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Präsentationen, Essen mit Hase

23. Oktober 2006, 36 Mal gelesen.
 

Der heutige Tag stand im Zeichen von VR-Lab-Präsentationen: Hatten heute wieder mal zwei größere Blöcke für FH-Mitarbeiter und teils sogar Studenten bereit gestellt, um über unsere Tätigkeiten zu informieren. Waren teils auch interessante Gespräche, die entstanden. Jedenfalls hat Gott sei Dank alles recht gut funktioniert. Für andere Dinge war sonst aber nicht viel Zeit, zumal ich eh schon um 16:30 abhauen musste. Ich fuhr nämlich mit dem 5 Uhr-Zug nach Innsbruck. Ja, es war wieder e-learning am Programm – aber diesmal machte ich die Sache deutlich geschickter. Fuhr also schon am Vorabend hin, um nicht so früh aufstehen zu müssen und auch noch die Möglichkeit zu haben, mit Hase was zu unternehmen. Im Zug jedenfalls musste ich mich noch ordentlich für den morgigen Tag vorbereiten. Hatte geplant, heute bei der Arbeit was zusammenzuschreiben, doch das klappte eben aus oben genannten Gründen nicht wirklich. Ich hab dann nur noch schnell ein paar theoretische Grundlagen ausgedruckt und die dann für mein Geschreibsel benutzt. Effektiv ging’s darum, ein Briefing für ein e-learning-Filmchen zu schreiben und auch gleich ein paar Ideen dazu zu liefern. Für ersteres musste ich mich eben zuerst noch ein bisschen einlesen. Hab dann so etwa eine Seite zusammengeschrieben, wo ich auf die wichtigsten Sachen eingegangen bin.

Jedenfalls werde ich die Sache so durchziehen: Auftrag vom UCT an mich (oder wen auch immer), um ein Motivationsvideo für 3D-Animation zu erstellen. Das soll den Studenten in der ersten Lehreinheit gezeigt werden, ein wenig Einblick in die Arbeit geben, aber auch Erebnisse von bisherigen Jahrgängen präsentieren. Vielleicht stell ich das Schriftstück eh mal online. Meine drei Ideen zu einem ca. 8minütigen Film hab ich in den 2 Stunden Fahrt nicht wirklich fertig gebracht. Aber immerhin zwei Stück hab ich niedergeschrieben und irgendwie war ich eh schon recht zufrieden damit. In der ersten Idee führt ein kleiner Gnom durch eine Art Theaterstück. Dort werden auf einer Leinwand ein paar Filme gezeigt und danach auf der Bühne selbst der Entstehungsprozess dargestellt. In der zweiten Idee ging’s um eine Führung durch ein 3D-Museum. Anhand von bewegten Bildern und Skulpturen würde dort dann erklärt werden, wie Animationen entstehen. Werde hierzu sicher auch noch irgendwann mehr preisgeben, muss mir noch was überlegen ;-) Oki, jedenfalls holte mich dann um halb acht Hase vom Bahnhof ab. Wir fuhren zu den Rathausgalerien, wo wir im Thai-Li-Ba essen gingen. Hab irgendwas mit Tofu, Gemüse und Kokosnussmilch oder so gegessen, eh klar ;-) War sehr lecker und mich hat der Laden immer schon vom Ambiente her fasziniert. Also alles tippetoppe und danach fuhren wir in den 7. Stock in die Panoramabar 360°. Nachdem ich vorhin Hase zum Essen einlud revangierte er sich hier mit einem Strawberry Daiquiri. Auch lecker ;-) Plauderten also noch ne Weile, so gegen 22:30 führte er mich dann noch in seine Wohnung.

Dort wollte ich eigentlich recht bald mal ins Bett gehen, doch ich musste ja noch eine Idee für den morgigen Tag vorbereiten ;) Also Laptop angeworfen und dabei spaßeshalber mal die wireless Netzwerke der Gegend gecheckt. Und siehe da, Netgear sei Dank war dort ein eben so benanntes Netzwerk mit vollstem Empfang anzuzapfen. Wunderbar, düste also auch noch ne Weile im Internet herum, ehe ich mal an meiner dritten Idee herumbastelte. Hatte mir eine Quizshow a la Millionenshow vorgestellt: Es gibt Fragen über 3D-Dinge wie Hollywood-Filme, Begriffe, Herangehensweisen, etc. und dazu halt 4 Antworten. Durch den Dialog zwischen Kandidat und Moderator könnte sehr viel Information hineingebracht werden, visuelle Infos würden auf einer Leinwand im Studio präsentiert werden. Ja, fand ich eigentlich auch ganz gut, auch wenn’s nicht besonders innovativ ist. Aber Quiz-Sachen haben halt immer einen spielerischen Charakter und erhöhen sicher die Aufmerksamkeit und Motivation. Mit diesem Wissen konnte ich mich dann kurz vor Mitternacht noch getrost schlafen legen.

Vor Jahr und Tag..

 
 

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