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Salonwein-Verköstigung

25. September 2007, 75 Mal gelesen.
 


Ein nettes Foto aus’m VR-Labor. Wir machten heute noch eine MoCap-Aufnahme mit Phil für Aladin. Die Idee ist, eine kurze Einführungssequenz in den Prototypen der Lichtapplikation zu implementieren. Dazu nahmen wir heute also ein paar kleine Bewegungen auf, die dann auf einen künstlichen Menschen aus dem Programm Poser zugewiesen werden sollten. Dieser weitere Weg ist leider noch nicht beschritten, ich hab heut nur mal das aufgenommene Material bearbeitet und so aufbearbeitet, dass es als fbx exportierbar ist. Phil hatte heute übrigens seinen letzten Arbeitstag bei uns. Er war ja nur für das Benningerprojekt angestellt und ist nun eben wieder weg. Jetzt sind wir halt wieder nur zu zweit und derzeit ziemlich mit Lehre eingedeckt, sodass wir nicht wirklich viel Zeit haben, uns mit den Avatar-Dingen auseinander zu setzen. Aber man wird ja sehen.

Um halb sechs traf ich mich dann mit Jonny und Sabrina am Dornbirner Bahnhof, um nach Bregenz ins Casino zu fahren. Riki hätte eigentlich eh auch mitkommen wollen, fühlte sich aber weiterhin ziemlich krank und musste daher verzichten. Auch Bernd hat’s erwischt, so mussten wir auf die beiden auch verzichten. Nachdem Richi in Wien ist und weder Tobster noch Mike oder Lerchi die Freunde des Weins sind, begleitete uns auch von der Seite niemand. Tja, Mecky ließ mich auch im Stich, auf Smikis kann man derzeit sowieso überhaupt nicht mehr zählen und so blieb’s halt bei uns dreien. Was aber letztlich in keinster Weise irgendein Problem darstellte, ganz im Gegenteil. Wir als Thailand-Team machten uns so mal einen feucht-fröhlichen Abend. Dieses Jahr gingen wir mit vollem Konzept vor, das wir dann natürlich auch mal ein bisschen über den Haufen warfen, aber was soll’s ;) Jedenfalls zogen wir die Sache recht lange durch, nur die ausgezeichneten Weine zu testen. Da gab’s natürlich viel zu tun und richtig lustig waren ja die Beschreibungen im schlauen Begleitbuch. Jonny hat hier gleich vermutlich richtig vermutet, dass es hier konkrete Textbausteine gibt, die dann einfach nach dem Zufallskonzept aneinander geordnet werden. Denn das Gefasel ist teilweise wirklich bombastisch sinnlos und unpassend. Äußerst amüsant ist ja, dass Geschmacksnoten immer mit Dingen verglichen wird, das kein Mensch jemals im Mund hatte. Da heißt es dann “schmeckt nach Fliederklee” oder was weiß ich, echt cool. Und teilweise fällt ihnen offensichtlich nichts zum Wein ein, da wird dann Werbung für den Winzer und seine tollen Gästezimmer gemacht *muahaha* Die Weißweine probierten wir in vollen Zügen durch. Von Veltlinern über Rieslinge bis zum Chardonnay gab’s alle Gewinner für uns. Zwischendurch mussten wir noch Empfehlungen des Personals und verschiedener Besucher testen. Das kann man natürlich nicht einfach ignorieren, wenn ein Weißwein ein “unglaublich vielfältiges Bouquet” hat und so weiter. Irgendwann landeten wir nach einem kurzen Rosé dann beim Rotwein. Die einen zwei wollten hier ein bisschen abklemmen und so ham wir halt doch den einen oder anderen Wein übersprungen. Im Großen und Ganzen waren wir aber auch in diesem Segment sehr fleißig ;) Stressig wurde es dann beim letzten Stand: Schilcher- und andere vorzüglichste Sektarten und eine ganze Menge Süßweine. Für die waren wir aber fast schon ein bisschen zu spät. Mussten noch ziemlich betteln, um was zu bekommen, das war dafür umso feiner ;) Ein bisschen peinlich war’s dann, als man um 21:00 rausgekickt wurde. Ich füllte uns natürlich noch schnell ein ordentliches Glas Rotwein, mit dem wir uns dann an einen Tisch stellten. Da kam ein Mitarbeiter und muckte, dass er das Tischtuch grad frisch übergeworfen habe und jetzt wieder Flecke drauf sind. Huch, also nahmen wir das Glas und wollten mal verschwinden. Da rief uns der Chef zurück, wir sollen das Glas bitte hier lassen und naja, da hab ich’s halt halbvoll zurückgegeben und zog mal schnell Leine. Wir versuchten dann unser Glück an diversen Tischen, leider fruchtete der Mut zum Risiko nur bei Jonny ;) Ich hatte nicht wirklich einen Treffer und konnte die Sache bald ad acta legen. Aber was soll’s, die Verköstigung war spitze! Beim Heimweg traf ich doch glatt noch Wolfi Mader von meinem IM-Jahrgang. Hat mich voll gefreut, leider musste er gleich schon wieder aussteigen. Naja :(

Vor Jahr und Tag..

 
 

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