Ankunft des Wireless Nunchu(c)ks
- Retouche und Ankunft der Wii
- Untersuchungen und Wii Fit
- Wii Mod Chip
- July kommt zum Wii-Zocken
- Wii-Mania statt Blume Festival
- Wii Accessoires
- Neue Wii Controller?
- Wii Spiele-Veröffentlichungen
- Ankunft des Wireless Nunchu(c)ks
- Ein Monat Wii Fit, eine Bilanz
- Wii Mod Chip Verzweiflung
- Das Ende des Wii Modding-Dramas
- Besuch in Altach und nächtlicher Konsum-Anfall
- Notebook-Kauf und Wii-Zocken
- PS3-Spiele und Blu-Ray Bestellung
- Wii Fit Plus
- Futtern und Zocken mit Leisi
- Tekken und Buzz
- Volleyballdrama und Wiispielen
- Rainbow Six und Klassentreffen
- Pokerturnier und PS3-Marathon
- Zock- und Einkaufsabend
- Uncharted 2 – Among Thieves
Was für ein bekacktes Wetter heute wieder, wo ist nur der Sommer hin? Die Temperaturschwankungen heuer sind echt wieder ziemlich bedenklich, genauso wie die teils tagelangen Regengüsse. Ein wenig Aufhellung brachte dann die Lieferung von Gameseek, wobei die Ware nicht gerade optimal verpackt war. Aber immerhin kam mein Nyko Kama unversehrt an und so musste ich mich auch nicht mehr über die Entdeckung beim Cosmos ärgern. Wobei ich nun doch drei Euro mehr bezahlt habe, wegen des Portos. Okay, nun liegt er also vor mir, der kabellose Nunchuk und man möchte sich fragen: Wozu? Ich hatte im Vorfeld schon einige Reviews wie beispielsweise auf IGN gelesen, wo das Gerät überall gut abschnitt – die Sinnhaftigkeit haben aber nicht alle so gut wie IGN auf den Punkt gebracht: “We’re fully willing to admit that we count ourselves among the group, as ever since the first time the wire whipped us in the face in Wii Boxing, we’ve found it hard to look past its tangling hassle and tactile annoyance in a gaming age in which everything is wireless. Tja, genau so ging’s mir eben auch – seit der ersten Sekunde war ein kabelloses Teil einfach Pflicht, auch wenn das Kabel nicht bei besonders vielen Spielen stören würde.
Voller Enthusiasmus packte ich das Ding dann aus und steckte den Empfänger auf meine Fernbedienung. Hier ergab sich leider das erste Problem: die Schutzhülle ist im Weg. Da ich aber nicht ohne Hülle spielen möchte, werkelte ich ein bisschen herum und brachte das Ding dann dazu, sich fast sanft um den Receiverzusatz zu schmiegen. Wie auf dem Foto zu sehen ist, ummantelt die normale Remote-Hülle also auch den Receiver – Dank guter Dehnbarkeit. Im Übrigen empfehle ich ohnehin diese Methode, da so auch der Stecker noch fester in seinem Slot bleibt. Leider hat es nämlich Nyko versäumt, die Befestigung an der Remote zu optimieren, sodass sich bei wildem Gefuchtel das Ding eventuell ein wenig lösen könnte. Nun wollte ich den Nunchuk also gleich beim Wii Fit Boxen austesten, scheiterte aber kläglich. Verdammt, das Ding wird einfach nicht erkannt. So meint zwar die Wii, dass ein Controller angeschlossen ist, aber ich kann nichts damit steuern. Die blaue LED blinkt weiterhin wild in der Gegend rum, obwohl sie konstant leuchten sollte. Ich betätige mehrere Male die Power-Buttons sowohl am Empfänger, als auch am Controller, aber es hilft alles nichts. Versuche schließlich, Morsezeichen zu geben, doch auch das führt zu keiner Verbindung. Ich hole also nochmals die Anleitung aus dem Altpapier und studiere das Ganze nochmals. Tja, alles richtig gemacht und doch passiert nichts. Also schau ich mal auf der Herstellerseite im Internet unter Trouble Shooting. Aha, jetzt hab ich’s: man muss einfach die Sync-Knöpfe länger halten, dann wird die Verbindung manuell hergestellt. Nur, wo sind die Sync-Buttons? Es hat tatsächlich eine halbe Ewigkeit gedauert, bis ich es gecheckt habe: die Leuchtdioden sind gleichzeitig auch Buttons! Man muss also auf das blaue Geblinke am Receiver drücken, danach am Controller und die Sache ist gebongt. Juhu! Shame on you für die völlig verschissene Bedienungsanleitung. Ich mein, der Power-Knopf ist groß angezeichnet, aber den hätte ich auch so erkannt. Danke für die Hilfe, Jesus. Warum übrigens der Receiver einen solchen Einschaltknopf hat, ist mir völlig unklar. Denn leider wird das Ding auch im ausgeschalteten Zustand als Nunchuk erkannt, was bei einigen Spielen ziemlich nerven kann. Wii Fit beispielsweise fordert vor jeder Übung dazu auf, den Nunchuk zu entfernen. Keine Ahnung, warum, aber hier sind die einfach beinhart. Es genügt dann zwar, den Receiver nur kurz herauszuziehen und gleich wieder zurück spicken zu lassen, aber es nervt trotzdem.
