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Jazzbrunch

25. Mai 2008, 16 Mal gelesen.
 

JazzbrunchKurz nach dem Aufstehen wurden wir heute von meinen Eltern abgeholt. Vom Gericht liefen wir dann zum Pförtnerhaus, wo im Rahmen des Feldkirch Festivals ein Jazzbrunch veranstaltet wurde. Wie letztes Jahr hatte ich die Karten dazu zum Geburtstag geschenkt bekommen. Heuer war die Veranstaltung im deutlich sympathischeren Erdgeschoss. Und eine weitere Neuerung überraschte uns: im Vorraum stand schon ein nettes Buffet bereit. Beim letzten Mal war man auf Wurst und Käse, der an den Tisch serviert wurde, limitiert. Aus dem normalen musikalischen Frühstück ist jetzt ein richtiger Brunch geworden, was natürlich äußerst löblich ist ;) Gegen elf saßen wir an unserem Tisch im Eck und legten mal mit den am Tisch stehenden Sachen los. Ein klein wenig nervig war dabei der Platzmangel, ein bisschen größere Tische wären echt kein Schaden. Der Raum füllte sich dann ziemlich rasch und bald stellte der neue Verantwortliche die Musiker vor. Zwei Burschen verwöhnten uns dann eine halbe Stunde mit Klavier und Saxophon. Die Kompositionen waren großteils recht easy und schön. Keine Hardcore Jazz-Kost also, was ich nämlich echt nicht vertragen würde. Das Geklimpere der Teller und Tassen mag den Hörgenuss schon ein bisschen mindern, aber nicht ganz so massiv wie ein spezieller Tisch: die Mädels ham doch glatt gemeint, sie müssen mit ihren Gesprächen die Musik übertönen. Manchmal fragt man sich schon, wie viel Hirn die Leute haben. Ich mein, klar gibt es auch musikalische Brunch-Events, bei denen man sich nebenher ganz normal unterhält. Dass das heute aber eher Konzertcharakter hat, war doch ziemlich schnell klar. Immerhin hielt praktisch jeder das Maul und versuchte auch bei dem einen oder anderen Happen dazwischen keinen Lärm zu machen. Die zwei ham das aber offensichtlich nicht kapiert und munter drauf los geredet, sodass es jeder hören konnte *tsts* In der Pause konnte man sich dann am Buffet bedienen, das wirklich De Luxe war und somit den nicht allzu billigen Kartenpreis durchaus rechtfertigte. Neben Lachs und Vitello Tonnato gab es auch noch “raffinierte” Spieße, wie es schön auf der Speisekarte hieß. Mein Dad stürzte sich natürlich sofort auf die Schrimps-Teile, während ich natürlich die Gemüsespieße bevorzugte. Zusammen mit den verschiedenen Saucen echt erste Sahne! Dazu konnte man sich auch noch verschiedenes Jourgebäck (was soll dieser scheiß Name eigentlich?) und leckere Gipfel aufladen. Zum Abschluss gab es auch noch wunderbaren frischen Fruchtsalat mit Joghurt. Allerdings waren hier die Vorräte doch etwas knapp bemessen, sodass sich meine Gier diesmal richtig ausgezahlt hat: beim dritten Gang zum Buffet nahm ich mir neben den Spießen nämlich gleich eine große Schüssel Früchte mit, die ich dann auf dem Fensterbrett zwischenlagerte und erst ne halbe Stunde später leer räumte. Nach der Pause gab es nochmals einen größeren Musikblock, auf den natürlich noch eine Zugabe folgte. Gegen zwei fuhren wir dann wieder heim.

Bei uns setzte ich mich dann mal an den Beitrag für Leisis Hochzeit. Ich muss ein paar Sequenzen von DVDs heraus schneiden und zusammen stellen. Dies stellt sich leider als nicht mal so trivial heraus. Das Konvertieren in unkomprimierte AVIs via FlaskMPEG hat leider nur teilweise problemlos funktioniert und mein Premiere ist ständig abgeschmiert. Nach einer Recherche, was der Grund für die verdammten Bluescreens sein könnte, deinstallierte ich den Soundtreiber und nutzte mein Bluetooth Headset. Und siehe da, meine Videoprogramme funktionierten plötzlich einwandfrei. Mal sehen, ob ich demnächst einen vernünftigen Soundtreiber finde, vorerst war ich mal echt froh um mein tolles Bluetooth-Gerät ;) Anyhow, die Konvertiergeschichte ist sicher nicht optimal. Wenn man MPEGs von DVDs direkt verarbeiten und zusammenschneiden und eventuell die eine oder andere Überblendung einsetzen möchte, kommt man eigentlich nicht um das Mainconcept MPEG-Plugin herum. Dieses ermöglicht verlustfreies Schneiden von DVD-Videos. Neu berechnet werden nur veränderte Szenen wie Überblendungen oder Effekte. Jedenfalls bin ich mal die alten Geschichten ein wenig durch gegangen, viel mehr habe ich heute aber nicht zustande gebracht.

Leider hat mich mein Blog wieder mal richtig genervt. Urplötzlich hat mein Lightview-Plugin, das zum Anzeigen von Videos, Fotos und Webseiten in einem schönen Overlayfenster zuständig ist, nicht mehr funktioniert. Ich hatte schon mal Probleme damit, weil ich die Scriptaculous-Effekte nicht korrekt geladen hatte. Diesmal schien aber alles sauber zu sein und es funktionierte dennoch nichts. Ich hab versucht, Prototype gleich am Beginn laden zu lassen und die Effekte erst hinterher. Teilweise hat er nun letztere geladen, teilweise nicht. Absolut nicht nachzuvollziehen, ich hab schon die Krise bekommen. Irgendwie veranlasste mich die Sache dazu, meinen alten Beitrag zu Performance und Sicherheit um ein paar Punkte wie Javascript-Konflikte auszuweiten. Also hab ich drauf los geschrieben und verbrachte letztlich sehr viel Zeit damit, das Ganze zu strukturieren und auszuweiten. Ich habe schließlich zwei getrennte Beiträge daraus gemacht, weil es sonst zu umfangreich geworden wäre. Meinen Absatz zu Protoculous musste ich schließlich auch noch abändern. Ich hatte damals nicht gewusst, dass bei Scriptaculous praktisch eh fast immer nur auf die Effektbibliothek zugegriffen wird und dass es auf googlecode eh genau solch eine optimierte Zusammenschmelzung gibt. Ich möchte jetzt nicht den Beitrag zur Performance-Optimierung wiederholen, aber jedenfalls brachte der Einsatz des kombinierten JS-Files nicht nur eine Einsparung von 10KB beim Laden der Seite, sondern behob auch meine Probleme. Die Effekte wurden perfekt geladen und Probleme in der Ladereihenfolge können so auch gänzlich ausgeschlossen werden. Es hat mich wieder viel Zeit gekostet, aber zumindest konnte ich dann nach Mitternacht zufrieden ins Bett hüpfen ;)

Vor Jahr und Tag..

 
 

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