Wordpress: Database-Cleaning
- Wordpress: Blogger Import
- Wordpress: Installation
- Bloggy Saturday: Sicherheit in Wordpress
- Wordpress: Permalinks-Wahn
- Wordpress: Database-Cleaning
- Fade to Black
- Wordpress 2.5 Update
- Wieder mal Wordpress-Plugins
- Pingbacks, Trackbacks und Kommentare
- Performance-Optimierung für den Blog
- Tausend und ein Beitrag
- Blog-Optimierung mit jsmin, PHP Speedy und Zip-Handler
Tja, ich konnte es einfach nicht lassen. Obwohl im einen oder anderen Forum klar davon abgeraten wird, bildete ich mir ein, ich müsse die gesamten Post-IDs säubern und schön lückenlos sortieren. Absolut schwachsinniges Unternehmen mit viel Zeitaufwand und ohne wirklichem Benefit. Aber ich fühl mich jetzt viel besser, ganz ehrlich! Also doch Benefit
Naja, die Sache war die: nach dem Blogger-Import gab’s viele Experimente, Entwürfe und so weiter. Die führte dazu, dass beispielsweise meine 700. Post die ID 785 hatte. Schlimm, gell, zumal man das so eigentlich nur im Admin-Bereich mitbekommt. Naja, mich hat’s dennoch gestört und so hab ich im phpmyadmin manuell alle IDs neu geschrieben. Das alleine nahm schon mal recht viel Zeit in Anspruch, zog dann aber blöderweise einen ganz üblen Rattenschwanz mit sich. Es sind nämlich auch sämtliche Metadaten von solch einer Aktion betroffen. Das bedeutet konkret: Kategorien, Tags, Anzahl der Views, Kommentare, Serien, etc. Also alles, was nicht direkt Inhalt des Postings ist wird nicht in die wp_posts-Tabelle geschrieben, sondern in postmeta oder terms und Co. Jetzt stand ich also da: sämtliche Postings sind plötzlich einer völlig falschen Kategorie zugeordnet. Festgehalten ist beispielsweise nur, dass der Beitrag mit der ID 3 in die Kategorie 5 gehört. Ändert man nun eine der beiden IDs hat man das Chaos perfekt. Lösung: alle Kategorien löschen und von Grund auf neu bauen
Harakiri-Alarm! Nun, ehrlich gesagt hab ich mir sowas Ähnliches eh schon mal überlegt gehabt, als ich auf Wordpress wechselte. Immerhin gibt es hier nun ja die schöne Option, Unterkategorien zu nutzen und so ganz glücklich war ich mit meiner bisherigen Einteilung sowieso nie. Also hab ich mir mal die Mühe gemacht und eine komplett neue Kategorienhierarchie ausgedacht. Ich konnte natürlich mit meinen inzwischen 700 Postings ordentlich Erfahrung sammeln und wusste recht genau, was Sinn macht und was nicht. Und irgendwie halt doch nicht. Ich hab meine Ideen jedenfalls öfters wieder verworfen und mich nun auf die momentan bestehende Liste an Einträgen festgelegt: Arbeit, Ausgang, Erholung, Gedanken, Poker und Sportliches. Um dann einen klareren Überblick zu bekommen gibt es für jede Kategorie noch mindestens zwei Unterkategorien. In der Ausgangs-Kategorie gibt es sogar zwei Ebenen
So, mal sehen, wann ich dazu kommen, die ganzen Posts den entsprechenden Kategorien zuzuordnen. Weiters betroffen von meiner Aktion waren auch die ganzen Tags. In meinen letzten Postings habe ich mich immer bemüht, Stichworte anzugeben, was va. Sinn macht, um am Ende eines Beitrags ähnliche Beiträge zu listen. Insofern also ein sehr relevanter Bestandteil, der nun vorübergehend aber auch mal über den Jordan geschickt wurde. In den letzten Wochen setzte ich die Tags eher so aus dem Bauch raus. Die Übersicht wurde nur Dank des Simple Tags-Plugins bewahrt, aber so richtig systematisch war hier gar nichts. Ich muss mich jetzt eindeutig mal ein bisschen eindringlicher mit dem Thema beschäftigen: wo nutzt man Kategorien und wo haben Tags iheren konkreten Mehrwert und ähnliche Fragen. Richtig dramatisch hätte übrigens noch die Kommentar-Sache werden können. Auch hier ist alles durchheinander, sobald man die IDs ändert. Gott sei dank hatte ich noch nicht viele Comments (wobei ich mir eigentlich schon deutlich mehr wünschen würde, zumindest ab jetzt) und ich konnte alle manuell umstellen. In manchen Blogs eher nicht möglich. Zu guter letzt muss man jede weitere Metainfo manuell anpassen, beispielsweise Anzahl der Klicks, flv-embed, SEO-Daten, etc. Bei den Views hab ich’s dann aufgegeben. Hier ist es meistens auch ziemlich egal, ob ein Beitrag 16 oder 25 Mal gesehen wurde. Gab’s mal einen Ausbrecher, hab ich den natürlich berücksichtigt. So hat der Cure-Artikel schon über 500 Hits und manch anderer Beitrag zumindest an die 100, was natürlich schon dokumentiert werden sollte.