Nun also zum Test in der Praxis. Der Nunchuk verbindet nach der ersten manuellen Synchronisierung sofort innerhalb einer Sekunde nach dem Einschalten, das ist schon mal gut. Das Ding liegt wunderbar in der Hand – nicht umsonst hat ja Nintendo Nyko verklagt, weil das Gerät dem Original zu ähnlich wäre. Insofern sind also bis auf die transparenten und richtig cool anmutenden Knöpfe keine Unterschiede zum Original auszumachen. Stellt sich die Frage, wie das mit der Funkverbindung so klappt. Nun, hier muss man leider Abstriche machen. Ich habe zuerst Top Spin 3 getestet. Ist ja auch eines dieser Spiele, bei dem man sich das Kabel ständig in die Fresse schlägt, wenn man richtige Schlägerbewegungen machen möchte. Klar, diese sind nicht wirklich nötig, tragen aber ihres zum Spielspaß bei. Eine kabellose Steuerung des Spielers ist also wirklich Gold wert. Und hier macht sich der Kama wirklich klasse. Die Übertragung der Joystick-Bewegung funktioniert ebenso tadellos wie das Drücken der Knöpfe. Den ersten Test hat das Gerät also bestanden. Ich machte es dem Ding dann aber doch ne Spur schwieriger. Bei Wii Sports Boxing wird auch die Bewegungserkennung auf den Prüfstand gestellt. Das brilliante Ergebnis meiner ersten vier Boxrunden: K.O. in der ersten Runde! Also, nicht ich ging K.O., sondern schon wie es sein soll der Gegner
Das Schlagen mit der linken Hand hat hier also ebenso gut funktioniert wie mit der rechten, in der die normale Remote lag. Das Ausweichen zur Seite funktioniert tatsächlich nur, wenn beide Steuergeräte gleichzeitig in eine Richtung geschoben werden. Nimmt man nur die Wii Remote her, funktioniert nix, insofern kann hier also auch gut die Funktionsweise des Nunchuks getestet werden. Und auch hier gab es keinerlei Enttäuschung – das Ausweichen hat bei jedem Versuch auch geklappt. So weit, so gut. Nun ist es kein Geheimnis, dass die Steuerung beim Sports Boxen sowieso ein wenig träge ist. Manche Schläge werden einfach ignoriert und die Genauigkeit lässt auch bei der Remote zu wünschen übrig. Eine deutlich größere Herausforderung stellt daher das Rhythmusboxen von Wii Fit dar. Auf diese Aerobic-Übung fahre ich ohnehin ziemlich ab, da sie einfach Spaß macht und den Oberkörper richtig massiv in Schwung bringt. Und gerade hier lässt mich nun der kabellose Nunchuk leider im Stich: die Präzision fehlt eindeutig. Zum einen wird nicht jeder Schlag akzeptiert, zum anderen kommt es immer wieder zu kleinen Verzögerungen. Diese wirken sich hier aber natürlich ordentlich aus, da man aus dem Rhythmus kommt. Es ist mir nun nicht ganz klar, ob es an der schnellen Schlagabfolge liegt oder das Problem der fehlenden Genauigkeit per se vorhanden ist. Laut User-Tests soll das Gerät ja bei diversen Spielen absolut einwandfrei funktionieren. Bei älteren Modellen kam es scheinbar mal zu Abbrüchen zwischendurch, aber das sollte inzwischen optimiert sein. Vielleicht hatte ich auch nur einen schlechten Tag und war einfach völlig aus dem Rhythmus – hier werde ich also definitiv weitere Erfahrungen sammeln und bei Gelegenheit hier posten. Derweilen sei das Gerät also durchaus empfohlen, wenn auch mit einer kleinen Einschränkung.
Vor Jahr und Tag..
- Jass-Brunch und Gartenarbeit - 2007
- Foobar, Family, Winamp - 2006
- Datum: 22. Juli 2008
- Kategorie: Medien, Offlinemedien
- Wortanzahl: 1094 Wörter
Hi, danke für deinen Bericht – habe auch Probleme – dein Artikel hat mir sehr geholfen