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Interfaces und Beachen

26. August 2008, 25 Mal gelesen.
 

Irgendwie kam heute bei der Arbeit immer wieder mal was dazwischen. Ganz hatte ich die aktuellen Infos noch nicht durchgearbeitet, so stieß ich heute auf eine neue interessante Entwicklung: Emotiv. Ein neues Eingabegerät, das die Gesichtszüge erkennen und angeblich sogar Gedanken lesen kann. Damit wären dann zukünftig insbesondere Spiele zu steuern, aber natürlich würde das Ding völlig neue Welten in allen HCI-Bereichen eröffnen. Der lächerliche Preis von 300 Dollar klingt mal nicht besonders vertrauenswürdig. Laut Walter ist das Produkt ohnehin schon seit Jahren angekündigt, aber naja, jetzt bei der Gamesconvention in Leipzig wurden offensichtlich schon einige fortgeschrittene Applikationen vorgeführt. Für mich klingt das Ganze noch massiv als Zukunftsmusik, der geplante Release ist aber noch dieses Jahr! Bei meinen Recherchen stieß ich dann auch auf eine ganz coole Seite, die aktuelle Entwicklungen mit dem Nintendo Balance Board vorstellt. Ua. haben Holländer das Teil schon erfolgreich in VR-Umgebungen integriert. Interessant finde ich auch den Einsatz bei der normalen Arbeit in 3D-Umgebungen: das Balanceboard steht unter dem Tisch und kann zusätzlich zur Maus zum Navigieren durch die Szene genutzt werden. Nicht nur ein Gimmick also, sondern echte Workflowverbesserung! Hier gibt es schon einige Schnittstellen zum freien Download, wo ich mich hoffentlich bald mal dahinter klemmen kann.

Nach der Arbeit fuhr ich dann direkt nach Tosters, wo auch grad Opa zu Besuch ist. Sein Hörgerät war aber leider nicht sonderlich hilfreich, sodass die Kommunikation eher eingeschränkt blieb. Aber July hat ja ohnehin alles übertönt, wie man es so gewohnt ist *grins* Nach dem Essen haben wir noch ne ganze Zeit lang geplaudert, ehe ich dann zum Beachplatz weiterfuhr. Zwei Mixed-Teams waren bereits fleißig am Spielen, als ich dazu stieß. Steffen tauchte auch noch mit seiner Freundin auf und so war ich grad froh, dass René nicht lange auf sich warten ließ und wir schließlich 8 Leute waren. Das war natürlich genial und wir haben gleich beide Plätze belagert. Nach einigen Mixed-Sätzen spielte ich noch mit Hannes gegen René und Bernd zwei intensive Sätze. Schließlich wurde es dann aber doch zu dunkel und ich strampelte gegen halb neun heim. Dort legte ich mich noch kurz auf die Terrasse und horchte ein paar Deichkind-Songs. Das Album an sich ist ja nicht so der Renner, aber drei Songs finde ich einfach Hammer: “Remmidemmi“, “Aufstand im Schlaraffenland” und “Prost“. Obwohl das alles so Elektro-Zeugs ist, rockt es einfach unheimlich. Nicht ganz so wie Prodigy, aber doch fast und das mag was heißen. Der Rest der CD ist dann aber schon ein bisschen absurd. Drogenkacke pur, wenn man mich frägt. Also nüchtern können da weder Musiker noch Hörer sein ;) Nach dem Duschen kam eh bald schon Riki. Wir machten noch was Kleines zu essen, dann setzte ich mich noch kurz vor den PC, ehe ich zeitig schlafen ging.

Vor Jahr und Tag..

 
 

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