NHL, Match, Diss und Beamer
Am Montag Abend kam Mike zu mir, um vermutlich ein letztes Mal am PC eine ordentliche NHL-Session abzuziehen. Nach dem Urlaub ist dann ja schon mein Beamer im Einsatz und da wird wohl auch NHL auf der PS3 interessanter werden. Hab mir das Game jedenfalls trotz des hohen Preises von über 40 Euro bei Amazon UK geordert. Die Idee war zwar, nicht mehr als 20 Euro pro Spiel zu zahlen, aber hier muss ich wohl mal eine Ausnahme machen. Auf ebay ist das Teil leider keinen Cent billiger, weshalb die Wahl des Versenders eindeutig auf amazon gefallen ist. Wie auch immer, heute ging es noch am PC hoch her, wobei sporadische Hänger insbesondere des Tons wieder mal ziemlich nervten. Tragischerweise hat mich Mike ziemlich niedergespielt. Mit meinen Penguins konnte ich nicht mal eines der vier ersten Spiele für mich entscheiden. Die Games gingen meist mit zwei Toren Vorsprung an Mike. Mit den Sabres konnte ich dann deutlich mehr Druck erzeugen, aber anfangs leider auch noch keine Erfolge einheimsen – drei weitere Matches musste ich ganz knapp abgeben. Bis dann doch endlich mal der erste Erfolg winkte. Es folgten zwei weitere Siege in Overtime, wodurch das “Best of 7″ noch halbwegs spannend wurde, ehe Mike aber den Sack doch zu machte. Im Übrigen wäre es schon wünschenswert, wenn EA Sports endlich mal einen Spielmodus “Stanley Cup Finale” oder so implementieren würde. So könnte man zwischen vier und sieben Spiele hintereinander zocken und der Gewinner dieser Serie bekommt dann auch den Pokal. Aber EA ist für solche Features leider zu doof.
Dienstags musste ich nach der Arbeit zuerst mal Dad bei seinem neuen PC helfen. Windows Vista scheint echt ein großer Hoiler zu sein. Viele Treiber und Tools funktionieren nicht mehr wirklich. Dazu kommt noch die Kacke mit 32 und 64 Bit und allem drum und dran. Wie fein wäre es doch, wenn einfach alles unter 64 Bit laufen würde, aber dazu fehlt dann einfach die Unterstützung seitens der Software-Hersteller. Nicht mal Adobe schafft es, diese neue Technologie durchgehend zu unterstützen, wie erbärmlich. Danach fuhr ich dann nach Gisingen, wo wir schon wieder ein Volleyball-Match zu bestreiten hatten. Nach dem elenden Untergang am Samstag wollten wir uns wieder aufrappeln, was uns dann eigentlich auch gelungen ist. Das Spiel war schon deutlich besser als unsere letzten drei, allerdings blieb der Erfolg leider auch aus. Im zweiten Satz hatten wir immerhin drei Mal Satzball und auch der dritte Satz wurde nur ganz knapp verfehlt. Letztlich hieß es aber doch 3:0 für Höchst, was natürlich eine bittere Pille darstellt. Aber im Großen und Ganzen waren wir dann schon zufrieden mit unserer Leistung. Der Block funktionierte eigentlich recht gut, im Feld agierten wir auch deutlich beweglicher als sonst und der Angriff wurde eigentlich nur durch den fantastischen Block der Gegner geschwächt. Leider fehlte es wieder mal an Abwechslung, sodass sich der Block bei fast jedem Angriff wunderbar ausrichten konnte. Hier wäre also noch einiges an Verbesserungsbedarf gegeben. Als Mittelangreifer ist es halt schon ärgerlich, wenn man im Schnitt pro Satz nur einen Ball zum Schlagen bekommt. Und natürlich noch ärgerlicher, wenn dann natürlich der Block voll da ist und einm die Murmel um die eigenen Ohren haut. Pfui. Naja, aber im Großen und Ganzen ist doch ein deutlicher Aufwärtstrend zu erkennen. Ich hoffe, die nächsten Spiele kann unser Team für sich entscheiden, während ich gemütlich am Strand abchille….
