Wordpress Onkel Andys Tagebuch|Filme |Spiele|Fotos
Aktuelle Beiträge ausblenden
 

Volleyball-Matches und so

26. November 2009, 45 Mal gelesen.
 

Diese Woche ging gleich mit einem Volleyballmatch los. Eigentlich wollte ich im Vorfeld ja absagen, da es mir noch immer nicht wirklich gut ging. Extrem verschnupft und eher lasch musste ich dann aber doch antreten. Immerhin haben schon zwei Spieler abgesagt und nur zu sechst ist es selbst gegen Egg nicht wirklich ratsam anzutreten. Das Spiel brachte dann Gott sei Dank keine Überraschungen. Die Wälder haben in der ganzen Saison gerade mal einen einzigen Satz gewonnen, insofern sollte das dann auch ein klarer 3:0 Sieg für uns werden. Ein 3:0 wurde es dann auch, klar war es allerdings wirklich nicht. Die Gastgeber zogen ein ganz passables Spiel auf und bei uns lief es eigentlich nicht besonders rund. Der Block war über weite Strecken eine Seuche und auch sonst hatten wir einige offensichtliche Probleme. Wir hatten das Glück, dass gegen Ende der Sätze die Gegner plötzlich mehr Fehler machten als wir. Nach einer Stunde war das doch unattraktive Spiel dann vorbei und wir traten nach einem kurzen Bier (!??) die weite Heimreise an.

Der Dienstag war dann richtig vollgestopft. Ich hatte zuerst mal drei Einheiten bei den Bachelor-Studs. Es stand die letzte Seminareinheit in 3D an, wobei diesmal freies Arbeiten auf dem Programm stand. Phasenweise hatte ich gar nicht viel zu tun, was eigentlich darauf schließen ließe, dass die Leute Maya schon halbwegs im Griff haben. Als ich jedoch die Anforderungen an die Endabgabe vorstellte, ging zumindest bei einer Gruppe das große Raunen los. Oops. Dabei verlangen wir wirklich nicht zu viel. Ich denke, bei den vorigen Semestern hatten wir schon ein Stück mehr verlangt. Ich bin jedenfalls schon auf die Abgaben gespannt. So abwechslungsreich und interessant wie bei den Schachprojekten wird es bestimmt nicht mehr. Nach der letzten Gruppe musste ich schnell in das neue Gebäude huschen, wo das DCS-Meeting stattfand. Im Anschluss gab es noch einen kleinen Umtrunk in der Sägerstraße, ehe ich dann schon wieder auf den nächsten Termin musste. Wir trafen uns mit einigen Informatikstudierenden zur Besprechung des anstehenden IP-Programms. Ende Februar werde ich nämlich zu einem Austauschprogramm in Norwegen fliegen. Yeah ;) Nachdem KW seine Präsentation zum Ablauf gezeigt hatte, fuhr ich mit Jonny nach Nenzing. Dort fand nämlich die Jahreshauptversammlung der Alpinale statt. Wir waren absichtlich früher dort und schnabulierten noch eine feine Pizza. Die JHV verlief dann nicht ganz so professionell wie beim letzten Mal aber nicht weniger informativ. Wobei wir durch den Kontakt zu Mylchen und unsere Tätigkeit als Kassaprüfer sowie die Teilnahme am Ideenworkshop eh schon über alles Bescheid wussten.

