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Maria, mir schmeckt’s!

23. August 2009, 86 Mal gelesen.
 

So, zuerst noch ein kurzer Rückblick auf die vergangene Woche. Am Dienstag war wie üblich eine Partie Beachvolleyball auf dem Plan. Es hat sich wieder viel getan auf dem Platz, da waren wir grad froh, dass wir an dem Tag ganz offiziell Forderungen von anderen Teams abschmettern dürfen. Die Spiele waren dann allesamt ziemlich ausgeglichen und machten ordentlich Spaß. Anschließend gingen wir noch zur Pizzeria rüber, wo aber beinhart sämtliche Plätze draußen bereits besetzt waren. Auch beim Löwen war alles komplett voll, aber zumindest den letzten freien Tisch konnten wir noch ergattern. Echt schräg, dass hier unter der Woche um neun so viel los ist – andererseits war das Wetter wirklich super und die Temperatur sehr angenehm. Mittwochs saß ich dann ne Weile mit Riki auf der Terrasse, wo wir gemütlich speisten und uns am Laptop ein wenig durch Ländleimmo klickten. Ja, wir haben jetzt mal begonnen, uns ein wenig zu informieren, was es so alles gibt und wie die finanziellen Anforderungen aussehen. Meiner Meinung nach stehen wir langsam vor der Entscheidung, ob man ewig nur Miete zahlt oder doch was kauft. Letzteres hat halt den Nachteil, gebunden zu sein und einiges an Zeit zu investieren zu müssen. Andererseits ist eine Eigentumsimmobilie schon eine Art Altersvorsorge und zusätzlich kann man sich halt einiges nach den eigenen Vorstellungen zurecht legen. Jetzt gucken wir uns einfach mal unverbindlich um.

Am Donnerstag war an und für sich ein größerer Kinoabend angedacht, was aber nicht ganz geklappt hat. Letztlich waren Riki und ich alleine unterwegs und Jonny stieß dann noch spontan zu uns. Zu zweit fuhren wir zuerst zum Palast in Hohenems, um ein feines Abendessen einzunehmen. Übermäßig billig ist es dort ja leider nicht, aber gut und schön. Gerade der riesige Baum im Garten hat echt Stil. Im Sommer ham sie einige witzige Events, die mich auch reizen würden, aber letztlich ist die Bude halt nicht wirklich in unserem Einzugsgebiet ;) So vor dem Kino bietet sich ein nettes Essen im Gastgarten aber auf jeden Fall an. Mit gefülltem Magen ging’s dann zum Cineplexx, wo wir nach dem Holen der Karten die Wartezeit mit einem Drink versüßten. Nachdem dann auch Jonny zu uns gestoßen war, stürmten wir den Kinosaal, um uns die deutsch-italienische Produktion Maria ihm schmeckt’s nicht anzusehen. Den Trailer dazu habe ich nun doch schon einige Male gesehen und ich fand ihn jedes Mal zum Schreien komisch. Eigentlich verspricht er auch nicht zu viel, auch wenn er natürlich schon manch Highlight vorweg nimmt. Der Film ist aber wirklich ordentlich humorvoll und sorgt phasenweise zu Lachern im Minutentakt. Eine solide Komödie ganz im Stile von My big fat greek Wedding, in der es um eine interkulturelle Hochzeit geht. Ein Deutscher möchte eine Halbitalienerin heiraten und kracht ordentlich mit dem konservativen und ein klein wenig tyrannischen Vater der Braut zusammen. Dem zufolge muss die Hochzeit nämlich in Süditalien stattfinden, wo die beiden Kulturen dann richtig aufeinander knallen. Dabei werden auf sehr charmante Weise die verschiedenen gegenseitigen Vorurteile auf die Schippe genommen, wobei hier auch die große Stärke der Geschichte liegt: es geht nicht nur um Klamauk, sondern wirklich auch um typische menschliche Marotten, Rassismus und Lebenseinstellung. Und das macht den Film letztlich so sympathisch. Alles in allem kann man den Streifen also auf jeden Fall empfehlen. Er ist kein Knüller, aber durchaus witzig und herzig.

