Rumnuppeln und Pizzaessen
Der heutige Samstag war ähnlich unspektakulär wie der gestrige Fenstertag. Ich hab zuerst ein bisschen ausgeschlafen und startete mit Riki gegen Mittag einen kleinen Abholdienst. Geplant war dann, am späteren Nachmittag mit dem Fahrrad zu einer Gaststätte zum Abendessen zu fahren. Dooferweise verschlechterte sich das Wetter aber konstant, wodurch die Radtour-Idee letztlich doch verworfen wurde. Immerhin zogen wir aber den Essensplan durch, obgleich das schon der dritte Tag hintereinander ist, dass wir auswärts essen. Dekadente Geschichte
Aber zum Kochen fehlte defintiiv die Lust und va. wollten wir die Tatsache nutzen, dass wir derzeit das Auto von Riki’s Dad zur Verfügung haben. Die Auswahl der Location fiel uns gar nicht so leicht, gibt es auf der VN-Genießercard doch einige recht interessante Angebote. Eigentlich hätte man ja fast nach Dalaas fahren müssen, was uns dann aber doch zu abgwegig erschien. Schließlich einigten wir uns auf die Pizzeria Michele in Rankweil. Hier ham wir durchaus schon positive Stimmen dazu gehört, also wollten wir uns selbst von der Qualität überzeugen. Die Räumlichkeiten sind mal schon ganz witzig. So gibt es neben dem eher unspektakulären Nichtraucherabteil einen komplett runden Speiseraum. Sieht man ja auch nicht oft. Wir waren anfangs so ziemlich die einzigen Gäste, zu späterer Stunde füllte sich das Lokal aber doch ziemlich. Der Rabatt mit unserer VN-Card klappte wieder wunderbar. Bei der Kulinariskarte nahm man’ meiner Meinung nach ein bisschen genauer. Diese musste man wirklich gleich zu Beginn vorweisen und die Bestellung stand schon korrekt auf der Rechnung. Die VN-Karte zeigt man aber zumindest bei den bisherigen Lokalen erst am Ende und die Bedienung streicht einfach die billigere Hauptspeise von Hand durch. Wie auch immer, die zehn Euro in diese Rabattkarte waren auf jeden Fall wieder gut investiert, auch wenn wir sie heuer noch nicht übermäßig genutzt hatten. Aber eigentlich hat man den Kaufpreis ja schon beim ersten Mal herinnen. Positiver Nebeneffekt zum Geldsparen ist natürlich schon, dass man eher motiviert ist, neue Lokale auszuprobieren. Mit der Michele-Pizzeria machten wir auf jeden Fall keinen Fehlgriff. Die Pizzas waren regelrecht riesig, allerdings störte der doch ziemlich dicke und angebrannte Rand. Ansonsten eine ganz solide Sache mit leckerem Teig und feinem Belag. Auch die Knoblauch- und Chilisoße konnten überzeugen. An die Pizzeria in Klaus kommt meiner Meinung aber soweit noch niemand heran. Gegen halb neun verließen wir den Laden und fuhren wieder heimwärts. Auf dem Weg wollten wir noch einen Blick in die ebenfalls auf der Karte vorhandene Trattoria am Hirschgraben werfen. Das Arsenal an Mitarbeitern vor dem Miniladen schreckte uns aber doch ein wenig ab, sodass wir die Inspektion kurzerhand verschoben
Vor Jahr und Tag..
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