Beachturnier und Essengehen
Der heutige Vormittag verging wieder mal ziemlich schnell. Kurz was einkaufen, ein kleines Frühstück und dann großes Tagging meiner mp3s. Ich habe letztens eine ziemlich geniale Foobar-Skin namens FooSune entdeckt, die ua. auch die Filterfunktion einbindet. Diese kennt man eh von Winamp und Foobar her. Zuerst sortiert man beispielsweise nach Genre, dann nach Band und schließlich nach Alben. Oder vielleicht hat man ja auch mal Bock, nur die Alben aus dem aktuellen Jahr zu filtern. Voraussetzung für das Funktionieren dieser Geschichte sind neben Plugins wie ColumnUI oder Browserpanel natürlich auch korrekte Tags in den Dateien. Und hier wartet also wieder mal einiges an Arbeit auf mich. Das Release-Jahr lässt sich ja meist noch recht einfach herausfinden, aber beim Genre wird’s oft ziemlich schwierig. Ich halte mich hier an die Beschreibungen Wikipedia und hole notfalls bei der einen oder anderen Musikseite noch zusätzliche Infos. Blöd ist halt irgendwie, wenn eine Band in ihrer Laufbahn unterschiedlich einzuordnende Alben eingespielt hat. Auf solche Sonderfälle wird aber vorerst mal geschissen. Auf Hinweise im HyrdogenAudio-Forum hin habe ich mich schließlich auch zur Nutzung von mehreren Genres im Genre-Tag entschieden, die dann durch einen Backslash voneinander getrennt werden. So erhalten beispielsweise die Songs von Nirvana MTV Unplugged den Tag Grunge\Live\Acoustic. In Foobar lassen sich diese multiplen Genres dann wieder wunderbar aufschlüsseln. Zudem ist es so möglich, nur Live-Aufnahmen zu listen oder eben genau diese rauszufiltern, was oft der Übersicht ganz gut tut.
Am Nachmittag fand dann ein Beachvolleyballturnier in Nofels statt. René hat wie letztes Jahr ein Mixed-Turnier anberaumt, es wurden aber rein männliche Teams auf Grund eines akuten Frauenmangels auch geduldet. Ich spielte mit Steffen zusammen, der letztes Jahr schon ab und zu mit uns trainierte und uns heuer verstärken wird. Ich war vermutlich nicht der Einzige, der ihm darauf hinwies, dass er für die Hobbymannschaft doch klar zu gut ist
Wir starteten heute genauso wie René+Mathias und Gunzi+Daniel außer Konkurrenz, spielten aber trotzdem gegen alle sieben anderen Teams. Nachdem ich noch kurz beim Abziehen des Platzes geholfen hatte, traten wir gleich mal gegen Hannes und Sonja an – mit Sicherheit das stärkste Mixed-Team des Vereins. So ganz kamen die beiden aber nicht in Schwung und so konnten wir gleich schon mal den ersten zufrieden stellenden Sieg einfahren. Begannen wir diesen Satz noch bei feinem Sonnenschein, verdunkelte sich der Himmel zunehmends und trübte die Stimmung ein wenig. Schließlich nervte ein ganz übler Wind und über ne gewisse Strecke auch immer wieder auftretender Regen. Es war also alles andere als optimal, was die Witterungsverhältnisse anging. Gott sei Dank kamen wir beide aber noch recht gut damit klar und konnten so auch die nächsten Matches eigentlich meist klar für uns entscheiden. Dabei zogen wir va. zu Beginn immer schön davon, insbesondere durch die sehr platzierten Angaben von Steffen. Mike joggte dann auch mal vorbei und beobachtete unser bislang spannendste Match. Eigentlich hätte es auch ne klare Sache sein können, aber dafür waren wir dann doch zu unfähig. Mathias und René lagen bereits eindeutig hinten, ohne dass wir uns übermäßig anstrengen hätten müssen. Dann gaben sie aber doch plötzlich Gas und brachten uns ziemlich in Bedrängnis. Unser 7-Punktevorsprung schwand dahin und beim Stand von 21:21 sahen wir uns bereits mit einem möglichen Matchverlust konfrontiert. Das Glück blieb dann aber doch