Wochenstart mit Maya und CSS
Der Wochenstart verging heute wie im Fluge. Nachmittags wurde ich immer wieder von Studs des dritten Semesters um Rat gefragt, weil nun die Endabgabe in 3D auch immer näher rückt. Ich bin doch schon ziemlich auf die Ergebnisse gespannt. Manche Gruppen scheinen sich wirklich was anzutun. Das Problem ist leider, dass Maya immer wieder dazwischen funkt und so Zeit und Motivation raubt. Ich muss mir gewisse Dinge mal in anderen Tools ansehen, ob es dort ähnliche Probleme gibt oder nicht. Ich meine, zu nem gewissen Teil ist es ja logisch, dass sich ein Objekt verzerrt, wenn der Parent gestaucht skaliert wurde. Aber irgendwie ist das auch ein riesen Scheiß. Interessant war dann eigentlich auch, dass der Filter in Outliner grad überhaupt nicht das gemacht hat, was er sollte. Ich habe einer ganzen Hierarchie einen Prefix gegeben und wollte dann alle PaintFX Strokes mit diesem Teilnamen filtern. Hat nicht funktioniert. Erst hinterher bin ich drauf gekommen, dass es im PaintFX-Menü eine Funktion gäbe, um eben Strokes mit bestimmten Namen zu selektieren. Diese werden dann zwar im Outliner nicht markiert, sind aber trotzdem aktiv, sodass man einfach einen gemeinsamen Brush definieren kann. Ein bisschen undurchsichtig ist diese PaintFX-Sache schon – die Verbindung von Brush und Stroke ist nicht immer klar durchschaubar. Was ich so gesehen habe, gib es also schon die eine oder andere Gruppe, die massiv herum experimentiert mit Painting, Partikel, Fur und so weiter. Das sind dann halt gerade die besonders komplexen Sachen. Zu einem gewissen Punkt hat man zwar ziemlich zackig ein paar nette Sachen zusammen gestöpselt, wenn man dann aber die volle Kontrolle haben möchte, wird es richtig krass. Wenn ich daran denke, wie lange ich gebraucht habe, um mich mit Partikeln mal so halbwegs auszukennen. Dabei bin ich in dem Gebiet ja immer noch eine üble Niete. Das wird insbesondere immer dann klar, wenn ich die Alias Lern-DVD zu dem Thema ansehe – das ist einfach unglaublich, was dort für Expressions abgehen
Am Abend habe ich dann endgültig die Clownfish-Webseite abgeschlossen. Das heißt, ich muss noch diverse Inhalte updaten, aber vom Prinzip wäre die Sache nun doch erledigt. Ich habe nun aus den Bild-Buttons doch normale Texte gemacht, die dann mittels CSS ein schönes mouseover erhalten. Bei reinen Texten ist das ja eh kein Thema und mit Bildern hat es eigentlich auch ganz lecker funktioniert. Einzig auf der Startseite muss ich eben noch das Javascript rauskicken, was ich dann im Laufe der Woche mal angehen werde. Die Positionierung der Textelemente ist soweit mit Hilfe von CSS ganz gut gelungen. Ich frage mich schon immer wieder, wie man eigentlich Webseiten gestalten konnte, bevor es diese Stylesheets gegeben hat. Zu unserer FH-Zeit kam die Sache ja grad erst auf, so richtig gelernt haben wir das eigentlich nie. Und ehrlich gestanden leuchten mir manche Verhaltensweisen schon nicht ganz ein. Aber ich das letztlich trotzdem ganz gut hinbekommen und auch ein paar schwierigere Aufgaben lösen können. Als Basis dienen aber immer noch Tabellen. Das ist zwar nicht wirklich die feine Art, aber sie funktioniert einfach prächtig und unkompliziert und va. sieht das Ergebnis in allen Browsern gleich aus. Und das ist für das große zusammengestückelte Bild natürlich essentiell. Bei den Textpositionierungen ist es weniger dramatisch, wenn im Internet Explorer das Ganze ein paar Pixel nach unten rutscht. Nun war ich heute also noch vier Stunden dran und habe die Sache quasi unter Dach und Fach. Mehr dazu gibt’s dann wieder, sobald die Webseite offiziell online steht. Von meiner Seite her liegt die Arbeit jedenfalls prächtig im Zeitplan.
Vor Jahr und Tag..
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- Datum: 24. November 2008
- Kategorie: Arbeit, Medien, Onlinemedien, Arbeit, Unterrichten
- Wortanzahl: 586 Wörter