Alles in allem kann man also zusammenfassen, dass ein Säubern der IDs wirklich riesiger Bullshit ist. Ich bin dennoch froh, dass ich’s gemacht hab, klar, aber der zeitliche Aufwand steht in keinem Verhältnis zum Ergebnis. Immerhin habe ich meine Aktion gleich dazu genutzt, um noch mehr Struktur in den Blog zu bekommen. Neben den oben besprochenen Änderungen habe ich nun auch das Serien-Plugin geändert. Per Zufall bin ich auf das recht aktuelle Organize Series-Plugin gestoßen, das von Beginn an extrem vielversprechend war. Natürlich bedurfte es wieder einiger Zeit, bis ich mich darin zurecht fand und die Features halbwegs kapierte, aber ich denke, das Ergebnis rechtfertigt den Aufwand: man kann nun Serien direkt über die URL aufrufen und ist sehr flexibel in der Verlinkung und Gestaltung. Weiters nutzte ich die Chance, wie schon der Titel des Postings sagt, meine Datenbank richtig zu säubern. So waren beispielsweise in den Optionen Tausende von Einträgen von alten Plugins. Genauso gab es massenhaft sinnlose Meta-Tags, die ich allesamt tötete, um die Datenbank kleiner und schneller zu machen. Ob’s wirklich was bringt, weiß ich nicht, aber man kann ja mal probieren. Zu guter letzt machte ich mich noch an die Optimierung meiner neuesten Plugins, um sie meinen Bedürfnissen anzupassen. Viel mitbekommen wird man ja nicht von meinem Aufwand, aber was soll’s
Ach ja, ich bin übrigens auf das ziemlich amüsante Plugin TreeMagic von AmbientWebs gestoßen. Per Doppelklick oder Markieren eines Texts, lässt sich direkt mit nur einem Mausklick Google oder ein anderer Service nach dem Wort durchsuchen. Also keine richtigen Links, sondern jedes Wort ist praktisch per se ein Hypertext. Ziemlich cooler Ansatz, jedoch mit dem einen oder anderen Fehler.
So, und damit hier noch ein bisschen was Österliches reinkommt, hab ich in diesen Post das coole Eier-Foto integriert. Ich finde die Teile einfach phantastisch, sowohl von der Farbe, als auch von der Musterung her. Muss ich nächstes Jahr echt mal selbst ausprobieren. Die Künstlerin ist Riki’s Mama, die solche Ostereier mit rein natürlichen Zutaten wie Zwiebel und Co färbt. Ich hab mir mal ganz gierig sechs Stück gekrallt, primär um das eh recht gelungene Foto zu erstellen und hier mit dem Rest der Welt zu teilen
Vor Jahr und Tag..
- Unspektakuläre Loserpartien - 2007
- Datum: 23. März 2008
- Kategorie: Medien, Onlinemedien
- Wortanzahl: 966 Wörter