auf unserer Seite und wir konnten das Spiel nach langem Gewürge noch für uns entscheiden. Huch. Die restlichen Spiele verliefen Gott sei Dank wieder klarer und so standen wir nach allen Matches an der Spitze der Tabelle. René splittete dann die Mixed-Teams und Männerteams und ließ zwei Finalspiele austragen. In diesem Rahmen trafen wir erneut auf Gunzi und Daniel. Ehrlich gesagt malte ich mir diesmal nicht mehr so gute Chancen aus. Zum einen waren die beiden doch schon gut eingespielt inzwischen, zum anderen konnte ich mich kaum mehr bewegen. Tja, das Alter machte unverblümt auf sich aufmerksam
Mein Körper rafft offensichtlich nicht mehr allzu viel, wobei natürlich die üblen Witterungsverhältnis ihren Beitrag zu meinen Rückenschmerzen leisteten. Der ständige Wechsel zwischen schweißtreibender Anstrengung und Warten im nassen T-Shirt tut einer solch sensiblen, viel zu wenig durch Fett geschützten Statur wie meiner halt nicht gut *lach* Okay, zugegebenermaßen hatte ich in der Bauchregion keine Schmerzen
Wie auch immer – im Laufe des Spiels ging’s mir langsam doch besser und gerade zu Beginn des Satzes spielte Steffen unsere Gegner alleine an die Wand. Super Annahme, solides Zuspiel und immer passende Angriffe. Bei mir lief’s Gott sei Dank auch nicht schlecht, wobei ich gerade mit dem Angriff nicht wirklich zufrieden war – dafür mit dem Rest. Gunzi und Daniel hatten also über lange Zeit so ihre Mühe mit uns und brachten sich auch durch einige Eigenfehler ziemlich klar in Rückstand. Wir waren unseres Sieges schon sicher, als dann plötzlich der Einbruch kam. Daniel blockte meine Pseudo-Angriffe am laufenden Band und wir fanden kaum mehr ein Rezept zum Punkten. So ließen wir die beiden doch ziemlich nahe an uns heran kommen, ehe uns Gott sei Dank noch der Todesstoß zum 21:18 geglückt ist *Gwunna!* Zufrieden, aber kaputt “wia a Glump” setzte ich mich noch ein wenig zu den Grillfreaks, ehe ich bei erneut aufkommendem Regen heimstrampelte.
Dort musste ich meinem armen Körperchen was Gutes tun und so ließ ich ihn in einer Wanne voll heißem Wasser entspannen. In die Badewanne lege ich mich ja nur äußerst selten, heute schien aber absolut der richtige Moment für solch eine Wohltat zu sein. Unser Piet war ganz wild auf den Schaum und hatte es sowieso ganz wichtig mit Zugucken und so *g* Nachdem dann Riki vom Stationsdienst heimgekommen war, wurden wir eh bald von Hase und Doris abgeholt. Die beiden waren übers Wochenende grad im Ländle und so machten wir aus gemeinsam essen zu gehen. Ganz dekadent liefen wir dann um 21:00 im Dogana auf, wo gerade unser Tisch gerichtet wurde. Hm, ja, ich war eigentlich schon gestern hier essen, aber Mittagsmenü ist halt doch was anderes.. Wir gönnten uns dann gleich mal einen Aperitif und ne Vorspeise, bis dann der Hauptgang serviert wurde. Ich entschied mich wieder für die asiatischen Nudeln. Die hatte ich zwar letztes Mal schon, aber auf Pilze hatte ich keinen Bock und irgendwie hatte ich die Teile in guter Erinnerung. So wurde ich auch heute keineswegs enttäuscht. Als wir dann die Nachspeise bekamen, war es schon 23:00 vorbei. Wir kamen auch irgendwie auf Berlin zu sprechen und auf den von Riki und mir geplanten Asien-Urlaub. Um Viertel vor zwölf waren wir dann schließlich daheim, wo ich eh gleich mal erschöpft ins Bett fiel.
Ein paar Fotos vom Turnier gibt es auf der offiziellen VBC Nofels Webseite.
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- Datum: 23. August 2008
- Kategorie: Medien, Offlinemedien, Ausgang, Unterwegs, Sportliches, Volleyball
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