Grillen bei Martina
Da grad Andi und Moni aus Wien hier im Ländle zu Besuch sind, ham sie kurzerhand mit Riki und Martina ein kleines Treffen ausgemacht. Und so wurden wir nach Lustenau zum Grillabend geladen. Die beiden ham sich ordentlich was angetan und es war echt ein kulinarisches Festle
Auch sonst war’s ganz lustig, Moni hat sich schon mal gleich zu Beginn über Riki’s ent-wienisierten Dialekt kaputt gebröselt. Zu Beginn gab’s mal einen Mojito mit original kubanischem Rum und österreichischem Limettensaft-Konzentrat und dann einen Insalata Caprese. Mit feinen Paprikascheiben garniert, was das Ganze echt voll hübsch und lecker machte. Der Platz im Freien war aber dann für die Hauptspeise leider zu klein, wobei’s eh langsam kühl wurde. Immerhin heizte Böschly mit seinem Grill ein wenig ein, er bereitete fleißig Fleisch und Wurst zu, während wir gemütlich plauderten.

Bald setzten wir uns also rein ins Wohnzimmer, das zwar ein bisschen eng ist, aber sonst echt voll genial. Finde die offene Küche sehr stylisch und auch die anderen Möbel passen gut in den hellen großen Raum. Mit ein paar kleinen Ausnahmen würd ich’s nicht wirklich anders machen – kann echt noch als Vorbild für eine künftige eigene Wohnung dienen – eben einzig der Essbereich müsste ein bisschen weiträumiger sein. Zu sechst ging’s aber eh noch ganz gut. Wie Böschly seinen Grillpart erfüllt hat, kann ich nicht beurteilen, aber das Gemüse aus dem Backofen war jedenfalls genial. Neben Potato Wedges gab’s noch Kürbisstücke, die ich in der Form glaub noch nie gehabt hab. Schmeckte recht ungewohnt, aber total gut. Auch die anderen Gemüsetile machten sich nicht nur optisch verdammt gut, sondern überzeugten auch geschmacklich auf voller Linie. Hab mir jedenfalls den Bauch voll geschlagen und auch die anderen aßen wohl ein bisschen über den Hunger hinaus, nachdem sie Böschly nachher noch mit einer dieser genialen Spezialwürste zwangsbeglückte
Der Hammer war dann eigentlich noch die Nachspeise: Böschly hat selber Eis gebastelt und zwar nicht nur irgendeines, sondern ein Biberli-Eis. Völlig absurde Idee eigentlich, aber auch genial, das muss ich unbedingt mal nachmachen. Scheinbar geht das Ganze auch ohne irgendwelche Hilfsmittel – man braucht nur die Muße, sich um das ständige Rühren der Creme zu kümmern. Die hatte Böschly nicht wirklich, weshalb die Konsistenz des Eises nicht ganz optimal war, doch das tat dem Geschmack keinerlei Abbruch. Wow, echt geil. Schließlich wurden wir auch noch mit einer Runde Wasserpfeife verwöhnt, die für den feinen Abschluss sorgte, auch wenn’s draußen dann doch schon ziemlich kalt wurde. So gegen halb zwölf fuhren wir dann nach Hause. Wir waren ja mit dem Auto unterwegs, so konnten wir uns das Bus/Bahndrama ersparen. Mann, Lustenau ist echt scheiße, was das anlangt.
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