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Billard mit Sandy und Dave

24. Oktober 2007, 54 Mal gelesen.
 

Der heutige Tag stand ganz im Zeichen des Unterrichts. Hatte vormittags zwei Seminareinheiten und dann am Nachmittag nochmals eine. Dieses Mal ging ich ganz konkret auf die Probleme der Studenten ein. Hatte verlangt, dass bis Montag die bisherigen Files für die Semesterarbeit online gestellt werden. Dazu sollten die Studierenden gleich ihre Probleme definieren. Teilweise war da ganz brauchbares Zeugs dabei, einige Abgaben grenzten aber schon an eine ziemliche Frechheit. Hier werden definitiv ein paar Leute die Rechnung mit der Endnote präsentiert bekommen, wenn sich hier nicht mehr extrem viel tut. Ein Team hat dann aber alles geschlagen: es hat praktisch schon den fertigen Film abgegeben und zwar in wirklicher Sahnequalität, alle Achtung. Heute ging ich jedenfalls die Problemfälle durch. Dabei hab ich mir eine Datei zusammengestellt, in der die relevantesten Dinge besprochen sind. Damit die StudentInnen besser folgen können, hab ich gleich in die Files selber die Lösungsschritte gespeichert. Effektiv ging ich auf folgende Punkte ein: Nurbsmodeling mit Detach und Attach, Geometry- und Normalconstraints. Boolsche Probleme, detailliertes Polymodelling und automatische Animationen. Auf manche Punkte ging ich genauer ein, manche wiederum erwähnte ich eigentlich nur. Kam dann auch draufan, welches Problem bei welcher Gruppe relevanter war, wobei ich schon versuchte, anhand der konkreten Beispiele generelle Probleme und Workflows zu beschreiben. Im Großen und Ganzen hat das dann glaub auch recht gut funktioniert. Einzig am Ende der letzten Gruppe ging ich noch auf eine spezifische Frage ein und zeigte die doch komplizierte Lösung vorne für alle. Das hätte ich bleiben lassen sollen – hat sicher einige wieder völlig verwirrt.

Daheim zockte ich dann noch ein wenig, aber auch heute nicht wirklich erfolgreich. Kurz vor acht holte mich dann Sandy ab, um ins Patricks nach Rankweil zu fahren. Dort stieß auch noch Jutta zu uns und wir legten gleich mit Billard los. Dazu bestellte ich mir noch einen Chili-Toast. Er war ja schon ganz lecker, aber ganz ohne Garnitur und nur mit Käse und Chilipulver für 3,60€ doch deutlich zu teuer. Die Billardspiele waren dann teils ziemlich übel. Jutta und ich brachten nicht grad unsere Höchstleistung, wohingegen die Springs richtig auftrumpften. Dave spielt wirklich extrem solide und Sandy hat ein paar echt unglaublich schwere Murmeln in die Löcher geschoben. Wir konnten ab und zu schon mithalten, scheiterten dann aber zumindest am Ende ziemlich kläglich. So wurde mir auch eine Regel erklärt, die ich ehrlich gesagt gar nicht kannte: wenn man nur noch die schwarze Kugel versenken muss, darf die weiße nicht ins Loch. Egal, ob die schwarze mitgeht oder nicht! Tja, und genau das hat Jutta geschafft, obwohl wir vor dem Stoß noch genau dieses Ereignis prophezeiten ;) Naja, egal, immerhin konnten wir das letzte Spiel noch für uns entscheiden. Dave versenkte bei einem völlig geschenkten Stoß die weiße Kugel noch irgendwie mit der schwarzen mit. Ich glaube, das kostete ihm viel Können, uns diesen Gefallen noch zu machen. Hochmotiviert stiefelten wir dann noch zum Dart. Dort starteten wir mal mit zwei Partien “Mensch ärgere dich nicht”. Dabei zog uns Dave sofort ab und ließ uns bitterböse hinten nachhecheln. Man merkt schon, dass er in einer Bar gearbeitet hat ;) Es blieb letztlich aber trotzdem spannend und lustig. Hab natürlich versucht, die zwei Mädels auf 0 runterzuputzen, wo’s nur ging. Danach spielten wir noch normale 501-Partien, wo’s mir großteils echt gut lief. Hatte kaum Streuung und traf den 19er teils echt in Serie, manchmal auch fein den dreifachen. Nur beim Auswerfen hatte ich dezente Probleme. Hätte ich den einfachen treffen sollen, ging der Pfeil natürlich genau auf Doppel oder Dreifach. Ein echtes Elend. Spaßig war’s dennoch. Ich genieße es, beim Darten blöde Sprüche abzulassen, wo’s nur geht ;) Gegen Mitternacht war ich dann daheim.

Vor Jahr und Tag..

 
 

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