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Sieg gegen die jungen Dornbirner

23. Oktober 2007, 61 Mal gelesen.
 

Wir starteten heute Morgen mit unserem 3D-Wahlfplichtfach für die Informatiker. Leider hat die Kommunikation nicht so ganz geklappt und die Studs waren zur falschen Zeit im falschen Raum. Letztlich trudelten die Leute aber doch um 9:00 im VR Labor ein. Ich arbeitete noch ein klein wenig an den letzten Folien und machte irgendwie ein ziemlich stupides Bild. Es waren quasi schon alle Studs da, nur Megi nicht und da wusste ich nicht wirklich, was ich nun sagen soll – also einfach mal nichts sagen. Das Telefon klingelte dann, Megi meldete sich, sie komme in ein paar Minuten. Gab die Info an die Studs weiter und tatsächlich mussten wir nicht mehr lange warten. Wie geplant legte Megi dann mit den allgemeinen Infos zur Veranstaltung los. Danach hätte sie eigentlich die Standard-Präsentation machen sollen und ich war für das Vorstellen der Geräte samt Einblick in die Technik dahinter verantwortlich. Da sich Megi aber ziemlich schlecht fühlte, bot ich ihr spontan an, den ganzen Vormittag zu übernehmen. Und so kam es dann auch, dass ich die gesamte Präsi von Beginn an machte, satte 2 Stunden Vollgas auf Englisch.

Danach stand ein kurzes UCT-Meeting an und nachmittags kam mit 1 Stunde Verspätung ein Typ von Spatialview vorbei. Wir hatten diese 3D-Displays ohne Brille ja schon vor einiges Zeit angesehen, waren damals aber völlig enttäuscht. Also nahmen wir das Angebot einer erneuten Vorführung gerne in Anspruch, in der Hoffnung, dass hier technisch was getan wurde. Was schon mal sehr positiv war, war die Größe des Displays: satte 42″, yeah das rockt! Jesus. Ich hab jetzt ja in einem jüngsten Wahn mal einen Blick auf die LCD- und Plasmawelt geworfen und liebäugle nun beinahe doch schon mit solch einem Exemplar statt meinem Beamer, den ich ja scho seit Jahren kaufen will ;) So ein 52″ Plasma-Screen um 3000€ wär durchaus ein kleiner Hit. Ein größeres Bild eigentlich völlig übertrieben und der Beamer auf Grund der nötigen Leinwand doch teurer und komplizierter. Okay, die Frage ist sowieso, wozu ich solch ein Ding brauche, nachdem ich fast nie vor der Glotze sitze. Aber irgendwie ist’s halt der innere Drang nach einem geilen HD-Bild *g* Und ich muss schon sagen, jetzt wo ich das große Display gesehen hab, reizt mich die Idee immer mehr. Wie auch immer, der Clou an dem Gerät war natürlich das Prisma-Zeugs davor, wodurch es eben möglich ist, 3D zu sehen, ohne eine spezielle Brille anzuhaben. Und ich muss sagen, die Qualität hat mich doch mehr überzeugt als beim letzten Mal. Und zwar sind auf Grund des nötigen Abstands zum Fernseher die Schwimmereien nicht mehr so massiv sichtbar. Bedeutet, man kann den Kopf durchaus ein wenig hin und herbewegen und hat keinerlei Bildbeeinträchtigungen. Ein großer Nachteil besteht jedoch immer noch: der 3D-Effekt ist extrem gering. Zwar gewöhnt man sich mit der Zeit an die Darstellung und kann je nach Fokussierung durchaus räumliche Effekte erkennen. Richtig überzeugend ist die Sache aber noch lange nicht. Das liegt gewiss auch am mangelhaften Vorzeigematerial, teils aber definitiv an der eher zweifelhaften Technik. So richtig überzeugt war auch sonst keiner der eingeladenen Zuseher. Der kleine 19″ Gamer-Monitor gefiel den anderen besser, ich fand den jedoch eine Katastrophe. Hier gibt es genau die gleichen Probleme wie beim Monitor vom letzten Mal: kaum bewegt man sich einen Zentimeter zur Seite, schwimmt das Bild. Finde ich echt furchtbar. Naja, ich zischte dann zum Zug, um rechtzeitig heim zu kommen.

Dort gab’s dann klassischerweise was zu futtern und ein paar Plaudereien. Pflanzte mich noch kurz in den Massagestuhl, wo ich eh schon wieder mal wegpennte. Musste dann mit dem Rad zur Halle fahren, weil meine Eltern das Auto brauchten. Heute stand das Match gegen die Dornbirner Rookies an. Mann, war das ein schräges Spiel. Den ersten Satz konnten wir recht klar gewinnen. Wir hatten sehr souveräne Services und so kamen die Gegner überhaupt nicht ins Spiel. Viel zu tun hatte ich nicht. Ein Hinterkopfangriff und ein paar recht vernünftige Angaben, das war’s großteils. Im zweiten Satz wechselten wir die Aufstellung und bekamen gnadenlos auf’s Dach. Das lag aber weniger an uns als an den Gegnern: die kamen plötzlich massiv ins Spiel. Die Annahme funktionierte und die Angriffe über die Mitte rollten regelrecht über uns drüber. Interessanterweise kam dann aber im dritten Satz gleich wieder der Einbruch. Va. Bernd hatte wieder ein geniales Service und so dominierten wir nicht nur Satz 3, sondern auch Satz 4 ganz klar. Gute Angriffe kamen va. von Reini, aber auch sonst lief’s ganz okay, sofern wir überhaupt mal einen Ball spielen konnten. Denn die Dornbirner waren echt sehr schwach. Für unsere vier Zuseher war das auf jeden Fall ein mühsames Spiel *gg* Wir tranken dann oben noch was, sinnierten über das Spiel, etc. Daheim meinte ich dann noch, zwei Shorthanded Turniere spielen zu müssen, die aber leider nicht besonders erfolgreich verliefen :(

Vor Jahr und Tag..

 
 

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