damit der Vorstand, der in den letzten Jahren über 600 Filme gemeinsam ansehen und bewerten musste, entlastet wird, gibt es heuer verschiedene Zweierteams für die Sichtung. Ich werde also im April mit Jonny zusammen über 20 Stunden Kurzfilme genießen dürfen
Bin ja echt gespannt, wie das wird. Wir bekamen jedenfalls die nötigen Infos zum Prozedere und Hinweise zur Bewertung. Nach fast zwei Stunden ging’s dann wieder nach Hause, wo ich mich noch ein bisschen mit dem PC herum ärgern durfte.
Vor Jahr und Tag..
- Petronas Towers und Einkaufszentren - 2009
- Spanischer Abend - 2008
- Russischer Abend - 2007
- Datum: 27. Januar 2010
- Kategorie: Sportliches, Ausgang, Unterwegs, Sportliches, Volleyball
- Wortanzahl: 943 Wörter