Benjamin ButtonDer Mittwoch war dann Gott sei Dank deutlich ruhiger. Selbst am Abend hatte ich hier noch gar nichts geplant. So konnte ich mit Riki wieder mal gemütlich einen Film anschauen. Im Übrigen immer noch mit dem Ersatzbeamer. Schon krass, dass Epson für ein lausiges Firmwareupdate schon über 6 Wochen braucht. So ein paar Macken sind mir übrigens beim kleinen Bruder meines EH-TW5000 schon aufgefallen. Ab und an flackert das Bild kurz, da hier offenbar die Blende Mühe hat, sich richtig einzustellen. Weiters fallen besonders der doch klar schwächere Kontrast und Schwarzwert immer wieder auf. Wirklich dramatisch ist das aber nicht. Letztlich hinterließ der Film selbst einen etwas zwiespältigen Eindruck. Wir haben es endlich geschafft, den dreifachen Oscar-Gewinner Der seltsame Fall des Benjamin Button anzusehen. Seltsam war der Film definitiv ;) Der gute Benjamin kommt nämlich als alter Mann auf die Welt und stirbt als Kind, jawohl. Wie und warum das so passieren konnte, ist eigentlich unklar und die kleine Nebengeschichte mit der rückwärts laufenden Uhr war meiner Meinung nach ein eher unnötiger und misslungener Pseudoerklärungsversuch. Man muss es wohl einfach so akzeptieren, auch wenn das Baby wirklich extrem hässlich unterwegs war *grins* Besonders zu Beginn hat das Konzept „Kind in alter Hülle“ ein bisschen mit sich selbst zu kämpfen. Man bekommt zwar ein paar kleine Anzeichen, dass der Kleine wirklich noch jung ist (Lesen lernen, Neugierde), aber so ganz nimmt man dem Schrumpeltypen sein kindliches Inneres nicht ab. Dennoch verfolgt man irgendwie das Aufwachsen und Älter- bzw. Jüngerwerden doch ganz aufmerksam. Auch wenn eigentlich nicht allzu viel passiert und sich alles mehr oder weniger nur um die eine Liebe dreht. Irgendwie finde ich es schon faszinierend, dass die besonders langen Filme oft die simpelsten und unspektakulärsten Stories beinhalten. Nun gut, der Film wusste nicht zuletzt Dank der tollen Optik und Schauspieler zu überzeugen, allerdings werde ich nicht mehr so schnell wieder in die PS3 legen, höchstens um das vielfältige und interessante Bonusmaterial zu bestaunen.

Am heutigen Donnerstag werkelte ich noch an einem aktuellen Visualisierungsauftrag. Zuhause. Ich wollte zwar ursprünglich schon an die FH fahren, allerdings hätte ich Dank verspätetem Bus eine halbe Stunde am Bahnhof auf den Zug warten müssen, weshalb ich prompt wieder im gleichen Bus 3 Minuten später retour fuhr *lol* Am Abend fuhr ich dann mit dem Auto zum Merkur, wo ich den Rest des Teams aufsammelte und mit nach Wolfurt führte. Dort hatten wir definitiv noch eine Rechnung offen, immerhin haben wir das erste Spiel gegen sie in fünf Sätzen verloren. Und irgendwie starteten wir diesmal auch richtig gut. Gegen Ende des ersten Satzes konnten wir einen recht angenehmen Vorsprung heraus spielen. Obwohl Bernd als Libero gefehlt hat, war unsere Annahme eigentlich ganz passabel und wir konnten ein durchaus ansehnliches Spiel aufziehen. Bis wir dann plötzlich zusammen brachen. Etliche Eigenfehler brachten unsere Gegner wieder heran und letztlich gaben wir kläglich den ersten Satz mit 24:26 ab *pfui* Der zweite Satz war dann ein ziemliches Drama. Wir waren ganz verunsichert und konnten unser Spiel auch nicht mehr so solide aufbauen wie noch zuvor. Auch im dritten Satz sah es ganz düster aus. Wir lagen bereits 10:17 hinten und konnten nur langsam den Karren wieder aus dem Dreck ziehen. Aber wir schafften sie wieder, die unglaubliche Aufholjagd. Just als niemand mehr an ein Kippen des Spiels glaubte, konnten wir etliche Punkte aufholen und gingen schließlich sogar in Führung. Das Satzende war dann denkbar spannend, das Glück war hier Gott sei Dank auf unserer Seite und der Satz ebenso. Juhu, wir waren wieder dabei. Dass der vierte Satz an uns ging, war ohnehin klar und so drehten wir also wieder ein verloren geglaubtes Spiel noch um. Im letzten Satz war eigentlich alles offen, die Gastgeber agierten teilweise etwas zu verunsichert und konnten daher auch nur 10 Punkte machen, während wir über den wichtigen 3:2-Sieg jubeln durften. Spannend war’s und eigentlich war ich mit meinem Spiel auch ganz zufrieden. Ein paar wirklich schöne Bälle sind mir gelungen und auch in der Verteidigung lief es gar nicht so schlecht. Einzig der Block war bei mir wieder eher mau, aber irgendwie konnten wir im Team diese Schwäche gut ausmerzen.

Vor Jahr und Tag..

 
 

Kommentiere