Modeling-Seminare
In der Früh musste ich erst mal die Karre heim bringen, dann mit dem Bus von Tosters zum Bahnhof. Viel Zeit hatte ich nicht, bis ich mit der heute ersten Seminareinheit in 3D loslegen musste. Meine Stimme ist leider immer noch ziemlich im Arsch, aber da muss man wohl durch. Im Großen und Ganzen lief die Sache schon ganz gut. Allerdings hatte ich doch das Gefühl, dass das Fehler- und Frustpotenzial nun doch noch höher ist als in der Crash-Stunde vom letzten Mal. Ich nahm mir aber doch die Zeit um immer wieder mal durch die Reihen zu huschen und zur Hilfe zu eilen. Wie so üblich reicht es halt leider auch nur einen Schritt falsch zu machen und man verstrickt sich schon in irgendwelchen anderen Dingen. Ab und an hab ich dann den Einzelpersonen erklärt, was wieso und wie, aber manchmal versuchte ich einfach nur den gewünschten Zustand wieder herzubekommen. In den Seminaren am Nachmittag lief es dann recht ähnlich ab, wobei ich die zeitlich ein bisschen optimieren konnte. So nahm ich mir für das Modeling des Läufers nicht ganz so viel Zeit, um mit dem Poly-Turm nicht so viel Stress zu haben. Ich habe noch irgendwie versucht, die Unterschiede zwischen Nurbs und Polys zu erklären, die werden sie aber ohnehin erst verstehen, wenn sie sich richtig intensiv damit beschäftigen. Ich hatte das mit den Nurbs damals ja auch nie kapiert, was allerdings auch kein Wunder ist, weil Lightwave schlichtweg kein Nurbsmodeling angeboten hatte. Na, egal, letztlich lief die Sache eh ganz gut.
Ich verzog mich dann noch im VR-Labor ein paar Dinge erledigen, ehe ich beim Bahnhof noch einen Dürüm holte. Die Ratten verlangen für einen Vegi-Dürüm mit Käse doch beinhart 4 Euro – also irgendwann ist dann eigentlich auch mal Schluss. Unheimlich. Ich traf mich dann mit einem ebayer, dem ich ein paar Platten verscherbelte. Teils war ich wirklich zu billig unterwegs, aber auf ebay werden die Preise unter Umständen auch richtig kaputt gemacht. Fünf Versteigerungen liefen ganz nach meinen Vorstellungen, der Rest dann aber schon eher eine Enttäuschung. Overall passt es aber schon, da ich immerhin so 300 Euro Gewinn gemacht habe. Klaus fuhr dann grad im gleichen Zug und wir plauderten noch ein bisschen über den Betriebsausflug und mögliche Mountainbike-Touren. Er kauft sich ein neues Rad und ich wollte meins eigentlich auch mal wieder entstauben. Mal sehen, ob wir da heuer noch was schaffen. Daheim machte ich dann eigentlich nicht mehr allzu viel, da es doch schon fast 20:00 Uhr war, als ich heimkam. Mails, News, Blogs und eine Partie Poker. Auf Hollywood habe ich nun beinhart ausgecasht und gleich bei Action Poker einen neuen Account erstellt, um ein bisschen Bonus zu huren. Wird allerdings ziemlich schwierig, da man bei Turnieren erst ab 1$ Gebühr Bonuspunkte sammelt. Also min. 20$-Turniere. Ist bei einer Bankroll von 100$ halt nicht gerade die risikofreie Sache.. vielleicht spiele ich zukünftig ja auch ein bisschen Heads-Up Cashgame, wer weiß. Sinnvoller wäre es ja ohnehin, wieder zu den Shorthanded Tischen zu wechseln
Vor Jahr und Tag..
- Datum: 24. September 2008
- Kategorie: Arbeit, Unterrichten
- Wortanzahl: 501 Wörter