Wordpress Onkel Andys Tagebuch|Filme |Spiele|Fotos
 

Easy Day mit Brunch, Sonne und Film

24. August 2008, 26 Mal gelesen.
 

Chillen in BregenzHeute Morgen fuhren wir mit dem Auto nach Bregenz, wo wir Jonny und Sabrina zum Brunchen trafen. Eigentlich hätten auch Tobster und Claudia kommen sollen, was dann aber leider doch nicht ganz geklappt hat. Das Wirtshaus am See war zum Bersten voll und wir wurden einem ziemlich mauen Tisch zugewiesen. Leider waren wir so fernab der Musik und va. total im kalten Schatten. Dabei hätte es heute richtig gemütlich sein können. Tja. Schade war auch, dass die Brunchleute auch nicht alles im Griff hatten. So gab’s zu Beginn zwar noch leckere süße Teile wie kleine Nussgipfel und so, dafür keine Eier. Als dann die Rühreizufuhr wieder geklappt hat, gab es dafür nichts Süßes mehr, also ziemlich doof. Immerhin war sonst so viel aufgetischt, dass man eigentlich nirgends wirklich anstehen musste. Ich langte halt beim Käse und bei den Antipasti umso mehr zu und kam definitiv nicht zu kurz ;) Als sie dann schon mit dem Abbau begannen, zahlten wir und setzten uns ne Weile in die Sonne. Wir konnten direkt am See noch eine feine Bank ergattern. Ach, wie herrlich warm es dort doch war *g* Wir entdeckten dann grad noch die Ansammlung an Liegestühlen und Strandkörben gegenüber vom Wirtshaus. Ich konnte mich noch dunkel an die Aufbauten erinnern, da die schon bei der Fußball-EM hier waren. Jedenfalls muss ich sagen, ist dieser Strand echt genial. Der Sand am Boden, die Palmen, die Schiffsbar, das alles versetzt einen richtig in Urlaubsstimmung. Wir organisierten uns gleich mal was Leckeres zu trinken, wobei mich der Ipanema gleich positiv überraschte. Ich kenne diese alkoholfreie Caipi-Variante eigentlich nur mit Ginger Ale, hier hat man die Limette und den Zucker aber mit Cranberry-Saft aufgefüllt. Das macht die Sache natürlich ein Stück herber, aber richtig fein. Wir lümmelten also ziemlich lang in den feinen Stühlen rum, mit Jonny ließ ich ein bisschen das Camp Revue passieren, sonst war passend zum Surrounding natürlich Urlaub groß im Gespräch. Kurz vor drei fuhren wir dann schließlich nach Hause.

Dort pflanzten wir uns mal ganz gemütlich auf die Terrasse. Die Sonne knallte weiterhin genial herunter, nervig war lediglich der Wind. Ich machte mir gleich mal einen Drink und war dort ziemlich wagemutig. Auf der Webseite von Licor 43 gibt es einige sehr abgefahrene Cocktailrezepte. Ich entschied mich für den “Frozen Bounty” mit eben diesem fruchtigen Likör, Wodka, Kokossirup und Milch. Eigentlich nicht schlecht, doch irgendwie ging das Ding völlig in die Hose. Man muss alle Zutaten mit Eis durch den Mixer jagen, wodurch der Cocktail eine sämigere Konsistenz erlangt. Das ist aber in Verbindung mit Milch echt elend. Nach dem ersten Glas musste ich schließlich aufgeben. Ich werde sicher nochmals eine ähnliche Mixtur testen, aber nichts mehr in der frozen-Region. Der Drink wurde dann durch eine weitere Neuheit abgelöst: Gin mit Kombucha. Das hatte ich letztens im Dogana auf der Karte gesehen. Natürlich musste ich das gleich ausprobieren. Dieses Carpe Diem ist aber doch ziemlich eigenartig, muss ich sagen. Da schmeckte mir die coole Mixtur beim Wirtshaus doch deutlich besser. Die mixten damals Gin mit Mangosaft und sonst noch was, das sollte man auf jeden Fall mal ausprobieren! Okay, man könnte meinen, ich habe mir heute dezent die Hucke voll gesoffen, aber es blieb dann schon bei diesen zwei Gläsern. Währenddessen trug ich noch ein paar Tage im Blog nach. War da die letzten Tage doch ein wenig nachlässig leider. Und so verging der Rest des Nachmittags wieder mal ziemlich flugs.

Auf ein Abendessen haben wir auf Grund des ausgiebigen Brunchs verzichtet, stattdessen knabberten wir ein bisschen an Erdnusswürmern rum – und zwar vor dem Fernseher. Ham spontan die DVD “Das Haus am Meer” eingeworfen. Den Film hatte ich vor kurzem Angy ausgeliehen und so wurde Riki auch drauf aufmerksam. Wie in meiner Mini-Review zu lesen ist, kommt der Film nur knapp über die Durchschnittswertung. Das liegt mitunter auch daran, dass ich allgemein eher geizig mit meinen Sternen bin. Andererseits aber auch an der Hollywood-Lastigkeit. Es ist ein gefühlsbetonter Film mit schönen Bildern und einem genialen Nebendarsteller, aber irgendwie fehlen doch so die Überraschungen und genialen Momente. Eben solider Durchschnitt. Nach den zwei Stunden war’s eh schon fast elf und so war’s durchaus schon Zeit zum Schlafengehen.

Vor Jahr und Tag..

 
 

Kommentiere