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Kekse backen und Bett aufbauen

22. Dezember 2008, 49 Mal gelesen.
 

Kekse backenUm noch ein bisschen massiver Weihnachtsstimmung aufkommen zu lassen und auch wieder mal was mit meinem Neffen zu unternehmen, lud ich heute Luca zum Keksebacken ein. So richtig gemütlich wurde es nicht, da er erst um halb zwei kommen konnte und wir zwei Stunden später für die Putzfrau das Feld räumen sollten. Vorbereitet habe ich sowieso rein gar nichts, weil ich am Vormittag zuerst nicht aus’m Bett und dann nicht vom PC kam *g* Wir gingen also zuerst mal gemeinsam in den Spar einkaufen. Der Plan war, einen fertigen Teig und ein paar nette Deko-Sachen zu kaufen. Also packten wir mal einen Sack bunte Streusel und ein paar lustige Tuben mit Lebensmittelfarbe ein. Bei der Teigsuche halfen mir noch findige Kundinnen, wobei mich der Zusatz “Strudel” bei der Mürbteigpackung ein wenig stutzig machte. Aber sicher noch besser als Kekse mit Pizzateig, oder? Nun gut, daheim rollten wir das Teil mal aus und heizten recht bald schon den Backofen vor – nur keine Zeit verlieren ;) Luca begann dann mal mit dem Ausstechen und Bemalen der ersten Kekse, auf ein paar andere kamen schließlich noch bunte Streusel drauf. Nachdem etwa ein Drittel des Teigs von ihm auf diese Weise bearbeitet wurde, hatte der Knilch auch schon genug von der Sache. Er machte sich lieber mal auf die Suche nach unserer Katze, die sich aber recht professionell zu verstecken wusste. Besonderes Highlight war dann natürlich mein Eiswürfelspender beim Kühlschrank. Naja, dann machte ich halt selber mit dem Zeugs weiter. Die nicht verzierten Stücke bestrich ich dann noch mit einer Honig-Vanille-Mischung, da ich dem Teig schon die fehlende Süße regelrecht ansah. Dann ging’s ab in den Ofen mit unseren Prachtstücken. Die zweite Teigrolle landete übrigens ohne groß zu Zögern im Gefrierfach, denn für heute war’s definitiv genug mit Kekse und so. Ich musste mich dann noch schnell um das alte Bett kümmern. Das Auseinanderbauen ging eigentlich recht zügig von statten und Luca half mir natürlich liebend gern *haha* Die Kekse waren inzwischen übrigens fertig, wobei die dickeren Teile, die wir noch recht lieblos drauf geklatscht hatten, noch ein bisschen mehr Zeit benötigten. Fazit: sehr, sehr lecker! Echt mal was ganz anderes mit diesem Strudelteig. Nicht so süß, aber trotzdem suchterregend, va. mit meiner tollen Honigglasur *grins*