GrillenAm Wochenende war schließlich großes Grillen angesagt. Gestern Samstag waren wir bei Angi zum Geburtstagsessen eingeladen. Wir ham die drei eh schon ewig nicht mehr gesehen, somit war das dann auch höchste Zeit ;) Luca hat natürlich ordentlich für Action gesorgt und musste auch immer wieder unterhalten werden. Doch bevor er mir dann ganz stolz die Fotos von ihrem jüngsten Ausflug zum Lago Maggiore zeigte, gab’s ordentlich was gegen den Hunger. Neben feinem gegrillten Gemüse, Kartoffeln und Maiskolben stopfte ich genüsslich Schafskäse aus der Alufolie in mich hinein. Und leckeren Kuchen gab es grad auch noch. Anschließend spielten wir mit Luici noch eine Runde Buzz Junior. Das Spiel hat mit dem eigentlichen Quizspiel rein gar nichts zu tun, sondern bietet eine Palette an mal mehr mal weniger guten Mini-Games, die mit den Buzz-Controllern gesteuert werden. Eigentlich ne sehr clevere und durchaus nette Sache, denn so sind die nicht gerade billigen Controller nicht nur für Ältere interessant. Teilweise sind die Spielchen gar nicht mal so einfach und es wird einiges an Reaktionsfähigkeit verlangt. So gegen halb elf wurden wir dann heim geführt. Dort kämpfte ich dann natürlich noch eine ganze Weile mit meinem Modem. Immerhin hatte ich bei Angi noch schnell ein paar Configfiles, nochmals die aktuelle Firmware und ein, zwei Tipps aus dem Internet gezogen. Das Ergebnis war dann allerdings durchwachsen. Ab und zu konnte ich gar ich keine Verbindung zum Gerät mehr herstellen und falls doch, dann brachte mir zwar offensichtlich der DNS-Server eine IP-Auflösung, der Host selbst blieb aber trotzdem unerreichbar. Die Fehlermeldung wäre inzwischen wenigstens recht klar zu entziffern gewesen: Fehlende Authentifizierung. Hmmm, ich hab also nochmals das Passwort auf den Unterlagen gecheckt und mich versichert, dass ich auch das richtige im Modem eingegeben habe. Es war dann recht bald klar, dass ich mich nicht vertippt hatte und der Hund woanders begraben lag. Wo auch immer.

Heute stand dann auch gleich quasi nahtlos die nächste Grillaktion an. Im Gegensatz zu gestern war netterweise auch das Wetter optimal. Nach einem kurzen Abstecher nach Götzis ging es gegen Mittag nach Lustenau zu Sabrina und Jonny, wo wir deren neuen Garten bestaunen durften. Zu den uns eh schon bekannten Steinmauern gesellten sich inzwischen einige nette Pflanzen, die die Sache schön auflockerten. Nach einem feinen Aperol und der Ankunft von Theresa ging es dann eh schon mit dem großen Fressen los. Wie für eine Grillaktion fast schon typisch konnte man sich an und für sich schon alleine mit den vielen verschiedenen Salaten die Hucke voll stopfen. Dabei gab es neben Würstchen und Fleisch auch Grillkäse, Gemüse und feine Kartoffeln mit einer genialen Knoblauchsauce. Irgendwann passte aber wirklich nichts mehr rein ;) Wir saßen noch bis halb fünf auf der sonnigen Terrasse, ehe wir uns noch auf den Weg zum Bruggerloch in Höchst aufmachten. Lustigerweise kannte ich diese Badelocation bereits von einem Beachvolleyballturnier, das ich dort vor etlichn Jahren mit Mäx bestritten hatte. Total idyllischer See eigentlich und trotz recht vieler Leute auch fein zum Liegen. Das Wasser musste nicht allzu lange auf uns warten, da uns doch rasch heiß wurde. Gewagt war die Idee, eine Frisbee mit ins Wasser zu nehmen, denn das Ding während des Schwimmens zu werfen ist eine satte Herausforderung ;) Nach dieser ordentlichen sportlichen Betätigung suhlten wir uns noch ne ganze Weile in der Abendsonne. Mit Bernd versuchte ich mich noch an einer Runde Hackysack. Holy Moly, hätte nie gedacht, dass das Jonglieren dieses kleinen Balles so schwierig ist. Da braucht man eindeutig ordentlich Übung, um das Ding mehrere Male in die Luft zu bekommen und es sich hin und her kicken zu können. Nach einer abschließenden Abkühlung im herrlich klaren Wasser fuhren wir dann nach etwa drei Stunden wieder zurück zur Terrasse. Dort wurden noch die Überreste vom Nachmittag vernichtet, ehe Riki und ich gegen zehn zum Bahnhof Hohenems gebracht wurden. In Feldkirch mussten wir dann entrüstet feststellen, dass am Sonntag Abend keine Busse mehr fahren. Keine Linie 60, 1, 13 oder 14 – nichts. Also mussten wir in den sauren Apfel beißen und wieder mal einem Taxi die Kohle in den Rachen werfen sniff

Vor Jahr und Tag..

 
 

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