Gestern Mittwoch, kam July zu mir, um die kommenden drei Wochen ein wenig zu besprechen. Sie wird sich Gott sei Dank um unser kleines Piet-Baby kümmern, während wir auf Urlaub sind. Hauptproblem der Sache ist natürlich das Essen, weshalb wir dann gleich mal ein paar Fertiggerichte einkaufen gingen. An der FH hatte ich übrigens wie an den letzten Tagen viel mit der bevorstehenden Ausstellung zu tun. Es galt die DVDs mit allen Studentenarbeiten des 3., 5. und Master-Semesters zu erstellen, wobei ich letztere Arbeiten erst am Freitag einarbeiten kann. Jedenfalls ist das Erstellen von Menüs und Strukturen immer eine ordentliche Arbeit, selbst wenn man schon fertige Vorlagen her nimmt. Zudem musste ich noch drei Print-Arbeiten filmisch in Szene setzen, also in After Effects ein bisschen zoomen, bewegen und überblenden, damit die Standbilder ein bisschen was hergeben. Letztlich ist das Ergebnis aber wieder durchaus gut gelungen, schade ist halt, dass die Masterstuds noch nichts abgegeben haben. Ich hab dann nachmittags auch noch mit Guido über mein Dissertationsthema geredet. Leider war ich dann doch etwas zu optimistisch mit meinem bisherigen Dispo-Entwurf. De facto kann ich wohl doch nochmals alles neu schreiben und das Thema deutlich mehr fokussieren. Okay, irgendwie war das dann auch klar. Es ist wohl besser, die Sache hinterher noch etwas auszuweiten, falls sich das ausgeht und Sinn macht, anstatt gleich von Beginn an völlig unfokussiert drauf loszulegen. ich muss mich also mehr oder weniger zwischen Avataren und alternativen Interfaces entscheiden. Mein Wunsch wäre, an einer spielerischen elearning-Applikation zu arbeiten und hauptsächlich die Auswirkung von alternativen Interfaces sowie körperlicher Betätigung während des Lernprozesses auf den “Flow” zu erkunden. Soweit wurde das mal als legitim erachtet, allerdings muss ich auch hier von einem deutlich konkreten Themengebiet ausgehen. Ich muss mir also diverse Zeitschriftenartikel oder Bücher ordern und dann auf einer konkreten Arbeit aufsetzen, an der es dann weiter zu feilen gilt. Dabei haben wir in einer Datenbank ein recht brauchbares Dokument gefunden, das so ziemlich genau in meine Richtung ginge. Und zwar wurde dort eben das Flow-Konzept bei Spielen untersucht. Bei mir ginge es dann aber eben um den Lernprozess und die Motivationssteigerung mittels Balance Board oder Wii Remote oder Motion Capture oder Stereoskopie. Eben mal sehen, wir konkret ich hier werden möchte, mir wäre natürlich ein intensiver Vergleich gelegen.
Bei meiner Beamer-Geschichte kam es nun doch zu einer kleinen Änderung. Obgleich ich vor kurzem nochmals meinen Entschluss fixiert hatte, zuerst einen Vergleich beim Fachhändler abzuwarten, kommt es nun doch anders. Ich habe gestern eine Mail des Postfachservices in Konstanz erhalten, dass die Lieferung bereits eingetroffen wäre. Verdammt, hier hat wohl jemand was nicht ganz kapiert. Tja, was tun sprach das Huhn – über einen Monat wollte ich die Ware nun auch nicht dort lagern lassen. Wer weiß, was ihnen dann alles für Zahlungsscherze einfallen. Okay, also habe ich kurzerhand den Entschluss gefasst, doch auch noch den Beamer vor dem Urlaub zu ordern und liefern zu lassen. Die Aussagen des Händlers zum Epson-Projektor bestätigten mich dann an und für sich auch in meiner Entscheidung. Er ist jedenfalls völlig begeistert vom neuesten Flagschiff und konnte diesen uneingeschränkt empfehlen, von zwei, drei kleinen Mankos abgesehen. Eines davon soll die langsame automatische Umschaltung der Signalquelle sein. Verdammt, jetzt wird die Frage nach einem neuen Verstärker wohl doch noch konkreter, um zukünftig nur mit einem HDMI-Kabel den Beamer direkt zu füttern. Aber vorerst sei dieses kleine Problem mal ignoriert. Fakt ist, dass der Beamer nicht nur heller als der Mitsubishi ist, sondern eben auch über die neue Interpolationstechnik verfügt, die schnelle Bewegungen deutlich runder wirken lassen sollen. Ein riesiger Vorteil des Epson ist auch die extrem flexible Aufstellung Dank hervorragenden Lensshift-Fähigkeiten. Dies ist insbesondere für’s Wii-Zocken sehr wichtig, damit der Beamer nicht frontal zur Leinwand, sondern seitlich versetzt montiert werden kann. Die Gefahr, beim Davorstehen das Bild zu verdecken sollte so deutlich minimiert werden. So, jetzt ist heute jedenfalls gleich die Bestellung von Beamer und Deckenhalterung raus gegangen. Soweit hat alles wunderbar geklappt. Heute fuhr ich mit Dad’s Auto nach Konstanz und holte sowohl Leinwand, als auch Deckenhalter und Beamer beim Postfachservice ab. Ich habe die Bude gleich gefunden und es hat alles prächtig geklappt. 5 Euro für die Lagerung der Ware ist ja auch nicht zu viel. Nervig war dann nur die Deklaration der Ware zur Durchfahrt durch die Schweiz. Manno, wie penetrant die Zollfuzzis waren. Letztlich musste ich satte 600 Euro Kaution hinterlegen, die ich dann bei der Einfuhr wieder in Franken zurück bekommen habe. Mit Dad schleppte ich die riesige Leinwand dann in unsere Wohnung, wo sie jetzt mal bis zum Urlaubsende herumliegen wird. Auch den Beamer werde ich erst nach der Rückkehr montieren, da freu ich mich schon drauf!
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- Datum: 22. Januar 2009
- Kategorie: Medien, Offlinemedien, Sportliches, Volleyball
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