Das neue BettUm vier kam dann Angy ihren Sohnemann abholen und mein Dad machte dasselbe. Wir fuhren dann also nach Frastanz ins XXXLutz Lager, wo ich unser kultiges neues Bett samt Matratzen und Lattenrost abholen wollte. Den Bus hatte ich schon letzte Woche reserviert und die Überweisung vorgenommen. Ganz sicher war ich mir zwar nicht, ob das nun alles so easy klappt, aber probieren konnte man’s ja mal. Blöderweise wurde die Sache dann doch noch ziemlich kompliziert. Den Betrag für die Versicherung musste man im Laden bezahlen, da im Lager keine Kassa vorhanden ist. Also fuhr Dad “schnell” zum Geschäft um das zu erledigen, während ich schon mal die ganze Ware in den gemieteten Bus stopfte. Es stellte sich dann heraus, dass die Operation “Zahlen” doch einige Tücken in sich barg. Das Geld ist natürlich noch nicht auf dem Konto eingegangen. Typisch Banken: beim Abbuchen sind sie immer blitzschnell, aber bis das Geld dann mal auf dem anderen Konto zu finden ist zieht teilweise sogar eine ganze Woche ins Land. Eigentlich müsste es irgendwelche rechtlichen Schritte gegen diese Verarsche geben. Naja, wie auch immer – wir mussten dann jedenfalls mit dem Bus nochmals zum Ladenlokal und dort den Beleg abliefern. Nachdem Dad vergeblich über fünf Minuten an der Kasse gewartet hat, warf er die Zettel einfach hin und verschwand wieder. Im Prinzip war ja alles erledigt, also fuhren wir mit sauberem Gewissen nach Tisis weiter. Ich meine, okay, es ist schon verständlich, dass das alles seine Ordnung haben muss. Aber irgendwie ist das halt schon mühsam, wenn man da so lang an der Kasse rumhängen muss, bis das mit der Versicherung und Belegkontrolle klappt. Immerhin ist dort im Laden ja meistens die Hölle los. Wie auch immer – nach über einer Stunde konnten wir also mal die ersten Teile aus dem Bus laden und in den zweiten Stock tragen. Alleine wäre die Sache ziemlich mühsam gewesen, weil Lattenrost und Matratze ziemlich schwer und unhandlich sind. Das alte Bett steckten wir in zerlegtem Zustand in den Bus rein und transportierten es nach Tosters runter. Matratze, Lattenrost und Rahmen landeten dann auf dem Dachboden, danach gab’s noch eine feine Stärkung. Den Bus brachten wir dann nach Ladenschluss zurück, was aber eh so vereinbart war. Also der Typ beim Lager war hier echt schwer in Ordnung muss ich sagen, das hat alles super geklappt und zeitlich hatten wir auch keinen Stress.

Gegen halb acht war ich dann daheim und konnte mich schließlich um den Aufbau unseres neuen Prachtstücks kümmern. Bis mal alles ausgepackt war brauchte es schon mal eine ganze Weile, dann musste ich mir mal die Baupläne durchsehen. Im Vergleich zu diversen Ikea-Möbeln sind unsere Hasena-Stücke aber nicht nur unheimlich stabil, sondern eigentlich auch denkbar logisch und einfach aufzubauen. Ich brauchte natürlich ein bisschen länger als angegeben, aber man konnte nicht viel falsch machen und hatte zu jeder Zeit das Gefühl, dass die Sache auch perfekt hält und passt. Nach dem Zusammenschrauben des Rahmens und Montieren der Füße konnten wir dann eh schon Lattenrost und Matratzen drauf werfen. Ich wagte mich dann noch an die tolle Schublade, die unter dem Bett diverse Decken, etc. stilvoll beherbergen soll. Schön ist das Ding ja schon, aber meiner Meinung halt doch deutlich zu teuer für die paar Bretterchen. Okay, alles solide Naturbuche, die halt so ihren Preis hat, aber trotzdem… Wir haben nun einen kleinen Platzmangel, den ich dann wohl morgen mal beheben sollte, indem ich mein Nachtkästchen zur Seite stelle. Ehrlich gesagt passen die Teile jetzt natürlich überhaupt nicht mehr, hier wären die originalen Kästchen schon deutlich edler. Vermutlich kaufen wir uns die Teile dann doch mal nach, aber momentan spielt es mit den anderen zwei hässlichen Regalen eh keine Rolle ;) Tja, und das war es eh schon bald Zeit für die erste Nacht im neuen Bett! Die Matratzen sind natürlich ebenso ein Hit wie der Lattenrost. Egal, wie man drauf liegt, passt sich die Form immer perfekt an den Körper an und das spürt man auch. Ich kann jetzt zwar nicht sagen, dass ich wie auf Wolken liege, aber die Qualität der Swissflex-Produkte wird dem hohen Preis definitiv gerecht.

Vor Jahr und Tag..

 
 

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